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14Apr/1020

Putzen und Waschen, Teil 3

Heute geht es um die wirklich „harten Brocken“ dieses umfassenden Themas.

Die Problematik des Geschirrspülens beschäftigt mich im Grunde genommen schon seit meiner Kindheit. Damals (meine Eltern hatten wie viele Leute zu dieser Zeit noch keinen Geschirrspüler) gab es beinahe täglich Diskussionen darüber, wer für den nächsten Abwasch zuständig sei. Trotz aller Versuche meiner Eltern, eine gerechte Reglung für mich und meine Schwester einzuführen, schafften wir es doch regelmäßig, die ungeliebte Tätigkeit wieder unserer Mutter zuzuschanzen. (Dass Männer auch die Fähigkeit haben, Geschirr zu spülen, war in den späten 70er Jahren offenbar noch nicht bekannt!). Jedenfalls habe ich mir schon damals fest vorgenommen, dass ich mich später einmal nicht so einfach von meinen Kindern und meinem Mann austricksen lassen würde.

Seit wir nun selber Kinder haben, haben wir allerdings auch einen Geschirrspüler, ein äußerst praktisches Gerät, das aber in letzter Zeit für mich ein wenig von seinem Glanz verloren hat. Nicht nur, dass sein Innenleben zum Großteil aus Plastik besteht, was in Verbindung mit heißem Wasser und „scharfen“ Spülmitteln bestimmt keine gesunde Mischung ergibt. Die allseits beliebten Geschirrspülertabs sind auch noch einzeln in Plastikfolie verpackt!

Seltsamerweise habe ich mich im Zuge der Recherchen für unser Experiment zum ersten Mal gefragt, warum diese Tabs eigentlich noch eine extra Hülle brauchen. Wenn man die Inhaltsangabe diverser Produkte allerdings einmal durchliest, fällt die Antwort darauf nicht schwer. Das Zeug ist derartig „giftig“ (vor allem Haut reizend), dass man es eben möglichst nicht direkt berühren sollte.

Auf der Suche nach Alternativen dachte ich anfangs, recht schnell fündig geworden zu sein. Eine DM Eigenmarke mit wasserlöslicher Folie schien die Lösung des Problems zu sein. Bei genauerem Nachfragen (Produktinformation der Firma!) stellte sich jedoch heraus, dass die lösliche Folie aus Polyvenylalkohol besteht - also aus Plastik. Ich fand es trotz der unleugbaren Müllreduktion nicht sehr befriedigend unser Geschirr noch zusätzlich mit Plastik zu umspülen.

Ein weiterer Nachteil dieses Produkts war, dass es mir durch die Zähigkeit der Folie nicht mehr gelang, die Tabs in der Mitte durchzubrechen und nur jeweils die Hälfte pro Waschgang zu verwenden, was sich in der letzten Zeit davor sehr bewährt hatte.

Ich machte mich also zunächst recht zuversichtlich auf die Suche nach einem plastikfrei verpackten Mittel in Pulverform, was ja bei Waschmittel für die Wäsche recht einfach zu finden gewesen war.

Ein "Plastikgesetz" aus hygienischen  Gründen?

Doch für Geschirrspülermittel gelten offenbar andere Gesetze. Trotz intensiver Suche (in Bioläden, Reformhäusern und Internet) ist es mir  bisher nicht gelungen, ein Mittel zu finden, das unter der Kartonverpackung NICHT in Plastik verpackt ist. Ich begann in den Geschäften nach einer logischen Erklärung für diesen Umstand nachzufragen und bekam nach einigen erfolglosen Wochen in einem Bioladen in Graz folgende Auskunft: Es gibt offenbar eine Verordnung, die besagt, dass Mittel, die im Lebensmittelbereich eingesetzt werden, aus „hygienischen“ Gründen in Plastik verpackt werden müssen.

