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14Apr/1048

Putzen und Waschen, Teil 3

Heute geht es um die wirklich „harten Brocken“ dieses umfassenden Themas.

Die Problematik des Geschirrspülens beschäftigt mich im Grunde genommen schon seit meiner Kindheit. Damals (meine Eltern hatten wie viele Leute zu dieser Zeit noch keinen Geschirrspüler) gab es beinahe täglich Diskussionen darüber, wer für den nächsten Abwasch zuständig sei. Trotz aller Versuche meiner Eltern, eine gerechte Reglung für mich und meine Schwester einzuführen, schafften wir es doch regelmäßig, die ungeliebte Tätigkeit wieder unserer Mutter zuzuschanzen. (Dass Männer auch die Fähigkeit haben, Geschirr zu spülen, war in den späten 70er Jahren offenbar noch nicht bekannt!). Jedenfalls habe ich mir schon damals fest vorgenommen, dass ich mich später einmal nicht so einfach von meinen Kindern und meinem Mann austricksen lassen würde.

Seit wir nun selber Kinder haben, haben wir allerdings auch einen Geschirrspüler, ein äußerst praktisches Gerät, das aber in letzter Zeit für mich ein wenig von seinem Glanz verloren hat. Nicht nur, dass sein Innenleben zum Großteil aus Plastik besteht, was in Verbindung mit heißem Wasser und „scharfen“ Spülmitteln bestimmt keine gesunde Mischung ergibt. Die allseits beliebten Geschirrspülertabs sind auch noch einzeln in Plastikfolie verpackt!

Seltsamerweise habe ich mich im Zuge der Recherchen für unser Experiment zum ersten Mal gefragt, warum diese Tabs eigentlich noch eine extra Hülle brauchen. Wenn man die Inhaltsangabe diverser Produkte allerdings einmal durchliest, fällt die Antwort darauf nicht schwer. Das Zeug ist derartig „giftig“ (vor allem Haut reizend), dass man es eben möglichst nicht direkt berühren sollte.

Auf der Suche nach Alternativen dachte ich anfangs, recht schnell fündig geworden zu sein. Eine DM Eigenmarke mit wasserlöslicher Folie schien die Lösung des Problems zu sein. Bei genauerem Nachfragen (Produktinformation der Firma!) stellte sich jedoch heraus, dass die lösliche Folie aus Polyvenylalkohol besteht - also aus Plastik. Ich fand es trotz der unleugbaren Müllreduktion nicht sehr befriedigend unser Geschirr noch zusätzlich mit Plastik zu umspülen.

Ein weiterer Nachteil dieses Produkts war, dass es mir durch die Zähigkeit der Folie nicht mehr gelang, die Tabs in der Mitte durchzubrechen und nur jeweils die Hälfte pro Waschgang zu verwenden, was sich in der letzten Zeit davor sehr bewährt hatte.

Ich machte mich also zunächst recht zuversichtlich auf die Suche nach einem plastikfrei verpackten Mittel in Pulverform, was ja bei Waschmittel für die Wäsche recht einfach zu finden gewesen war.

Ein "Plastikgesetz" aus hygienischen  Gründen?

Doch für Geschirrspülermittel gelten offenbar andere Gesetze. Trotz intensiver Suche (in Bioläden, Reformhäusern und Internet) ist es mir  bisher nicht gelungen, ein Mittel zu finden, das unter der Kartonverpackung NICHT in Plastik verpackt ist. Ich begann in den Geschäften nach einer logischen Erklärung für diesen Umstand nachzufragen und bekam nach einigen erfolglosen Wochen in einem Bioladen in Graz folgende Auskunft: Es gibt offenbar eine Verordnung, die besagt, dass Mittel, die im Lebensmittelbereich eingesetzt werden, aus „hygienischen“ Gründen in Plastik verpackt werden müssen.

Obwohl es mir zu mühsam war diese Behauptung im Detail zu überprüfen, musste ich mich schließlich jedenfalls damit abfinden, dass hier keine plastikfreie Alternative zu finden ist.

Wer hat sich das nur ausgedacht? Wir waschen unser Geschirr mit Chemikalien, die so giftig sind, dass sie unsere Haut nicht berühren sollten und müssen diese gleichzeitig vor – wie auch immer gearteten – Verunreinigungen von außen mit Hilfe von Plastik schützen, damit diese (Verunreinigungen!) nicht über den Umweg des Geschirrspülens mit unseren Lebensmitteln in Berührung kommen? Eigentlich kann ich immer noch nicht glauben, dass das der tatsächliche Grund für die Unerlässlichkeit der Plastikhüllen sein soll. Vielleicht kann mir ja doch noch jemand eine schlüssigere Erklärung liefern.

Nun aber zur „Lösung“, die in diesem Fall ein Kompromiss ist:

Da unser Versuch, auf den Geschirrspüler gänzlich zu verzichten und stattdessen mit, auf dem Tischherd erwärmten Wasser händisch abzuwaschen, nach einigen Tagen abgebrochen werden musste (es fehlte hier einfach der Spaßfaktor), habe ich mich schlussendlich für ein pulverförmiges, phosphat- und chlorfreies Mittel der Firma Almawin entschieden. Dieses ist zwar auch in die obligate Plastikinnenhülle verpackt, hat aber weniger bedenkliche Inhaltsstoffe und kann äußerst sparsam angewendet werden.

