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29Jun/1058

Mozarella, Chips und Sonnencreme oder der Mut zur Unvollkommenheit

Der Sommer hat so seine Tücken.

Denn obwohl sich die Sonnentage heuer ja noch in Grenzen gehalten haben, werden schon bald die ersten Tomaten im eigenen Garten reif und damit wird bei uns traditioneller Weise die „Mozarella mit Tomaten – Saison“ eröffnet.

Damit wird allerdings auch ein Problem akut, das wir bis jetzt ganz gut verdrängen konnten, denn da wir im Winter ohnehin keine Tomaten mit Mozarella essen, hat uns die Tatsache, dass wir bisher noch nirgends Mozarella ohne Plastikverpackung gefunden haben, bisher wenig berührt.

Auch über Sonnenschutzmittel habe ich in der kalten Jahreszeit nicht sehr intensiv nachgedacht, obwohl mir klar war, dass das problematisch werden könnte.

Kommt Zeit – kommt Rat, war die Devise, doch als die Zeit dann gekommen war, war eher guter Rat teuer und wir mussten auf die,  in Plastikflaschen verpackten Reste aus dem Vorjahr zurückgreifen, was natürlich auch keine wirklich langfristige Lösung darstellt.

Meine Recherchen in diversen Apotheken und Reformhäusern brachten jedoch auch kein wirklich befriedigendes Ergebnis: Glas sei zu schwer und zu zerbrechlich, um es bei diversen Badeausflügen mitzunehmen, wurde mir mehrmals erklärt und die wenigen Metallsprühdosen, die ich gefunden habe, werden mit „leicht entzündlichen Chemikalien“ unter Druck gesetzt, was auch nicht gerade dem Anspruch gerecht wird, ein ökologisch und gesundheitlich unbedenkliches Produkt zu kaufen.

Ich nehme zwar an, dass es möglich ist, auch Sonnenschutzmittel selber herzustellen, aber aus Mangel an zeitlichen Ressourcen, habe ich diesbezüglich noch nicht einmal ernsthaft recherchiert. Hier haben wir wohl eine Grenze unserer plastikfreien Einkaufsbemühungen erreicht, denn die andere denkbare Alternative, nämlich den ganzen Sommer über nur langärmlig oder höchstens für 5 Minuten in die Sonne zu gehen, erscheint mir auch nicht wirklich praktikabel.

Bei Chips ist die Situation natürlich eine andere: Man braucht sie nicht unbedingt! Das gilt im Übrigen auch für Mozarella. Ich kann mich nämlich durchaus noch an Zeiten in meiner Kindheit erinnern, wo wir Tomaten (zu denen wir damals noch Paradeiser sagten) ohne das geringste Gefühl der Entbehrung mit Zwiebel, Kernöl und Apfelessig gegessen haben. Damals gab es offenbar bei uns noch keinen Mozarella (zumindest nicht in Supermarktregalen zu allgemein erschwinglichen Preisen). Gefehlt hat er uns damals natürlich auch nicht, aber  die Zeit lässt sich nun mal nicht zurückdrehen und ein ganzer Sommer ohne Mozarella (und Chips!) riecht heutzutage (und hierzulande) schon fast ein wenig nach Entbehrung.

Die individuelle Wichtigkeit der Dinge ist natürlich sehr unterschiedlich. Auf Sonnencreme zu verzichten, wird wahrscheinlich für weniger Menschen möglich sein (vor allem, wenn sie Kinder haben), als Chips wegzulassen, was sogar ich nach erfolgreichem 9-monatigem Chipsentzug mittlerweile relativ gut schaffe.

In gewisser Weise fühle ich mich tatsächlich ein wenig befreit! Nichts desto trotz muss ich gestehen, dass ich in den letzten Monaten 2 oder 3mal schwach geworden bin und mich am Ende eines anstrengenden Tages mit einem Packerl Chips „belohnt“ habe. Der Versuch diesen Ausrutscher vor meinen Kindern geheim zu halten, ist allerdings gnadenlos gescheitert.

Kinder haben ja prinzipiell Antennen dafür, wenn Eltern heimlich naschen. Aber als Marlene diesmal kopfschüttelnd und mit einem strengen: „Mama, also wirklich….Plastikchips!“ hinter mir stand, während ich in unserer finsteren Abstellkammer, versuchte, möglichst geräuschlos die Chips aus dem Sackerl in meinen Mund zu befördern, war das wirklich ziemlich peinlich!

Nun ja, nach einigen erfolglosen Rechtfertigungsversuchen, habe ich ihr schließlich erklärt, dass es eben manchmal Ausnahmen von der Regel gibt und sie ja schließlich auch ihre Schleich- Pferde (aus Plastik) behalten wollte.

Bei aller Liebe zu Experimenten braucht man also auch Mut zur Unvollkommenheit, wenn man im nahezu plastikfreien Einkaufsalltag nicht die Motivation verlieren will. Denn auch wenn man sich hin und wieder ein Packerl Chips oder Mozarella gönnt und es tatsächlich nirgendwo plastikfreie Sonnenschutzmittel gibt, macht es dennoch Sinn, alle unnötigen (Plastik)verpackungen prinzipiell zu vermeiden.

Und das Schöne daran ist:  Wer nicht perfekt sein will, hat weniger schlechtes Gewissen (braucht daher seltener Ausreden wie: “Alles geht sowieso nicht und deshalb versuche ich es erst gar nicht!“) und dafür mehr Spaß an der Sache, was meiner Erfahrung nach einem nachhaltigen Erfolg absolut zuträglich ist.

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Kommentare (58) Trackbacks (0)
  1. Mozarella gibt es bei uns an der Käsetheke und auf dem Markt beim Feinkoststand durchaus auch unverpackt. Wenn man sich ein eigenes Glas für die Lake mitnimmt, ist das vielleicht eine Alternative. Man könnte den Mozzarella auch in Backpapier einwickeln lassen, damit er nicht austrocknen. In jedem Fall muss man den Käse dann zügig aufessen – aber das sollte das kleinste Problem sein.

    [Reply]

    TheK Reply:

    Und was nimmt man als Deckel? Metalle würden dank der Salzlage wohl wegrosten (ich wasch schon jedes Mal meine Schere nach dem Aufschnippeln sofort ab…) Mozzarella gehört meiner Meinung nach wegen der Salzlake zu den “härtesten Nüssen” bei dem Verzicht auf Kunststoffe.