Obwohl es mir zu mühsam war diese Behauptung im Detail zu überprüfen, musste ich mich schließlich jedenfalls damit abfinden, dass hier keine plastikfreie Alternative zu finden ist.

Wer hat sich das nur ausgedacht? Wir waschen unser Geschirr mit Chemikalien, die so giftig sind, dass sie unsere Haut nicht berühren sollten und müssen diese gleichzeitig vor – wie auch immer gearteten – Verunreinigungen von außen mit Hilfe von Plastik schützen, damit diese (Verunreinigungen!) nicht über den Umweg des Geschirrspülens mit unseren Lebensmitteln in Berührung kommen? Eigentlich kann ich immer noch nicht glauben, dass das der tatsächliche Grund für die Unerlässlichkeit der Plastikhüllen sein soll. Vielleicht kann mir ja doch noch jemand eine schlüssigere Erklärung liefern.

Nun aber zur „Lösung“, die in diesem Fall ein Kompromiss ist:

Da unser Versuch, auf den Geschirrspüler gänzlich zu verzichten und stattdessen mit, auf dem Tischherd erwärmten Wasser händisch abzuwaschen, nach einigen Tagen abgebrochen werden musste (es fehlte hier einfach der Spaßfaktor), habe ich mich schlussendlich für ein pulverförmiges, phosphat- und chlorfreies Mittel der Firma Almawin entschieden. Dieses ist zwar auch in die obligate Plastikinnenhülle verpackt, hat aber weniger bedenkliche Inhaltsstoffe und kann äußerst sparsam angewendet werden.

Für das teilweise unvermeidliche Spülen mit der Hand lasse ich mir im Bioladen ein Mittel aus dem Großkanister (aus Plastik) in eine mitgebrachte Flasche abfüllen. Zuhause fülle ich das Mittel mit Hilfe eines Trichters in einen Seifenspender um. Man kann mit dem Seifenspender einfach viel sparsamer dosieren, als mit den sonst üblichen Plastikflaschen und dadurch hat sich der Verbrauch an Geschirrspülmittel bei uns drastisch reduziert. Und es gibt natürlich keine Plastikflaschen mehr, die entsorgt werden müssen.

Das ist eine wirklich einfache, sinnvolle und kostengünstige Lösung, die ich vorbehaltlos zur Nachahmung empfehlen kann. Wir kommen nun schon seit Oktober des Vorjahres mit einem Liter aus (also fast sieben Monate) und ich schätze, es wird noch sicher weitere zwei Monate reichen. Und einmal pro Dreivierteljahr hat wahrscheinlich fast jeder Mensch Gelegenheit, in einem Bioladen offenes Geschirrspülmittel zu kaufen (In Graz z.B. in der Kornwaage)

Neues Einsatzgebiet für einen alten Bekannten

Was das restliche „Werkzeug“ beim Geschirrspülen anbelangt, haben wir ebenfalls eine plastikfreie und sehr kostengünstige Variante entdeckt. Wir verwenden dafür jetzt Frottewaschlappen. Alle paar Tage werden sie einfach mit der Wäsche mitgewaschen. Das erspart uns die ständig stinkenden „Wettex“ und ähnliche Wegwerfprodukte. Wir sparen also in diesem Fall wieder einmal Geld, Müll und zusätzlich noch Gestank ein. Ich glaube, das ist eine „Win-win-win-Situation“ !

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Über Sandra

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Kommentare (20) Trackbacks (0)
  1. Wie wäre es damit, verstärkt Lebensmittel zu verkaufen und zu kaufen, die weniger durch
    Bakterien (TyphusSalmonellen), Parasiten (zB ´Trichinen, Bandwurmeier), etc..belastet sind.
    Lt. Agens finden sich die meisten Lebensmittelinfektionen in Eier- und Geflügelprodukten.
    Es ist naheliegend, dass ich mir durch tierische Lebensmittel schneller Infekte einfange als durch pflanzliche Lebensmittel.
    Ehrlich gesagt schau ich auch drauf, dass ein/e VerkäuferIn entweder (NaturLatex)Handschuhe(;o) anzieht,
    nachdem sie die Leberkäs- oder Käsabteilung absolviert hat.
    Nach dem Gift-Käs Ministerium sollte uns unsere Lebensmittelwahl doch zu denken geben.
    Übriges gibt es einige tausend an biodiversen Lebensmitteln, die unter der Sonne, regional auf Bioböden wachsen und nicht in Ställen aufgezogen werden.