Für das teilweise unvermeidliche Spülen mit der Hand lasse ich mir im Bioladen ein Mittel aus dem Großkanister (aus Plastik) in eine mitgebrachte Flasche abfüllen. Zuhause fülle ich das Mittel mit Hilfe eines Trichters in einen Seifenspender um. Man kann mit dem Seifenspender einfach viel sparsamer dosieren, als mit den sonst üblichen Plastikflaschen und dadurch hat sich der Verbrauch an Geschirrspülmittel bei uns drastisch reduziert. Und es gibt natürlich keine Plastikflaschen mehr, die entsorgt werden müssen.

Das ist eine wirklich einfache, sinnvolle und kostengünstige Lösung, die ich vorbehaltlos zur Nachahmung empfehlen kann. Wir kommen nun schon seit Oktober des Vorjahres mit einem Liter aus (also fast sieben Monate) und ich schätze, es wird noch sicher weitere zwei Monate reichen. Und einmal pro Dreivierteljahr hat wahrscheinlich fast jeder Mensch Gelegenheit, in einem Bioladen offenes Geschirrspülmittel zu kaufen (In Graz z.B. in der Kornwaage)

Neues Einsatzgebiet für einen alten Bekannten

Was das restliche „Werkzeug“ beim Geschirrspülen anbelangt, haben wir ebenfalls eine plastikfreie und sehr kostengünstige Variante entdeckt. Wir verwenden dafür jetzt Frottewaschlappen. Alle paar Tage werden sie einfach mit der Wäsche mitgewaschen. Das erspart uns die ständig stinkenden „Wettex“ und ähnliche Wegwerfprodukte. Wir sparen also in diesem Fall wieder einmal Geld, Müll und zusätzlich noch Gestank ein. Ich glaube, das ist eine „Win-win-win-Situation“ !

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Über Sandra

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Kommentare (48) Trackbacks (0)
  1. Wie wäre es damit, verstärkt Lebensmittel zu verkaufen und zu kaufen, die weniger durch
    Bakterien (TyphusSalmonellen), Parasiten (zB ´Trichinen, Bandwurmeier), etc..belastet sind.
    Lt. Agens finden sich die meisten Lebensmittelinfektionen in Eier- und Geflügelprodukten.
    Es ist naheliegend, dass ich mir durch tierische Lebensmittel schneller Infekte einfange als durch pflanzliche Lebensmittel.
    Ehrlich gesagt schau ich auch drauf, dass ein/e VerkäuferIn entweder (NaturLatex)Handschuhe(;o) anzieht,
    nachdem sie die Leberkäs- oder Käsabteilung absolviert hat.
    Nach dem Gift-Käs Ministerium sollte uns unsere Lebensmittelwahl doch zu denken geben.
    Übriges gibt es einige tausend an biodiversen Lebensmitteln, die unter der Sonne, regional auf Bioböden wachsen und nicht in Ställen aufgezogen werden.

    Mehr Lebensmittel statt Nahrungsmittelmissbrauch durch Futtermittel ;o)

    [Reply]

  2. Hier gute Abwasch- und Putztücher:

    http://www.mewa.de/produkte-und-service/mewatex-putztuecher/

    http://www.mewa.de/produkte-und-service/mewatex-putztuecher/mewatex/

    und kann denn keiner sagen, ob eine Ladung in der Geschirrspülmaschine mit der Hand umweltfreundlicher Gespült wird?
    auch in Bezug zu Wasser- und Stromverbrauch?
    Das Spülmittel dazu ist auf alle fälle umweltfreundlicher, auch wenn es in einer dünnen Plastikflasche ist.
    Vielleicht könnte die Industrie es ja auch in Blech. oder Glasflaschen füllen, wie Maggi oder Essig-Essenz!

    Und wie soll ich das verstehen:

    > Mehr Lebensmittel statt Nahrungsmittelmissbrauch durch Futtermittel

    ???
    Tiere brauchen auch Fressen.

    [Reply]

  3. Warum nicht einfach Claro als Geschirrspülmittel verwenden? Die Plastikfolie löst sich wenn sie mit wasser in Berührung kommt auf und wird aus “umwelfreundlichen” Plastik hergestellt. Laut Hersteller ist das Produkt auch gut umweltverträglich und wird biologisch abgebaut.
    Infos gibts bei der Herstellerseite: http://www.claro.at und soweit ich weiß ist es momentan das einzige Produkt in Österreich, dass umweltfreundlich ist.