    [Reply]

  2. Wie wärs mit Chips selber machen, man nehme eine Kartoffel, schneide sie in ganz dünne Scheiben und ab in den Ofen damit…super lecker und jede Art von Gewürzvariationen sind möglich.

    [Reply]

  3. Mozzarella aus der Käsetheke wäre auch meine Idee gewesen (auch wenn der Käse vorher in Plasik verpackt war) aber zumindest bei Euch fällt kein Plastikmüll an :)

    [Reply]

  4. Im Prinzip kann man in jede gängige Creme Titandioxid einrühren. Das ist der übliche mineralische UV-Schutz.
    Den bekommt man in der Apotheke hoffentlich auch im Glas.

    Mozzarella von der Käsetheke wäre auch mein Tipp und die selbstgemachten Kartoffelchips sind wirklich sehr sehr lecker!

    [Reply]

  5. Hallo Keowyn, Nathalie, Katharina, ..usw!

    Danke für Eure zahlreichen Tipps.
    Was die Chips betrifft, so habe ich das Selbermachen durchaus schon öfter ausprobiert (dazu gibt es auf Youtubt sogar einen kleinen Film!) und finde sie prinzipiell auch sehr gut!
    Manchmal wäre es halt einfach nur nett, sich am Ende eines Tages ganz faul hinzusetzen, ein Packerl aufzureißen und ein Glas Rotwein dazuzutrinken… aber man kann eben nicht alles haben (zumindest nicht immer!).
    Was den Mozarella betrifft, so habe ich bei uns tatsächlich noch keine “offene” Variante entdeckt, aber ich werde mich jetzt diesbezüglich natürlich nocheinmal ganz genau umhören und -schauen.

    Besonders interessant finde ich allerdings den Tipp mit derm Titandioxid. Werde mich da gleich mal in der Apotheke informieren und Euch dann Berichten. Bin schon gespannt.

    LG und bis bald
    Sandra

    [Reply]

    Zurück zur Natur Reply:

    Hallo Sandra
    Ich hab per Zufall etwas über Sonnencreme
    Im Netz gefunden und gleich an euch gedacht
    Hier ist der link
    http://langsamerleben.wordpress.com/2013/05/09/sonnenmilch-selber-machen/?relatedposts_exclude=112
    Hab es selber noch nicht ausprobiert ist aber ein versuch wert
    Lg zurück zur Natur

    [Reply]

  6. Hier kann man sich auch gut einlesen:
    http://www.olionatura.de/_rohstoffe/index.php?id=30&menue=pigmente

    Das mit den Chips kann ich nur zu gut verstehen…so sehr ich auch versuche, uns gesund und bio zu ernähren, manchmal hab ich trotzdem Appetit auf ganz fiese Geschmacksverstärker-Chips. :o (

    Eine Alternative für Lakritz, Weingummi und Kindereis gibt es hier leider auch nicht. Ich finde es verdammt schwer, ohne Plastik und schaffe es deutlich schlechter als du, deswegen habt ihr echt meinen vollsten Respekt!

    [Reply]

    Lucia Reply:

    Lakritz und Weingummi habe ich bei Zuckerl-Ständen auf Märkten und in großen Einkaufszentren schon “offen” gefunden, auch zuckerfreie “Bio”- Fruchtgummi.
    LG Lucia

    [Reply]

  7. Hallo Keowyn!

    Ich glaube ja nach wie vor, dass jeder Funke anfangen kann zu glühen und daraus dann oft ein Feuer entsteht. Bei uns hat es ja auch ganz “harmlos” angefangen und mittlerweile ist eben mehr daraus geworden, aber dennoch zählt nach wie vor jede einzelne Kleinigkeit, die dazu beiträgt, mit dieser Welt (und damit auch mit uns selbst) achtsamer umzugehen.
    Also weiterhin viel Spass dabei und liebe Grüße
    Sandra

    [Reply]

  8. Hallo
    Hier hat es eine Anleitung zum selber herstellen von Morzarella
    http://www.expli.de/anleitung/rezept-kaese-mozzarella-selber-machen-1984/
    Viel Spass beim ausprobieren
    Edith

    [Reply]

  9. Ich hätte da auch eine Frage
    und zwar zum Fleisch eingefrieren
    Ich hab bis jetzt immer die Plastik Sackerl dazu verwendet
    Seit ich mir aber mehr Gedanken um Plastik machen bin ich auf der Suche nach einer Alternative
    Wer hat mir da einen Tipp wie ich das am besten umsetzten könnte?
    Vielen Dank im Vorraus
    Edith

    [Reply]

    Lucia Reply:

    Sandra empfiehlt zum Einfrieren generell Rex-Gläser, auch für Fleisch. Für größere Stücke einfaches Papier.
    Ich bin damit nicht zufrieden wegen Bruchgefahr, schlechter Stapelbarkeit, schlechter Raumausnutzung in der Kühltruhe, unpassender Größe und Form für unsere Fleischportionen.
    Papier passt mir nicht wegen der starken Austrocknung und des Gefrierbrandes am Kühlgut.
    Ich verwende nach wie vor Tupperware u.ä. Systeme, und habe mir und der Umwelt in 40 Jahren damit Berge an Plastiksackerln erspart.
    Wer seine Lebensmittel nicht mit Plastik in Berührung bringen will, kann ja Papier als Zwischenschicht verwenden. Laut Site der Umweltberatung ist aber der Kunststoff PE bezüglich Weichmachern unbedenklich.
    LG Lucia

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Edith!

    Wenn für Dich Gläser tatsächlich auch nicht in Frage kommen (oder für Teile die dafür zu groß sind) kann ich Dir auch noch die Bioplastiksäcke aus Maisstärke empfehlen (z.b.fa. Naku ). Findest du unter Alternativprodukten auf dieser Seite.
    Ich persönlich bin aber mit den Gläsern sehr zufrieden, habe weder mit Platznutzung noch mit Zerbrechlichkeit bisher irgendein Problem gehabt. Es gibt da übrigens sehr viele unterschiedliche Formen und Größen!
    Ich glaube eben nicht an die Unbedenklichkeit von Tupperware, da der Erzeuger selbst (lt Werner Boote) zugibt, dass die Produktion bisher nicht ohne die erwähnten Zusatzstoffe erfolgt.
    Da ich nicht die Möglichkeit habe, mir über die Unbedenklichkeit selbst ein Bild zu machen (bin ja keine Chemikerin!), verzichte ich lieber darauf und verwende eben die Gläser, wobei ich auch mit Papiersäcken sehr gute Erfahrungen gemacht habe, sofern das Gefriergut nicht zu lang eingefroren bleibt (4 bis 6 Wochen waren bis jetzt jedenfalls kein Problem).

