Kein Heim fuer Plastik Kein Heim Heim fuer Plastik Plastic Planet Das Buch zum Film bestellen

Familie Krautwaschl

Sandra Krautwaschl

Sandra Krautwaschl

SANDRA KRAUTWASCHL

Ich bin Sandra Krautwaschl, bin 38, arbeite in Graz und wohne in einem kleinen Ort außerhalb von Graz. Nachdem ich „Plastic Planet“ von Werner Boote gesehen habe, war ich erst frustriert und sauer, weil der Film mir klar gemacht hat, dass wir einer Werbemaschinerie aufsitzen. Ich halte mich und meine Familie für sehr umweltbewusst und es fällt uns trotzdem gar nicht mehr auf, wenn wir der Umwelt Schaden zufügen. Es war eine trotzige Reaktion, sich gegen diese Einschränkung und dem Ausgeliefert sein zu wehren. So kam der Gedanke einen Monat lang plastikfrei zu leben. Alle haben gesagt: „Das geht nicht!“.

Aber Peter, mein Mann, war gleich dabei. Dann habe ich Werner Boote ein Mail geschickt mit dem Plan ein Tagebuch zu führen. – Ich finde Experimente lehrreich und finde es verändert sehr viel im Kopf, wenn man nach Alternativen sucht. – Darum geht es mir dabei!

Marlene Rabensteiner

Marlene Rabensteiner

MARLENE RABENSTEINER

Ich heiße Marlene Krautwaschl-Rabensteiner, bin 10 Jahre alt und glaube, dass es ziemlich schwierig wird, ohne Plastik einzukaufen. Es gibt nur mehr ganz wenig ohne Plastik. Mein  kleiner Bruder hat eine Ritterburg, er hat sich so eine gewünscht und ich glaube, wenn er die behält,  es das nicht so schlimm.

PETER RABENSTEINER

Peter Rabensteiner

Peter Rabensteiner

Ich bin der Peter Rabensteiner, 44 Jahre alt und arbeite in Graz. Ich und meine Familie versuchen eine Zeitlang Plastik zu meiden. – Ich betreibe gerne Sport, bin gern mit dem Fahrrad unterwegs, spiele gern Fußball und in meiner Freizeit musiziere ich viel und gerne. Ich spiele Gitarre, Schlagzeug und Bass – aber nicht sehr professionell.

Meine Frau hat den Film „Plastic Planet“ gesehen und  wir haben uns nach der Vorführung in Graz getroffen und darüber gesprochen, haben diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir Plastik vermeiden wollen so gut es geht.

Die größte Schwierigkeit: wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, merkt man, dass Kunststoff in alle Lebensbereiche vordringt, einfach allgegenwärtig ist. Es gibt deswegen nicht einen speziellen Bereich, wo es mit unserem Experiment schwierig wird. Es ist eine große Herausforderung Plastik zu vermeiden und zu reduzieren. Es geht nicht darum alles rauszuwerfen, z.B.  die Technik, wo fast alles aus Plastik ist, sondern tägliche Produkte ohne Plastik einzukaufen. – Unser Experiment soll eine lustvolle und spannende Sache sein!

Samuel Rabensteiner

Samuel Rabensteiner

SAMUEL RABENSTEINER

Ich bin der Samuel, ich bin 13 Jahre alt und gehe in die Schule. Ich interesseire mich für Umweltschutz. Das Experiment betrifft mich nicht so stark, weil ich nicht so extrem viele Sachen aus Plastik habe wie meine Geschwister.

Die Mama wird die größten Schwierigkeiten haben, ihre Kosmetiksachen sind alle aus Plastik. Das Projekt bezieht sich aber hauptsächlich auf Lebensmittel. Alles andere ist nicht so schlimm.

LEONARD RABENSTEINER

Leonard Rabensteiner

Leonard Rabensteiner

Ich bin Leonhard, 7 Jahre alt und gehe schon zur Schule. Meine Spielsachen sind schon aus Plastik, aber auch aus Holz. Ob ich meine Ritterburg hergebe, weiß ich noch nicht.

MUSIKVIDEO PLASTIK ÜBERALL

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Kommentare (166) Trackbacks (2)
  1. Liebe Leute, grossartige Idee und viel Spass im plastikbefreiten Heim! Und sehr gut schauts aus alle

    [Reply]

    Peter Reply:

    Lieber Herbert, vielen Dank und liebe Grüße nach Wien!

    [Reply]

    Karl BRUNNER Reply:

    Wandertag – 2. Mosaik-Wandertag – 2. Mosaik-Wandertag – 2. Mosaik-Wandertag – 2. Mosaik-Wandertag
    ______________________________________________________________________________________

    „Juhu, Juhu, wir geh´n n nach Sveti Duh!
    Ich und du?
    Gehen wir ein Stück des Weges gemeinsam…!“

    TAGESWANDERUNG
    am Freitag, 4. Juni 2010

    „Schloßberger Mühlenwanderweg –
    Durch die Heiligengeistklamm nach Sveti Duh“

     Erlebnisreicher Steig durch die wildromantische naturbelassene Klamm
     Duftende rosa Mondviolen!!!
     Der südlichste Punkt der Steiermark
     Grenzüberschreitung inkludiert [Reisepass mitnehmen]
     Prächtiges Panorama
     Ein Wandererlebnis für Groß und Klein (aber NICHT Kinderwagentauglich!)
     510 Höhenmeter
     Gutes Schuhwerk erforderlich
     Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln – Abfahrt um 08:30 am Grazer Hauptbahnhof

    Auf dein/euer Mitgehen freuen sich:
    Martina „Mondviole“ Muhr, Peter „Mühlenwanderer“ Rabensteiner, Charly „Sveti Duh“ Brunner

    Anmeldung mit diesem Abschnitt oder per Mail an brunner@mosaik-gmbh.org bis spätestens 31. Mai 2010

    …………………………………………………………………………………………………

    Verbindliche Anmeldung
    für den 2. Mosaik-Wandertag am 4. Juni 2010

    Name: ______________________________________________________________

    Personen-Anzahl: _____________ (davon ____ Kinder im Alter von _____________)

    Telefonisch erreichbar: _________________________________________________

    Anmerkungen:

    [Reply]

  2. ihr seid bewundernswert und kommt sicher einmal in den himmel.
    ich bin schon neugierig zu erfahren wie es euch ergangen ist.
    lg aus lannach

    [Reply]

  3. Liebe Sandra, lieber Peter!

    Euer Experiment bringt mich auch zum Nachdenken und ich erwisch mich schon dabei, bewußter einzukaufen, obwohl ich das vor geraumer Zeit auch schon gemacht habe, hab ichs schleifen lassen. Was ich sehr gut finde an eurem Experiment, ist, dass es mit viel Lust und Laune einhergeht, sich all dieser Dinge bewußt zu werden. So mit Finger heben und zu sagen, du böser Plastiksackerlbenutzer – geht eh nicht gut. Daher gefällt mir Euer Weg. Ich glaube, dass findet viele NachahmerInnen, vielleicht auch bald den Kugelberg 70.

    LG Alex

    [Reply]

  4. Liebe Familie Krautwaschl!
    Ich bin ganz begeistert von eurem Experiment und schon ganz neugierig, wie ihr bestimmte Dinge ersetzen wollt. Ich suche z.B. seit dem Film verzweifelt nach einer Zahnbürste die nicht aus Plastik und nicht aus Tieren ist (bin noch dazu Vegetarierin). Da freue ich mich schon ganz besonders auf einen Bericht oder eine Doku im Fernsehen über eure Erfolge.
    Ich wünsche euch viel Glück und nochmals ich finde es ganz toll, dass ihr das macht!
    Liebe Grüße
    Tania

    [Reply]

    Florian Scholz Reply:

    Eine Alternative zu herkömmlichen Zahnbürsten wären Zahnputzhölzer – hab sie allerdings noch nicht ausprobiert.
    http://panda.at/Miswak-Zahnputzholz-3er-Set–32d1a598605.html

    [Reply]

    Tania Weiß Reply:

    Hej!
    Die sehn ja toll aus! Aber putzen die auch wirklich sauber? Kann mir das kaum vorstellen. Hat da jemand Erfahrung mit solchen Zahnputzhölzern?
    Wenn die gut gehen, erscheinen sie mir als gute Alternative
    LG

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Hab mir die Hölzer auch gerade angesehen. Ist sicher einen Versuch wert. Gibt es die eigentlich auch so irgendwo zu kaufen oder nur im Versand?
    LG Sandra

    [Reply]

    Tania Weiß Reply:

    Hej!

    Ich hab mir die bei panda bestellt und bin grade etwas enttäuscht.
    erstens kamen die 3 Miswak hölzer in insgesamt 6 Plastiksäcken (jedes holz in 2 sackerl!!!)
    naja und dann…
    nach dem öffnen…

    riecht das ganz extrem. ein bisschen nach kren, aber eigentlich auch viel unnatürlicher
    ich glaube, die sind irgendwie behandelt, nach naturholz riechen sie jedenfalls nicht

    trotzdem hab ich den mut genommen, und ein stückchen entrindet und zu “bürsten” gekaut. Währenddessen stieg mir aber die ganze zeit der intensive geruch in die nase, den ich nicht verkrafte.

    Aus dem Grund habe ich das “putzen” dann aufgegeben.

    Ich hoffe nun noch darauf, dass die hölzer den extremen geruch verlieren. Glatt machen tun sie die Zähne nämlich schon, und auch der Nachgeschmack ist eher natürlich als beißend.

