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18Jan/1516

Gebrauchte Handys und Plastikwäschekörbe

Da es in einem Kommentar einer Leserin gerade wieder angesprochen wurde, möchte ich hier nochmal etwas zu meiner Einstellung zu Plastikgebrauchsgegenständen sagen:

Ich habe gerade erst kurz vor Weihnachten eine "neues" gebrauchtes Handy von einem ehemaligen Schulkollegen geschenkt bekommen. Vor 5 Jahren habe ich beschlossen, solche und ähnliche Dinge (bei denen Kunststoff ja definitiv unvermeidbar ist) zumindest nie mehr neu zu kaufen. Was im Übrigen aber nicht nur dem Plastikverzicht geschuldet ist, sondern auch meiner Überzeugung entspricht, dass ich all die nützlichen, hochentwickelten Geräte einfach nicht mehr als Wegwerfartikel verwenden möchte.

Bei vielen anderen Plastikgebrauchsgegenständen  in unserem Haushalt (z.B. Wäschekörbe) warte ich auch schon seit Jahren darauf, dass sie den Geist aufgeben, weil ich es so wie die besagte Leserin eben  nicht für sinnvoll halte, sie noch funktionstüchtig wegzuwerfen. Auf die Alternative aus Korbgeflecht werde ich also wohl noch ein paar Jahre warten müssen.

Einzig in Küche und Bad war ich wirklich sehr konsequent, weshalb ein Großteil unseres ehemaligen Tupperware-Inventars noch immer in unserem leerstehenden Stall lagert - einen kleinen Teil habe ich immerhin noch an ein paar unverbesserliche Tupperwarefans verschenken können ;-) .

Für mich waren schlicht und einfach gesundheitliche Bedenken dafür ausschlaggebende, dass ich unser Essen soweit als möglich nicht mehr mit Plastik in Berührung bringen wollte und daher Tupperware durch Glas, Keramik oder Edelstahl ersetzt habe. Weggeworfen habe ich kein einziges Stück. Manche Teile brauche ich jetzt noch im Garten oder als Futterbehälter für meine Hühner auf - da bin ich nicht ganz so genau!

Allen TupperwarebesitzerInnen kann ich also nur empfehlen, die Dinge nach und nach (wenn sie kaputt gehen) zu ersetzen und jedenfalls keine neuen mehr zu kaufen.

Und wenn´s dann mal was Neues sein muss hier wieder ei neuer Link einer anderen Leserin mit vielen Artikeln, die auch ich in meinem Haushalt verwende:Ein teil des ausgemusterten Plastikberges

Plastikfreies Einkaufen bei PLASNO unter folgendem Link:

http://www.plasno.de/31/de/alltaegliches.html

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Kommentare (16) Trackbacks (0)
  1. Ich kann dieser Einstellung in allen Punkten voll zustimmen!

    Wenn’s ums Geld nicht geht, sondern lediglich um die Wieder-Verwendung der Plastikwäschekörbe, könnte man ja mal über einen Flohmarktbesuch im Frühling nachdenken. Jedes Mal, wenn ich daran denke, kann ich nur ungläubig mit dem Kopf schütteln: als ich den Großteil meiner Plastikküchenhelfer aussortiert und auf dem Flohmarkt feil geboten habe, wurden mir die Teile regelrecht aus der Hand gerissen. Reich bin ich dabei freilich nicht geworden, aber es war auch kein Tupperware, sondern größtenteils IKEA :)

    [Reply]

  2. Ich sehe und handhabe das ähnlich. Allerdings versuche ich schon, einige Plastikgegenstände schneller loszuwerden. In der Küche gab es bei mir nie viel Plastik, deshalb ist das für mich weniger ein Problem. :)

    Aber ich habe viele Plastikdosen etc. für mein Näh- und Bastelzeug, bei dem ich nicht warte, bis das Material spröde wird, sondern die ich bei erstbester Gelegenheit (d.h. sobald z.B. ein passendes Konservenglas frei wird) austausche. Allerdings waren auch diese Plastikdosen mal Verpackungen.

    Inzwischen gibt es übrigens einige technische Geräte mit Bambus-Gehäuse, was ich sehr interessant finde – Handys glaube ich aber noch nicht, nur Ersatzhüllen. :)

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  3. Ich habe fast alles Plastikzeug aus der Küche über eine Internetplattform verkauft. Damit habe ich dann meine Umstellung auf plastikfrei finanziert – allerdings auch zum Großteil mit gebrauchten Sachen vom Flohmarkt. Zum Aufheben hätte ich keinen Platz! Und warten bis es kaputt ist will ich – zumindest in der Küche – keinesfalls. Da geht es mir ähnlich wie Dir.

    lg
    Maria

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  4. Hallo liebe Familie Krautwaschl!!!

    Ich bin ein riesengroßer Fan Ihres Blogs, und finde es total super was sie damit ins Rollen bringen! :) Ich bin 19 Jahre alt und Veganerin, und versuche jetzt seit 2015 auch (endlich) auf den ganzen unnötigen PLastik Krims Krams zu verzichten… da ich mir schon viele Tipps bei Ihnen geholt habe, hätte ich da vielleicht einen für Sie. In einem Video haben Sie gesagt, sie hätten noch keine so gute Alternative zu Sonnenschutz ohne Plastik gefunden, ich verwende diesen “Sunblock” von Lush, hat auch LSF 30 also relativ hoch:

    https://www.lush.at/shop/product/product/path/302/id/1973/SUNCARE-The-Sunblock

    Ich experimentiere gerade mit der Lavaerde zum waschen, durch die ich auf Ihrer Seite aufmerksam wurde, und bin soooo begeistert!! Ich habe vorher versch. Haarwaschseifen und Körperseifen von einer BioBäuerin aus unserer Umgebung (GU) verwendet, aber die Lavaerde ist der Hit, vielen vielen Dank für Ihre vielen super tollen Tipps und Alternativen gegen Plastik und weiter so! Sie sind eine wahre Inspiration für mich!

