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8Jan/1011

Plastikfrei ins Finale: Silvester 2010

Ein Fest, ein Resümee und eine kleine „Abrechnung“

Um es gleich vorwegzunehmen: Silvester war auch heuer ganz prinzipiell ein Tag wie jeder andere. Auch die Tatsache, dass unsere Vorräte für die Zeit in der Hütte diesmal plastikfrei waren (bis auf die schon erwähnte Käse - Notration und noch ein paar andere Kleinigkeiten, die Sonja und Gerhard mitgebracht hatten) hat nichts daran geändert...

Chips nach Mitternacht

An dieser Stelle bleibt es mir wohl auch nicht erspart, zu gestehen, dass ich Sonja geradezu genötigt habe, für die Silvesternacht Chips einzukaufen. Da sie eine wirklich gute Freundin ist, hat sie meinem Drängen schließlich nachgegeben, obwohl sie selbst kaum welche isst.

Hätte es auf der Alm eine Möglichkeit gegeben, kurz nach Mitternacht irgendwo ein Packerl Chips einzukaufen, hätte ich das natürlich selber getan, aber so war der Ehrgeiz bis Silvester den plastikfreien Einkauf durchzuhalten doch größer, auch wenn es natürlich in der  Sache völlig unerheblich ist, wer von uns das Packerl Chips gekauft hat.

...und ein paar kleine "Plastiksünden" im Feier-Ausnahmezustand

Abgesehen davon gab es- wie Sonja und Gerhard in ihrem Kommentar schon verraten haben- auch noch ein paar andere kleine „Plastiksünden“ in Form von Naschereien und Knabbergebäck, das unsere Gäste mitgebracht hatten.

Was den ebenfalls bereits erwähnten Glühwein im Plastikbecher bei den Hüttennachbarn anbelangt, muss ich allerdings bemerken, dass mir zumindest der erste Becher wirklich schwer fiel (nach dem zweiten wurde es dann leichter!). Aber irgendwie war es mir in dem Moment einfach zu mühsam, den nichts ahnenden Hüttennachbarn zu erklären, dass wir uns im Endspurt eines Experiments befinden, wo heiße Getränke aus Plastikbechern eigentlich überhaupt nicht gehen.

Sonja und Gerhard, die später nachkamen und schon vorgewarnt waren, haben sich dann klugerweise gleich mit ordentlichen Keramikteehäferln ausgerüstet.

Das kurz darauf folgende Feuerwerk ließ uns erahnen, dass die Krise diesen Bereich wohl nicht besonders hart getroffen hat oder die „schießenden“ Bergbesucher eben lieber bei anderen Dingen sparen….

Resümee zum Experiment

Nun aber zum (vorläufigen) Resümee, denn die „offizielle“ Experimentphase ist ja mit Silvester 2010 zu Ende gegangen:

Für uns als Familie war das Experiment in jeder Hinsicht eine große Bereicherung. Durch die „Veröffentlichung“ hat die ganze Sache zwar einen für uns unerwartet großen Rahmen bekommen, aber die damit verbundenen Termine und Kontakte waren und sind unglaublich interessant und oft auch sehr amüsant.

Konsequenzen, Spass und Erfolge

Es gibt viele positive Konsequenzen aus dem bisherigen Verlauf des Experiments (man könnte sie sogar als Erfolge bezeichnen):