    Naja, vll hat ja noch jemand anders Erfahrungen damit, die er mir mitteilen könnte ;)

    Tania

    [Reply]

    Edith Reply:

    Es gibt in den Arabischen Läden oder auch zum bestellen sogenannte Miswak
    das ist ein holz das man etwas anschneidet und mit dem die Zähen putz man kann es auch immer wider etwas abschneiden wenn es nicht mehr so Hygienisch ist.Ich hab mir die Hölzer auch gekauft und werds einfach mal versuchen denn ich denke einen versuch ist s Wert

    [Reply]

    Edith Reply:

    meine natürlich die Zähne :-)

    [Reply]

    Barbara Vlach Reply:

    Wir hatten die auch mal – ja auch im Plastiksackerl – vom onlineshop – leider.
    Mein Mann war sehr begeistert weil sich die Zähneputzerei aufs Bett verlagern lässt ;-)

    Tja der Geschmack :-) ) – ähm ich bin selbst bestimmt kein Fan davon! Das ist übrigens die eigentliche Eigenschaft des Baums – also es werden Stöckchen abgeschnitten – die Rinde ein stück entfernt – darauf rumgekaut – und dann entstehen “Borsten”. Dann ohne Zahnpasta damit putzen – ich hab mal geguckt – das Zeugs ist auch in einer Zahnpasta von mir drinnen – als Reinigungs-Zutat quasi.
    Bitte nochmal genau informieren wies funkt – is schon a Weile her – und in dem Fall auch anregen dass auf Plastik verzichtet werden soll bei der Verpackung da viele Leute darauf ausweichen werden wegen – eben der “Plastiklosigkeit”. Ich versuchs jedenfalls nochmal! Zumindest kann man dann abwechseln – oder beim Buchlesen im Bett seine Zähne reinigen.

    Ich bin dafür dass wir – wenn wir alle bewusster einkaufen wollen – mitarbeiten – mithelfen den Einzelhandel zu “mobilisieren” – denn die Bestellen bei den Großhändlern – bzw. auch bei regionalen Bauern (Schafgupferl, Aufstriche, Milch in Plastik oder im Glas liegt nicht nur an der Plastikindustrie – auch regionale Bauern verpacken aus Kostengründen oft so) so kann der Endverbraucher das Angebot verändern – Angebot und Nachfrage. Am Angebot liegts jedenfalls nicht ;-)
    Ich war schokiert! Im Bioladen gibts wenig Papier-Glas-Keramik etc. als Verpackung – teilweise bin ich dann daheim draufkommen dass da innen Plastik ist das von außen und im Text nicht erkennbar war.
    Traurig – aber man kann nachfragen wenn 1 Kunde fragt welches Produkt ohne Plastik ist machts das “Kraut nicht fett” aber wenn das immer öfter wird …
    und dann fangen auch Hofer, Billa, Merkur usw. an nachzuziehen (wie man bei den Biolebensmitteln bereits sehen kann)
    - Ich habe wirklich und wahrhaftig Respekt vor der Familie Krautwaschl – nicht wegen dem eigentlichen Experiment – sondern wegen dem Weg den sie für die Menschheit gerade einstapfen! Und viele werden folgen! Ein Film – eine Plattform – und ich hoffe – bald auch ein Forum. Ein Pool aus Alternativen – für den Alltag, für Kinder, für Feste, für Bauherren, für werdende Mütter, uvm.
    Danke! Wahrhaft: Danke!

    [Reply]

    Michaela Reply:

    Hallo!

    Ich habe vor kurzem das Zahnsalz bei Panda bestellt und ich muß sagen-der Hammer!

    LG Michaela

    [Reply]

  5. Liebe Familie Krautwaschl!
    Ich finde es super, dass ihr damit in die Öffentlichkeit geht, dann dadurch wird das Bewusstsein dafür geweckt, dass jeder selber dazu beitragen kann, soll – eigentlich muss, wenn uns unsere Welt was wert ist. Auch ich war nach dem Film entsetzt und versuche nun so gut wie möglich Plastik zu vermeiden. Ich bin sehr froh, dass ich in der heutigen KRONENZEITUNG über euer Experiment lesen konnte, weil ich mir davon erhoffe, dass sich nun viele Leute diesen so wertvollen Film anschauen und ihnen klar wird, was “Plastik” bedeutet!
    Danke für eure Initiative!

    [Reply]

  6. Waren sehr überrascht euch im TV zu sehen, super Idee dieses Experiment ich hoffe ihr haltet durch! Für den Fall der Fälle habe ich für Peter ein kühles Blondes und für den Rest Lavanttaler Apfelsaft eingekühlt!

    lg
    Herwig@co

    [Reply]

    Peter Reply:

    Lieber Herwig@co!
    Vielen Dank für die Unterstützung aus Kärnten. Denke, auch wenn wir durchhalten könnten wir mal auf Euer Eingekühltes zurückkommen! LG Peter & Fam.

    [Reply]

  7. Liebe Familie Krautwaschl,

    ich bin von eurem Engagement begeistert. Super Idee! Ich kann mir vorstellen wie schwierig, aber auch interessant ein solches Experiment ist.
    Ich bin selbst seit langem an nachhaltigen Themen interessiert und in vielen Bereichen auch selbst aktiv. An Plastik in unserem Familienalltag habe ich dabei komischerweise noch nie gedacht.
    Als ich von dem Film plastic planet erfahren habe, wollte ich ihn mir auch im Kino anschauen. Aber hier in Steyr ist er nur eine Woche gelaufen und nur 5 Menschen waren in der Vorstellung die unser Bekannter gesehen hat.
    Das kann doch nicht sein! war mein erster Gedanke. Und so bin ich jetzt dabei hier im Programmkino des Nachbarortes eine Vorstellung mit (hoffentlich vollem Saal) zu organisieren. Mir ist wichtig nach solchen Filmen auch Anregungen und Alternativen anbieten zu können und so würde ich euch sehr gerne als Ehrengäste zu diesem Abend einladen.
    Da ich nicht weiss wie ich euch sonst erreichen kann möchte ich es hier über dieses Gästebuch versuchen.
    Wenn ihr an einem Treffen interessiert seit dann könnt ihr über meine email adr. ja Kontakt aufnehmen.

    Ich wünsche euch auf jedenfall noch eine schöne und ruhige Adventzeit und viel Spass mit eurem Experiment.

    liebe Grüsse aus Losenstein
    Bernd Fischer und Familie (PS: mein Sohn findet euch cool)

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Lieber Bernd!

    Mir ist es, was das Thema Plastik betrifft ganz ähnlich gegangen wie Dir. Bevor ich angefangen habe, mich damit zu beschäftigen, war mein Zugang eher der, dass ich dadurch, dass ich Müll trenne eh schon alles tue, was in dem Bereich zu tun ist….naja, da hat sich mittlerweile in meinen Sichtweisen Einiges geändert, wie Du Dir sicher vorstellen kannst.
    Wir würden Deine Filvorstellung sehr gerne unterstützen, wobei das natürlich eine Zeit bzw. Terminfrage ist, da wir ja doch etwas weiter weg wohnen. Am besten wäre es, wenn wir einfach mal telefonieren. Ich hab Deine Mailadresse leider nicht gefunden. Wenn es Dich nicht stört, dann schreib sie mir einfach in den Kommentar und ich schick Dir dann meine Handynummer.
    LG Sandra

    [Reply]

    Bernd Fischer Reply:

    Liebe Sandra!

    Ja, ich kann mir den Bewusstseinswandel vorstellen. Wir sind selbst früher oft an Rabatttagen in den Supermarkt zum einkaufen gerannt und haben da schon parallel in vielen Dingen ökologisch gehandelt und hier und da biologisch eingekauft. Irgendwann war dieser Weg dann nicht mehr schlüssig und heute kaufen wir fast hundert Prozent biologisch im Verein NEST ein. Dort bekommen wir die Lebensmittel unverpackt direkt von den Biobauern der Region. Susi hat schon lange sich biologisch ernährt, für mich war dieser langsame Wechsel von Weissbrot zu leckerm Bauernbrot aber wirklich auch ein Weg der inneren Wandlung. Das hat bei mir einfach auch seine Zeit gebraucht, war dann aber umso nachhaltiger. Jetzt ist alles klar und bewusst und ich werde es sicher auch nicht mehr anderes leben können und wollen.
    Ich habe mir übrigens auch deine plastikfreien Einkaufserlebnis durchgelesen. Kennt ihr dieses Versandhaus schon? http://www.memo.at Eigentlich für Schulen und Büros gedacht. Ich organisiere als eins meiner kleinen Miniprojekte regelmässig Sammelbestellungen bei memo, ich bin glaub ich nach dem kleinen adegkaufhaus im Ort schon der grösste Waschnuss- und der zweitgrösste Klopapier und Taschentücherimporteur in Losenstein… ;o) und versorge mittlerweile schon 15 Familien mit Recycling Papieren und anderen nachhaltigen Produkten. Und das alles mal zu leistbaren Preisen. das läuft einfach so privat ohne das ich da einen cent dran verdienen will. Ist einfach ein gutes Gefühl, a bisserl weltveränderung zu machen… :o ) Zurück zu deiner Frage, meine email ist: losestein@gmx.at
    Wenn du mir deine Handynummer schickst, dann rufe ich dich gerne noch an diesem Wochenende mal an.
    liebe Grüsse aus Losenstein

    Bärnd

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Lieber Bernd!

    Hab gerade 2mal vergeblich versucht, Dir zu mailen. Bekomme immer eine Fehlermeldung. Kannst Du die Mailadresse bitte nochmal überprüfen?

    LG Sandra

    Barbara Vlach Reply:

    darf ich mich einmischen – ich glaube der Ort heißt LOSENSTEIN und das n wird in der Adresse fehlen!

    An einer Vorstellung in OÖ bin ich auch sehr sehr interessiert!! – ich hab wieder mal nix davon mitbekommen ;-O
    Ich kenne nur ein Kino das “solche” Filme speilt – und da ist er nicht (mehr) im Programm :-( (

  8. Liebe Familie Krautwaschl!
    Auch ich finde, wie so viele andere, euer Experiment supertoll und vor allem superlehrreich. Es zeigt, dass man zwar nicht die ganze Welt auf einmal verändern kann, aber wenn man bei sich anfängt, eine Menge Leute mitreissen kann, quasi als Vorbild. Als angehende Journalistin würde ich gerne über solche Vorbilder berichten. Konkret geht es in diesem Fall um eine Aufnahmeprüfung für die Münchner Journalismusschule. Wäre es möglich, ein Interview für eine kleine Reportage zu machen?
    Liebe Grüße
    Selina Nowak

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Selina!

