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19Dec/0950

Putzen und Waschen (Teil 1): Das Putzgeheimnis

Vorweg eine gute Neuigkeit: Meine Freundin Sabine hat beim DM eine neue plastikfreie Taschentuchvariante entdeckt. Es handelt sich um eine DM-Eigenmarke („Soft&Sicher“) aus 100% Recyclingpapier in Kartonverpackung ohne Plastiklasche, die sogar mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet ist. Ich weiß nicht, wie lang es diese Taschentücher schon gibt, aber ich finde es jedenfalls sehr erfreulich, dass ich Taschentücher jetzt auch wieder ganz in der Nähe kaufen kann.

Nun aber zum eigentlichen Thema:

Waschen, Putzen, Spülen,…

Die Tatsache, dass dieses wichtige Thema erst jetzt zum ersten Mal zur Sprache kommt, hat wohl nicht unwesentlich damit zu tun, dass die genannten Tätigkeiten nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählen. (Peter liebet sie übrigens genauso wenig.). Das hatte zumindest auch schon in der Vergangenheit den Vorteil, dass sich unser Putzmittelverbrauch eher in Grenzen hielt.

Vor allem in Badezimmer und WC kamen dann aber doch immer wieder relativ „scharfe“ Putzmittel zum Einsatz, wobei der sehr unwissenschaftliche Ausdruck „scharf“ für mich in diesem Fall auf „stark riechend“ (von Duft möchte ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen!) bezieht.

Anscheinend kann man sich auch als relativ kritische Konsumentin (für die ich mich eigentlich schon seit längerem gehalten habe) dem „Vorher-Nachher-Effekt“, der in der Webung für all diese Produkte gezeigt wird, kaum entziehen. Anders kann ich es mir kaum erklären, dass ich jahrelang den „scharfen“ Geruch von diversen Putzmitteln automatisch mit Wirksamkeit in Verbindung gebracht habe.

Das Wunderwaschmittel aus der Werbung

Bei diesem Thema werden bei mir regelmäßig Kindheitserinnerungen wach: Das Wunderwaschmittel (ich weiß allerdings nicht mehr genau, ob es Omo, Ariel oder Persil war) aus der Fernsehwerbung, das ein vorher mit extremen Flecken übersätes Tischtuch nachher wieder strahlend weiß aussehen lässt. Ich kann mich noch erinnern, wie ich versucht habe, meine Mama davon zu überzeugen, dass sie ja nur mit diesem Waschmittel waschen müsse, und all die Flecken in unserem Gewand, über die sie sich manchmal aufregte, wären kein Problem mehr.

Irgendwann bildet man sich ein, diesen naiven Kinderglauben überwunden zu haben, aber die Beeinflussung sitzt anscheinend tief!

Umdenken vertreibt Kopfweh

Was bei mir allerdings schon in den letzten Jahren einen Umdenkprozess ausgelöst hat, ist die Tatsache, dass ich auf den Geruch von konventionellen Putzmitteln zunehmend mit Kopfweh und/oder Hustenreiz reagiert habe. Als durchschnittliche Konsumentin (in meinem Fall mit eher unterdurchschnittlichen chemischen Kenntnissen ausgestattet) hat man kaum die Möglichkeit die Inhaltsstoffe diverser Putz -und Waschmittel auf ihre Umweltverträglichkeit und gesundheitliche Wirkung zu überprüfen.

Obwohl es in meinem Freundes -und Bekanntenkreis einige Leute gibt, die meine Reaktionen (wegen der oben beschriebenen „Putzabneigung“) eher als psychosomatisches Phänomen abtun, habe ich schon lange vor unserem Experiment auf – zumindest aus meiner Sicht - eher „umwelt –und menschenverträgliche“ Putzmittel (meist von der Marke „Frosch“) umgestellt. Was die Verpackung anbelangt stellen diese allerdings auch keine Alternative dar. Fast alle Putz –und Waschmittel sind in Plastikflaschen oder zumindest in irgendeine Art von Plastikumhüllung verpackt und diese Verpackungen haben bisher einen beträchtlichen Teil unseres Plastikmülls ausgemacht.

Wo waren die Putzmittel vor dem Plastikzeitalter?

Auf der Suche nach Alternativen, hat mir wieder mal der Gedanke daran geholfen, wie Menschen früher, als es noch kein Plastik gab, an diese Dinge herangegangen sind...

Dadurch hat sich die Auswahl an Putzmitteln in unserem Badezimmer mittlerweile drastisch reduziert. Jetzt finden sich dort, wo früher ca. zehn verschiedene Plastikflaschen herumgestanden sind nur mehr eine Glasflasche mit Tafelessig und ein Karton mit pulverförmiger Zitronensäure (gibt es fast in jedem Drogeriemarkt). Vor allem Kalk lässt sich mit Essig ausgezeichnet lösen und man braucht auch nur ganz wenig davon. Die Zitronensäure wird eigentlich hauptsächlich für´s WC verwendet (ebenfalls sehr sparsam). Es ist ausreichend, ca. einen Esslöffel Moneygram honoraires davon gut im WC zu verteilen, einwirken lassen und nachputzen. Das Ergebnis ist meiner Meinung nach mindestens ebenso gut wie mit herkömmlichen WC–Reinigern.

Beide Varianten haben außerdem noch den Vorteil, dass sie viel günstiger kommen als herkömmlich Putzmittel!