    Mehr Lebensmittel statt Nahrungsmittelmissbrauch durch Futtermittel ;o)

    [Reply]

  2. Hier gute Abwasch- und Putztücher:

    http://www.mewa.de/produkte-und-service/mewatex-putztuecher/

    http://www.mewa.de/produkte-und-service/mewatex-putztuecher/mewatex/

    und kann denn keiner sagen, ob eine Ladung in der Geschirrspülmaschine mit der Hand umweltfreundlicher Gespült wird?
    auch in Bezug zu Wasser- und Stromverbrauch?
    Das Spülmittel dazu ist auf alle fälle umweltfreundlicher, auch wenn es in einer dünnen Plastikflasche ist.
    Vielleicht könnte die Industrie es ja auch in Blech. oder Glasflaschen füllen, wie Maggi oder Essig-Essenz!

    Und wie soll ich das verstehen:

    > Mehr Lebensmittel statt Nahrungsmittelmissbrauch durch Futtermittel

    ???
    Tiere brauchen auch Fressen.

    [Reply]

  3. Warum nicht einfach Claro als Geschirrspülmittel verwenden? Die Plastikfolie löst sich wenn sie mit wasser in Berührung kommt auf und wird aus “umwelfreundlichen” Plastik hergestellt. Laut Hersteller ist das Produkt auch gut umweltverträglich und wird biologisch abgebaut.
    Infos gibts bei der Herstellerseite: http://www.claro.at und soweit ich weiß ist es momentan das einzige Produkt in Österreich, dass umweltfreundlich ist.

    [Reply]

  4. Ich habe die Lösung…Spülmittel und Reinigungsmittel selbst machen…Hier coole einfache Rezepte http://biotiful.at/blog/2009/11/spulmittel-selber-machen/

    [Reply]

  5. Hallo lb. Sandra und Fam., nach längerer Abwesenheit (Kur) habe ich wieder einige interessante Fortsetzungen Eures Projektes gefunden. Natürlich muß ich auch hier meine Meinung dazu äußern.
    Zuerst Grundsätzliches zum Geschirrspüler: Hier zeigt sich nach meiner Erfahrung (42 J. Haushalt, davon 29 J. mit Geschirrspüler) der größte Unterschied zwischen Werbemärchen und Realität. Daß der Geschirrspüler angeblich Wasser, Energie, Spülmittel….spart gegenüber dem händischen Abwaschen, stimmt einfach nicht, die Ingenieure (sicher keine Hausfrauen), die das behaupten, können nur nicht richtig abwaschen!
    Begründung meiner Behauptung: Da ich nicht alles in den Geschirrspüler tun kann (schöne Gläser, scharfe Messer, Bierkrüge mit Deckel, Back-, Brat- und Grillbleche und -Roste, große Töpfe und Pfannen, Thermokanne, Saftflaschen usw.), und sowieso ständig mit der Hand abwaschen muß, würde das andere Geschirr auch mitlaufen, und der Geschirrspüler erfordert seinen ganzen Verbrauch ZUSÄTZLICH.
    Zu den Mitteln: Auch da habe ich schon ziemlich viel durchprobiert, vom nachfüllbaren flüssigen Biomittel bis zu den Tabs, die natürlich am bequemsten sind. Es ist ja schon sehr aufwändig, alles extra zu kaufen und einzufüllen, besonders wenn man schon älter ist. Aber mit einer Flasche Pril aus dem Seifenspender komme ich auch sehr lange aus. Bioladen ist zu weit weg, pulverförmige Mittel nur im Karton wurden mir immer feucht und bröckelig, auch Waschpulver, es verliert dann auch an Wirkung.
    Meiner Meinung nach ist das auch ein wichtiger Grund für die Plastikverpackung, nicht nur die “Hygiene” und daß es sehr scharf und giftig ist. Wie immer, ist es auch hier besser, weniger zu verwenden, wobei aber leider bei mir ein halbes Tab kein gutes Spülergebnis brachte, wahrscheinlich hängt das auch von der Wasserhärte ab.
    Für die grausligen Wettex habt Ihr schon eine Alternative geboten (wie damals bei meiner Großmutter), als Reiberl verwende ich statt des Schwammes lieber ein Drahtwaschel.
    Bis zum nächsten interessanten Thema liebe Grüße von Lucia