    Vielen Dank für Deine positive Rückmeldung. Natürlich kann ich bzw. können wir Dir gerne für ein Interview zur Verfügung stehen. Meine Mail-Adresse kannst Du über die “Neue Sentimental Film ” in Wien erfragen (01/5814200). Ich habe Thomas Bogner Bescheid gegeben, worum es geht. Dann können wir uns was Konkretes ausmachen. Oder Du schreibst mir Deine Mail-Adresse in den kommentar, dann melde ich mich bei Dir.
    Inzwischen
    LG Sandra

    [Reply]

    Kathrin Reply:

    Hallo Selina,

    Leider komme ich erst heute dazu auf Ihren Beitrag vom 9. Dezember einzugehen.
    Ich denke, dass es speziell im journalistischen Bereich eine besondere Verantwortung gibt.
    Schliesslich haben die Medien einen überaus wichtigen Anteil an der Meinungsbildung in der Öffentlichkeit.
    Zum journalistischen Handwerk gehört daher im Sinne einer objektiven Berichterstattung umfangreiches Recherchieren und Hinterfragen.
    Dies betrifft auch die hier zur Diskussion stehende Thematik, sowohl inhaltlich wie auch die dahinterstehende Motivation.
    Falls Sie, was den Inhalt/die Thematik anbelangt weiteren Informationsbedarf haben, können Sie sich gerne bei mir melden. Ich versuche dann weiter zu helfen (k4thr1n@hotmail.com)
    Ob dieses Projekt wirklich als Vorbild dienen kann, ueberlasse ich Ihren Recherchen.

    [Reply]

  9. Uppss! sorry mein Fehler.
    Hallo sandra,

    ich habe in der Aufregung meine mailadresse falsch geschrieben und ein “e” vergessen. Sie lautet richtig: XXXXXXXXX
    Hab mich schon gewundert das keine mail kommt, aber bin einfach davon ausgegangen das du noch keine Zeit gehabt hast mir zu schreiben. Daher habe ich erst jetzt im blog noch mal nachgeschaut.

    lg
    Bärnd

    [Reply]

  10. Liebe Sandra!
    Ich habe den Film im November gesehen und versuche seither, mein Leben etwas “plastikfreier” zu gestalten. Ich bin schon 60 Jahre alt, habe aber so lange ich mich erinnern kann, versucht, “umweltfreundlich” zu leben. Meine erwachsenen Kinder bestätigen mir heute, dass mir das in der Form nachhaltig gelungen ist, als sie ebenfalls möglichst bewußt leben.
    Meinen Plastikmüll habe ich bisher um ca. 50 % reduziert und ich bin ständig auf der Suche nach Anregungen. Somit ist mir diese Plattform eine wirkliche Hilfe.
    Was den Kaffeekonsum anlangt, gebe ich schon sehr lange ca. 1/3 LINDE- oder KNEIPP-Kaffe (der in Papier verpackt ist) zum normalen Kaffee dazu, das ist, wie ich glaube, gesünder und man braucht einfach weniger Kaffee.
    Ich kaufe sehr viel auf Bauernmärkten ein und da gibt es z.B. am Grazer Hasnerplatz (samstags) einen Bauern, der Milch, Yoghurt und Sauerrahm in Flaschen verkauft, und zwar zu einem sehr günstigen Preis.
    Korb und Papiersäcke nehme ich immer mit.
    Ich bin auch der Meinung, dass wir Konsumenten eine sehr große Macht besäßen, wenn möglichst viele Leute Produkte ohne Plastikverpackung kaufen würden.Wenn die Dinge nicht gekauft werden, würden sie sicher rasch aus den Regalen verschwinden.
    Was hältst du davon, bei den Produzenten, beispielsweise von Recycling-Klopapier, nachzufragen, ob die als Verpackung Papier verwenden könnten. Wenn auch hier möglichst viele nachfragen, könnte das vielleicht ein Umdenken bewirken.
    Ich wünsche euch bei eurem tollen Projekt viel Durchhaltevermögen und würde mich über einen Kontakt freuen.
    Liebe Grüsse
    Gerlinde

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Gerlinde!

    Dein Schreiben stimmt mich wirklich zuversichtlich, denn es bestätigt etwas, was ich (auch durch die Erfahrungen aus unserem Experiment) immer mehr wahrnehme:
    Es kann sich ganz normal, natürlich und einfach gut anfühlen, wenn man versucht, einen möglichst umwelt- und gesundheitsbewußten Lebensstil für sich zu finden. Und genau dieses positive Gefühl möchte auch ich meinen Kindern mitgeben.

    Ich halte es für eine sehr gute Idee, bei Firmen bezüglich alternativer Verpackungsmöglichkeiten nachzufragen, habe mit einer Freundin auch schon begonnen, Firmen zusammenzuschreiben, bin aber leider noch nicht dazu gekommen, ein entsprechendes Schreiben zu verfassen, aber das wird sich im nächsten Jahr hoffentlich bald einmal ausgehen.
    Es gibt dazu zum Beispiel von Greenpeace gute Initiativen (z.b. für Mehrwegflaschen). Ich finde es aber auch sehr sinnvoll, wenn diesbezüglich möglichst viele Einzelanfragen an diverse Firmen kommen.

    Danke für Deine Tipps und Anregungen und weiterhin viel Erfolg bei der Plastikreduktion wünscht Dir
    Sandra

    [Reply]

    Barbara Vlach Reply:

    Ich überlege ob ich nicht Zettel anfertige – die ich an die Pinwände der Bioläden hefte – dass die Konsumenten mehr über Plastik nachdenken und sich informieren sollten – auf den Film und dieses Forum kommt man dann eh alleine – und dass man bitte nachfragen möchte! Die Bioläden werden diese Fragen dann den Großhändlern stellen – und letztendlich hat so ein kleiner Konsument (quasi im Schwarm) Einfluss auf die Industrie – wo ja das Plastikübel seinen Ursprung hat – denn am Anfang war das Angebot an Plastik – dann wuchs erst die Nachfrage! Tja Leute Geld regiert die Welt – oder die Masse der Konsumenten – den Markt.

    [Reply]

  11. Bitte unterstützt diese Idee auch im Facebook …

    http://www.facebook.com/group.php?gid=196366070131

    Würde mich über rege Diskussionen freuen!

    [Reply]

  12. Liebe Familie Krautwaschl-Rabensteiner!
    Hier ein Tipp bzgl. Wasch- und Putzmittel. Im Google unter “Grossauer Alfred und Bernadette” zu finden. Das ist eine Familie aus Übelbach, also in der Nähe von Graz, die ökologische Wasch- und Putzmittel erzeugt und sehr natur- und umweltbewusst lebt. Ihr könntet euch sicher von dort eure Produkte holen. Ganz ohne Plastik. Kenne die beiden schon sehr lange und sind sehr interessant.

    [Reply]

  13. Liebe Anita!

    Danke für den Tipp. Das ist wirklich ganz in unserer Nähe und ich werde mir die Produkte auf jeden Fall mal ansehen.

    LG Sandra

    [Reply]

  14. Sehr geehrte Familie Krautwaschl-Rabensteiner!
    Ich habe ihren Plan und Umsetzung in der Kronen Zeitung verfolgt und auch gesammelt.
    Ich bin Lehrerin aus Warenkunde und betreibe heuer mit meiner 3. HASCH Klasse ganz intensiv das Abfallwirtschaftskonzept, dh richtige Mülltrennung in der Schule (sehr schwierig), und auch Zuhause mit Kontroll und Protokollplan währende einer Zeitspanne.
    Wir (die SchülerInnen und Schüler) haben auch den Film angesehen und dadurch besonders großes Interesse an Mülltrennung und Vermeidung!
    Ich lade Sie herzlich ein (wenn Sie Interesse haben)zu uns in die Landwirtschaftliche Handelsschule Grottenhof-Hardt zu kommen, denn so ein Erfahrungsbericht life zu hören wäre für mich und natürlich auch die Schülerinnen und Schüler sehr lehrreich und ermutigend weiter an der Müllvermeidung zu arbeiten und danach zu handeln!
    Gratuliere nochmals zum erfolgreichen Abschluss Ihrer ersten Periode!

    Mit lieben Grüßen und vielleicht ein persönliches Treffen elfriede hösele

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Fr. Hösele!

    Es freut mich immer ganz besonders, wenn junge Leute sich für diese Thema interessieren. Daher würde ich sehr gerne zu einem Erfahrungsaustausch an Ihre Schule kommen.
    Da unser Programm zur Zeit recht dicht ist, kann es allerdings sein, dass es sich erst in 2 bis 3 Wochen gut ausgeht. Wenn Sie mir über diese Homepage eine Mailadresse zukommen lassen, schreibe ich Ihnen gerne, damit wir direkt einen Termin und die genaueren Details vereinbaren können.