Alle, die sich nach diesen Schilderungen Sorgen um die hygienischen Zustände in unserem Haushalt machen, kann ich beruhigen. Unser Bad ist schon alleine dadurch, dass die vielen „Plastikstaubfänger“ entfernt worden sind, jetzt viel sauberer als früher und meine Freundin Sonja hat mich vor 3 Tagen erst gefragt, womit wir unsere Duschwand so wunderbar sauber bekommen (Essig!!!). Die plastikfreien Putzmittel zeigen also Wirkung. Früher hat mich jedenfalls nie jemand nach solchen „Putzgeheimnissen“ gefragt.

Auch Fenster lassen sich übrigens sehr gut damit putzen, was mich besonders freut. Nicht weil ich so gerne Fenster putze, sondern weil der Glasreiniger ganz besonders schlimme Kopfweh –und Hustenattacken ausgelöst hat – auch wenn andere Leute geputzt haben!

Sehr viele Dinge kann man im Übrigen auch einfach nur mit Wasser und einem Tuch oder einer Bürste sauber machen. Das probiere ich jetzt einfach viel öfter als früher aus, bevor ich überhaupt irgendeine Art von Putzmittel verwende.

Noch gesucht: Schmierseife ohne Plastik

Ein Bereich, wo ich noch keine optimale Lösung gefunden habe, sind die Holzböden. Früher haben wir dafür hauptsächlich flüssige Schmierseife verwendet, aber die gibt es nur in Plastik verpackt. Nur mit Wasser funktioniert es auch ganz gut, aber hin und wieder würde ich gern was dazu tun (zumindest für den Großputz, so ungefähr 2mal im Jahr). Vielleicht kennt da jemand ein altes Hausmittel oder irgendetwas, was man sich recht schnell und einfach selbst herstellen kann?

Weniger ist mehr!

Mein vorläufiges Resümee zum Thema „Putzen“ lässt sich jedenfalls ganz einfach mit dem altbewährten Spruch „Weniger ist mehr“ zusammenfassen (und zwar in jeder Hinsicht!), denn zuviel Putzen kann nicht nur Umwelt und Gesundheit beeinträchtigen, sondern vor allem auch der Laune schaden!

Fortsetzung folgt!

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Kommentare (50) Trackbacks (0)
  1. Ich finde die Tipps bezüglich Putzen sehr praktisch! Gerade das mit dem Essig habe ich ja auch schon teilweise angewendet. Aber ich werde es einfach noch bei einigen weiteren meiner eher seltenen “Putz- Attacken” benutzen. Mit der Zitronensäure muss ich erst Erfahrung sammeln. Klingt aber definitiv nachahmenswert. LG Kerstin

    [Reply]

  2. Liebe Kerstin!

    Das freut mich natürlich ganz besonders, dass Dir meine “Putzgeheimnisse” gefallen. Aber nur nicht übertreiben……
    LG und bis bald Sandra

    [Reply]

  3. Hallo Sandra!
    Bezüglich Deines “Schmierseifen-Problems” habe ich mich bei meiner Oma schlau gemacht. Sie meinte, Aschenlauge wurde früher verwendet. Da die Herstellung heutzutage wohl ein wenig kompliziert werden könnte (außer ihr heizt mit einem Kachel- oder Holzofen), kam von ihr der Vorschlag, doch einfach normale Seife im Wasser aufzulösen. Wir haben noch eine Weile gegrübelt…ein wenig Waschpulver im Wischwasser dürfte den selben Effekt haben.
    Wir haben ebenfalls einen Holzboden, den ich nur mit Wasser wische, und einmal im Jahr wird er mit Bienenwachs eingelassen. Riecht gut, ist nicht in Plastik verpackt und … muss nur einmal im Jahr gemacht werden :-) . Was mir, als Putzmuffel, auch sehr entgegenkommt.

    LG,
    Astrid

    [Reply]

  4. Liebe Astrid!
    Wir heizen zwar tatsächlich hauptsächlich mit Holz, aber trotzdem finde ich die anderen tipps ein wenig praktikabler. (Wobei es mich schon sehr interessieren würde, wie man so eine Aschenlauge herstellt?) Woher und in welcher Form bekommst Du eigentlich das Bienenwachs zum Einlassen der Holzböden?

    LG Sandra

    [Reply]

  5. Liebe Sandra!
    Das Bienenwachs beziehe ich immer über die Firma von der wir den Holzboden gekauft haben. Gibts aber auch zB beim Baumax und ist in Dosen abgepackt. Von der Konsistenz her eher flüssig, und ich reibe das mit Stofflappen ein. (Muskelkater inklusive :-) ). Aschenlauge wird so hergestellt: Asche wird in einem großen Häfen mit Wasser gekocht. Die abgestandene, konzentrierte Lauge wird dann so heiß wie möglich verwendet. Allerdings wirklich etwas aufwändig.