    [Reply]

  6. Ein Tipp zu SeifenSpender und Spülmittel: Ich verdünne das Spülmitel nochmal 1:1, so kann man sich damit aus dem Seifenspender auch die Hände waschen. Außerdem wird beim Auftragen auf Scghwämme etc Überdosierung vermieden.

    [Reply]

    Claudia Reply:

    Liebe Sandra,

    schau mal auf die Webseite von sodasan.de Dort bekommst du das Mittel für die Spülmaschine in Pulverform, wie Waschpulver. Als Schwam ersatz nehme ich ein Stück von einer Luffagurke (zum spülen nicht geeignet) Es gibt bei uns im Bioladen ein Kupfertuch, damit kann man gut spülen und bekommt auch eingebranntes weg.

    LG Claudia

    [Reply]

  7. Kennt jemand vielleicht in Wien ein Reformhaus, in dem man sich Geschirrspülmittel in eine mitgebrachte Flasche einfüllen kann?
    Lg
    Katharina

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Katharina!

    Ich habe ehrlich gesagt in Graz bisher auch nur ein einziges Geschäfte gefunden, wo es das Geschirrspülmittel in dieser Form gibt, nämlich die “Kornwaage”, ein gar nicht so großer Bioladen (Allerdings hab ich dann auch nicht mehr weitergesucht.) In Wien gibt es da ja glaub ich viel mehr Geschäfte dieser Art, aber vielleicht solltest du einfach einmal einige durchtelefonieren und auch ganz konkret Deinen Wunsch nach so einem Produkt kundtun.

    Viel Erfolg bei der Suche und schreib bitte in den Blog wenn Du was gefunden hast!

    LG Sandra

    [Reply]

    Beatrix Reply:

    Beim Grazer Bioladen Matzer (der ja irgendwie zur “Kornwaage” gehört) erhielt ich leider die Auskunft, dass die großen Sonett-Kanister, die sie dort für die Befüllung z.B. von Geschirrspülmittel haben, NICHT wiederverwendet werden! Das hat mich dann schon enttäuscht. Was nützt es, wenn ICH kein Plastik verwende, dafür später ein umso größerer Kanister an Plastikmüll anfällt? Beim Thema Geschirrspülmittel gibt es daher für mich noch immer keine zufriedenstellende Lösung.

    LG Beatrix

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Beatrix!

    Ich verstehe Deine Enttäuschung, aber nichts desto trotz finde ich es weitaus sinnvoller, das Geschirrspülmittel auf diese Weise zu kaufen. Große Verpackungen erzeugen im Verhältnis einfach weitaus weniger Müll (was ja z.B. auch bei Klebstoffen ein wichtiger Ansatz ist).
    Ich kann Dir bezüglich Geschirrspühlmittel aber auch noch die Firma Pach in Übelbach empfehlen. Die produzieren selber, füllen zwar teilweise in Plastikkanister ab, aber du kannst auch selber hinfahren und Dir die Mittel abfüllen lassen oder nachfragen, welche Geschäfte in Graz und Umgebung ihre Produkte vertreiben.
    Eine andere Möglichkeit ist es natürlich auch noch die Geschirrspülmittel selber herzustellen. Geht angeblich ziemlich einfach, ich bin nur leider noch nicht dazu gekommen.