    LG Sandra Krautwaschl

    [Reply]

  15. Liebe Fam. Krautwaschl-Rabensteiner!
    Im TV und in der “Krone” habe ich über Euer Experiment erfahren. Ich interessiere mich sehr dafür und habe heute in Eurer Homepage vieles darüber nachgelesen.
    Ich bin schon 64 J. und in vielem ähnlich wie Gerlinde(s.o.), ich stamme also aus einer Generation, in der fast nichts weggeworfen wurde und alles nochmal irgendwie Verwendung fand. Ich habe die positiven Seiten der Kunststoffverwendung nicht nur als Konsumentin, sondern auch beruflich – als Chemielaborantin in der PE-, PVC-, und Silicon-Industrie – miterlebt.
    Allerdings machte ich nie die Euphorie über die Kunststoffe und die übertriebene Wegwerfmentalität mit, sondern versuchte, sie dort mit Augenmaß, Herz und Hirn zu verwenden, wo es Sinn macht.
    Ich war auch lange Jahre in einem Umweltausschuss tätig. Wir entwickelten Modelle für die Mülltrennung und waren entsetzt, wie Industrie und Wirtschaft das Abfallwirtschaftsgesetz zu ihren Gunsten und zum Schaden der Konsumenten auslegten und veränderten.
    Ich bemühe mich nach wie vor um Umweltschutz, Mülltrennung und Plastikvermeidung. Euer Experiment finde ich sehr wichtig, sehr streng und genau. Auch die mediale Aufbereitung ist super, und Eure Homepage sehr umfangreich (war sicher viel Arbeit) und informativ. Da habe ich wieder einiges dazugelernt! Ich möchte Euch gerne eigene Gedanken und Erfahrungen, vielleicht auch einige Denkanstösse für Eure weiterführenden Aktivitäten schreiben. Aber nicht alles auf einmal, sondern in kleinen Einheiten, passend zu den Themenkreisen. Hoffentlich ist es Euch recht.
    Bis auf Weiteres mit freundlichen Grüßen
    Lucia Mooslechner

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Lucia!

    Das ist mir nicht nur recht, sondern freut mich sogar sehr.
    Wie ich Gerlinde schon geschrieben habe, ist es in meiner derzeitigen Euphorie wirklich wichtig von Menschen zu hören, die sich schon lange Zeit in ihrem Leben für solche Themen einsetzen, da auch schon viele Erfahrungen gesammelt haben und vor allem immer noch motiviert sind.

    Obwohl auch ich im Zuge unseres Experiments sehr viel dazugelernt habe, ist mir klar, dass ich in vielen Bereichen noch sehr wenig weiß und sich meine Versuche eines umwelt- und gesundheitsbewußten Handelns oft mehr auf eine Art “Instinkt” stützen. (Vielleicht ist das aber manchmal auch gar nicht so schlecht.)
    Bin schon sehr gespannt auf Deine Erfahrungen und Ideen.

    LG und bis bald
    Sandra

    [Reply]

  16. Hallo Sandra, liebe Familie Krautwaschl!

    Wir kennen uns – wenn mich nicht alle Sinne täuschen – aus der Kindheit in Gleisdorf. Ich bin dort geblieben und habe leider auch noch immer viel Plastik zuhause. Ich möchte dir hier einfach zu dem Projekt gratulieren, extrem inspirierend! Ich habe mir erlaubt diese Website mit http://www.selbstversorgung.at zu verlinken, auf der es in den nächsten Wochen bald mehr zu sehen geben sollte und auch sehr viel mit Reduktion aufs Wesentliche zu tun hat. Selbstversorgung eben, Leben ohne Industrie und Globalisierung. Wenn euch das nicht recht ist, bitte melden!

    Ich wünsche euch alles Gute und haltet durch! :-)

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Lieber Horst!

    Vielen Dank für die lieben Grüße aus Gleisdorf (hab jetzt momentan kein “Gesicht” zu Dir, aber es ist sicher auch schon ziemlich lange her, dass wir uns zuletzt gesehen haben.)
    Feut mich jedenfalls sehr, dass Du unser Projekt als inspirierend erlebst. Für mich selbst ist es auch so, dass ich mich durch die vielen neuen Kontakt und interessanten Menschen, die ich in den letzten Monaten kennengelernt habe, sehr inspiriert fühle. Daher entstehen laufend neue Ideen und Visionen, und am liebsten würde ich im Moment nur daran arbeiten (was in meiner Lebenssituation aber natürlich nicht möglich ist).

    Deshalb hoffe ich umso mehr, dass durch die intensiven 3 Monate unseres Experiments und die Berichterstattung darüber, viele Menschen -so wie Du- animiert worden sind, über das Thema zumindest einmal kritisch nachzudenken….
    Danke auch für Deinen Link. Hab schon kurz reingeschaut und halte das für eine interessante Idee.
    Bin überhaupt der Meinung, dass sich Initiativen, die in diese Richtung gehen untereinander viel besser vernetzen sollten. Nicht jeder Ansatz, passt zu jeder Lebenssituation, aber eine “Sammlung” wäre trotzdem sehr hilfreich, um die Dinge herauszufinden, die jeder für sich persönlich umsetzen kann und möchte. Tja, schon wieder so eine Vision…oder vielleicht gibt es sowas auch schon?
    Jedenfalls ist es für mich immer extrem motivierend von solchen Initiativen und Menschen zu hören.

    Vielen Dank und LG Sandra

    [Reply]

  17. Liebe Sandra, lieber Peter !
    Hab euch jetzt endlich im Netz gefunden. Ich finde euer Experiment total spannend. Beim letzten Einkauf habe ich mal bewusst geschaut – Plastik ohne Ende ! Hätte mir nicht gedacht, dass “plastikfrei” möglich ist. Was mich total überrascht hat, ist, dass eure Einkäufe nicht teurer geworden sind. Ihr habt uns auf jeden Fall angesteckt !
    Das Musikvideo ist toll. Hab gar nicht gewusst, dass du so gut singen kannst.

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Andrea!

    Ich war tatsächlich selber erstaunt, dass wir innerhalb der ersten 3 Monate des Experiments sogar sparsamer eingekauft haben als vorher. Aber das liegt nicht daran, dass die plastikfreien Produkte prinzipiell günstiger sind ( in einigen Fällen sind sie sogar deutlich teurer), sondern an unserem allgemein viel bewußteren Einkaufsverhalten und daran, dass wir in einigen Bereichen Lösungen gefunden haben, die entweder gar nichts kosten (z.B. das Weglassen bestimmter Putzmittel) oder deutlich günstiger sind.
    Durch das viele Nachdenken über mein Konsumverhalten haben sich in dieser Zeit auch die meisten “Schnäppchenkäufe” erübrigt. Die Summe dieser Dinge, hat dann offensichtlich das teurere Einkaufen im Bereich Lebensmittel und Körperpflege mehr als kompensiert.
    Das mit der Ansteckung freut mich in diesem Fall sehr!

    Viel Spaß beim Ausprobieren und hoffentlich bis bald

    LG Sandra

    [Reply]

  18. Hallo!!

    Ich seh uns schon morgen alle vor dem Fernseher sitzen und Stern TV anschauen! :-)

    LG Michaela

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Auf jeden Fall!!
    Jetzt wird´s ja wirklich ernst mit dem Filmstart in Deutschland und das wird dann bestimmt sehr interessant…bin schon sehr gespannt, was da für Reaktionen kommen!

    [Reply]

  19. Das böse Plastik!

    Ohne BisphenolA könnte niemand diesen tollen Film auf DVD betrachten, geschweige denn im Kino (Celluloid?). Ach ja, gehen wir einfach zurück in die gute alte Zeit als es noch das Grammophon gab ach was ein Dilemma, die Schallplatten sind ja ebenfalls aus dem bösen Plastik.

    So jetzt mal Tacheles reden. Der Umwelt wird nicht wirklich geholfen, wenn das gute Glas benutzt wird. Schonmal an das Transportgewicht von Glas gedacht? Pro 100 kg Gewichtsersparnis spart man einen halben Liter Benzin auf 100 km. So nun überlegt mal was den besser ist ein Wassertransporter der PET-Flaschen geladen hat, oder einer der Glasflaschen geladen hat?
    Da wir ja gerade beim Automobil sind. Wer verzichtet auf Sicherheit der Umwelt zuliebe? Sind Airbags nicht auch ein Segen? Diejenigen, die ihn schonmal gebraucht haben sind wohl sehr dankbar, dass es Plastik gibt.

    Wo wir dann beim Thema Gesundheit angekommen sind. Wer so richtig reich ist, kann sich ja Gold in die Zähne setzen lassen, oder wer gerne auf Plastik verzichtet greift dann zum guten Amalgam zurück.
    Ah das böse Plastik, welches sogar im Körper nachgewiesen werden kann. Ein Loch im Herzen kann sehr gut durch einen bioverträglichen Verschluss durch Kunststoff repariert werden. Ach ja der Stent zur Vermeidung eines Herzinfarkt kann auch aus Plastik sein. Resorbierbare OP-Fäden sind aus….?

    Die Kunststoffentwicklung geht dahin, dass Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnnen werden. Aber mal ehrlich überlegt wieviel Anbaufläche benötigt werden würde, um den Bedarf zu decken. Unmöglich!

    So nun mal was zu Mülltrennung: Sinnlos! Informiert euch mal was Mülltrennung erreicht. Um Kunststoffe zu recyclen müssten sie sortenrein vorliegen. Plastik ist ja nicht gleich Plastik. Das ist aber nicht möglich. Lediglich bei den in Deutschland bestehenden Pfandsystem ist es möglich zumindest PET sortenrein zu erlangen. Aber selbst da gibt es dann Schmutz und Fremdstoffe.
    Durch die Mülltrennung ist unser Hausmüll so energiearm geworden, dass die Betreiber von Müllverbrennungsanlagen ÖL dazufeuern, damit die Flamme nicht ausgeht. ÖL!

    Gut kommen wir nunmal zum Schluss:
    Nicht Plastik ist böse, sondern die Menschen die es in der Umwelt entsorgen!

    [Reply]

    Michaela Reply:

    Lieber Steffen!
    Da hast Du nicht ganz unrecht.

    Ich denke nicht das es in diesem Blog darum geht Plastik komplett zu verbannen. Es gibt Dinge wo es unvermeindlich ist Kunststoffe zu verwenden ( sonst müssten wir uns auch von unseren Computer trennen).
    Mit den Glasflaschen bin ich nicht Deiner Meinung, man muss nur schauen woher etwas kommt. Ich kaufe nur Österreichische Lebensmittel (ausser Bananen), unser Mineralwasser kommt aus Laa das ist 35km von uns entfernt. Cola, Fanta,….gibt es bei uns nicht. Säfte kommen aus Gleisdorf (ja mit dem Lkw, er kommt aber zu einer Anlaufstelle wo viele Kunden auf ihn warten ausserdem nimmt er gleich leckere Äpfel mit).
    Ich glaube das es darum geht Müll und dergleichen so gut wie möglich zu vermeiden, Wege besser einzuteilen und das wir nicht alles ins Abwasser pumpen!!!!!, sondern gezielt schauen was wir in Zukunft für Wäsche waschen und Körperhygiene verwenden wollen.
    Ich glaube auch nicht das wir jetzt hysterisch unsere Bankomatkarten etc entsorgen, wie gesagt ein gezielter Umgang mit allen Ressourcen und unserer Umwelt!