    LG,
    Astrid

    [Reply]

    Morgan Reply:

    Mit der Aschenlauge ist das so eine Sache.
    Man erhält, wie der Name sagt, eine LAUGE und die ist je nach Konzentration alles andere als haut- und umweltfreundlich. Nicht nur, dass manche modernen Oberflächen (die ja oft genug von Haus aus schon in einer Wohnung vorhanden sind), die Behandlung mit alkalischen Lösungen (so nennt man eine chemische Eigenschaft der Lauge) nicht vertragen. Wenn es spritzt, kann man sich mit der Lauge einige unschöne Verätzungen einfangen und auch bei schwacher Lauge werden die Hände sehr stark strapaziert. Es können regelrechte Ekzeme entstehen. Hier müsste man sich wieder mit Gummihandschuhen schützen…
    Gibt man Öl oder Fett in die Lauge, entsteht übrigens eine Seife. Dies ist übrigens einer der Gründe, warum Lauge so gut reinigt, speziell Fettschmutz. Das Fett wird von der Lauge in eine Art Seife verwandelt und kann so mit Wasser aufgenommen und weggespült werden.
    Stark alkalische Reiniger benutzt man heutzutage eigentlich nur noch in der Industrie, um zB maschinenölverschmutzte Böden sauber zu kriegen.
    Wir heutigen sollten lieber beim Neutralreiniger bleiben ;)

    [Reply]

  6. Liebe Sandra!
    Dieses Retzept habe ich eigentlich als Haarshampoo zum Selbermachen bekommen ich nehme das aber auch zum Duschen bzw. als Schmierseifenersatz her und es funktioniert super. Wenn man sich allerdings die Haare öfter damit wäscht dann als letzte Spülung auf 1L Wasser 2 El Zitronensaft oder Apfelessig mischen und die Haare damit ausspülen. Sollte man das nicht vertragen noch mal mit kalten Wasser auswaschen. Macht man diese Spülung nicht dann werden die Haare mit derZeit “pappig”.
    Rezept:
    500ml Wasser
    25g Waschnüsse (sind normal im Textilsack)
    1 TL Agar Agar (Apotheke, natürliches Geliermittel nehme ich auch zum Backen und Kochen anstatt Gelatine)
    3 Tropfen eines beliebigen Duftöls (achtung nur natürliche ätherische Öle vewenden

    Das Wasser mit den Waschnüssen aufkochen und fünf Minuten ziehen lassen. Anschließend absieben und in den entstandenen Sud Agar Agar und das Duftöl einrühren. Gut durchrühren und erkalten lassen. In ein Fläschchen füllen und vor Gebrauch gut durchschütteln.
    Das zugesetzte Öl verleiht dem Haar einen herrlichen Duft, der nach Lust und Laune variiert werden kann. Der Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

    Achtun: Agar Agar wird in den meisten Apotheken neu abgefüllt! Papiersackl verlangen oder altes Marmeladenglas mitnehmen.

    Gutes Gelingen wünscht
    Michaela

    [Reply]

  7. probierte auch die waschnüsse aus fleckenentfernung findet nicht statt,nur geeignet für leicht verscmutzte wäsche.

    [Reply]

    Katrin Reply:

    Habe ebenfalls Waschnüsse probiert. Die Idee dahinter klingt nicht schlecht – Waschmittel aus der Natur und vollkommen unschädlich. Allerdings kommen sie aus Indien. Und ich denke nicht, dass sie nach dieser weiten Reise zu uns noch ökologisch unbedenklich sind. Da bevorzuge ich lieber ökologisch abbaubare Wasch- und Putzmittel aus Österreich, z.B. von http://www.oekoprodukte.at/, die man zwar im Plastikkanister bekommt, aber diesen kann man zurückgeben und er wird wiederverwertet.

    [Reply]

    Ricarda Reply:

    Das funktioniert auch mit Roßkastanien als Sud oder getrocknetem Mehl

    [Reply]

  8. Das http://einfach-leben.freeky.at/ ist ein Forum, in dem man günstige und umweltschonende Alternativen zu vielen Bereichen des Haushalts findet. Besimmt hat auch jemand einen Tip für plastikfreies Putzen parat!

    [Reply]

  9. Hallo, liebe Sandra!
    Nun also zum Thema Badezimmer bezw. Waschen und Putzen ohne Plastik.
    Da ich dem Plastik nicht ganz so ablehnend gegenüberstehe wie Ihr, beschränkt sich derzeit mein Beitrag darauf, einfach nicht soviel Shampoo/Duschgel/Zahnpasta zu verwenden wie in der Fernsehwerbung gezeigt wird. Das spart Geld, ist oft gesünder, man wird wirklich sauber genug, und es spart natürlich auch Verpackung und Plastik. Ich finde, daß eine Metalltube keine gute Alternative zu Plastik ist, und daß Entsorgung und Recycling von Plastik bei uns relativ gut gelöst ist.
    Ich habe einige Zeit die biologischen Wasch-, Putz- und Pflegemittel der Fa. Awalan verwendet. Erhältlich in Farbengeschäften und Malereien, die auch Auro-Naturfarben führen. Diese kann man im 5 l Kanister oder in
    1 l Plastikflaschen immer wieder nachfüllen lassen. Ich war aber vom Ergebnis nicht ganz zufrieden.
    Die verschiedenen Spezial-Putzmittel habe ich nie in dem Ausmaß wie viele andere Konsumenten benutzt, wegen meiner chemischen Grundkenntnisse. Besonders WC-Reiniger und WC-Duftsteine lehne ich ab, die sind extrem schädlich für das Abwasser.
    Zum Stichwort “Schmierseife ohne Plastik” meine ich: Ein 5 l Kanister aus dem Lagerhaus reicht mir 2 – 3 Jahre, den Kanister kann man dann für andere Zwecke verwenden.(Trinkwassertransport auf die Hütte oä)
    Unsere Holzböden behandle ich 1x jährlich mit Holzboden Öl.
    Noch eine Information zu Essig und Zitronensäure: Die “Chemie” ist fast gleich, auch die Wirkung. Man könnte sich also auf eins von beiden beschränken. Zitr.-S. muss man halt auflösen.
    Für heute ist’s wieder genug. Viele Grüße Lucia

    [Reply]

  10. Für die Holzfußböden verwende ich (flüssige) Leinölseife, einfach mal googeln da gibt es veschiedene Anbieter. Für geölte Böden ist das ziemlich unschlagbar, preiswert und es riecht auch gut.
    Ist auch für gelaugte und unbeandelte Holzoberflächen geeeignet.