    [Reply]

  4. Ich habe die Lösung…Spülmittel und Reinigungsmittel selbst machen…Hier coole einfache Rezepte http://biotiful.at/blog/2009/11/spulmittel-selber-machen/

    [Reply]

  5. Hallo lb. Sandra und Fam., nach längerer Abwesenheit (Kur) habe ich wieder einige interessante Fortsetzungen Eures Projektes gefunden. Natürlich muß ich auch hier meine Meinung dazu äußern.
    Zuerst Grundsätzliches zum Geschirrspüler: Hier zeigt sich nach meiner Erfahrung (42 J. Haushalt, davon 29 J. mit Geschirrspüler) der größte Unterschied zwischen Werbemärchen und Realität. Daß der Geschirrspüler angeblich Wasser, Energie, Spülmittel….spart gegenüber dem händischen Abwaschen, stimmt einfach nicht, die Ingenieure (sicher keine Hausfrauen), die das behaupten, können nur nicht richtig abwaschen!
    Begründung meiner Behauptung: Da ich nicht alles in den Geschirrspüler tun kann (schöne Gläser, scharfe Messer, Bierkrüge mit Deckel, Back-, Brat- und Grillbleche und -Roste, große Töpfe und Pfannen, Thermokanne, Saftflaschen usw.), und sowieso ständig mit der Hand abwaschen muß, würde das andere Geschirr auch mitlaufen, und der Geschirrspüler erfordert seinen ganzen Verbrauch ZUSÄTZLICH.
    Zu den Mitteln: Auch da habe ich schon ziemlich viel durchprobiert, vom nachfüllbaren flüssigen Biomittel bis zu den Tabs, die natürlich am bequemsten sind. Es ist ja schon sehr aufwändig, alles extra zu kaufen und einzufüllen, besonders wenn man schon älter ist. Aber mit einer Flasche Pril aus dem Seifenspender komme ich auch sehr lange aus. Bioladen ist zu weit weg, pulverförmige Mittel nur im Karton wurden mir immer feucht und bröckelig, auch Waschpulver, es verliert dann auch an Wirkung.
    Meiner Meinung nach ist das auch ein wichtiger Grund für die Plastikverpackung, nicht nur die “Hygiene” und daß es sehr scharf und giftig ist. Wie immer, ist es auch hier besser, weniger zu verwenden, wobei aber leider bei mir ein halbes Tab kein gutes Spülergebnis brachte, wahrscheinlich hängt das auch von der Wasserhärte ab.
    Für die grausligen Wettex habt Ihr schon eine Alternative geboten (wie damals bei meiner Großmutter), als Reiberl verwende ich statt des Schwammes lieber ein Drahtwaschel.
    Bis zum nächsten interessanten Thema liebe Grüße von Lucia

    [Reply]

  6. Ein Tipp zu SeifenSpender und Spülmittel: Ich verdünne das Spülmitel nochmal 1:1, so kann man sich damit aus dem Seifenspender auch die Hände waschen. Außerdem wird beim Auftragen auf Scghwämme etc Überdosierung vermieden.

    [Reply]

    Claudia Reply:

    Liebe Sandra,

    schau mal auf die Webseite von sodasan.de Dort bekommst du das Mittel für die Spülmaschine in Pulverform, wie Waschpulver. Als Schwam ersatz nehme ich ein Stück von einer Luffagurke (zum spülen nicht geeignet) Es gibt bei uns im Bioladen ein Kupfertuch, damit kann man gut spülen und bekommt auch eingebranntes weg.

    LG Claudia

    [Reply]

  7. Kennt jemand vielleicht in Wien ein Reformhaus, in dem man sich Geschirrspülmittel in eine mitgebrachte Flasche einfüllen kann?
    Lg
    Katharina

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Katharina!

    Ich habe ehrlich gesagt in Graz bisher auch nur ein einziges Geschäfte gefunden, wo es das Geschirrspülmittel in dieser Form gibt, nämlich die “Kornwaage”, ein gar nicht so großer Bioladen (Allerdings hab ich dann auch nicht mehr weitergesucht.) In Wien gibt es da ja glaub ich viel mehr Geschäfte dieser Art, aber vielleicht solltest du einfach einmal einige durchtelefonieren und auch ganz konkret Deinen Wunsch nach so einem Produkt kundtun.

    Viel Erfolg bei der Suche und schreib bitte in den Blog wenn Du was gefunden hast!

    LG Sandra

    [Reply]

    Beatrix Reply:

    Beim Grazer Bioladen Matzer (der ja irgendwie zur “Kornwaage” gehört) erhielt ich leider die Auskunft, dass die großen Sonett-Kanister, die sie dort für die Befüllung z.B. von Geschirrspülmittel haben, NICHT wiederverwendet werden! Das hat mich dann schon enttäuscht. Was nützt es, wenn ICH kein Plastik verwende, dafür später ein umso größerer Kanister an Plastikmüll anfällt? Beim Thema Geschirrspülmittel gibt es daher für mich noch immer keine zufriedenstellende Lösung.

    LG Beatrix

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Beatrix!

    Ich verstehe Deine Enttäuschung, aber nichts desto trotz finde ich es weitaus sinnvoller, das Geschirrspülmittel auf diese Weise zu kaufen. Große Verpackungen erzeugen im Verhältnis einfach weitaus weniger Müll (was ja z.B. auch bei Klebstoffen ein wichtiger Ansatz ist).
    Ich kann Dir bezüglich Geschirrspühlmittel aber auch noch die Firma Pach in Übelbach empfehlen. Die produzieren selber, füllen zwar teilweise in Plastikkanister ab, aber du kannst auch selber hinfahren und Dir die Mittel abfüllen lassen oder nachfragen, welche Geschäfte in Graz und Umgebung ihre Produkte vertreiben.
    Eine andere Möglichkeit ist es natürlich auch noch die Geschirrspülmittel selber herzustellen. Geht angeblich ziemlich einfach, ich bin nur leider noch nicht dazu gekommen.