    Vielen Dank für die Links zum Selbermachen von Sonnencreme und Mozarella. Sofern ich dazu komme, es auszuprobieren, werde ich darüber sicher hier berichten.

    LG Sandra

    [Reply]

    Nico Reply:

    ich verwende normale Gläser (Essiggurkerl oder so) für flüssige Sachen bzw einfach Bioplastik-Sackerl für “trockenere Sachen”, wie zB Petersilie, Bärlauch, oder eben auch Fleisch… es gibt auch bei Bioplastik unterschiedliche Stärken, also würde ich für Fleisch was stärkeres nehmen, aber für Gewürze, Marillen, Käse und Co würden dünne Sackerl, wie zB von den Biokompost-Sackerl genügen bzw bietet NAKU auch eigene Gefrierbeutel an… aber Not macht erfinderisch ;)

    [Reply]

  10. Liebe Sandra,

    ich habe von einer Freundin den Link zu dieser Seite bekommen, und bin jetzt sehr begeistert, wie ernsthaft Ihr das durchzieht. Ich versuche auch, so viel wie möglich Plastikmüll zu vermeiden, auch wenn ich aufgrund meiner Familiengröße (2 Erwachsene, 7 Kinder) Kompromisse schließen muß. Mozzarella kaufe ich im Käseladen offen, das geht in Deutschland. Der Inhaber importiert ihn aus einer Öko- Kooperative in Rumänien, der Transport erfolgt im Edelstahl-Container. Der Nachteil des Transportweges wird für mein Gewissen dadurch aufgewogen, rumänischen Bauern eine Einkommensmöglichkeit zu eröffnen, die sie zu ökologischem Handeln zwingt.
    Chips gibt es in mehreren Supermärkten schon in Papiertüten.
    Und Sonnencreme brauchen wir nicht. Meine Kinder sind alle blond und hellhäutig, 2 haben blaue Augen. Bei den ersten Beiden versuchte ich Sonnencreme, mit dem Erfolg, daß sie abends rot waren: Lauter kleine juckende Pünktchen, die dann mit Prednisolon behandelt werden mußten. Auch in der Apotheke angerührte vom Arzt verschriebene Cremes hatten diesen Effekt. Trotzdem machen wir Seeurlaub, und sie bekommen keinen Sonnenbrand. Ich achte darauf, daß sie sich viel im Freien aufhalten, so wird die Haut trainiert. Wir essen viel buntes Gemüse, das enthält Carotinoide, die die Haut schützen. In den heißen Monaten gehören sie von 11.00 bis 15.00 Uhr ins Haus, oder wenigstens in den Schatten. Und sollte die Haut wirklich eimal abends rötlich schimmern (mehr ist es nie!), verwende ich eine Wundschutzsalbe, die Lanolin und Essigsaure Tonerde enthält. Meine Apotheke mischt sie selbst an und füllt sie auf Wunsch auch in Gläser ab. Internetversand ist auch möglich. Seit 15 Jahren hat sich keiner mehr verbrannt oder gar geschuppt…

    Liebe Grüße, Mechthild aus Sachsen

    [Reply]

  11. Liebe Mechthild!

    Ich hab seit ich die Geschichte über die Sonnencreme geschrieben hab, schon oft über das Thema nachgedacht und mit vielen Leuten darüber gesprochen. Vor allem hab ich mich (wie schon so oft) wieder mal gefragt, wie das eigentlich früher gegangen ist, als es eben noch keine Sonnencremen gab.
    Tja, und ich muss (oder besser darf) Dir im Großen und Ganzen Recht geben.
    Unser Kinder haben zwar prinzipiell das Glück, dass sie eher dunkle Hauttypen sind und daher sowieso nicht zu Sonnenbränden neigen, aber eigentlich sind die von Dir beschriebenen Vorgangsweisen sicher auch für hellhäutige Menschen die beste Art und Weise mit der Sonne umzugehen.
    Das Problem liegt heutzutage wohl eher darin, dass das Meiden der Mittagssonne irgendwie “verlernt” wurde (zumindest in unseren Breiten!) Für Säuglinge wird es zwar empfohlen, aber bei etwas größeren Kindern oder Erwachsenen denken dann nicht mehr Viele daran.
    Ich halt das jedenfalls für absolut vernünftig und habe auch die Erfahrung gemacht, dass ab ca. 15 bis 16 Uhr die Kinder auch ohne Sonnencreme noch NIE irgendeine Art von Hautirritation durch die Sonne bekommen haben. Wenn sie doch einmal in der “prallen” Sonne waren, habe ich außerdem immer dafür gesorgt, dass sie sobald sie aus dem Wasser kamen, wieder Leiberln, Hosen und Kappen getragen haben.
    Für mich ist Dein Hinweis jedenfalls wie der ein Anstoß mit Sonnenschutzmitteln noch sparsamer umzugehen und sie nur dann einzusetzen, wenn sich die anderen Maßnahmen aus irgendwelchen Gründen einmal wirklich nicht umsetzen lassen.

    Vielen Dank für Deinen Kommentar

    LG sandra

    [Reply]

  12. Liebe Sandra,

    vielleicht gefällt die Sonnencreme von Weleda “Edelweiß”, wird in der Metalltube angeboten, leider mit Pastikdeckel.

    Danke für das richtungsweisende Engagement.
    Beste Grüße,
    Judith.

    [Reply]

  13. Liebe Judith!

    Danke für den Hinweis! Obwohl ich relativ häufig Produkte von Weleda kaufe, habe ich diese Sonnencreme anscheinend übersehen. Werde mich jedenfalls jetzt mal gezielt danach umsehen, da ich Weleda vor allem wegen der Inhaltsstoffe prinzipiell sehr gerne verwende.