    Gruß bel

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Danke für den Tipp! das klingt wirklich gut.

    LG sandra

    [Reply]

  11. Hallo Sandra,
    super! Weiter so!
    Ich habe den Film noch nicht gesehen, werde ihn mir aber in Bälde anschauen.
    Ich lebe selber schon seit langer Zeit so umweltschonend wie möglich, und mich freut es, wenn auch andere darauf kommen, daß es auch ohne die ganzen schädlichen Putzmittel geht. Ich nehme zum Putzen fast nur Wasser her. Es reinigt wunderbar, Essig auch, und wenn zB. Fett im Spiel ist, dann nehme ich ein Mittel aus dem Bioladen.
    Am besten ist es, aufs Fernsehen und auf Zeitungen zu verzichten, dann wird man erst gar nicht mit diesen Werbungen bombardiert. Was aus diesen Medien kommt, ist sowieso eigentlich nicht wirklich sehens- bzw. lesenswert. Ich lebe schon sehr lange ohne diese Medien, und dafür habe ich Zeit für Freunde, für Vereine und fürs Spazierengehen, und mir geht es auf jeden Fall besser als früher.
    Plastik ist mir schon lange unsympathisch, das wird nach und nach verschwinden, und dafür werden Alternativen auftauchen.
    Meine Devise ist schon seit vielen Jahren: So natürlich wie möglich leben und sich fragen, ob man dieses oder jenes wirklich braucht. So kann man Geld sparen und dazu beitragen, die Gesundheit und die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.
    Nun habe ich eine Frage an Dich: Wie kann man etwas im Kühlschrank eingefrieren ohne diese Plastikgefrierdose und ohne Plastikbeutel? Hast Du dafür eine Lösung gefunden?
    Viele Grüße
    Resi

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Resi!

    Diese Frage ist schon öfter gekommen (leider sind die Kommentare diesbezüglich nicht sehr übersichtlich). Ich dachte anfangs wirklich auch,dass sich hier keine Alternative finden lässt, aber schließlich hab ich einfach die Rexgläser, die ich schon seit Beginn des experiments zur Aufbewahrung von Lebensmitteln verwende, auch zum Einfrieren ausprobiert und das funktioniert bisher ausgezeichnet. Für größeres Gefriergut verwende ich auch die Bioplastiksackerl von Naku (findest Du unter Alternativprodukte) oder Papiersäcke.

    Viel Spass beim Ausprobieren und
    LG Sandra

    [Reply]

  12. Hallo,
    mein Putzmittel für alles (Fenster, Böden, Bad…)heißt EM, Effektive Mikroorganismen, allerdings gibt es diese Flüssigkeit auch nur im Plastikbehälter, aber die 5l reichen lange bei mir, da sie ja auch noch verdünnt werden und ich kein Putzteufel bin :-) Werde im Laden aber einmal nachfragen, ob die Kanister nicht aufgefüllt werden oder zurückgenommen und wiederverwendet werden können. Außerdem gieße ich mit dem Putzwasser ab und zu auch meine Blumen, da die Mikroorganismen dem Boden sehr gut tun. Mehr Info zu EM u.a. unter http://www.em-chiemgau.de und ein Forum http://www.forum.em-effektive-mikroorganismen.de. Auch bei den EM-Produkten tun es die Grundmittel ….., mehr ist nicht unbedingt nötig.
    Das Einfrieren ohne Plastik ist für mich auch noch ein großes Fragezeichen, bin für Tipps dankbar!
    Viele Grüße
    Ingrid

    [Reply]

    Jule Reply:

    Hallo allerseits …
    auch ich fange gerade an, mit EM zu experimentieren und kann es bisher uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich benutze die Zahncreme (ist zwar auch in einer Plastiktube, hält aber mindestens doppelt so lange wie eine konventionelle Zahncreme), außerdem benutze ich EMa mittlerweile als Putzmittel, Raumdeo, Pflanzendünger und sogar als Deo-Ersatz. Die Keramik-Pipes liegen in meinem Trinkwasser und das Keramikpulver hat verblüffende Wundheilungs-Effekte. Ein wirklich unglaubliches Zeug.

    [Reply]

  13. Hallo Sandra,
    super Sache, die du bzw ihr da macht!
    Ich halte mich selbst auch für einen umweltbewussten Menschen, bin aber lange nicht so konsequent.
    Ich habe auch ein paar Fragen:
    Was sind “Rexgläser”?
    Und du schreibst oft als Alternativverpackung über die Metalltube. Ich dachte seither immer, dass es bspw. besser / umweltschonender ist, wenn man Frischhaltefolie anstelle Alufolie benutzt!?