    Alles Gute und LG
    Sandra

  8. Ein paar Antworten kann ich geben: Geschirrspülmittel sind stark alkalisch, damit sie ihre reinigende Wirkung auch ohne die beim Handspülen gegebene mechanische Hilfe entfalten können. Wer den Maschinenspüler einsetzt “erkauft” sich die Arbeitsersparnis und den Komfort also mit stärkerer Chemie. Ob er das will oder nicht muss jeder für sich entscheiden. Die Oberfläche der Tabs ist rauh und das Pulver ist dazu gemacht sich schnell in Wasser zu lösen, Wasser also schnell aufzunehmen. Würde man die Tabs nicht einzeln verpacken würde Pulverstaub durch mechanische Reibung entstehen, der es aus Vorsichtsgründen vermieden werden soll. In der Produktion wird der Pulverstaub abgesaugt. Außerdem werden die Tabs in vielen Haushalten an Orten aufbewahrt, die relativ feucht sind. Wenn die Tabs dann beginnen sich vor ihrem Einsatz aufzulösen ist niemandem geholfen. Die meisten Hersteller von Maschinenspülertabs finden, dass für die Tabs so wenig dünne und vollständig recycelbare Folie eingesetzt wird, dass das vertretbarer ist als mit wasserlöslicher Folie die Abwasserreinigungsanlagen zusätzlich zu belasten. Die Überlegung mit den Glasflaschen ist ja grundsätzlich legitim, aber überleg mal, wieviel höher der Kraftstoffverbrauch dadurch wird, das ist jedenfalls ein zigfaches des Verbrauchs an Rohöl für die kleinen Plastiksackerln. Man darf das Kind nicht mit dem Bad ausschütten… Aber kritisch sein und Nachdenken ist in jedem Fall lobenswert!

    VG, Carola

    [Reply]

  9. Hier bei uns in Vorarlberg kann man seine Wasch – und Putzmittel direkt beim Erzeuger nachfüllen lassen. Wir haben hier einen kleinen Familienbetrieb mit Namen Uni Sapon, der umweltfreundliche Putzmittel selbst herstellt, bei denen kaufe ich bereits seit 20 Jahren ein und habe zum Beispiel vom Geschirrspülmittel noch immer die selbe Flasche.
    Ausserdem verkauft Uni Sapon nur Konzentrate, die ich selber mit Wasser verdünne und zudem in praktischen Pumpflaschen mit sparsamem 1 ml Dosiersystem. So kommt man erst gar nicht in Versuchung, die Mittel zu verschwenden.
    Auch praktisch für diejenigen, die keinen Bioladen in der Nähe haben: man kann alle Mittel auch bequem übers Internet bestellen und wenn man nachfragt, dann kann man die leeren Flasche auch zurückschicken und bekommt sie dann gefüllt wieder.
    Ich finde das eine tolle Sache, für diejenigen die sich mal die Homepage anschauen wollen, hier die Adresse:

    http://www.uni-sapon.com

    Liebe Grüße,
    Gaby

    [Reply]

  10. Liebe Gaby!

    Vielen Dank für diesen tollen Tipp!

    Vielleicht kennt ja irgendjemand auch hier bei uns in der Nähe so eine “Nachfüllgelegenheit”. Werde mir die Homepage auf jedenfall mal anschauen.

    LG nach Voralrlberg
    Sandra

    [Reply]

  11. Die meisten Probleme unserer Welt sind eher quantitaver als qualitativer Art.
    Zum Thema Spülmittel:
    Meist geht es auch ganz ohne Spülmittel, einmal benutzte Gläser, Geschirr ohne Fettreste usw.
    Ich benutze auch eine Spülmaschine, aber nur etwa einmal pro Woche (2 Pers. Haushalt), packe sie ganz voll (min. 50% mehr als vom Hersteller empfohlen und natürlich auch nur mit einem halben Tab) und reinige die leicht verschmutzten Dinge per Hand, das geht sogar schneller als das Ein- und Ausräumen in die Spülmaschine. Und es geht, wenn man das will, mit einem Minimum an Wasser.

    [Reply]

  12. Hallo Sandra,

    hab bei der Firma nachgefragt, in der Steiermark gibt es zwei Nachfüllstationen, allerdings im Süden. Ich weiss nicht, wie weit das von euch weg ist, aber du kannst ja vielleicht mal bei Uni Sapon direkt nachfragen, wo man da genau hin muss?
    Liebe Grüße,
    Gaby

    [Reply]

  13. Hallo,
    zum von Hand spülen habe ich heute Zelluloseschwämme entdeckt – allerdings bisher nur in einer Plastikverpackung. Vielleicht findet man die auch schon mal auf Märkten oder im Internet (?). Zumindest sind die Schwämme aus 100% Zellulose/Viskose, bis 95 Grad waschbar (haha, hab noch nie Kochwäsche gemacht in meinem Leben), und kompostierbar. Für mich auf jeden Fall schon mal eine Alternative zu den ewigen Wegwerfschwämmen.