    LG Sandra

    [Reply]

  14. Hallo Sandra,

    bei http://www.art-of-beauty.at gibt es Kukuinussöl – das hat von sich aus einen LSF 10 und kann wohl unbedenklich als Sonnenschutzöl verwendet werden. Vor einigen Jahren habe ich das mal benutzt – selbstgemixtes Sonnenöl daraus hergestellt- und habe trotz das ich ein rötlicher Typ bin keinen Sonnenbrand bekommen. Allerdings halte ich mich auch nicht stundenlang in direkter Sonneinstrahlung aus. Es gibt weitere Öle die ebenfalls einen hohen LSF haben, ansonsten ist die von mir genannte Adresse eine sehr gute informative bezüglich Kosmetika selbst herstellen und der Zutaten.

    Ihre Seite finde ich übrigens absolut klasse! Seit zwei Tagen weiß ich durch einen Filmbericht erst von diesem Film und werde mich zukünftig auf jeden Fall bemühen mehr Plastik zu vermeiden. Daher vielen Dank schon mal für die viele Mühe die Sie sich machen und alle Ihre Erfahrungen aufschreiben. Von vielen Tipps/ Erfahrungen werde ich sicherlich profitieren!

    Viele Grüße
    Nicole

    [Reply]

  15. Liebe Nicole!

    Vielen Dank für diesen Tipp. Ich werde da auf jeden Fall mal nachschauen und den Link zu meiner Sammlung hinzufügen.
    Ich selbst profitiere auch nahezu täglich vo den Tipps und Anregungen, die ich von LeserInnen dieses Blogs bekomme und es ist fürmich eine unglaublich angenehme und schöne Erfahrung, sich auf diese Weise gegenseitig im Bemühen um ein möglichst nachhaltiges Konsumverhalten zu bestärken.

    LG Sandra

    [Reply]

  16. Hallo!
    Ich hätte eine Frage – vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich friere derzeit meine Essensreste in Gefrierbeutel oder im dafür geeignetes Plastikgeschirr ein.
    Was könnte man da alternativ verwenden?
    LG Michaela

    [Reply]

  17. Liebe Michaela!

    Zum Einfrieren verwende ich in erster Linie Gläser (Rexgläser oder solche miot Schraubverschluss) und für größere Dinge die Bioplastiksackerl von Naku. Brot und Gebäck friere ich seit jeher in Papiersackerln ein, was atdellos funktioniert (wenn man das Gefriergut nicht länger als ein paar Wochen einfriert, kommt es auch mit Papier nicht zum so genannten Gefreierbrand).
    LG Sandra

    [Reply]

  18. bez. Sonnencrème
    Hallo zusammen,
    ich gehöre zum Sommersprossen Typ und braunem Haar mit leichtem Rotstich. Es passierte mir immer wieder, dass ich Sonnenbrand bekam.
    Als ich Veganerin wurde, vor 15 Jahren, gab’s in der Schweiz noch keine vegane Sonnencrème u. ich fragte ein befreundetes bio-vegane Selbstversorgerpaar (inzwischen seit 40 jahren) wie sie es so hielten mit der Sonnenmilch. Sie sagten sie verwendeten nix.
    Das konnte ich mir bei meinem Hauttyp nicht vorstellen. Wir haben darum vor 15 Jahren in einem dt. VeganLaden vegane ChemieSonnenmilch gekauft. War mir aber nie sympathisch, daher haben wir immer noch davon. Inzwischen gibt es in der Schweiz vegane “Naturkosmetik”, d.h. bei der Naturkosmetiksonnenmilch wird statt Chemie das “Titandings” verwendet, also Nanopartikel, die so klein sind, dass sie nicht sichtbar sind, sich aber auch im Wasser wiederfinden u. in Körpern(der dt. “Der Bund” oder wie der Naturschutz in D heisst, hat auf dem Internet gute Infos zu Nanpartikeln). Also auch keine Alternative.
    Nun haben wir im Feb. selbst mit bio-veganer Selbstversorgung in den Bergen begonnen. D.h. ich bin im Vergleich zu früher sehr viel an der Sonne u. das bei der intensiveren Sonne der Berge. Ich wurde braun, statt rot wie sonst. Ohne Crème! Einzig als ich meine Beine mitten im Hochsommer endlich mal nackt haben konnte (vorher war’s mir zu kalt) u. ich faul auf dem Liegestuhl liegend, ignorierte wie ich spürte wie es zu heiss wurde (das Gespür dafür habe ich mir durch die vielen Sonnenbrände zuvor inzwischen angewöhnt), wurde ich wiederkrebsrot. Und ein ander Mal als ich während Stunden in der Mittagshitze Kartoffeln erntete (wobei es jene Körperteile besonders traff, die keine “Uebung” hatten).
    Es hat eindeutig mit dem Gewöhnen zu tun.
    Grüne Erde beschreibt Sanddornöl(extrem teuer) als “Sonnenschutzmittel”. Irgendwo habe ich auch mal von Sonnenblumenöl gelesen (wird aber wohl (noch?) schwächer als Sanddornöl sein).
    So.
    Das ist das was ich weiss/erfahren habe, vielleicht hilfts.
    herzliche Grüsse
    Monika

    [Reply]

  19. Wer wissen möchte, wie man Kosmetika selbst anrührt und was man alles Tolles aus Kräutern, Wildfrüchten etc. “zaubern” kann, macht vielleicht mal einen Ausflug in mein kostenloses Forum “Kräuterhexen-Welt” auf http://forum.wild-und-wuerzig.de/index.php
    Beiträge von euch sind gerne gesehen!
    Wir bieten Portraits von heimischen und exotischen Heil- und Würzkräutern sowie Nüssen und Wildfrüchten, geben Tipps zum Anbau in Topf und Garten, zum Sammeln, der Konservierung und Anwendung in Küche, Kosmetik, beim Färben und Basteln und in Omas Hausmitteln und versuchen natürlich auch immer wieder Tipps zu sammeln, wie man mit möglichst wenig Chemie und Abfall durchs Leben gehen kann. Auf einen Besuch und auch zum Bleiben seid Ihr herzlichst eingeladen!