  • In allen Bereichen, die uns wegen der gesundheitlichen Aspekte und weil Plastik hier einfach nur ein „Wegwerf-Nebenprodukt“ ist, besonders wichtig waren (Ernährung, Körperpflege, Waschen, Putzen), ist uns eine nahezu vollständige Umstellung auf plastikfreie Produkte gelungen. Bei vielen Dingen haben wir auch bemerkt, dass man sie ersatzlos streichen kann, ohne sie auch nur im Geringsten zu vermissen. (z.B.: Mikrowelle, die meisten Putzmittel, Flüssigseife,..)
  • Als unmittelbare Auswirkung davon, befindet sich unsere Müllproduktion auf einem historischen Tiefststand.Wir haben so gut wie keinen Plastikmüll mehr (bis auf vereinzelte Geschenke bzw. deren Verpackungen, Postsendungen und ein paar Altbestände). Der Restmüll hat sich ebenfalls drastisch reduziert, was ich darauf zurückführe, dass wir insgesamt seit Beginn des Experiments einfach viel „verpackungsärmer“ einkaufen und natürlich auch keine verschmutzten Plastikverpackungen mehr im Restmüll landen können. Altmetall gibt es hauptsächlich in Form von Bierkapseln und einigen wenigen (nicht beschichteten) Dosen. Papierverpackungen (z.B. Sackerl für Brot und Gebäck) verwenden wir mehrmals wieder. Selbst bei Altglas gibt es keine deutlich Steigerung, da wir jetzt viel mehr Pfandgläser- und Flaschen verwenden als früher.
  • Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht (und das wird es hoffentlich auch weiterhin) mit Hilfe unserer Kinder und Freunde in den verschiedensten Lebensbereichen plastikfreie Alternativen zu suchen und zu finden. So gesehen war die ganze Sache auch wirklich ein kreativer Akt und das Schöne ist, dass laufend neue Ideen entstehen, wie man das ganze Projekt noch weiter entwickeln  und verbreitern könnte.
  • Auch die Kinder sind mit ihrem „etwas weniger Spielzeug“ anscheinend „etwas mehr zufrieden“, was sich für mich dadurch zeigt, dass sie mit dem („eh noch vielen“), was  sie jetzt zur Verfügung haben, viel mehr spielen als vorher. Leo hat zwar seine Playmobil Ritterburg nach ca. einem Monat wieder ins Haus geholt, wodurch sie quasi ein neues Spielzeug war, aber gegen die Kapplasteine hat selbst sie im Moment keine Chance.
  • Am meisten freut mich natürlich, dass aus dem Experiment mittlerweile so etwas wie eine Lebenseinstellung geworden ist, was wiederum sehr viele positive Nebeneffekte hat, über die ich ein Andermal genauer berichten möchte.

Da ich teilweise ein wenig zu „schwarz-weiß-Sichtweisen“ neige, bin ich sehr froh darüber, dass wir durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema nicht zu „Kunststoffverteuflern“ geworden sind, sondern nur sehr viel kritischer überlegen und entscheiden, wo wir Kunststoffprodukte verwenden wollen und wo eben nicht!

Nun zur Abrechnung

Keine Angst es ist nicht so schlimm wie es klingt. Da Mathematik nicht unbedingt zu meinen Stärken zählt, ist es sogar eine Abrechnung ganz ohne Zahlen:

Da wir durchschnittliche Verdiener sind und der uns zur Verfügung stehende Betrag  bisher fast immer verbraucht wurde bzw. durch regelmäßige Sparformen gebunden war, wäre uns ein eventueller (und vielfach prognostizierter) Mehrverbrauch durch den plastikfreien Einkauf sofort aufgefallen. Das ist aber nicht passiert – im Gegenteil: Heuer kurz nach Weihnachten hatten wir wundersamer Weise (und natürlich ohne einnahmenseitige Erhöhungen!) um einige 100€  mehr am Konto als in den Jahren zuvor. Da plastikfreie Produkte aber für sich betrachtet nicht prinzipiell günstiger sind, kann das wohl nur an unserem insgesamt besser geplanten und ökologischeren Einkaufsverhalten liegen (womit ich nun einen positiven Nebeneffekt bereits verraten hätte). Die teilweise teureren Einkäufe bei Lebensmitteln, haben sich also offenbar im Zusammenhang mit dem nachhaltigeren Konsumverhalten durchaus auch finanziell gelohnt.

Umkehrschluss und frohe Wünsche

Um mir nicht den Vorwurf von Wirtschaft schädigendem Verhalten auf Grund von Konsumverweigerung einzuhandeln (denn wie man uns stets vorspricht: „ Geht´s der Wirtschaft gut, geht´s uns allen gut!“), möchte ich abschließend noch den Umkehrschluss aus dem bekannten Spruch ziehen:

Ginge es allen so gut, wie es uns zurzeit geht, so müsste die Wirtschaft geradezu Höhenflüge erleben. Aber es wäre dann vermutlich eine Wirtschaft, in der die Erhaltung unserer Gesundheit und eines intakten Lebensraums eine weitaus größere Bedeutung hätte und das Florieren der Wirtschaft weniger davon abhängig wäre, dass möglichst viel verbraucht und weggeworfen wird. Vielleicht wäre es eine Wirtschaft, in der die Qualität der Güter wichtiger wäre als die Quantität….

In diesem Sinn wünsche ich allen LeserInnen für das Jahr 2010 ganz viel Motivation, Kreativität und vor allem Spaß dabei, die plastikfreien Räume zu erweitern und freue mich schon auf Anregungen, Tipps, Erfahrungen und Meinungen zu meinen weiteren Berichten.

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Über Sandra

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Kommentare (11) Trackbacks (0)
  1. liebe sandra!
    vielen dank für die anregungen-eurer experiment hat unseren haushalt sehr verändert-und zwar ausschließlich positiv!
    lg

    elisabeth

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Elisabeth!