    Viele Grüße
    Nicole

    [Reply]

  14. hallo!
    ich habe deinen beitrag bezüglich geschirrspül-tabs gelesen. mich stört auch, dass diese produkte offensichtlich zu schädlich sind, um sie zu berühren, aber am essgeschirr anscheinend ihre giftigkeit verloren haben sollen.
    auf meiner suche nach einem ungiftigen mittel bin ich auch folgendes gestossen:
    3in1 bio tabs vom “waschbär” versand. die inhaltsstoffe sind natriumpercarbonat, enzyme, protease und amylase. lauf verpackungsbeschreibung enthalten sie keine tenside, phosphate und phosphonate, sind ungefährlich auch für kinder und auch ein verzehr ist ungefährlich. (!)
    sie sind ohne folie verpackt. das einzige manko ist das plastikdöschen, indem sie verschickt werden. aber vielleicht würde eine anfrage bei der erzeugerfirma abhilfe schaffen…
    das produkt ist mit der eu-blume ausgezeichnet
    ach ja, eine email-adresse steht auf der verpackung – biotab10@hotmail.com
    ich verwende die tabs gerne, außerdem sind sie relativ günstig, es sind 50 tabs um €6,95.
    liebe grüße
    susanne

    [Reply]

  15. Hallo,
    vielleicht ist ja dieses Spülmaschinenmittel hier plastikfrei:
    http://www.alles-vegetarisch.de/Reinigungsmittel-Spuelmittel-Maschinen-Geschirrspuelmittel-PAMO-REN-Konzentrat-Karton-2kg-,art-720

    Viele plastikarme Grüße!

    [Reply]

  16. normale Geschirrspül-Tabs sollten nicht mit bloßen Fingern berührt werden, weil sie ätzend, manchmal auch stark hygroskopisch (Wasser anziehend) wirken. In konzentrierter Form können sie also die Haut schädigen, besonders, wenn sie mit bloßen Fingern angefasst werden. Im Spülvorgang werden die Tabs stark mit Wasser verdünnt, weshalb sie dann natürlich nicht mehr ätzend wirken. Einzelverpackungen um Tabs, die vor dem Spülen nicht entfernt werden sollen, sind nicht aus Plastik, sondern aus Cellulose, die sich auflöst. Alternativ bieten sich natürlich vorgenannte Öko-Tabs an bzw. auch Pulver. Geschirrspülen mit der Maschine ist sehr viel wasser- und energiesparender als das Spülen von Hand und es ist auch hygienischer, da heißer gespült werden kann.

    [Reply]

  17. Außer Kastaniensud, Zitronen- Salz- Gehäckseltes und Abspülen mit Wasser und Sand, habe ich noch keine Lösung gefunden . Zumindest keinen für unseren 9 Personen Haushalt.
    ich kann mich erinnern dass mache Dinge in meiner Kindheit aus einer Schüssel gegessen wurden. Gibt eine Schüssel und etliche Gabeln.
    Aber ich hab eine Lösung für die Spültücher. Ich KOCHE sie im Topf mit Waschpulver. Sie werden viel schöner als in der Waschmaschine.

    [Reply]

  18. Also bei all der Logik stört mich bei vielen Themen die Ursachenbekämpfung. Es werden im Bioladen Reinigungsmittel gekauft, die dort monatelang in grossen Plastik-Kanistern vor sich hinbrüten, um sie dann rettend in eine Glasflasche umzufüllen und dann in wenigen Wochen zu verbrauchen.
    Wir trinken unser Wasser aus dem Wasserhahn oder aus der Glasflasche, ohne zu wissen, wie das Wasser zu Wasserhahn kommt (Kilomterlange Kunststoffleitung), oder wie es vor dem Verfüllen in die Flasche beim Hersteller zwischengelagert wird, oder über welche Kunstoffleitungen es der Natur entnommen wird.
    Da mittlerweile alle Weltmeere und Flüsse mit Kunststoffpartikeln verseucht sind, wer stellt nun sicher, dass es nicht mein Wasser aus dem Wasserhahn oder der Glasflasche ebenso ist.
    Dann machen wir uns Gedanken, die Küche plastikfrei zu machen, waschen aber nachwievor unser Geschirr in einer Plastikspülmaschine, in welcher das Wasser, welches aus diesen kilometerlangen Plastikrohren erstmal zur Maschine geleitet werden muss, dann in weiteren Schläuchen und Kanälen innerhalb der Maschine weiterverteilt und vorher noch in einer Plastikwanne auf Temperatur gebracht wird.
    Hat schon mal jemand gesehen, unter welchen Plastikhauben weltweit das Gemüso hochgezüchtet wird? Wir leben hier in Südspanien, da befinden sich so gut wie alle Plantagen unter riesen Zeltanlagen. Wenn ich nun mein Obst und Gemüse auf dem Markt oder auch im Bioladen (sofern vorhanden) kaufe, wer kann mir versichern, dass diese Lebensmittel nicht aus Zeltanlagen stammen oder in Plastikkisten verpackt, oder auf Gummitransportbändern transportiert wurden. Was nutzt mir da der Verzicht auf ein Plastikbrett, wenn das Lebensmittel vorher schon Stunden und Tage und Wochen Plastikausdünstungen ausgesetzt war?

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Lieber Marco!

    Ich weiß nicht, wie aufmerksam Du die Geschichten auf dem Blog gelesen hast, aber es war schon ca. ein halbes Jahr nach Beginn unseres Experiments(also vor mittlerweile fast 2 Jahren!!)Thema, dass es hier nicht um irgendeine hysterische Plastikphobie geht.