    Liebe Grüße
    Lisa

    [Reply]

  5. Hallo,
    habt ihr eigentlich schon Alternativen zum/zur Sozialversicherungsausweis, Reisepass, Bankomatkarte, etc. gefunden, denn diese haben ja auch ein Ablaufdatum, spätestens wenn sie kaputt gehen.
    Danke für Antwort ^^

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  6. Liebe Sandra Krautwaschel,
    ich habe vor 3 Monaten im Internet Plastik Planet gesehen und war sehr erschrocken. Keinen Monat später habe ich mein Projekt gestartet indem ich jeden Tag ein Teil Kunststoff entsorge. Bevor ich begonnen habe, habe ich ihr Buch gelesen und möchte erst einmal dafür bedanken das sie dieses tolle Buch geschrieben haben. Danke.
    Ich filme meine Tipps und Entsorgung und stelle sie auf YouTube allen Menschen zur Verfügung. Erst war es schwer und die Leute haben mich belächelt, doch mittlerweile haben die Geschäfte und Verkäuferinnen sich an die Andere (mich) gewöhnt :) Jetzt ist es eher so das Verkäuferinnen und andere Kunden hinterfragen und oft tolle Gespräche entstehen.
    Ich Lasse einfach mal den Link hier. https://www.youtube.com/channel/UCXQIxl7G5MNzQ-0y357zJVA

    Eigentlich habe ich begonnen den Menschen frisches kochen zu zeigen doch das Thema ist auch super wichtig.
    Falls der Link nicht funktionieren sollte, der Kanal heisst Johannas Landleben und Küche.

    Vielen Dank nochmal für ihre Inspiration

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  7. Dank des Films und Ihren Buches haben ich und drei Freundinnen einen Monat gemeinsam versucht ohne Plastik einzukaufen. Wir leben in Berlin und im letzten Jahr hat ein Laden “Ohne Umverpackung” aufgemacht, der unser Projekt etwas einfacher gestaltet hat. Es sollte Spaß machen und wir haben Neues ausprobiert. So waren wir gemeinsam einkaufen und haben zusammen Kekse gebacken aus Zutaten ohne Plastikverpackung.
    Jede Woche haben wir unseren Müll fotografiert, der doch noch angefallen ist. Nach drei Monaten diesen Projekts sind wir immer noch überrascht, wie nachhaltig dieser Monat war. So tauschen wir uns weiterhin über Alternativen zu Plastikverpackungen aus und können nicht mehr komplett zurück zu unserem vorherigen Konsum, der eigentlich schon lange bewusst war und ist. Menschen denen ich davon berichte sind sehr interessiert und probieren es auch mal aus für eine gewisse Zeit Platikfrei einkaufen wollen. Also danke für ihr tolles Buch welches sehr viel anstößt.

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  8. Liebe Sandra Krautwaschl,

    dieses Thema ist für mich persönlich eines der wichtigsten, was den Plastikkonsum angeht. Ich könnte mich maßlos ärgern, dass so vieles einfach darauf ausgelegt ist, innerhalb kürzester Zeit kaputt zu gehen!
    Mein Plastikverbrauch ist leider weitweitweit von dem euren entfernt – umso wichtiger, sich mit dem Thema zu beschäftigen und umso inspirierender euer Projekt und dieser Blog!
    Ich schreibe für den re:BLOG; den Nachhaltigkeitsblog von Otto und hätte da gerne längst mal dieses Projekt aufgegriffen. Über thimfilm Marketing habe ich versucht, Kontakt aufzunehmen – leider bisher ohne Erfolg. Ich würde mich sehr über eine mailadresse o.ä. freuen und natürlich wäre das ganz toll, wenn ich auf dem re:BLOG berichten dürfte!

    Liebe Grüße aus Graz,
    Vera

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  9. Ich suche einen Spiralschneider für Gemüse. Kann mir jemand einen Tipp geben, wo ich einen plastikfreien ähnlich klein / handlich / platzsparend dem ‘Spirelli’ bekommen kann?

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    painteddog Reply:

    Ich hab nur einen etwas größeren, unhandlichen gefunden:

    http://www.pearl.de/a-NC2882-3001.shtml;jsessionid=jaawfOK_eN4RvgANHEoWu

    LG painteddog

    [Reply]

  10. Ich weiß nicht, ob es den Tipp hier schon gegeben hat? Es gibt für Essig- und Ölflaschen Dosierhilfen aus Kork und Edelstahl. Die eignen sich auch gut für die Essigflasche im Bad oder Duschgel/Spüli/Flüssigseife: http://www.intergastro.de/artikelnummer/601867/pgruppe/29680/rp/-1

    Was ich noch nicht gefunden habe: Sprühzerstäuber ohne Plastik. Ich hätte gerne sowas … hat da vielleicht jemand eine Idee? Danke!

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  11. Hallo an alle!
    Vielleicht kann mir jemand helfen, ich bin auf der Suche nach plastikfreien Eisförmchen um für die Kinder Steckerleis selber herzustellen? Weis jemand wo man so etwas bekommen kann??

    [Reply]

  12. Gerne!!! Beim zweiten Link hab ich schon öfters etwas bestellt, hat immer alles bestens gepasst, sehr zuverlässig!

    [Reply]

  13. Bwahaha!! An Eataly through outlet merchants Actually That’s which include proclaiming a Lord and Taylor will open up upon Erie ave and 16th highway

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