    LG Michaela

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Lieber Steffen!

    Mir scheint, Du hast nicht wirklich viel verstanden (oder ich hab mich zu unklar ausgedrückt oder Du hast die Geschichten gar nicht gelesen und meinst irgendetwas anderes).
    Jedenfalls kommt zumindest in meinen Geschichten nirgends auch nur andeutungsweise vor, dass “Plastik böse” ist. Es geht klarerweise wie bei allen Dingen immer um UNSEREN UMGANG damit.

    Und entweder hast Du beim Film nicht ganz gut aufgepasst oder ebenfalls etwas nicht verstanden(oder ihn gar nicht gesehen?), denn dort kommt genau das vor, was Du so weise schreibst: Recycling ist in erster Linie eine Konumentenberuhigungsstrategie, da Kunststoffe eben NICHT sortenrein gesammelt werden und es unglaublich viele verschiedene Arten davon gibt.
    Ich hab im Übrigen keine Angst, dass unsere armen Müllverbrennungsanlagen plötzlich arbeitslos werden könnten, weil wir alle nur mehr so wenig Müll produziern. Ich befürchte da eher, dass der Bewußtseinsbildungsprozess ein wenig länger dauern könnte, als es unserer Welt und damit uns allen zuträglich ist…
    Wenn Du Dich ernsthaft für die “Gesamtumweltbilanz” von Mehrwegglasflaschen im Vergleich zu Einwegflaschen interessierst, dann schau mal z.B. unter http://www.umweltberatung.at/mehrweg nach.
    Da gibt es nämlich ein paar Leute die sich ein wenig differenzierter mit dieser Thematik befassen und sehr wohl auch den Transport in die Gesamtbilanz einrechnen…
    Mir persönlich ist es bei den paar Flaschen, die ich hin und wieder kaufe jedenfalls auch wichtig, möglichst keine giftigen Stoffe im Material zu haben, was ich bei Glas bisher jedenfalls am ehesten für möglich halte!
    Ganz abegesehen davon finde ich, dass man Wegwerfverpackung jeglicher Art (das gilt auch für Flaschen) so wenig wie möglich verwenden sollte!
    Das gute alte Leitungswasser fließt zwar auch durch Plastikrohre, verursacht dabei aber wenigstens nicht auch noch Unmengen an Müll.

    Der Umwelt zuliebe sollte man eher auf das GESAMTE Auto so oft wie möglich verzichten (da sind die Airbags ja nun wirklich das geringste Problem!). Und was “so oft wie möglich” ist, muss blöderweise natürlich auch wieder jeder für sich selbst entscheiden.

    Dass nachwachsende Rohstoffe keine Lösung für unseren aberwitzig verschwenderischen Umgang mit Plastik (und auch sonst allem Möglichen) sind, ist eine sehr kluge Erkenntnis, aber auch das kommt (jedenfalls implizit) schon im Film vor und ich habe es, wenn mich nicht alles täuscht auch schon des öfteren in diesem Blog erwähnt.

    Also, um ein wenig weg von polemischen Sichtweisen und ein bißchen mehr in Richtung eigenverantwortlichger Umgang mit dem Thema zu kommen, würde ich Dir (natürlich nur wenn Du das willst und Deine Anmerkungen nicht nur die üblichen “Ich kann eh nix tun Ausreden” sind) vorschlagen, Dir ein paar konkrete und ernsthafte Dinge zu überlegen (vielleicht solche, die in diesem Blog noch nicht erwähnt sind), die jeder von uns tun kann, um Plastik- und sonstigen Müll zu VERMEIDEN!

    LG und viel Spass beim Nachdenken
    Sandra

    [Reply]

    Lucia Reply:

    Hallo, Steffen!
    Zu Deinem Schreiben haben Dir ja schon Sandra und Michaela ihre Meinung mitgeteilt. Ich muß Dir nun auch noch entschieden widersprechen, u.z. zum Punkt “Recycling und Mülltrennung”.
    Stell Dir vor, wir haben im Zuge unseres Mülltrenn-Projektes auch den Weg des Abfalls verfolgt, und festgestellt, daß Mülltrennung und Recycling keine Konsumentenberuhigung sind, sondern ein richtiger und wichtiger Schritt in Richtung der “geschlossenen Kreisläufe”. Und daß es funktioniert, wenigstens bei uns!
    Der Inhalt von gelbem Sack/Tonne wird in unseren Müllfirmen sortiert, die getrennten Kunststoffe sind “Wertstoffe”, da gibt es einen Markt, das ist ein Geschäft für die Firmen und hilft ihnen, kostendeckend zu arbeiten. Da aber auch hier die Mengen eine Rolle spielen, haben die Firmen eigentlich kein Interesse an “Verpackungsvermeidung”…., worauf es aber uns besonders ankommt.
    Schmutz und Fremdstoffe gibt es nur, weil die Leute so schlampig sammeln.
    Bezüglich “Müllverbrennung”: Die modernen Verbrennungsanlagen sind schon sehr effiziente Heizkraftwerke. Da wird Müll verbrannt, um Öl/Gas zu SPAREN! Denn normaler Restmüll (Pampers, verschmutztes und beschichtetes Papier, Nichtverpackuns- Plastik …) und die aussortierte Restverpackung brennen sehr gut.
    Was aber eine Augenauswischerei und Konsumentenverblödungsaktion ist, das sind die diversen Elektrogeräte-Austausch-Aktionen “zum Energie-Sparen”, auch die Öko-Schrottprämie für Autos!
    Die nützen weder der Umwelt noch den Menschen, sondern nur der Wirtschaft!
    Ein neues E-Gerät oder Auto schluckt nämlich soviel Energie durch Herstellung der Rohstoffe, Erzeugung der Teile, Transporte usw., daß ich guten Gewissens das alte Gerät verwenden kann, bis es kaputt ist! Das hat mir ein Energie- und Umweltberater erklärt.
    Nun hast Du auch von mir ein bißchen was zum Nachdenken, und keine Ausrede mehr, weil Du zu faul zum Mülltrennen bist?!
    FrG Lucia

    [Reply]

  20. Liebe Familie Krautwaschl,
    gerade bin ich auf Ihren Blog gestoßen und habe ihn mit großem Interesse gelesen. Ich bin angehende Journalistin und studiere an der City University London im MA International Journalism. Gerade arbeite ich an einem Report über genau dieses Thema: die Wegwerfmentalität des Menschen, Plastik, die Folgen für die Gesundheit der Menschen und wie man darauf verzichten kann. Wäre es möglich sich kurz mit Ihnen über Ihre Erfahrungen zu unterhalten?
    Es würde mich sehr freuen wenn Sie ein wenig Zeit zur Verfügung hätten. Bitte kontaktieren Sie mich einfach unter meiner E-Mailadresse.
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Elisabeth

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Elisabeth!

    Ja natürlich, melde mich sobald ich die mailadresse habe.

    LG Sandra Krautwaschl

    [Reply]

    Elisabeth Reply:

    Vielen Dank, das freut mich zu hören.

    Die Mailadresse ist elisabeth.fischer.1@city.ac.at

    Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

    LG Elisabeth

    [Reply]

    Elisabeth Reply:

    Entschuldigung, die richtige Adresse ist elisabeth.fischer.1@city.ac.uk (nicht at am Ende)

    LG Elisabeth

  21. Liebe Sandra!

    Wo bekommt man die Broschüre,Clever Einkaufen für die Schule??

    Danke und liebe Grüsse, Michaela

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Michaela!

    Du kannst die Broschüre entweder kostenlos herunterladen unter http://www.umweltzeichen.at oder per E-Mail anfordern unter info@umweltzeichen.at oder per Telefon unter 01/51522-1656

    LG Sandra

    [Reply]

  22. Hat jemand Interesse an einer Einkaufsgemeinschaft für NAKU- Sackerl? Bei 1000 Stk. bekommt man die Sackerl fast um die Hälfte billiger. Wohne in GU. ichwill@einwandfreileben.org

    [Reply]

  23. Liebe Familie Krautwaschl,

    habe gestern mit meinem Mann den Film “plastic planet” gesehen und bin nun im Internet auf euch gestoßen- toll, wie ihr das macht! Habe mich bisher für ziemlich “grün angehaucht” gehalten- merke nun aber, dass ich vor allem mit Verpackungsmaterial in den letzten Jahren sehr großzügig umgegangen bin. Und wenn ich dann mal damit gespart habe, was habe ich dann verwendet? Die gute, alte Tubberdose o.ä.!
    Wir haben überlegt, in welchen Bereichen wir am Dringendsten umstellen möchten und sind dann auf ein Problem gestoßen: Die Trinkflaschen. Wir sind eine 4-köpfige Familie, betreiben viel Sport und nehmen auch zur Arbeit zum Teil gern Wasser in Flaschen mit, weil es sich so einfacher trinkt. Glas ist keine gute Alternative wegen der Zerbrechlichkeit und dem Gewicht (beim Sporteln). Edelstahl? Hat einen Kunststoffverschluss. Aluminium? Ist auch umstritten. Was tun? Habt ihr eine gute Idee?