    Ich gehöre nunmal zu den Menschen, die positive Handlungsansätze suchen und sich nicht damit begnügen das ewig breitzutreten, was man nicht oder nur sehr langsam ändern kann. Die Kunststoffwasserleitungen usw. waren ebenfalls schon vor Jahren Thema auf diesem Blog und natürlich haben wir unsere auch nicht aus den Wänden gerissen, was jedoch nichts daran ändert, dass es für mich immer noch die beste Variante ist (zumindest in unseren Breiten) Leitungswasser zu trinken, (noch besser wäre höchstens ein eigener Trinkwasserbrunnen), da wir uns damit zumindest was unser Hauptgetränk anbelangt schon mal jede Art von Müll ersparen.
    Gemüse und Obst kaufen wir bis auf ganz seltene Ausnahmen (hin und wieder ein paar Bananen) nur aus Österreich, den allergrößten Teil davon sogar direkt bei uns in der Region bzw. bauen es im Sommer selber an. “Plastikplantagen” sind daher auch nicht unbedingt das, wovor ich mich selbst unmittelbar bedroht fühle. Sehr wohl aber finde ich die globalen Auswirkungen dieses ganzen “Plastikwahnsinns” (wobei sich der Wahnsinn ja bei Leibe nicht nur auf Plastik beschränkt) sehr bedrohlich. Mein Weg damit umzugehen, ist eben der es zu eiden woimmer es (mehr oder weniger leicht) möglich ist, doch diese Strategie bezieht sich inzwischen längst nicht nur mehr auf Plastik…
    Wie Morgan es in ihrem Kommentar auch schon festgestellt hat, geht es in aller erster Linie einmal darum, die Verschwendung in allen Lebensbereichen zu beenden (und in meinem Fall eben auch verstärkt darum, auf die Verschwendung hinzuweisen!).
    Ich freue mich jedenfalls für mein/unser ganz persönliches Leben nach wie vor unglaublich darüber, dass wir nach wie vor so gut wie keinen Plastikmüll produzieren und sich auch alle anderen Müllfraktionen durch den bewußteren Umgang damit deutlich reduziert haben. Und besonders freue ich mich über all die Menschen, die Ähnliches versuchen und daran glauben, dass ihr Handeln, etwas zum Positiven verändern kann.
    Jede(r) die/der sich zu noch mehr berufen fühlt (und dazu zähle ich mich auch), ist in einem demokratischen System natürlich auch dazu aufgerufen, sich auch politisch zu engagieren, um Veränderungen im größeren Rahmen mit zu gestalten. Vielleicht ist das ja auch für Dich ein Weg.

    LG Sandra

    [Reply]

  19. Du hast in gewiser Weise sicherlich Recht. Wir sind von Kunststoffen umgeben und können ihnen auch nicht völlig entgehen. Aber: Wenn ich weiß, dass ich mir ein gewisses Kontingent an Schadstoffen zuführe, die mir aufgezwungen werden, ist es doch umso wichtiger, da die belastung zu reduzieren oder zu vermindern, wo ich Einfluss darauf habe. Wenn ich weiß, dass es Leute gibt, die besoffen Auto fahren und es ein nicht unerhebliches Risiko gibt, von so jemandem umgelümmelt zu werden – setz ich mich dann selbst blau hinters Steuer, weil man ja icht weiß, wie der vor oder hinter mir unterwegs ist?
    Die Plastikzelt-Landschaft um Almeria herum kene ich gut – und ich sorge dafür, dass mir Obst und Gemüse von dort nicht auf den Tisch kommt. Ich kaufe und esse übrigens auch verschiedene andere Sachen nicht, an deren Produktion ich meine Zweifel habe. Allzu viel Hysterie im Umgang mit Kunststoffen ist imho auch nicht angebracht und Kunststoff ist leider nicht “DER” Feind. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ist angesagt und dazu gehört nun mal nicht die Angst vor Plasik, sondern der Verzicht auf Verschwendung.

    [Reply]

  20. Ich frage mich gerade, ob es eine Alternative ist, den Handabwasch mit Kernseife vorzunehmen. Hat das schon mal jemand ausprobiert?

    [Reply]

  21. Ja, hier^^
    Lass es. Eine elende Schmiererei, das Geschirr muss SOFORT abgetrocknet werden, sonst gibts Flecken (gilt auch für die Edelstahlspüle) und den Händen tut es überhaupt nicht gut. Nur um zu zeigen, dass ich nicht empfindlich bin: Ich gehe nebenher in einer Stahlbaufirma putzen, da muss auch mal ein gröberes Mittel dran und ich benutze nie handschuhe. Was die kernseife innerhalb von drei Wochen mit meinen Händen angestellt hat, schaffen die Industrieputzmittel in zwei Jahren nicht! Ich hatte auch eine Kernseifen-Wasser-Natron-Mischung nach einem Rezept aus dem INet probiert. Das Zeug hatte am Ende die Konsistenz von Nasenschleim und taugte absolut rein gar nix.