    Alles Gute und LG
    Sandra

  8. Ein paar Antworten kann ich geben: Geschirrspülmittel sind stark alkalisch, damit sie ihre reinigende Wirkung auch ohne die beim Handspülen gegebene mechanische Hilfe entfalten können. Wer den Maschinenspüler einsetzt “erkauft” sich die Arbeitsersparnis und den Komfort also mit stärkerer Chemie. Ob er das will oder nicht muss jeder für sich entscheiden. Die Oberfläche der Tabs ist rauh und das Pulver ist dazu gemacht sich schnell in Wasser zu lösen, Wasser also schnell aufzunehmen. Würde man die Tabs nicht einzeln verpacken würde Pulverstaub durch mechanische Reibung entstehen, der es aus Vorsichtsgründen vermieden werden soll. In der Produktion wird der Pulverstaub abgesaugt. Außerdem werden die Tabs in vielen Haushalten an Orten aufbewahrt, die relativ feucht sind. Wenn die Tabs dann beginnen sich vor ihrem Einsatz aufzulösen ist niemandem geholfen. Die meisten Hersteller von Maschinenspülertabs finden, dass für die Tabs so wenig dünne und vollständig recycelbare Folie eingesetzt wird, dass das vertretbarer ist als mit wasserlöslicher Folie die Abwasserreinigungsanlagen zusätzlich zu belasten. Die Überlegung mit den Glasflaschen ist ja grundsätzlich legitim, aber überleg mal, wieviel höher der Kraftstoffverbrauch dadurch wird, das ist jedenfalls ein zigfaches des Verbrauchs an Rohöl für die kleinen Plastiksackerln. Man darf das Kind nicht mit dem Bad ausschütten… Aber kritisch sein und Nachdenken ist in jedem Fall lobenswert!

    VG, Carola

    [Reply]

  9. Hier bei uns in Vorarlberg kann man seine Wasch – und Putzmittel direkt beim Erzeuger nachfüllen lassen. Wir haben hier einen kleinen Familienbetrieb mit Namen Uni Sapon, der umweltfreundliche Putzmittel selbst herstellt, bei denen kaufe ich bereits seit 20 Jahren ein und habe zum Beispiel vom Geschirrspülmittel noch immer die selbe Flasche.
    Ausserdem verkauft Uni Sapon nur Konzentrate, die ich selber mit Wasser verdünne und zudem in praktischen Pumpflaschen mit sparsamem 1 ml Dosiersystem. So kommt man erst gar nicht in Versuchung, die Mittel zu verschwenden.
    Auch praktisch für diejenigen, die keinen Bioladen in der Nähe haben: man kann alle Mittel auch bequem übers Internet bestellen und wenn man nachfragt, dann kann man die leeren Flasche auch zurückschicken und bekommt sie dann gefüllt wieder.
    Ich finde das eine tolle Sache, für diejenigen die sich mal die Homepage anschauen wollen, hier die Adresse:

    http://www.uni-sapon.com

    Liebe Grüße,
    Gaby

    [Reply]

  10. Liebe Gaby!

    Vielen Dank für diesen tollen Tipp!

    Vielleicht kennt ja irgendjemand auch hier bei uns in der Nähe so eine “Nachfüllgelegenheit”. Werde mir die Homepage auf jedenfall mal anschauen.

