Kein Heim fuer Plastik Kein Heim Heim fuer Plastik Plastic Planet Das Buch zum Film bestellen

Themenfelder

Holzente mit Beschriftung

Kommentare (74) Trackbacks (0)
  1. Liebe Krautwaschls

    zuerst einmal vielen herzlichen Dank für Euer Engagement punkto plastikfreies Leben und auch für Euren Mut, das Ganze gleich öffentlich zu machen — soviele Menschen können davon profitieren.
    Wir versuchen auch gerade, unser Leben zu entplastifizieren und sind froh um alle Tipps und Links zum plastikfreien Einkauf auf diesem Blog und im Buch “Plastikfreie Zone” und anderswo im Internet. Eigentlich bewegen wir uns schon seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten in diese Richtung, um mit der Natur und nicht auf Kosten der Natur zu leben, nur immer mit wechselnden Schwerpunkten und auch nicht immer gleich intensiv und konsequent.
    In den letzten 25 Jahren hat sich enorm viel getan. Vor 25 Jahren haben wir nach langem Suchen gerade mal ein einziges Büch (!) über Veganismus gefunden und das war zudem auf englisch. Das Thema war damals völlig utopisch und wer das Wort schon nur in den Mund genommen hatte, wurde als Spinner und Extremist angesehen und häufig schon nur angefeindet, wenn man selbst einen solchen Lebensstil pflegte, ohne viel Aufsehen und ohne jegliches Missionieren. Heute hat’s in jeder normalen Buchhandlung -zig tolle Bücher über Veganismus mit tollen Rezepten.
    Genauso wird es in Zukunft mit vielen, heute aktuellen Themen (Plastik, Müll, Rohstoffe schonen, Biolandbau, Permakultur, Rohkost, etc. etc. ) sein, auch wenn bisweilen der frustrierende Eindruck entsteht, dass sich die Leute nicht oder nicht schnell genug verändern. Das stimmt nicht, ich glaube wir stecken in einer Phase der grössten Veränderungen und in 25 Jahren wird die Welt und das Konsumverhalten der Menschen völlig verändert sein. Vielleicht müssten auch mal individuelle Glücksstrategien kritisch hinterfragt werden, wovon die meisten ja völlig untauglich sind. Aber das nur nebenbei.

    Etwas erstaunt bin ich, dass das Thema Benzin hier gar nicht auftaucht (oder hab ich’s bloss noch nicht gefunden?). Benzin wird ja wie Plastik letztlich auch aus Erdöl hergestellt, sprich: Jeder nicht gefahrene Autokilometer (oder nicht-geflogene Flugkilometer) spart genauso Erdöl, wie jede nicht benützte Plastiktüte. Und analog gilt es natürlich, möglichst lokal einzukaufen, damit nicht Lebensmittel um die halbe Welt transportiert werden müssen und dabei Unmengen an Treibstoff aus Erdöl verbrauchen. Nur ein Beispiel: um ein Kilo Spargeln aus Südamerika zu uns nach Westeuropa zu transportierne, werden rund 5 Liter Rohöl benötigt. Es reicht also einfach, ein paar Wochen zu warten, bis die Spargelsaison bei uns angefangen hat, um viele wertvolle Liter Öl zu sparen.
    Interessant finde ich etwa die Frage “Wie weit kann man mit einer Plastiktüte Auto fahren?”. Die Antwort dazu:
    https://utopia.de/0/blog/grunblick/wie-weit-kann-man-mit-einer-plastiktuete-auto
    Ich frage mich, ob das vielleicht auch ein Themenfeld sein könnte (Kraftstoffe aus Erdöl, Transport, Benzin, Diesel, Kerosin…), auch wenn es natürlich nicht direkt um Plastik geht.

    Freundliche Grüsse, Andreas Bachmann

    [Reply]


Hinterlasse ein Kommentar


No trackbacks yet.