    [Reply]

  22. Ich wundere mich, dass diese Tabs sich überhaupt durchsetzen konnten. Dieser Tab stellt immer eine einheitliche Dosierung dar, und somit in den meisten Fällen eine gnadenlose Überdosierung, wenn man z.B. nicht so stark verschmutztes Geschirr hat. Ich bin froh, dass hier (allerdings nur noch in den Grossverbrauchermärkten wie die Metro) das Geschirrspülwaschmittel immer noch in Pulverform erhältlich ist, und dass auch noch in einer Pappverpackung (jetzt weiss ich nur gerade nicht, ob innen dann doch wieder Plastik ist…) somit kann ich bei jeder Spülung individual dosieren.

    Viele Grüsse

    [Reply]

  23. Ich habe glücklicherweise hier in Bielefeld eine alteingesessene Firma gefunden, die Putz-/Spül-/Wasch- und Hautpflegemittel herstellt und diese normalerweise an Gastronomie und Reinigungsfirmen verkauft aber offenbar auch bereit ist, sie an Endkonsumenten wie mich abzugeben. Sie verkaufen das in z.B. 10l-Kanistern aber auch in 1l-Flaschen. Und das tolle: Sowohl die Kanister als auch die Flaschen werden wiederbefüllt nach Rückgabe! Großartig!

    [Reply]

  24. Und jetzt noch besser: ein Geschäft mit Bio-Kosmetik und mehr, in dem man mir Spülmittel, Shampoo, Duschgel, flüssige und auch festes (also Pulver) Waschmittel abfüllen kann! Unglaublich! Nun werde ich mir meine Haare wohl doch nicht mit Aleppo-Seife waschen müssen. Das entspannt mich etwas. :-) Zudem bekomme ich dort (natürlich für einen weitaus höheren Preis…) einen Deo-Kristall ohne das ganze fiese Plastikgehäuse drumherum.

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Lieber Thomas!
    Das freut mich wirklich sehr – und ist wiedermal ein schönes Beispiel dafür, dass man, ein wenig Recherchearbeit vorausgesetzt, fast überall Alternativen finden kann – wenn auch nicht überall die Gleichen.
    Ich hoffe, dass afu diese Art noch sehr viele von Ecuh ermuntert werden, in ihrem persönlichen Lebnesumfeld nach Alternativen zu suchen!

    LG und viel Erfolg weiterhin
    Sandra

    [Reply]

  25. Und noch ein Tip in Sachen Papiertaschentücher (falls ihn nicht schon jemand anderes gepostet hat): Im dm-Markt gibt es eine Papp-Box mit 100 Stück Recyclingtaschentüchern darin: “Soft und Sicher”. Von dieser Eigenmarke gibt es verschiedene Varianten. Aber die Box mit dem blauen Umweltengel darauf besteht tatsächlich ausschließlich aus Pappe – es exitiert auch kein “Sichtfenster” aus Plastik oder dergleichen.

    [Reply]

    Elfi Reply:

    Diese Recyclingtaschentücher kann ich ebenfalls bestens empfehlen. Ich nehme diese auch zum “Abschminken”, wobei ich mir vorgenommen habe, Taschentücher und Abschminkpads demnächst selbst zu nähen …. unter info@biostoffe.at kann man Gots-zertifizierte Stoffe dafür beziehen…
    Statt Wettex habe ich aus einem alten Badetuch Abwaschtücher genäht … wunderbar :-)

    [Reply]

    Rita Reply:

    Gibt es auch eine Website?

    [Reply]

  26. Das ist ein guter Hinweis.
    Habe zwar noch jede menge herkömmlicher Tücher (meine Family putzt mit Klopapier die Tropfnasen^^), aber der nächste Schnupfen kommt bestimmt” Und dm haben wir hier wenigstens auch!

    [Reply]

  27. In den Geschirrspüler kann man wohl auch Waschnüsse geben. Habe es noch nicht versucht, steht aber in der Anleitung von den Nüssen drin, die ich, nur in Karton verpackt, bei Waschbär bestellt habe…
    Ins Geschirrfach im Beutel 3-4 Schalen…

    [Reply]

  28. Also ich weiß nicht, ob Waschnüsse wirklich so gut sind….

    Sie kommen aus Indien. Dort werden sie auch benötigt, weil es kaum Kläranlagen gibt, die unsere Waschmittel, die es dort auch zu kaufen gibt, aus dem Abwasser wieder einigermaßen herausbekommen würden.
    Da sind Waschnüsse viel ökologischer, vor allem für die dort überwiegend arme Bevölkerung.

    Nun will aber plötzlich alle Welt Waschnüsse nutzen.
    Was ist der Effekt? Richtig, die Preise steigen.
    Dadurch wird es den Armen zu teuer.
    Ist so etwas sinnvoll? Wohl kaum.
    Für uns ist es nur ein Lifestyle-Produkt, die armen Inder brauchen es dagegen wirklich!

    Dabei gibt es auch “europäische Waschnüsse”, nämlich Seifenkraut und Roßkastanien.
    Es gibt schon flüssige Waschmittel aus/mit Seifenkraut (ich weiß nicht, ob da nicht noch andere waschaktive Substanzen mituntergemischt sind).
    Roßkastanien können im Herbst sehr einfach gesammelt werden. Es gibt Anleitungen für deren Nutzung als Waschmittel im Internet.

    Ich finde nämlich, wir sollten unsere Lebensstil-Änderung nicht zum Nachteil Anderer umsetzen.

    Ein wirklich korrektes Leben zu führen ist nämlich gar nicht so einfach.