    Bis denn,
    Jenny

    [Reply]

  14. Liebe Jenny!

    Ich verwende keine Frischhaltefolie und Alufolie auch nur in ganz seltenen Ausnahmefällen. Grundsätzlich geht es mir nämlich darum, Müll ganz allgemein zu reduzieren. Alu ist ja außerdem in der Erzeugung sehr energieaufwändig und dadurch als Wegwerfprodukt alles andere als nachhaltig.
    Die beiden alten Aluproviantdosen, die wir gebraucht geschenkt bekommen haben, sehe ich da doch etwas anders. Sie werden ja immer wieder verwendet und sind so gesehen mindestens genauso langlebig wie die berühmten Tupperdosen.
    Bei Metalltuben gibt es meines Wissens unterschiedliche materialien. Die Gesamtenergie- und Umweltbelanz kann ich natürlich nicht für jedes einzelne Produkt feststellen. im Rahmen des Experiments war es aber eben auch wichtig überhaupt mal Alternativen zu den allgegenwärtigen Plastikverpackungen aufzuzeigen (vor allem, wenn man die gesundheitlichen Aspekte auch ernst nimmt). Aber natürlich sollte Verpackung ganz allgemein so sparsam wie nur möglich eingesetzt werden.

    Ich weiß leider nicht genau wie man “Rexgläser” bei Euch nennt (vielleicht “Weckgläser”?). Jedenfalls sind das Gläser, die man eigentlich zum Einkochen von Lebensmitteln verwendet (mit Glasdeckel und Gummidichtung), die ich jetzt hauptsächlich zum Aufbewahren und Einfrieren verwende.
    Auf der Startseite von Keinheimfürplastik gibt´s sogar ein Foto davon.

    LG sandra

    [Reply]

    caro Reply:

    aluminium ist mal mindestens, wenn nicht schlimmer als plastik! studien haben gezeigt das es ein ausloeser fuer demenz ist. schaut mal unter aluminium!
    danke fuer die anderen tips!!!

    [Reply]

  15. Liebe Caro!
    Wenn das mit den Studien nur so einfach wäre….dann wäre wohl spätestens nach “Plastic Planet” jegliches Plastik in Verbindung mit Lebensmitteln undenkbar geworden.(Immerhin haben mehr als 700 unabhängige Studien, gesundheitsschädigende Wirkungen von Plastik ergeben.)
    Aber da gibt´s halt dann Gegenstudien und Abschwächungen und als KonsumentIn hat man nur die Möglichkeit, alles was einem nicht lupenrein erscheint sozusagen vorsorglich weitgehend zu vermeiden.
    Das gilt natürlich auch für Aluminium.
    Ich weiß, dass es bei Aluminium Vermutungen bezüglich eines Zusammenhangs mit der Alzheimererkrankung gibt, habe da aber bisher zumindest noch von keinen eindeutigen Ergebnissen gehört.
    Solltest Du da eindeutige Infos haben, bitte ich um einen entsprechenden Link. Jedenfalls finde ich, dass man Aluminium schon alleine aufgrund der schlechten Energiebilanz so wenig wie möglich verwenden sollte und falls ich für mich zur Erkenntnis komme, dass am “Alzheimerverdacht” etwas dran ist, werd ich auch meine beiden alten Proviantdosen “verschrotten” (es gibt da ohnehin schönere Möglichkeiten aus Keramik, Glas oder Edelstahl…).

    Inzwischen LG Sandra

    [Reply]

  16. WAHNSINN- was das ausgelöst hat. Wie ich angefangen habe hier reinzuschauen war nicht soviel los- und jetzt ein Beitrag nach dem anderen!!
    Ihr könnt echt stolz auf Euer Projekt und Euer Arrangement!!!!!!!!!!!!!
    Vielen Dank und bitte weiter so ;-)

    LG Michaela

    [Reply]

  17. Also Essig und Zitronensäure ist nicht “unbedenklich”. Es greift Metalle, Gummi und Plastik an. Deshalb soll man z. B. kein Essig in die Waschmaschine geben oder damit die Gummilippe auswaschen.

    Zum Bodenputzen… Holzböden mögen schwarzen Tee. Einfach ein paar Beutel in den Eimer geben und mit heißem Wasser übergießen.

    [Reply]

  18. Liebe Nathalie!

    Danke für den Tipp mit dem schwarzen Tee! Da ich Essig und Zitronensäure wie gesagt in erster Linie in Bad und WC verwende (also für Keramik und Glas) gibt es da keine Probleme mit dem Material.
    Allerdings verwende ich Essig auch teilweise als Wasserenthärter in der Waschmaschine (seit Jahren) und habe noch keine negativen Auswirkungen auf das Material feststellen können.
    Im Einzelfall macht es sicher Sinn, die Empfindlichkeit der Oberflächen vorher zu testen, so wie es ja auch bei vielen konventionellen Putzmitteln empfohlen wird.

    LG Sandra

    [Reply]

  19. Schmierseife wird in den meisten Apotheken offen erhältlich sein. Wenn du einen sauberen, geeigneten Behälter mitnimmst (Marmeladeglas, o.ä.), sollte es möglich sein, dir die gewünschte Menge einzufüllen.

    [Reply]

  20. also ich nehme immer essigreiniger und zitronensäure, beide sind gut gegen die keime, gegen gerüche und gegen kalk…
    und es sind ke3ine chemiekeulen!

    http://www.geldsparen.de/sparen/Einkaufen/haushalt-natuerlich-keimfrei!-3.php

    [Reply]

  21. Liebe Sandra,

    Holzfußböden lassen sich ganz wunder mit der “Marseiller Seife” von der Firma Kreidezeit reinigen (www.kreidezeit.de). Die gibt es in Papiertüten und besteht auds geraspelter Seife auf Olivenöl-Basis. Gibt es manchmal in größeren Bio-Läden oder in Öko-Baummärkten. Einfach 1-2 Esslöfer in 10 Liter warmen Wasser auflösen. Wirkt leicht rückfettend und pflegt die Böden deshalb auch.