    Das freut mich sehr! Vielen Dank für die Rückmeldung und ich bin schon sehr gespannt auf Deine Liveberichte!

    LG Sandra

    [Reply]

  2. Liebe Sandra, endlich bin ich beim letzten Thema “Silvester ohne Plastik” angelangt, aber inzwischen hast Du ja schon einige Dinge ergänzt (Kosmetik ).
    Deine Gedanken über Feuerwerk und Wirtschaftskrise finden wieder meine totale Zustimmung, und für das lange Durchhalten und die große Konsequenz Eures Experimentes möchte ich Euch ein Extra-Lob aussprechen, besonders auch für die Veröffentlichung!
    Bitte unbedingt weitermachen und auch wieder mal was veröffentlichen, das bringt viele Nachahmer und Mitmacher!
    Deine Erfahrungen über Müllreduktion, bewußteres Einkaufsverhalten usw. habe ich damals bei unseren Projekten auch gemacht (und bis jetzt durchgezogen, aber nicht ganz so streng wie Ihr), das ist wirklich ein befriedigendes Gefühl. Besonders wichtig scheint mir auch der bewußtere Umgang mit Lebensmitteln.
    Was für die Nachkriegsgeneration selbstverständlich war, daß man keine Lebensmittel wegwarf, muß sich die Überfluß- und Wegwerfgesellschaft von heute erst wieder erarbeiten. Und oft gelingt dies erst durch Notfälle – oder so einen Film wie Plastic Planet.
    Das Sprichwort “Geht’s der Wirtschaft gut….” würde ich so ergänzen:”…geht’s den Wirtschaftsbossen gut!”
    Deine folgenden Gedanken zur Wirtschaft sind sehr schön und idealistisch, aber leider nicht realistisch.
    Zu Deinen Stichworten “Schwarz-weiss-Sichtweise” und “nicht zum Plastikverteufler werden”, da hatte ich schon den Eindruck, daß Ihr die Sache sehr eng seht und ganz gegen Plastik seid. Ich habe mein chem. Grundwissen über Plastik wieder aufgefrischt und kann Dir folgende Informationen geben:
    Bezüglich des gefürchteten BPA ist PE (Tupper u. Co. Gefrierbeutel,) PP (Verpackung von Nudeln und CHIPS), PS (Yoghurtbecher…) unbedenklich. Gefährlicher ist PET (Getränkeflaschen) und PC (CD, Gehäuse von Maschinen…). Polysaccharide, zu denen Naku gehören dürfte, sind nicht ganz unproblematisch.
    Ich hoffe, daß Euch diese Kurzinfo zu einem entspannteren, entkrampfteren Umgang mit Plastik führt.
    Zuletzt noch eine Frage : Was bringt es der Umwelt, der Natur, dem plastikverseuchten Meer wirklich, wenn Ihr Euer Tupper und sonstiges Plastikzeug, die Kinder ihr Lego und Playmobil, nicht mehr verwendet?!
    Nun wieder lG bis zum nächsten Mal Lucia

    [Reply]

  3. Liebe Lucia!

    Ich fühl mich ganz unverkrampft bezüglich Plastik. Ich mag´s nur nicht mehr verwenden, wo es gut vermeidbar ist und das ist für mich und uns jedenfalls in der Küche so und geht auch ganz einfach. An die Unbedenklichkeit diverser Plastikprodukte, werde ich allerdings frühestens dann noch mal glauben, wenn die Erzeuger gefährliche Inhaltsstoffe nicht mehr verwenden dürfen oder zumindest eindeutig und kontrolliert deklarieren müssen!

    Gerade bei Tupperware ist mein Informationsstand außerdem ganz konkret ein anderer!
    Bei Spielzeug haben wir sowieso die Kinder selbst entscheiden lassen, wobei ich zukünftig ganz sicher anderes Spielzeug bevorzugen werde. Allerdings ist es ohnehin so, dass unsere Kinder (wie die meisten hier zu Lande) eh mehr als genug Spielzeug haben.

    Ich glaube der Natur und dem plastikverseuchten Meer und uns allen und unserer Gesundheit bringt es ganz viel, wenn wir alle weniger verbrauchen und wegschmeißen (natürlich nicht nur Plastik), aber das Experiment hat ja auch dazu gedient, auf etwas aufmerksam zu machen.
    Mir persönlich bringt es jedenfalls ein gutes Gefühl, diese Sachen nicht mehr in der Küche zu haben (vor allem weil sie mir auch nicht im Geringsten abgehen) und zumindest Nahrungsmittel nicht mehr in Verbindung mit einem Material zu bringen, von dem ich nicht wirklich wissen kann, was drinnen ist. (Wegschmeißen tun wir das Zeug eh nicht und wir haben auch nur ganz wenig davon ersetzt, in erster Linie gegen gebrauchte Gläser!)