    Liebe Grüße, Eva

    [Reply]

  24. Also ich mach mir auch schon gedanken was für Brotdosen ich meinen Kindern mitgeben soll
    ich hab schon im googel dancha gesucht aber nichts richtiges gefunden.
    Hab auch schon bei den Champing sachen nachgesehen aber auch nichts gefunden
    Hat jemand eine Idee wo man für Schulkinder eine Alternativ Brotdose herbekommen kann?
    Vielen Dank
    Grüsse
    Edith

    [Reply]

    Michaela Reply:

    Ich bin auch schon verzweifelt auf der Suche und find nichts gescheites. Bitte Ideen weitergeben!
    Danke
    LG Michaela

    [Reply]

  25. Hallo!

    Ich verwende als Jausenboxen (Brotdosen) kleine rechteckige Weißblechdosen (eigentlich für Kekse), die ich nach längerer Suche in der Geschirrabteilung eines großen Kaufhauses gefunden habe oder Edelstahlboxen mit Verschluss aus dem Bergsportbedarf. Diese gibt es allerdings meist nicht lagernd, sondern nur auf Bestellung.
    Bezüglich der Trinkflaschen nehmen wir bei den Kindern den Plastikverschluss der Edelstahlflaschen in Kauf, da der Transport von Glasflaschen zu unsicher wäre. Wenn man den Plastikverschluss auch noch vermeiden möchte, kann man denk ich nur auf Kork zurückgreifen, was aber wahrscheinlich dann nicht so gut abdichtet.
    Ich denke, dass der Kunststoffverschluss ein eher kleineres Übel ist und auch ein gutes Beispiel für einen sinnvollen Kompromiss. Wobei es natürlich erstrebenswert wäre, dass die Inhaltsstoffe des verwendeten Kunststoffes deklariert werden müssen!

    Ich hoffe Euch damit weitergeholfen zu haben und freue mich sehr über neue Anregungen, falls Euch etwas unterkommt!

    LG Sandra

    [Reply]

    Eva Hirschmann Reply:

    Hallo Sandra,

    danke für deine Tipps!

    LG Eva

    [Reply]

  26. Endlich habe ich das Buch zum Film bekommen! Bin schon so gespannt und freu mich da ich mir den Film leider nicht ansehen kann! Gibt es ihn eigentlich auch auf DVD?

    LG Michaela

    [Reply]

  27. Hallöchen,
    ich war auf der Suche nach Gleichgesinnten die ein Heim ohne Plastik herbeisehnen … meine Freundin und ich versuchen es ebenfalls. Ich drücke euch die Daumen dass es klappt, eigentlich ist alles machbar.
    Ein paar Beispiele:
    Getränke nur noch aus Glasflaschen
    Kaffeekochen über einen Porzellanfilter (ist sowieso kultiger)
    Einkaufstüten aus Stoff
    Aufbewahrungsbehälter aus Glas oder Holz
    … ich hoffe dem Großteil der Menschheit werden die Augen geöffnet.

    Liebe Grüße aus Köln,

    Rob

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Lieber Rob!

    Das klingt super!! Ich hoffe, du findest viele Gleichgesinnte in Köln und Umgebung! Viel Erfolg und viel Spass dabei wünsch ich Euch!!

    LG Sandra

    [Reply]

  28. Es gibt sicherlich keinen Zweifel daran, dass Kunststoffe, wie im übrigen alle Produkte, mindestens 2 Seiten haben.
    Das fragwürdige Image von Kunststoffprodukten ist sehr stark auf die “Müllproblematik” zurück zu führen.
    In der Tat bestehen in dieser Hinsicht Probleme, an denen allerdings mit Nachdruck gearbeitet wird bspw. durch Entwicklung neuer Recyclingverfahren und Logistic Systeme.
    Darüber hinaus hängt dieses Thema sicherlich auch wesentlich mit menschlichem Fehlverhalten zusammen. Wenn Mitbürger Müll aus dem Autofenster entsorgen, kann dies nicht durch Technologie gelöst werden, sondern stellt ein gesellschaftliches Problem dar, das andere Ansätze erfordert.
    Was in vielen Teilen zu kurz kommt (aus welchen Gründen auch immer) ist der Beitrag den Kunststoffe zu weiten Teilen unserer Zivilisation und zu unserem Lebensstandard beitragen.
    Kunststoffe schonen Ressourcen, tragen dazu bei, die Weltbevölkerung zu ernähren, sorgen für sauberes Wasser, tragen zur Erhöhung der Hygienestandards bei und machen das Leben der Hausfrau/des Hausmannes bequemer. Dies sind nur einige Beispiele die endlos zu erweitern sind.
    Ich denke, dass diese Aspekte stärker in die Diskussion einfließen müssen.
    Falls Sie interessiert sind, mailen sie mir doch einfach: k4thr1n@hotmail.com
    Wir unterstützen Sie gerne mit weiteren Informationen.

    [Reply]

  29. Liebe Kathrin!

    Ich denke, die positiven Seiten des Kunststoffes für unsere Zivilisation werden ausreichend (speziell von Seiten der Industrie, die daran verdient!) beworben.
    Dass es durchaus sinnvolle und wichtige Einsatzgebiete für Kunststoffe gibt, wurde hier auch nie bestritten-im Gegenteil: Es geht vielmehr darum, Wege zu finden, dass dort wo Kunststoff in unserer Welt sinnvoll eingesetzt wird, keine schädlichen oder gar giftigen Stoffe mehr in diesen Materialien enthalten sein dürfen!!
    Daran sollte eigentlich ja auch die Kunststoffindustrie interessiert sein, oder?

    Dieser Webblog ist jedenfalls ein Forum für Menschen, die sinnvolle Alternativen suchen, um einerseits Müll zu VERMEIDEN (denn das beste Recycling kann niemals so gut sein wie Müll den wir gar nicht erst produzieren!) und andererseits gesundheitsbedenkliche Stoffe in ihrem Haushalt so weit wie möglich zu reduzieren.
    Wenn Du dazu sinnvolle Beiträge hast, dann bitte gerne!

    LG Sandra

    [Reply]

  30. Liebe Sandra,

    ich danke dir und deiner Familie für euer gutes Vorbild,
    sich mit Problemen auseinanderzusetzen und Lösungen zu finden bzw. auszuprobieren.

    Jeder von uns kann etwas tun
    und durch euch haben das erfreulicherweise jetzt noch mehr Menschen vor Augen :-)

    Auch ich habe – nur Ausschnitte – aus dem Film (PP) gesehen, die mir schon gereicht haben um diese Thematik in meinem Umfeld auch noch aufzugreifen…

    Schreibe gerade an dem Buch “Wie mache ich mich unbeliebt” – kleiner Scherz am Rande

    Bewusst werden / sein – bewusst handeln –
    Kindern Vorbild sein – Informationen weitergeben –
    so gehe ich nach Möglichkeit durchs Leben

    und freue mich über jeden, dem das scheinbar auch Spaß macht.

    Licht und Liebe für euch
    Petra

    [Reply]

  31. Liebe Sandra,
     
    mit Interesse habe ich Ihre Antwort auf den Beitrag von Steffen vom 16.2.2010 gelesen.
    Wer sich ein bisschen mit dem Thema auseinander gesetzt hat, der weiß, dass es seit geraumer Zeit Technologien gibt, die in der Lage sind Kunststoffe zu trennen und einer sinnvollen Verwertung zu zu führen. Sortenreinheit spielt also keine entscheidende Rolle mehr.
    Recycling ist auch keine Konsumentberuhigungsstrategie: Kunststoffe sind “gespeicherte Energie” mit Mehrfachnutzen. Beispiele gibt es genügend – von Bekleidung bis zur Parkbank. 

    Ihre Bemerkung zum Punkt Müllverbrennung geht am Thema vorbei:
    Es gibt wohl keinen Zweifel daran, dass Müllverbrennung in unserer Zivilisationsgesellschaft unvermeidbar ist. Dies hat nichts mit Plastik zu tun, sondern mit dem “normalen”, täglich anfallenden Müll. Wenn diesem Plastikmüll als Brennstoff entzogen wird, muss in der Tat mit Primärenergie, d.h. in der Regel Öl,  ”zugefeuert” werden. Das ist schlicht paradox und ist echte Energieverschwendung.
    Was die Nutzung von Mehrwegglasflaschensystemen anbelangt, kommt z.B. das deutsche Umweltbundesamt (www.umweltbundesamt.de) zu eindeutigen Ergebnissen: 1:0 für die Kunststoffflasche - Einweg oder Mehrweg.

    Es ist verrückt: Einerseits prangern wir Kunststoffe an – andererseits beklagen wir den bereits vollzogenen oder bevorstehenden Verkehrsinfarkt und erwarten apokalyptische Szenarien hinsichtlich des CO2 Ausstoß. Überlegen wir doch mal wieviel % Verpackung und wieviel % Füllgut (Studien nennen Verhältnisse von 60% Verpackung bei Glasflaschen zu 40 % Füllgut) sinnlos hin und her durch die Gegend fahren und welche Auswirkungen das auf Verkehr, Energieverbrauch und CO2 Ausstoß hat. Von einer anderen wichtigen Ressource ganz zu schweigen: Wir verbrauchen Unmengen von Wasser, um Glasflaschen nach Gebrauch wieder zu reinigen (und wahrscheinlich noch ein hübsches Schnippchen Chemie, das diesem Wasser beigesetzt wird).
    Konsequenz: Zurück zum Wasserkrug, zu Zahnputzhölzern, Jutetaschen und Jausenboxen in Weissblechausführung. Egal wieviel Schaden unsere Umwelt dabei nimmt.
    Nur nicht zu kompliziert machen.

    Ich bin absolut bei Ihnen, wenn wir anstreben unsere Welt lebenswert und gesund zu erhalten und wir sollten alles dafür tun.
    Ob allerdings Initiativen wie die ihre einen echten Beitrag dazu leisten oder nicht durch ihre Simplifizierung und Popularisierung kontraproduktiv sind, stelle ich zur Diskussion.
    Vielleicht ist es eine Anregung mal eine Initiative zur Vermeidung von Aluminium, Stahl oder Beton zu starten.
    Das würde sicherlich einen neuen Publizitätsschub bringen. 

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Kathrin!