    Schöne Grüße,

    Uli

    [Reply]

  22. http://www.auro.at/ links unten auf der website findet sich das händlerverzeichnis, fast alles ist ohne plastik verpackt (nur bei einigen produkten der deckel – ca. so gross wie bei petflaschendeckeln).
    ich verwende seit 16 jahren jahren apfelessig als “weichspüler” und meine waschmaschine überlebte es, das fach für den weichspüler ist noch voll intakt. ich denke, der essig muss sehr scharf sein (zb als essenz) dass er das plastik angreift, und die meisten waschmittel sind sicher ätzender als essig. immerhin kann man ihn ja sogar trinken.

    [Reply]

  23. sorry, vergessen zu erwähnen: auro produziert reiniger für holzböden!

    [Reply]

  24. Schmierseife ist etwas völlig anderes als Flüssigseife oder aufgelöste Seifenflocken! Schmierseife ist nicht völlig verseift, weshalb sie dirckflüssig und stark alkalisch ist und ätzend wirkt. Heutzutage reinigt man allenfalls Steinböden damit, weil man die Seife so schön glänzend auspolieren kann. Ich empfehle zur Reinigung aller glatten Böden (außer Naturholz) das HARA-System. Wischer sind aus Edelstahl, die Bezüge zwar aus Mikrofaser, aber sie halten ewig (habe meinen schon seit bald 10 Jahren fast täglich im Einsatz) und man braucht im normal schmutzigen Haushalt gar kein Putzmittel. Wer mehr Dreck macht: Versucht mal, bei einem Profihändler für Reinigungsmittel einen 10-l-Kanister Neutralreiniger zu bekommen! Das hält ewig, mit einer Dosierpumpe kann man prima dosieren und den Kanister nimmt die Firma zum Wiederbefüllen mit, wenn leer!

    [Reply]

  25. Für die Holzböden vielleicht Pflegeprodukte von “Kreidezeit”, gibt es in kleinen Mengen im Alubehälter ohne Plastik, die Behälter konnte man früher einschicken wenn sie leer waren und dann wurden sie wieder aufgefüllt um Müll zu vermeiden (weiß nicht ob es heute noch so ist)

    http://www.kreidezeit.de/Produktinformationen/Marseiller_Seife/Marseiller_Seife.htm

    http://www.kreidezeit.de/Produktinformationen/Hartwachsoel_Pure_Solid/Hartwachsoel_PureSolid.htm

    http://www.kreidezeit.de/Produktinformationen/Saflor_Lappenwachs/Saflor_Lappenwachs.htm

    http://www.kreidezeit.de/Merkblaetter/Bodenpflege.pdf

    [Reply]

  26. Hier mal eine kleine Sammlung Putztipps, die ohne unzählige Spezialmittel auskommen:

    Fenster putzt man am Besten mit Wasser, dem man einen Schuss Allzweckreiniger und einen gehörigen Schuss Spiritus beigibt. Erst den Rahmen, dann die Scheiben – erst außen, dann innen – gut nass reinigen. Vorzugsweise mit einer Gummilippe abziehen. Wer das nicht hat, nimmt zerknülltes Zeitungspapier. Hartnäckiger Schmutz wie Fliegendreck wird durch Drüberreiben mit einer halbierten rohen Zwiebel entfernt oder mit dem Ceranfeldschaber. Wer noch eine Sprühflasche von Glasreiniger übrig hat, befüllt diese mit Wasser, der ganz wenig Allzweckreiniger und ein Schuss Spiritus beigefügt wurde. Anwenden wie normales Glasrein.

    Kalkflecken in Wanne und auf Fliesen kann man durch Buttermilch entfernen. Auftragen, einwirken lassen, abspülen und trockenreiben.
    Armaturen poliert man mit Wiener Kalk, Edelstahlflächen wie die Küchenspüle mit einer halbierten Zitrone.
    Man erspart sich viel Ärger, wenn man im Bad Gummi- und Silikondichtungen trockenreibt, sobald sie nass geworden sind. Dann schimmeln sie nicht und bleiben schön.

    Normale Elektroherd-Platten bearbeitet man noch warm mit grobem Salz, etwas Wasser und einer Bürste. Abspülen und mit Zeitungspapier gründlich trockenreiben. Die Druckerschwärze fäbt das Eisen wieder schön schwarz.
    Den Backofen kriegt man ebenfalls mit Salz wieder sauber. In den noch gut warmen Ofen Salz streuen und wenn er ausgekühlt ist, feucht auswischen.
    Die Mikrowelle kriegt man mit Zitrone sauber. In ein Schälchen mit Wasser einige Scheiben Zitrone legen und volle Pulle ein bis zwei Minuten laufen lassen. Der entstehende Dampf löst den Schmutz, der sich leicht ausreiben lässt.