    [Reply]

  20. Lieber Morgan!

    Vielen Dank für Deine interessanten und informativen Beiträge. Vor allem unser Krankenhauserlebnis hat mich ja in letzter Zeit sehr beschäftigt und ich bin ebenfalls zum Schluss gekommen, dass die (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) Unersetzbarkeit von Kunststoffen in manchen Bereichen, es erst recht notwenidg macht, in möglichst überall zu vermeiden, wo es bessere Alternativen gibt.
    Was mir allerdings dennoch oder gerade deshlab extrem wichtig ist, ist die Entwicklung von möglichst Schadstoff freien oder zumindest Schadstoffarmen Kunststoffen und zwar in ALLEN Bereichen, wo sie mit Menschen in Berührung kommen (nicht nur in der Medizin) und vor allem so, dass sie für die KonsumentInnen auch erkennbar sind.
    Ich gehe ja davon aus, dass es soche Kunststoffe auch jetzt schon teilweise gibt, aber ich sehe für mich leider keine Möglichkeit, diese einfach zu identifizieren!
    Dein Kräuterforum finde ich sehr interessant, vor allem weil ich selber auch recht viele Kräuter im GArten habe und beim Ernten und Trocknen immer wieder auf Probleme stoße!

    LG und Danke für Deine Beiträge
    Sandra

    [Reply]

  21. Liebe Sandra, wenn du dich im Forum registrierst, stehen dir alle Beiträge zur Verfügung, mit allen Schreib- und Leserechten. Viele Fragen konnten wir schon gemeinsam beantworten und wir von der kräuterhexen-Welt freuen uns immer, wenn wir helfen können!
    Derzeit bin ich fleißig am Missionieren, um das Thema Kunststoff-Vermeidung in die Köpfe der Menschen zu bringen. Auch wenn man Plastik nicht überall vermeiden kann, man sollte doch nicht einfach zugreifen, sondern ganz bewusst eine Entscheidung für oder gegen bestimmte Produkte treffen.
    Ich scheue mich auch nicht, Firmen anzuschrreiben und zu fragen, ob eine kunststoff-freie Alternative zu Verpackungen gefunden werden kann. Leider scheint dies nicht immer möglich. Aber ich merke doch deutlich, wenn man sich Gedanken macht oder nicht. Erstaunlich ist allerdings, dass ausgerechnet McDonald’s, den man mit Sicherheit nicht als Umweltschützer bezeichnen würde, schon vor vielen Jahren seine Verpackungen komplett auf Pappe umgestellt hat! Aus Plastik sind eigentlich nur noch Becherdeckel und Trinkhalme! “Nordsee” bietet sogar Tunke und Ketchup im Waffelbecher an! “Starbuck’s” verkauft FairTrade-Kaffee undundund. Es geht also doch! Gerade solche Ketten mit ihren Megaumsätzen könnten enorm viel zur Plastikvermeidung und auch zur Nachhaltigkeit, dem fairen Handel etc. tun!

    LG Deine Morgan

    [Reply]

  22. Hallo,

    Sun Chips hatte mal eine Chips Tüte im Angebot, die sich kompostieren lies.
    Ich habe allerdings mal die Homepage gecheckt und es scheint, dass das Project wieder eingestellt wurde, weil die Tüten unter anderen zu laut(!) waren.
    http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703960004575427150103293906.html

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Ja, davon hab ich schon mal gehört…unfassbar eigentlich! Die Welt könnte wirklich daran zugrunde gehen, dass die Lärmbelästigung durch zu laute Chipspackungen überhand nimmt….alles völlig verdreht. Da hilft wohl nur die weitgehende Chipsabstinenz beizubehalten. Mittelerweile hab ich mich eh schon zeimlich daran gewöhnt..

    [Reply]

  23. Man kann sich auch drüber beklagen, dass Wasser zu nass ist.

    Mein Mann ließ bei Chips sämtliche No-plastic!-Vorsätze fahren, bis er sich seinem neuen Projekt (keine künstlichen Zusatzstoffe) widmete. Weil er nur eine Sorte Chips fand, die nur aus Kartoffeln, Salz und Pflanzenöl bestehen, die ihm aber nicht schmecken, isst er nun Nüsse.
    Vielleicht senkt ein Blick auf die Zutatenliste auch bei dir, Sandra, den spontanen Chips-Appetit. Wenn nicht, bin ich gerne bereit, das eine oder andere Tütchen Plastik auf mein Karma zu nehmen und dich zu sponsern, falls du mich mal besuchst ;)

    [Reply]

  24. Das klingt verlockend…spätestens zur Weltrekordfeier werden wir uns ja auf jeden Fall sehen, da kannst du schon mal einen kleinen Vorrat anlegen :-)
    LG Sandra

    [Reply]

  25. Aber ganz gewiss!

    Heute waren wir übrigens auf einem Mittelalter-Markt. Wir besuchen ja gern solche Märkte, aber bisher habe ich sie noch nicht bewusst unter dem Aspekt “plastikfrei” oder “umweltschonend” oder dergleichen gesehen. Zumal auch da hin und wieder jede Menge Kitsch feilgeboten wird, den ich nun wirklich nicht brauche.
    Doch es gibt einiges, was man auch im neuzeitlichen Haushalt gut brauchen kann.
    Für uns bestand die Ausbeute aus altem, handgewebtem Bauernleinen, ungefärbt und leicht vergilbt – die großen Tücher werden uns in heißen Sommernächten als Laken dienen. Wir haben schon ein paar von der Sorte, aber sie sind wirklich so angenehm!
    Die kleineren Stücke sind wundervolle Geschirrtücher: Gerade für Gläser gibt es nichts besseres zum Abtrocknen als reines Leinen. Garantiert fusselfrei! Die Frau, die den Stand betreibt, kauft überall in Deutschland, zT auch in Frankreich alte Nachlässe auf und das meiste Leinen, das sie führt, ist wenigstens aus den 30er-Jahren, meist jedoch schon 100 Jahre alt! Manches wurde nie benutzt, aus anderen Stücken näht sie Deckchen oder Lavendelsäckchen etc. zusammen. Eine solche Stoffqualität gibts heutzutage ja gar nicht mehr. Und diese Textilien sind garantiert nicht pestizidbelastet!
    Außerdem habe ich noch einen wunderschönen großen flachen Weidenkorb gekauft, ideal als Wäschekorb. Der war garantiert auch nicht “Made in China”, denn der Korbflechter saß daneben und ließ sich bei der Arbeit zusehen. Und dann verschwindet zumindest einer von den beiden Plastik-Wäschekörben im Keller, wo er anderes Plastiksach aufnehmen kann!
    Es gab auch noch Holzlöffel-Schnitzer, Messerschmiede, Töpfer, Drechsler etc., also wenn man es drauf anlegt, kann man wirklich auf die meisten Plastikutensilien im Haushalt verzichten. Und viel schöner ist es auch noch!
    Preislich fand ich es völlig angemessen – fürs Leinen haben wir insgesamt 35 Euro gezahlt, den Weidenkorb gabs um 20 Euro. Da kann niemand meckern, finde ich!