    Ich habe nicht den Eindruck, dass Du/Sie meine Antwort verstanden haben. Mein Eindruck ist eher, dass es da irgendjemandem darum geht, Kunststoffe als “Retter unserer Erde” darzustellen.
    Wer sich ein bißchen mit der Thematik auseinandergesetzt hat, der weiß, dass es sehr viele Technologien gibt, die aber schon allein aus Kostengründen natürlich nicht überall eingesetzt werden können und wer sich ein bißchen mit der Thematik auseinandergesetzt hat, der weiß auch, dass selbst die tollsten Technologien, nicht alles wieder trennen können, was wir so an Kunststoffen zusammenschmeißen. Abgesehen davon ändern auch die tollsten Technologien nichts daran, dass wir einfach prinzipiell zu viel verbrauchen!
    Was 1:0 für die Kunststoffflasche heißen soll ist mir unklar…???
    Alle meine bisherigen Recherchen haben jedenfalls ergeben, dass die Gesamtumweltbilanz von Mehrwegsysthemen deutlich besser ist. Ich will mich da aber jetzt auch gar nicht auf einen zweifelhaften Expertinnenstreit einlassen (denn ich bin keine Expertin und Sie scheinen mir eher zweifelhafte Interessen an der ganzen Thematik zu haben.) Grundsätzlich bin ich nämlich der Meinung, dass Verpackungen jeder Art so sparsam wie möglich einzusetzen sind, was zum Beispiel bei Getränken schon alleine dadurch möglich ist, dass man wieder mehr Leitungswasser trinkt!

    Ihnen scheint jedenfalls entgangen zu sein, dass es in diesem Blog um SINNVOLLE Alternativen geht! Und zwar nicht nur, um Müll zu vermeiden, sondern auch um die Gesundheit zu schützen. (Ich nehme an, Sie haben “Plastic Planet” gesehen und bemerkt, dass es dabei nicht nur um Müll geht, sondern auch um jede Menge gesundheitsschädigende Stoffe, die aus dem Kunststoff austreten, unsere Welt und unsere Gesundheit belasten und von uns als KonsumentInnen in keiner Weise kontrollierbar sind!!)

    Das, was Sie so nett als den “normalen” Müll bezeichnen, hat sich jedenfalls in unserem Haushalt seit Beginn des Experiments um 80 bis 90 % reduziert und muss daher weder mit Kunststoff als “gespeicherte Energie”, noch mit Erdöl, noch mit sonst irgendetwas verbrannt werden.
    Wenn Sie mir jetzt als nächstes erklären wollen, dass die absolute Reduktion von Müll, schlecht für den Zustand unserer Welt sein könnte, dann bitte…ich freu mich schon drauf. Das wird sicher interessant.

    Nun aber wieder zum Ernst der Sache:
    Ich denke Ihre Kommentare sind nicht mehr und nicht weniger als ein Versuch den Sinn und die Aussage unseres Experiments, gezielt mißzuverstehen.
    Sonst wäre es Ihnen nämlich sicher schon aufgefallen, dass es zu den verschiedensten Materialien (z.b. Aluminium) von meiner Seite ebenfalls schon sehr kritische Anmerkungen gegeben hat und dass wir bei all unseren Versuchen, Alternativen zu finden, weitaus mehr Vorgaben berücksichtigt haben, als nur, Kunststoff zu vermeiden. (Z.b. keine extra Wege mit dem Auto!)
    Außerdem fällt mir kein einziger logischer Grund ein, warum unsere Umwelt durch Wasserkrüge, Jutetaschen oder Jausenboxen aus Metall mehr Schaden nehmen sollte, als durch die wahnwitzige Verschwendung von Plastik…es sei denn man schmeißt all das nach einmaligem Gebrauch weg, aber davon werden Sie ja wohl nicht ausgehen, oder?
    Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn meine wichtigste Simplifizierung (”Weniger ist mehr”) so richtig populär werden würde,….leider gibt´s da ein paar Kräfte, die dem entgegenwirken. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass es sich äußerst positiv auf die Gesundheit unserer Welt auswirken würde, wenn es vielen Menschen gelänge (auch nur im privaten Bereich) 80 % ihres Mülls zu VERMEIDEN! (vermiedener Müll ist im Übrigen auch vermiedener CO2 Ausstoß!)

    Ich würde Ihnen also vorschlagen, den Blog einmal einigermaßen vollständig zu lesen (dann wird Ihnen vielleicht auch auffallen, dass es sich dabei um eine SUCHE handelt, die in vielen Bereichen noch nicht abgeschlossen ist, aber trotzdem zum Denken anregen kann und soll) und sich dann mit etwas konstruktiverer und Kritik oder noch besser mit sinnvollen Alternativvorschlägen wieder zu melden.

    LG
    Sandra Krautwaschl

    [Reply]

    Lucia Reply:

    Liebe Kathrin,
    nachdem ich Ihre Beiträge gelesen habe, muß ich meine Meinung dazu kundtun.
    Wie Sie meiner Antwort an Steffen entnehmen können, bin ich ganz Ihrer Meinung bezüglich Kunsstoff-Recycling und Müllverbrennung.
    Ihren anderen Aussagen kann ich jedoch nicht zustimmen. Z.B. kann ich in keiner Weise nachvollziehen, wie Kunststoffe “Ressourcen schonen” sollen bezw. wie Kunststoff ” zur Ernährung der Weltbevölkerung” beitragen soll! Im Gegenteil: Kunststoffe wachsen ja auch nicht von selbst,
    und “Bio”-Kunststoffe, z.B. aus Stärke, nehmen den Menschen sogar Lebensmittel weg!
    Wenn Sie vielleicht meine anderen Beiträge gelesen haben, werden Sie sicher merken, daß ich im Prinzip FÜR Kunststoffe in sparsamer, sinnvoller, nachhaltiger Verwendung bin. Aber gegen die derzeit übliche Überdrüberverpackung und gegen die Wegwerfmentalität.
    Weiters erscheint es mir zu einfach, den “Verkehrsinfarkt und CO2-Ausstoß” auf die Mehrweg-Flasche zu schieben angesichts der sinnlosen Transporte aller möglichen Produkte kreuz und quer über den Globus! Beispiele: Kartoffeln zum Waschen und verpacken nach Italien, Milch aus Holland u. Dänemark nach Österreich, von dort nach Italien, Krabben zum Schälen und Verpacken nach Südostasien(!!!), Mineralwasser von überall nach überall,obwohl unser Leitungswasser viel besser und gesünder wäre!
    Obwohl ich die Initiative der Fam. Krautwaschl-Rabensteiner in einigen Punkten kritisiert habe, halte ich sie doch für sehr wichtig und gut. Es ist immer wieder notwendig, auch wenn man schon Jahrzehnte “umweltbewußt”handelt, neue Denkanstösse zu erhalten, neue Alternativen zu erfahren,
    denn gerade auf diesem Gebiet bedeutet Stillstand = Rückschritt!
    MfrG Lucia

    [Reply]

    Vroni Reply:

    Hallo alle Miteinander!

    Ich möchte hier noch etwas zu den grundlegenden Aussagen dieser Beiträge hinzufügen:
    —> Müll ist zu 100% vermeidbar!
    Und nur das kann unser aller Ziel sein! Der im englischen Sprachraum bereits bekannte Begriff ‘Zero Waste’ bedeutet unter anderm echtes Recycling. Viele Industriedesigner arbeiten an endlos vielen Produkten die zu 100% recyclebar sind. Es gibt bereits Staubsauger, die wieder zu Staubsauger, die wieder zu Staubsauger werden.
    Wenn wir über Kunststoffe reden, handelt es sich meist um ‘Downcycling’. Wenn aus einer Pet-Flasche eine Parkbank wird, ist das nicht Recycling, sondern ein einmaliger Prozess. Der nächste Weg führt die Parkbank nämlich auf die Deponie.
    Nur wenn Wertstoffe endlos im Kreislauf bleiben, und das ist bei den meisten in diesem Blog kritisierten Kunststoffen nicht der Fall, hören wir auf endliche Ressourcen zu vermeiden.

    —-> Müllverbrennungsanlagen werden NIEMALS unser Müllproblem lösen und sind die schlechteste Lösung unseren Müll loszuwerden. Und zwar aus folgenden Gründen:

    1. Müllverbrennungsanlagen sind Umweltverschmutzer
    Beim Verbrennen von Müll entstehen Toxine, die im ursprünglichen Müll gar nicht enthalten waren. Unter diesen Verbrennungsprodukten finden sich einige der giftigsten von Menschen gemachten Stoffe.

    2. Müllverbrennungsanlagen machen Deponien nicht überflüssig
    Im Schnitt werden aus 3 Tonnen Müll die man in die Anlage schiebt, 1 Tonne hochgiftige Asche. Der Müll ist jetzt viel giftiger, weil die unzerstörbaren Schwermetallehier wasserlöslicher konzentriert werden. Übrigens: Je effizienter der Filter oben am Schornstein ist, desto giftiger ist die Asche. Fortschritte in der Filtertechnologie verschieben das Problem nur.

    3. Müllverbrennungsanlagen schwächen die lokale Wirtschaft und schaffen kaum neue Jobs
    MVAs sind maschinen- und kapitalintensiv, aber nicht arbeitsintensiv. Recycling und Zero Waste-Programme sorgen verglichen damit für eine große Anzahl von Jobs, die sicher, sauber und grün sind. Für jeden Euro, den wir in Recycling- und Zero Waste-Programme inverstieren, bekommen wir zehn mal so viele Arbeitsplätze wie in der Müllverbrennung.

    4. Verbrennungsanlagen fördern die Müllproduktion
    MVAs sind müllsüchtig. Sie laufen nur dann gut, wenn sie kontinuierlich mit Müll versorgt werden. Deutschland importiert schon sehr viel Müll. Das ist ja absolut kontraproduktiv.