    LG nach Voralrlberg
    Sandra

    [Reply]

  11. Die meisten Probleme unserer Welt sind eher quantitaver als qualitativer Art.
    Zum Thema Spülmittel:
    Meist geht es auch ganz ohne Spülmittel, einmal benutzte Gläser, Geschirr ohne Fettreste usw.
    Ich benutze auch eine Spülmaschine, aber nur etwa einmal pro Woche (2 Pers. Haushalt), packe sie ganz voll (min. 50% mehr als vom Hersteller empfohlen und natürlich auch nur mit einem halben Tab) und reinige die leicht verschmutzten Dinge per Hand, das geht sogar schneller als das Ein- und Ausräumen in die Spülmaschine. Und es geht, wenn man das will, mit einem Minimum an Wasser.

    [Reply]

  12. Hallo Sandra,

    hab bei der Firma nachgefragt, in der Steiermark gibt es zwei Nachfüllstationen, allerdings im Süden. Ich weiss nicht, wie weit das von euch weg ist, aber du kannst ja vielleicht mal bei Uni Sapon direkt nachfragen, wo man da genau hin muss?
    Liebe Grüße,
    Gaby

    [Reply]

  13. Hallo,
    zum von Hand spülen habe ich heute Zelluloseschwämme entdeckt – allerdings bisher nur in einer Plastikverpackung. Vielleicht findet man die auch schon mal auf Märkten oder im Internet (?). Zumindest sind die Schwämme aus 100% Zellulose/Viskose, bis 95 Grad waschbar (haha, hab noch nie Kochwäsche gemacht in meinem Leben), und kompostierbar. Für mich auf jeden Fall schon mal eine Alternative zu den ewigen Wegwerfschwämmen.

    Viele Grüße
    Nicole

    [Reply]

  14. hallo!
    ich habe deinen beitrag bezüglich geschirrspül-tabs gelesen. mich stört auch, dass diese produkte offensichtlich zu schädlich sind, um sie zu berühren, aber am essgeschirr anscheinend ihre giftigkeit verloren haben sollen.
    auf meiner suche nach einem ungiftigen mittel bin ich auch folgendes gestossen:
    3in1 bio tabs vom “waschbär” versand. die inhaltsstoffe sind natriumpercarbonat, enzyme, protease und amylase. lauf verpackungsbeschreibung enthalten sie keine tenside, phosphate und phosphonate, sind ungefährlich auch für kinder und auch ein verzehr ist ungefährlich. (!)
    sie sind ohne folie verpackt. das einzige manko ist das plastikdöschen, indem sie verschickt werden. aber vielleicht würde eine anfrage bei der erzeugerfirma abhilfe schaffen…
    das produkt ist mit der eu-blume ausgezeichnet
    ach ja, eine email-adresse steht auf der verpackung – biotab10@hotmail.com
    ich verwende die tabs gerne, außerdem sind sie relativ günstig, es sind 50 tabs um €6,95.
    liebe grüße
    susanne

    [Reply]

  15. Hallo,
    vielleicht ist ja dieses Spülmaschinenmittel hier plastikfrei:
    http://www.alles-vegetarisch.de/Reinigungsmittel-Spuelmittel-Maschinen-Geschirrspuelmittel-PAMO-REN-Konzentrat-Karton-2kg-,art-720

    Viele plastikarme Grüße!

    [Reply]

  16. normale Geschirrspül-Tabs sollten nicht mit bloßen Fingern berührt werden, weil sie ätzend, manchmal auch stark hygroskopisch (Wasser anziehend) wirken. In konzentrierter Form können sie also die Haut schädigen, besonders, wenn sie mit bloßen Fingern angefasst werden. Im Spülvorgang werden die Tabs stark mit Wasser verdünnt, weshalb sie dann natürlich nicht mehr ätzend wirken. Einzelverpackungen um Tabs, die vor dem Spülen nicht entfernt werden sollen, sind nicht aus Plastik, sondern aus Cellulose, die sich auflöst. Alternativ bieten sich natürlich vorgenannte Öko-Tabs an bzw. auch Pulver. Geschirrspülen mit der Maschine ist sehr viel wasser- und energiesparender als das Spülen von Hand und es ist auch hygienischer, da heißer gespült werden kann.

    [Reply]


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