    [Reply]

  26. Die Weihnachtszeit ist vorbei. Während dieser Zeit haben mein Partner und ich uns den Film angesehen und kurz danach habe ich mich auch schon auf die Suche nach plastikfreien Alternativen, die wir in unserem Haushalt verwenden, gemacht. Noch immer steht mein Partner dem Ganzen sehr skeptisch gegenüber. Wir sind leider finanziell nicht ganz so gut gestellt, daher sind unsere Möglichkeiten natürlich begrenzt. Wir fangen daher klein an. Bei Amazon habe ich nach plastikfreier Kosmetik (auch bei lush.de), Haushaltsutensilien, Lebensmitteln (z.B. Gewürze von Sonnentor, deren Verpackung kompostierbar sein soll) gesucht und bin mehr als fündig geworden. Aus Keramik und Steingut gibt es eckige Gefäße, mit denen man gut einfrieren kann und die auch gut stapelbar sind. Ich habe mir dann entsprechende Wunschzettel bei Amazon angelegt und werde nach und nach meinen Haushalt auf Glas, Edelstahl, Emaille, Terrakotta, Metall usw. umstellen. Allerdings werde ich nichts von den ausgetauschten Utensilien wegwerfen, sind ja noch gut. Nein, ich werde sie in meinem Verwandten-/Freundes-/Bekanntenkreis verteilen, weil ich finde, solange die Sachen noch in Ordnunng sind, muss man sie ja nicht in den Müllkreislauf bringen und die Beschenkten freuen sich sicherlich darüber und kaufen so vielleicht das ein oder andere Plastikteil weniger. Demnächst werde ich in den hiesigen Lebensmittelmärkten nach gebrauchten und nicht mehr benötigten Holz-/Obstkisten fragen. Bisher hatten wir für Großeinkäufe von Lebensmitteln im Auto immer klappbare Plastikkisten gehabt, die ich durch Holzkisten ersetzen will. Obst und Gemüse dürfte bei uns kein Problem werden, ein Rewe-Markt ist gleich im Ort und bietet auch Vieles lose und in Bioqualität an. Zweimal die Woche gibt es auch im 20km entfernten Haßfurt einen Wochenmarkt. Auf so einem war ich noch nie und ich sehe es als willkommene Abwechslung da mal hinzuschauen und aus dem Wocheneinkauf ein Erlebnis zu machen.

    Ein kleines Problem sehe ich noch mit den Getränken. Mein Partner und ich LIEBEN die Cola-light von Aldi-Süd, die es ja aber nur in PET gibt. Ich habe nun keine Ahnung, ob die tatsächlich wiederverwertet werden (Pfand ist drauf und man soll sie ja auch in die Automaten einwerfen). Wirklich preislich attraktive Konkurrenz in Glasflaschen gibt es da wohl kaum und da wir viel von dem Zeug trinken (ich brauche GESCHMACK, da ist Wasser wirklich keine Alternative und ich möchte wirklich nicht auf günstige Cola light verzichten), würde ein teures Produkt in der Glasflasche ein riesiges Loch in unsere Haushaltskasse reißen. Habt ihr evtl. eine Idee oder ein Produkt im Internet was ähnlich günstig ist?

    Zum Thema Chips: Im Internet gibt es jede Menge Rezepte zum Selbermachen. Alternativ schmeckt auch die grobere Variante in Spaltenform (die ich bevorzuge und die auch in meinen WeightWatchers Speiseplan passt). Ein weiterer Vorteil: Hier kann man unheimlich am Fett sparen und trotzdem schmecken die Teile einfach unwiderstehlich.

    Zum Thema Sonnenschutz: Ich werde einfach mal die Initiative ergreifen und bei Firma lush anfragen, ob die nicht eine Produktlinie zum Sonnenschutz in plastikloser Verpackung anbieten möchten (vielleicht in eingefärbten Glastiegeln?) :-)

    Nunja soviel erstmal zu meinen ersten kleinen Schritten in Richtung plastikloses Leben. Ich hoffe inständig, dass ich meinen Partner auch noch von der Sache so stark überzeugen kann, dass auch er mit offeneren Augen einkauft (zum Glück bin ich für den Großteil der Haushaltseinkäufe zuständig *gg*).

    [Reply]

  27. Hallo Stefferl, da bist du ja unheimlich fleißig gewesen!
    Mit ein bisschen gutem Willen geht ne menge. Und wir werfen auch die alten Plastiksachen nicht weg, solange sie noch gut sind.
    Was die PET-Flaschen angeht: Die werden tatsächlich recycelt. Man kann sie einschmelzen wie Glas und neue Flaschen draus machen und das wird auch so gehandhabt.
    Eine andere Frage ist, ob du dir nicht vielleicht das Teetrinken angewöhnen willst. Es gibt unheimlich viele leckere Kräuter- und Gewürztee-Mischungen. Ich selber mag auch kein Wasser trinken, aber von verschiedenen tees schaffe ich locker meine 2 Liter am tag. und das ist ja wichtig, wenn man ein wenig aufs gewicht achten muss. Der Süßstoff im Cola kann nämlich auch heißhunger auslösen, außerdem kommt man so nicht vom süßen geschmack weg und hat es schwerer, auf süßkram zu verzichten.
    Versuch es einmal mit der Tee-Alternative. Ich geb dir drei Wochen, dann magst das süße Zeugs gar nimmer leiden. So war es auch bei mir und bei vielen, die einen Versuch gewagt haben :)

    [Reply]

  28. Hallo,
    nachdem ich über Weihnachten den Film Plastic Planet gesehen habe, Euer Buch gelesen habe und nun das Buch zu Plastic Planet lese,war ich schwer beeindruckt, schockiert, fassungslos und zum Teil schon im Ansatz entmutigt-aber der Kampfgeist hat gesiegt und ich bin ich daran meine Unmengen Tupperware aus dem Haus u bekommen und Plastik beim Einkauf zu meiden- was ja manchmal schier unmöglich zu sein scheint. Nun ja, ich stehe am Anfang somit wird sich noch viel tun und auch besser einspielen.
    Leider will mir noch nicht einfallen, wie ich das Einfrieren anders handhaben kann.Ich backe mein Brot selbst und friere (bisher ) in Tüten oder Tupper ein- was ich in Zukunft vermeiden möchte. Die sympathischte Variante wäre mir die mit Papier- aber wie?? Nehmt Ihr ganz schlichte Bäckertüten ohne was herum???Ich kann mir das leider nicht so gut vorstellen???Ich hoffe Ihr habt mir einen Rat, da Ihr ja bereits große Erfahrungen habt.
    Von meiner Seite allerhöchsten Respekt für Eueren konsequenten Umstieg und ein DANKE für Euer Buch, es ist eine große Motivation für mich .
    Tina