    [Reply]

  29. Was das Waschmittel angeht bin ich aus lauter Chemie- und Plastikfrust dazu übergegangen, es selbst herzustellen – wie auch Geschirrspülmittel für die Maschine etc. Ich wollte da keine Kompromisse eingehen müssen für Dinge, die täglich im Einsatz sind.

    Toller Blog! Sehr inspirierend :)

    [Reply]

  30. Da hätt ich gerne Rezepte zu! Meine Versuche sind immer in unappetitlichem Geschleime und Gebrösel geendet.

    [Reply]

    langsamerleben Reply:

    Oh, Schleim hatte ich nicht, klimgt aber frustrierend! Die Rezepte findest du hier: http://www.langsamerleben.wordpress.com Die Mittel funktionieren richtig gut.

    [Reply]

  31. Vielen Dank, da werd ich mal stöbern gehen.

    [Reply]

  32. ein Tipp fürs Geschirrspülen per Hand:
    Zitrone – super Spülergebnis!! – Glanz :-)
    * entweder presse ich etwas Zitrone direkt in das Abspülwasser und gebe Rest in den Kühlschrank (Achtung hält nicht allzu lange – Schimmel!)
    * oder ich presse die ganze Zitrone aus und geben den Saft in eine kleine Glasflasche und ab in den Kühlschrank
    es fällt nur Biomüll an – ein super Gefühl!
    Bestenfalls nimmt reibt man die Zitronenschale ab und verwendet es zum Kuchenbacken…..

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  33. ? Frage mcuh gerade beim Überfliegen des Artikels ob es in Österreich kein Pulver für die Spülmaschine gibt. Das lässt sich -im Gegensatz zu Tabs – herrlich gering dosieren.

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  34. Hallo,

    habe vor kurzem folgenden Tip für umweltfreundliche Putzmittel bekommen:
    http://www.uni-sapon.com/
    Das ist eine Firma aus Vorarlburg. Man bekommt die meisten Mittel auch als “Großpackung” mit 3l und kann diese wiederbefüllen lassen, soweit ich das verstanden habe…leider sind sie aus Plastik, aber nachdem man sie ja wieder verwenden kann ist der Schaden minimiert.

    Ich habe den Vorteil, dass ich in Wien in eine “Maß-Greißerei” gehen kann (Lunzer).
    http://mass-greisslerei.at/
    Hier kann man sich von allem selber so viel abfüllen wie man will, auch von diesem Putzmittel.
    Man kann entweder dort vorhandene (Glas-) Flaschen oder Rexgläser kaufen und verwenden oder selber mitgebrachtes befüllen. Finde ich wirklich toll dort!
    Und hier könnte man nicht nur die Lebensmittel in Gläser füllen sondern eben auch oben genanntes Putzmittel wenn man möchte.

    Naja vielleicht habe ich ja jemandem mit dieser Information geholfen.

    Schönen Tag wünsche ich euch noch!

    LG
    Sabrina

    LG
    Sabrina

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  35. Hallo,

    Ich putze seit einem Jahr Küche und Bad chemiefrei mit waschbaren Putzlappen der österreichischen Firma Enjo. Es handelt sich im eine spezielle Faser, die ohne Putzmittel auskommt. Produktion findet in Österreich statt. Nachhaltigkeit steht auf den Fahnen von Enjo und geliefert wird alles ohne Plastik. Kleiner Nachteil: der vertrieb funktioniert ironischerweise wie bei Tupper ;-)

    Allerdings werden auch EinzelBeratungen durchgeführt, was praktisch ist, um das System Enjo zu verstehen.

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    painteddog Reply:

    Hallo Ulrike,
    ich habe auch so einiges von Enjo! Finde die Sachen grundsätzlich nicht schlecht (außer den Vertrieb!), allerdings so ganz ohne (umweltfreundliche) Putzmittel geht es bei mir nicht! V.a. im Bad stoße ich an die Grenzen.
    Und: diese speziellen Fasern sind leider aus Kunststoff. Ich versuche gewisse Produkte – obwohl sie gut sind – nicht von Enjo zu kaufen. Beispielsweise Geschirrtücher, da gibt es tolle Alternativen aus Leinen, Baumwolle etc.

    LG painteddog

    [Reply]

  36. hallo,
    als geschirrspülmittel kann man auch gut soda nehmen.
    gibts im papiersackerl.
    grüsse

    [Reply]

  37. Hallo Zusammen,

    Habe auch einiges getestet!!!
    Die einzige ökologische Methode ohne Kompromisse, die zu guten Ergebnissen Führt:
    https://m.youtube.com/watch?v=CZ8X1LslVXo

    LG Rainer

    [Reply]

    painteddog Reply:

    Hallo Rainer,
    ich verwende (mit Zufriedenheit!) auch gewisse Produkte von Uni Sapon, ABER: was mich schon sehr stört ist die Tatsache, dass bei den Verpackungen leider nicht auf Plastik verzichtet wird! Plastikdosen könnte man z.B. durch Weißblechdosen ersetzten, bei gewissen Gefäßen wäre sicher auch Glas möglich, usw.
    Deshalb bin ich -wohl noch länger-immer noch auf der Suche nach dem Ideal.

    LG painteddog

    [Reply]


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