    Holzbretter, Arbeitsplatten aus Holz, offenporige Möbel aus Naturholz reibt man regelmäßig mit Lein- oder Olivenöl ein. Man kann zur Fleckentfernung einen Schuss Orangenöl beigeben. ACHTUNG Ölgetränkte Lappen sind selbstentzündlich. Entweder sofort auswaschen oder in eine wiederverschließbare Metalldose geben.
    Möbel aus hellem oder dunklem Eichenholz poliert man mit einem weichen, fusselfreien Tuch, das man in Bier getunkt hat.

    [Reply]

  27. Fliesenböden kann man toll mit ausgekochten Schalen von Citrusfrüchten behandeln. Einfach die Schalen sammeln und trocknen, bei Bedarf mehrere Handvoll in ca. 5 Liter Wasser auskochen und abkühlen lassen. Den Sud ins Wasser geben und los geht`s. Meine Kinder freuen sich immer über den Duft.

    Wäsche waschen wir mir zerstossenen Kastanien. Etwa 5-6 Kastanien in einen Stoffbeutel geben und kräftig mit dem Hammer zerschlagen, anschließend in ein Einmachglas geben und mit warmem Wasser auffüllen. Das ganze mindestens vier Stunden stehen lassen, absieben und ganz normal in die Waschmaschine geben. Bei weißer Wäsche geben wir zusätzlich noch etwas Backpulver mit rein. Die Wäsche wird sauber. richt aber nach nichts. Daran muss man sich anfangs gewöhnen.

    Jetzt werde ich erstmal weiter auf dieser Seite schmöckern und Ideen sammeln.

    [Reply]

  28. Marseiller Seife eignet sich hervorragend zur Reinigung von Holzböden. Diese gibt es z.B. von der Firma Kreidezeit. Sie scheint auch ökologisch unbedenklich zu sein. Habe unsere Eichendielen damit geputzt (nebelfeucht). Ist super geworden. Auch unsere Fenster wurden damit prima sauber. Ich versuche zur Zeit auch vom Plastik wegzukommen, aber in vielen Bereichen ist das kaum möglich.

    [Reply]

  29. Hallo an Frau Kautwaschl und den fleißigen Bloggern,
    habe hier tolle Tipps erhalten in sachen Putzmittel. Mein Problem ist nur das mein Plastikwischmop den Geist aufgegeben hat. Einen Edelstahl oder Emalieeimer zu besorgen ist nicht schwer. Aus einem Holzstiel, alten Stoffstreifen und ein bis zwei Metallringklemmen kann man auch einen prima bunten Recykling- Mop machen (dagegen kann Vileda ma schööön einstecken!). Soviel weis ich schon mal. Aber wo bekommt man einen Aufsatz für den Eimer zum Auswringen her? Ständig sich zu bücken und mit den Händen auswringen geht auf den Rücken! Ich bin also dankbar für weitere Ideen.

    LG

    [Reply]

  30. Im Gewerbehandel für Putzmittel gibts Hebelpressen auch aus Metall, soviel ich weiß. Ansonsten probiers doch mal mit einem großen Spitzsieb aus Draht bzw. Edelstahl, das du in den Eimer hängst. Ich wring noch von hand, weil ich nen Breitwischer hab.

    [Reply]

    Susi Reply:

    Danke! Das mit dem Sieb ist schon ma nicht schlecht! Werde mir da ma was einfallen lassen.

    LG

    [Reply]

  31. Im Abschnitt über plastikfreies WC-Putzen ist ein komischer Link, der auf eine seltsame Seite führt!

    [Reply]

  32. Hallo Sandra.
    Ich beschäftige mich seit einigen Monaten mit dem Thema, bin aber erst heute auf einen Blog gestoßen und emfpinde ihn als einen SEGEN! Vielen Dank. Ich bin in den letzten Wochen von einer Depression in die nächste verfallen, bei dem Gedanken daran, wie ich nur mit den ganzen Hürden des Plastik-Vermeidens fertig werden soll… Jetzt fühle ich mich viel besser und gerade zu top motiviert, die Herausforderung anzunehmen!

    Einen kleinen Tipp habe ich auch schon für dich bezüglich der Inhaltsstoffe. Ich habe noch nicht alles hier in deinem Blog lesen können und vielleicht kennst du die Webseite auch schon, aber einen Versuch ist es wert.

    http://www.codecheck.info/

    Schau dich mal auf dieser Internetseite um. Dort kannst du die Barcodes oder die Namen von Produkten eingeben und erfährst dann was diese für Stoffe enthalten und (viel wichtiger) was die Stoffe bewirken und wie schädlich sie sind (super Ampelsystem!). Das klappt sowohl mit Lebensmitteln, als auch mit Putzmitteln oder Kosmetikartikeln. Sollte einmal ein Produkt nicht aufgelistet sein, kann man es einfach eintragen und man erhält SOFORT das Ergebnis zur Analyse der Inhaltsstoffe. Natürlich gibt es das Ganze auch als App fürs Handy und ich benutze es mittlerweile ganz viel beim Einkaufen, um eben gefährliche Stoffe, die oft ja für uns Nicht-Chemiker verborgen bleiben, zu vermeiden. Es ist wirklich klasse! Und je mehr Leute mitmachen, desto größer wird die Datenbank natürlich!

    Vielen Dank für dein Engagement! Weiter so!

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    Lisa Reply:

    auf DEINEN Blog sollte das natürlich im ersten Satz heißen…!