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  29. Das Wichtigste beim Einfrieren ist ja, dass keine Luft rankommt. Dafür ist Plastik einfach ideal, grad, wenn die einzufrierenden Sachen zu groß sind für Einweckgläser. Heb dir einfach eine Tupperdose bzw. eine große Gefriertüte auf – alles wegszuschmeißen ist ja auch keine Lösung. Steck das brot in eine Papiertüte und dann in die Plastikaufbewahrung. So kommt das Lebensmittel nicht mit dem Plastik in Berührung und die Plastikdose bzw. – tüte bleibt sauber und du kannst sie ewig weiterverwenden. Plastik vermeiden heißt ja nicht, alles panisch rauszuwerfen, solange es noch keine vernünftige Alternative gibt. Ich selber habe auch noch etwa ein halbes Dutzend Plastikbeutel in der Schublade. Da hinein kommt zB ein Joghurt und ein Löffel, wenn ich sowas meinem Sohn in die Schule mitgebe. Der Joghurt kann nicht auslaufen, selbst wenn er zerquetscht wird und er hat auch gleich ein Plätzchen für den verschmutzten Löffel. Zuhause wasche ich die Tüte dann aus, krempele sie um und lasse sie trocknen. Ich muss nix neues kaufen und habe trotzdem noch was bei der Hand, wenn Plastik mal nötig ist.

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  30. Ich schmeiß auch nicht alles auf einmal raus, zumal meine Sachen, auch Tupperware, großteils schon so alt sind, dass sie sowieso bereits “ausgedampft” sein sollten, und wir die Giftstoffe bereits konsumiert haben…. Alles auf einmal zu ersetzen wäre wohl ziemlich teuer und für mich nicht zielführend. Ich konzentriere mich erstmal auf plastikfreien – soweit möglich – Einkauf vor allem bei Lebensmitteln und generell bei Neuanschaffungen. Nachdem meine Familie nur “halbherzig” mitzieht und das Ganze eher skeptisch sieht, ist das schon ziemlich aufwendig, weil ich die Einkäufe am besten selbst erledige – was ich früher ganz gern delegiert habe – und vor größeren Anschaffungen erst Überzeugungsarbeit leisten muss.
    Ich tausche sehr gezielt aus, also nur was kaputt ist oder wird… gebe dann im Frühjahr, wenn die Gartenarbeit beginnt, alte Stücke hinaus ins Freie und verwende sie dort noch weiter. Bekanntermaßen werden diese dann durch die Sonneneinstrahlung eh schneller kaputt, aber das Neue behalte ich vorläufig im Haus. So ersetze ich nach und nach, was auch der Geldbörse besser tut, weil so “dick” habens wir nun auch wieder nicht.
    Außerdem überlege ich auch, Firmen, die Bioprodukte in Plastik verpacken – und das passiert ja leider fast ausschließlich – auch direkt anzuschreiben und darauf hinzuweisen. Mir ist schon klar, dass ein Email allein vermutlich “untergeht” dort, aber vielleicht bin ich ja nicht allein…. Und das Übel an der Wurzel zu packen könnte sich durchaus über kurz oder lang lohnen.

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  31. o.k, dann werde ich mal den Tipp von Morgan mit Papiert und Tüte ausprobieren.DANKE für den Rat, Morgan.

    Die Firmen anzuschreiben, denke ich, macht absolut Sinn. Das werde ich auch tun, so sind wir also schon zu zweit, Bine ;-) )Gerade in der Bio Branche ist es doch schon komisch, das so vieles doch noch in Plastik verpackt wird.
    Das Tupper, dass ich problemlos ersetzen kann oder sowieso gar nicht brauche,( erschreckend wie viel das ist) verläßt das Haus; Abnehmer gibt es da genügend…einfach wegschmeissen tue ich es nicht, das wäre keine vernünftige Lösung.Und dass ich leider manche Kompromisse machen muss, merke ich täglich…

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  32. Ja, aber das ganze Leben besteht doch irgendwie aus Kompromissen …. also besser ein guter Kompromiss als gar nix machen :)
    Grade eben habe ich mich wieder gefragt, warum Halswehtabletten in Karton, Folie und noch zusätzlich einzeln in Plastik eingepackt werden muss???? Ich verabscheue zwar Salbei…. aber vielleicht schmeckt selbst angebauter Salbei als Tee doch ned so schlecht……

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  33. Bei Medikamenten finde ich das sinnvoll. Solch eine aufwändige Verpackung reduziert das Fälschungsrisiko erheblich.
    In Griechenland und USA gibts Aspirin im Schraubglas – da hat man öfter schon Fälschungen entdeckt.

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  34. Dreifache Verpackung bei “Hustenbonbons” finde ich nicht sinnvoll, und fälschen kann man, wenn man weiß wie, alles…….
    Meine Schilddrüsenhormone sind ganz “normal” verpackt, leider halt auch mit Alu-Plastik-Kombi, und die wären doch wesentlich heikler.

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  35. Ok, Bonbons sind was anderes, du hattest oben was von halswehtabletten geschrieben.

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  36. Die Bonbons waren ja dann in Anführungszeichen…. sind aber keine verschreibungspflichtigen Halswehtabletten, kann man so in der Apotheke kaufen…. sollte aber sowieso nur ein Beispiel sein, wollen uns da jetzt nicht drauf aufhängen. :)

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    Susi Reply:

    Einfach mal bei einem guten Pflanzenmarkt nach köstlich duftenden Kräutersorten schauen, wie Erdbeerminze, Zitronensalbei und Zimtthymian, die schmecken Genial und helfen im Tee besser als jede Kräutermischung aus der Apotheke. Ich empehle dazu die gute alte Hildegard von Bingen und Maria Treben als Leitfaden für weitere Kräuterkreationen.