    Und abschließend: Ich glaube Idealismus hilft, die “Realität” zu verändern. Und insofern bin ich gern ein wenig idealistisch.

    LG Sandra

    [Reply]

    Lucia Reply:

    Liebe Sandra!
    Natürlich fühlst Du Dich “unverkrampft” in Bezug auf Plastik, es war Dir ja nicht bewußt. Drum möchte ich es Dir an ein paar Beispielen erklären.
    Ich halte es schon für krampfhaft:
    - Klopapier u. Taschentücher in Papierverpackung….
    - Einweg(!!!)-Glasflaschen für Essig zum Putzen…
    - (beschichtete?!) Metalltuben und -Dosen…
    - Alujausendosen (hast Du ja inzwischen durch Weißblechdosen ersetzt)
    kaufen zu wollen.
    Ich finde aber trotzdem das Aufzeigen aller alternativen Möglichkeiten super!
    Zur”Unbedenklichkeit div. Plastikprodukte”: Angeblich haben wir ein sehr strenges Lebensmittelgesetz.
    Dieses ist auch für Lebensmittelverpackungen zuständig. Warum dürfen dann so viele gefährliche, gesundheitsschädliche Materialien auf den Markt gebracht werden?
    Zum Kinderspielzeug: Es ist richtig, daß die meisten Kinder zuviel haben (als Eratz für ZEIT, die man sonst mit ihnen verbringen müsste?) Wir haben immer einen Teil, der weniger aktuell war, wegeräumt, und später war es dann wieder “neu”.
    “Weniger kaufen, verbrauchen, wegschmeissen”, ja darauf kommt es an. Da wünsche ich Euch noch viele Nachahmer. Bewahr Dir Deinen Idealismus!
    LG Lucia

    [Reply]

    Arik M Reply:

    zu den Taschentüchern von dm, in der plastikfreien Spendebox, möchte ich noch anmerken dass sie die einzigen aus 100% Altpapier hergestellten derzeit im Handel erhältigen sind, neben einem Produkt das in einem Biosupermarkt erhältlich ist, allerdings aus Deutschland kommt und glaub ich in Plastik eingepackt ist.
    Die meisten Papierfasern kommen nämlich aus dem Regenwald und den brauch ich wirklich nicht um mich schnäuzen zu können.
    Eine Alternative sind natürlich auch Stofftaschentücher.

    [Reply]

  4. Hallo Sandra!

    Was mich in diesem Zusammenhang interessiert ist, was verwendest du zum Einfrieren?
    Da kommt man um Plastik ja kaum herum. Da ich viel auf Vorrat kaufe, da ich nicht regelmäßig einkaufen fahre und es auch nicht als sinnvoll sehe, werden Lebensmitttel auch eingefroren.

    LG Johanna

    [Reply]

  5. Liebe Johanna!

    Ich verwende zum Einfrieren momentan hauptsächlich Rexgläser (speziell für fertige Speisen, Suppen und kleinere Mengen Obst, Gemüse oder Fleisch). Bei flüssigen oder halbflüssigen Lebensmitteln einfach oben etwas mehr Platz lassen. das funktioniert einwandfrei.
    Für größere Mengen oder z.B. Brot verwende ich Papier oder die Bioplastiksackerl von Naku, was ebenfalls sehr gut funktioniert.

    LG Sandra

    [Reply]

  6. DAAANKE !
    Es ist verrückt – duch die Werbung und den Umgang mit Plastik von der Kindheit bis heute – haben wir die “Gefahr Plastik” bisher gut verdrängt.
    Allgegenwärtig – da haben wir wohl den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen. Danke für dieses Experiment – vielleicht verändert ein Haushalt nichts an der Situation in der Welt – aber im Internet verbreiten sich Nachrichten oft wie ein Lauffeuer. Und (!!) es wird uns vorgezeigt und vorgelebt wie man es besser macht.
    Nochmal ein großes DAAANKE an die ganze Familie !!

    [Reply]

  7. Liebe Barbara!

    Ich hoffe, du trägst auch zu dem Lauffeuer bei….und wie ich gelesen habe, hast Du ja selbst auch schon sehr viel umgesetzt. Danke für all Deine Tipps und Anregungen.

    LG sandra

    [Reply]

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