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  33. einen wunderschönen!
    ich bin ein natur pur mensch – was für mich so viel bedeutet, dass ich nicht dem mittlerweile umstrittenen biowahn verfallen bin aber ein naturnahes leben lebe.
    das thema putzmittel kaufen hat sich bei mir sehr rasch aufgehört, nachdem ich mir mal den chemiecocktail auf der rückseite der wundermittelchen näher angesehen hab. vom vielen müll der danach übrig bleibt ganz zu schweigen…

    deshalb hab ich (wie man es schon vor zigjahren gemacht hat) meine eigene putz/kernseife “gesiedet” – im grunde genommen ist es meine selbst gemachte naturseife, die ich immer wieder aufgekocht und zu kernseife verarbeitet hab.

    das ergebnis ist grossartig! ich hab kein spüli mehr in der küche, sondern ein stückchen putzseife am holzseifentasserl. gereinigt wird alles rund ums thema küche. klarerweise das geschirr von hand (töpfe, messer, bleche und co). das ceranfeld war noch nie so glänzend! die küchenkasterln einfach mit ein wenig putzseife feucht abgewischt. einfach aufs nasse schwämmchen oder microfasertuch ein paar mal über die seife ribbeln – fertig. die brillengläser – einfach kurz mit den fingern über die putzseife, dann mit etwas wasser über die brille, mit kalten wasser nachspülen – und wieder klare sicht :)

    selbst die fenster hab ich bereits mit putzseife ge”waschen” – aber da schon mit klaren wasser nachgespült.

    in bad und wc hab ich die putzseife fein geraspelt und mit ein wenig zitronensäure und wasser aufgelöst. in die kalte seifensuppe dann etwas herkömmliches waschsoda hinein – und fertig ist der badreiniger.

    falls du möchtest, kann ich dir gerne ein putzseiferl schicken.
    glg
    inge

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  34. In einer Schule in Indien wurden die Eßschalen einfach mit der Holzasche ausgewaschen, klargespült und zum Trocknen aufgestellt. Das funktioniert hier genauso, ich habe ein Schälchen voll Asche aus unserem Holzofen neben dem Spülbecken positioniert, dippe den Spüllappen hinein und selbst das Fett aus der Pfanne löst sich. Man kann den Herd wunderbar genauso putzen (kein Stahlfix mehr!) und das Waschbecken im Bad nebst Armatur, einfach mit einem feuchten Lappen in die Asche dippen, kurz alles auswischen, klarspülen und mit einem Mikrofasertuch nachwischen (bei der Armatur). Der Spüllappen ist natürlich dunkel bis fleckig.. mich störts nicht. Und ich weiß nicht, ob sich auf Dauer Leitungen zusetzen können, bis jetzt habe ich keine Probleme. VG

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  35. Hallo Inge, wie ist denn Dein Putzseifen-Rezept?

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  36. Das ist ein toller Blog mit vielen tollen Tipps, was die Haushaltreinigung betrifft. Bis jetzt habe ich meinen Haushalt auch immer, meiner Meinng nach auch umweltfreundlich im Griff. Ich habe kürzlich in einer Reinigungsfirma als Mitarbeiterin begonnen und stoße an meine Grenzen. In einem Haushalt fand ich eine total verkeimte Duschkabine vor, wo auf den Fliesen eine Schicht Kalkschmutz ist und die Scheiben nicht mehr klar sind. Am Rahmen der Scheiben, besonders unten eine dicke Kalkkruste. Ich habe Essigreiniger von Frosch zur Verfügung. Das bringt aber kein positives Ergebnis. Die Kruste habe ich versucht mit einem Glasschaber (vom Cerankochfeld) zu reinigen. Ohne größeren Erfolg. Was mache ich falsch? Wer kann mir helfen?

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    painteddog Reply:

    Hallo Lina,

    wenn man eine Säure länger (Minuten) auf Kalk einwirken lässt, sollte sich der Kalk von selber unter Bläschenbildung zu lösen beginnen. Ich verwende dafür immer konzentrierte Zitronensäure (es geht aber auch Essigessenz – Speiseessig ist wahrscheinlich zu gering konzentriert). Da ja die Kalkschicht schon etwas dicker ist, wird es sicher eine Weile dauern, bis die Säure die gesamte Schicht gelöst hat.

    LG painteddog

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  37. Altes Reinigungsmittel für Holzfußböden: Soda (Waschsoda)…. nur für rohes Holz, nicht für geölte oder gewachste Flecken. Soda löst das Öl auf – das Holz wird mit der Zeit ergrauen.
    zB: http://www.manufactum.de/kalzinierte-soda-p753450/
    http://www.toxcenter.org/artikel/Soda.php

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  38. Hallo,

    hier wurde zwar schon länger nichts mehr kommentiert, aber ich probiere es trotzdem mal… :)
    Prinzipiell versuche ich so wenig Putzmittel wie möglich zu benutzen (Enjo Faser funktioniert bestens mit Wasser alleine). Nur leider bekomme ich den Kalk eben ohne Mittel nicht in den Griff. Ich habe schon von mehreren Seiten gelesen, dass Zitronensäure gut funktioniert und habe das dann auch selber ausprobiert – Funktioniert super!!!
    Bis jetzt habe ich aber immer nur diese in Plastik verpackten 250g Päcken gefunden, die mir aber ein Dorn im Auge sind :(
    Ich habe im Buch “Plastikfreie Zone” gelesen, dass du Sandra Zitronensäure im Karton gekauft hast. Wäre wirklich sehr froh über einen Tip wo du die her hast?!

    Danke!

    LG
    Sabrina

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