    Hoffe das hilft bein nächsten Schnupfen oder Halsweh, denn der Winter ist leider immernoch nicht vorbei.

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  37. Die Pringles-Chips sind doch recht plastikarm verpackt, oder? Na ja, gut, die Innenseite ist beschichtet und der Deckel besteht auch aus Plastik, aber ist vielleicht ein halbwegs guter Kompromiss, wenn man sie nicht allzu oft kauft? :)

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    A Reply:

    Oje, gerade recherchiert und das hier entdeckt:
    “Die Verpackung besteht im Gegensatz zu herkömmlichen Stapelchipsverpackungen nicht aus Kunststofffolie, sondern aus Pappe und einer dünnen Schicht Aluminium, einem Boden aus Metall und einem Kunststoffdeckel. Diese Kombination hat eine schlechtere Umweltbilanz.”

    Damit nehme ich meinen Tipp wieder zurück!
    (Obwohl mir nicht ganz klar ist, warum die Umweltbilanz schlechter ist. Wegen des Aluminiums etwa?)

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    Fussel Reply:

    Nicht nur wegen des Aluminiums, sondern auch, weil sich solche Kombinationen von Materialien sehr schlecht trennen lassen und deshalb meist in der Müllverbrennung landen statt im Recycling.

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  38. Würde mich auch interessieren, ob es vielleicht mittlerweile doch schon Chips & Co in alternativen Verpackungen gibt? Diese neuartigen superdünnen Plastikfolien sind ja jetzt schon total oft zum sehen, sollen wahrscheinlich den Eindruck von Umweltbewusstsein erwecken, weil sie ja so dünn sind. Auf Nachfrage bei den Herstellern allderdings hört man dann, dass es sich Polypropylen (PP) handelt.
    Immer noch auf der Suche bin ich nach Topfen ohne Plastik, Tofu und Schafkäse.
    Liebe Grüße Sibylle

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  39. Hallo,
    Ich habe meine Chipssucht auf eine etwas Verrückte weise gelößt. Einfach eine Packung Fett in den Topf geben, Freunde einladen, Esstisch zum Herd schieben, Gewürze bereitstellen und zusammen geschälte Kartoffeln in Scheibchen schneiden, Streifen abschälen, witzige Sachen schnitzen oder was auch immer und dann Frittieren. Herraus kommen hübsche Kartoffelröschen und andere frittierte Schnitzerreien. Macht ne riesen Sauerei, aber viel Spaß und danach ist man so überfettet, das man die nächste Zeit noch nicht mal am Chipsregal vorbeigehen will. (Ging mir jedenfalls so)

    [Reply]

  40. Ich muss meinem Mann mal eine Liebeserklärung machen, weil er unser Plastikvermeiden so toll unterstützt! Neulich sind die alte Plastik-Butterdose und seine alte Vesperdose kaputt gegangen. Da kam dieser Tage ein Packerl und auf die Frage, was drin sein, kam nur: “Mach’s auf!” Drin waren eine Edelstahl-Buttersdose und eine Vesperdose aus Edelstahl. Außerdem noch Teelicht-Förmchen aus Edelstahl, so dass ich nun die Teelichter ohne Aluförmchen kaufen kann oder einfach ein Öllämpchen draus machen kann mit einem fest aus Papier gedrehten Docht und normalem Pflanzenöl darin :)

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    Sandra Reply:

    Liebe Morgan!

    Ja, so macht die Plastikreduktion wirklich Spass! Und ich kann aus unserer nun schon 3einhalbjährigen Erfahrung wirklich bestätigen, dass es viel leichter geht, wenn die ganze Familie an einem Strang zieht,

    L Sandra

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  41. Mozzarella selber machen ist so einfach! Und deinen Kindern machts sicherlich auch viel Spaß :) ich habe das Rezept soeben reingestellt: https://140tage.wordpress.com/2013/07/15/mozzarella/
    In Graz gibt es ja sicherlich viele Bauern in der Umgebung, da könnt ihr dann sogar Rohmilch besorgen, die eignet sich besonders gut! Falls dus wirklich mal ausprobieren solltest, lass es mich wissen!

    Ganz liebe Grüße,
    Doris

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  42. mich für viele Dinge, aber dafür kann ich mich wirklich nicht freuen. Das hat absolut nichts mit Freude zu tun. |Ich freue mich richtig! Das ist doch endlich einmal wieder eine gute Nachricht nach all den Schreckensmitteilungen der letzten Zeit. |Ich

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  43. Für alle, die in Schwaz/Tirol und Umgebung wohnen:
    Im neuen Naturladen in der Franz-Josef-Straße (gegenüber Pfarrkirche) gibt es Obst und Gemüse BIO gänzlich unverpackt. Ich nehme meine Stofftasche und kaufe hier mit Freude ein.

    [Reply]

  44. Michael Kors Mini Clutches
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  45. Wenn man seine Sonnencreme nicht selbst anrühren möchte, gibt es bei Etsy ein paar Läden, die welche verkaufen – allerdings alle in den USA, wenn ich das richtig überblicke, was für die Klimabilanz in Sachen Verschickung jetzt nicht soo geil ist, aber das Zeug soll sehr ergiebig sein. Hier mal ein Link: https://www.etsy.com/listing/189748271/summer-salve-great-for-those-who-love?ref=favs_view_2 Ich steige gerade erst in die Plastikvermeidung ein, deshalb hab ich die noch nicht ausprobiert (brauche noch alte auf, ich weiß gar nicht, warum ich vier angebrochene Flaschen habe…), aber von der Rezeptur her sieht es in etwa wie die Sachen aus, die man in den Anleitungen fürs Selbermischen findet. Dafür hat man aber keine Reste, die man ggf. entsorgen muss.

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  46. Plastikfreier Mozarella in gut einer Stunde!
    Habe hier ein Mozarella-Rezept gefunden, welches leicht und schnell nachvollziehbar ist und das Ergebnis kann sich wirklich sehen bzw. essen lassen. Schmeckt genauso wie gekaufter (Kuh-) Mozarella. Allerdings sollte man den Käse zur Reifung nach der Herstellung einige Stunden in Salzlake lagern (250 ml der entstandenen Molke, 500 ml Wasser, 5 g Salz verrühren).

    http://de.allrecipes.com/rezept/12301/selbst-gemachter-mozzarella.aspx?o_is=SR

    Gutes Gelingen!

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