    5. Müllverbrennungsanlagen untergraben kreative, echte Lösungen
    Wer zur Lösung des Müllproblems auf Verbrennungsanlagen setzt, beweist vor allem eines: mangelnde Vorstellungskraft.
    und der vermutlich wichtigste Grund
    5. Müllverbrennungsanlagen vernichten Rohstoffe
    Prdoukte die verbrannt werden, enden als Schlacke, die oft einasphaltiert wird. Diese Rohstoffe sind FÜR IMMER verloren und können nicht mehr rückgewonnen werden. Die Rohstoffe dieser Erde sind begrenzt. Z.B. Kupfer (in den meisten Elektrogeräten) wird durch den ungeheuren Bedarf Chinas immer teurer. Viele Unternehmen begreifen schon, dass es Sinn macht, das Kupfer wieder auszubauen und wieder zu verwenden.
    Immer bedeutender wird der “Crade to Cradle-Prinzip”. (Bedeutet von der Wiege zur Wiege). Alles muß in einen ewigen Kreislauf kommen. So gibt es schon Teppiche zu kaufen, die immerwieder zu neuen Teppichen werden, weil der Hersteller nicht nur den Teppich zurücknimmt. Nein, er verkauft ihn nicht, sondern vermietet ihn. Ist er nach 20 Jahren nicht mehr so ansehnlich, nimmt ihn der Hersteller wieder zurück und macht aus exakt dem gleichen Material wieder einen Teppich- endlos!

    Nur diese Gedanken können ein Weg in die Zukunft sein.

    Was Familie Krautwaschl macht ist ein großer Schritt in diese Richtung indem sie die Mitmenschen für dieses Thema sensibilisieren. DANKE!

    Liebe Grüße Vroni
    Ps: Wen das mehr interessiert, kann ich nur das Buch “The story of stuff” von Annie Leonard empfehlen. Oder seht euch das kurze Video auf ihrer homepage an:
    http://thestoryofstuff.de/

    [Reply]

  32. Hallo!

    An alle Crocks Liebhaber – falls es hier welche gibt!

    War in Kärnten im Urlaub und habe super Holz-Clocks gefunden. Die stellen Sie schon seit 1920 her, super bequem!!
    http://www.woody.at
    Leider ein bissl teuer dafür halten die bestimmt ewig!!!!!!!!!!!!!

    LG, Michaela

    [Reply]

  33. Ich finde die Idee ganz gut, allerdings ist ein absoluter Plastikverzicht heute nicht mehr möglich. Aber muss denn alles in Platik verpackt sein?! Ist aber das Plastik das Problem, oder sind es nicht die Weichmacher?

    [Reply]

  34. Hallo Sandra Krautwaschl!

    Ich habe mir den Film Plastic Planet im Jänner in Großraming angesehen, ihr Habt im Anschluss an den Film eine Podiumsiskussion mit Werner Boote geführt.
    Der Film hat in mir doch eine kleinwinzigen Schock ausgelöst, weil ich bisher der Meinung war, alles was mit Lebensmitteln und Haut (abschlecken – Kinder) in sogenannten lebensmittelechten Materialien – sprich Plastik – verpackt bzw. gemacht ist. – Was aber anscheinend nicht mal bei Babyscnullern der Fall ist.

    Die erste Konsequenz für mich in meinem Haushalt war, dass ich sofort alle Teig- und Arbeitsschüsseln aus meinem Haushalt verbannt habe und durch den guten alten “Weitling” aus email ersetzt habe.
    Auf den Tisch habe ich auch bisher kein Plastikgeschirr gebracht, da hatte ich kein Problem. Das nächste waren die vielen netten Gefrierdosen. Wie soll man etwas vernünftig ohne Plastik einfrieren? Zumindest bei festen Sachen wie Geselchtes (habe 2x im Jahr größere Mengen davon zum Einfrieren) packe ich dick in Butterbrotpapier ein. Auch Brot kann man wunderbar im Papiersack einfrieren, zumal ich das normalerweise nie sehr lange aufbewahre. Aber bei Frischfleisch und Gemüse und Obst wirds schon etwas problematischer, da komme ich ohne Plastik doch nicht aus, auch bei fertig vorgekochten Speisen.

    Wenn mir da jemand einen Tipp geben könnte wäre ich sehr dankbar!

    das war für mich einmal das wichtigste, dass die Lebensmittel möglichst wenig Kontakt mit Plastik haben.
    Wenn einmal z.B. ein Salat übrigbleibt gebe ich den nicht mehr in eine Plastikdose sondern maches wie meine Mutter: in eine kleinere passende Schüssel umfüllen – einen passenden Teller drauf als Deckel – funktioniert wunderbar! Es muss nicht immer alles luftdicht verschlossen sein. Rexglas (finde ich einen guten Tipp von dir!) ist auch eine gute Alternative!
    für die Wurst und Fleisch im Kühlschrank hat sich bei mir die gute alte Jenaer-Glasschüssel und Käseglocke aus Glas bewährt.
    Wenn man ein bisschen nachdenkt findet man immer wieder gute Alternativen zum Plastik.

    Ich finde euer Experiment toll und kann euch nur zu eurer Konsequenz gratulieren! Absolut nachahmenswert! – Obwohl es teilweise schon sehr mühsam ist! Es passiert mir immer wieder, dass ich mit einem Einkauf heimkomme, auspacke und sehe dass ich eigentlich wieder ganz schön viel Plastik dabeihabe.
    Daher muss ich mich immer wieder bei der Nase nehmen und aufpassen beim einkaufen. – bin aber trotzdem der Meinung, dass wir ohne Pastik auch nicht auskommen werden! Aber – man kann durch bewusstes Beobachten und Entscheiden doch einiges reduzieren und vermeiden – ist ja auch schon was! Es geht sicher nicht von heute auf morgen!

    Noch eine Frage: Wo gibt es diese Haarshampoo-Seife?

    liebe Grüße

    Josefine

    [Reply]

    Vroni Reply:

    Ein KLEINER Tipp:
    Ich liebe Mais. Ich kaufe den Kolben beim Bauern. Und zwar noch in den Blättern verpackt mit Stil. Ich lege die Kolben dann so, ohne weiter Verpackung in das Tiefkühlfach. Ich hab damit ausgezeichnete Erfahrungen gemacht. (Allerdings liegen die Kolben nie länger als ein paar Monate im Tiefkühlfach, weil er so gut ankommt bei uns). Tipp habe ich im Internet gefunden.

    Ganz liebe Grüße
    Vroni

    [Reply]

  35. Haarshampoo-Seife gibt es zum Beispiel unter http://www.lush-shop.de...

    [Reply]

  36. Hallo liebe Familie Krautwaschl! Ich schreibe aus Italien, habe letzte Woche in einer Zeitschrift uber diesen Film gelesen und hoffe bald, das hier auch zu schauen.
    Ich wusste schon etwas ueber Plastik und wir benutzten so viel wie moeglich Glas statt Plastik, aber es ist nicht so einfach immer Plastik zu vermeiden.

    Besonders, wenn ich an Babies denke, die immer in Kontakt mit Plastik sind mit Schnullern, Babyflaschen und alle Sorten von Spielzeuge (jetzt mehr und mehr aus China), was sollen wir dann tun?
    Welche sind die Alternativen? Was fuer Marken gibt es europaweit, die man benutzen kann, sorgenfrei?

    Vielen Dank im Voraus, ich hoere gerne Ratschlaege von euch. Meine e-mail ist: annalisa81bw@yahoo.it

    Liebe Gruesse,

    Annalisa

    [Reply]

  37. liebe “öko-terroristen”, ich lese gerade in der taz den wunderbaren beitrag ueber euch – samt dem grandiosen foto (muss wohl ganz schoen arbeit gewesen sein, dass alles aufzubauen! :) )
    herzliche gratulation und meinen allertiefsten respekt vor soviel konsequenz, “terrorisiert” eure umgebung ruhig weiter mit eurem verzicht auf dieses bloede plastik, dem man halt leider wirklich kaum mehr “auskommt”.
    ganz toll, dass auch eure kinder mitmachen, ist wirklich eine coole sache, die ihr da aufgezogen habt!
    alles gute aus scheibbs in niederoesterreich!

    raimund holzer

    [Reply]

  38. Hallo liebe Frau Krautwaschl!
    Ich war letztens in Pöllau bei ihrem Vortrag und wollte fragen, ob sie eventuell zeit und lust hätten für ein kleines Interview für eine Radiosendung bei Radio Helsinki, die die Grazer Greenpeace Gruppe gestaltet. Läuft nicht unter unserem Namen sondern nur zu uns interessierenden Themen und das Thema der nächsten Sendung wäre Nachhaltigkeit.
    Kontakt wäre: Pia Grunner
    06642442388
    vanerp@gmx.net
    mit herzlichen Grüßen,
    Pia Grunner

    [Reply]

  39. Hallo Sandra, Peter und der stramme Rest der Familie,

    mein Name ist Dieter und wir haben uns vor ca. 12 Jahren das letzte Mal gesehen. Beim durchforsten des Internets bin ich dann auf diese Seite gestossen :) . Es freut mich zu sehen, dass ihr euch so gut vermehrt habt und ihr offenbar alle gesund seid. Diese Aktion mit dem Plastik finde ich sehr gut, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin durch was man es sinnvoll ersetzen könnte.

    Wenn ihr Lust habt meldet euch doch mal bei mir. Ich denke ihr könnt die Mailadresse eh sehen.

    LG
    Dieter

    [Reply]

  40. Für Babies braucht mann Plastic am wenigsten :)
    Ein Kind kann gestillt sein, dann braucht keine Schnullern und Babyflaschen.
    Ein Kind kann auch seit dem Geburt OHNE Pampers sein – Kinder geben Signale, wenn sie auf Topfchen müssen – lesen Sie Ingrid Bauer “Es geht auch ohne Windeln”.
    Ich habe alle meine 3 Kinder ohne Pampers gross gezogen :)

    Es gibt Naturkosmetik “Couleur Caramel” – es wird in Karton- und Glasverpackungen verpackt http://www.couleur-caramel.com/ Und hat sehr gute Qualität.

    [Reply]

  41. Da immer wieder das Thema “Zahnbürsten aus alternativen Materialien” auftaucht, hier noch eine Firma die solche aus Holz und Dachshaar oder sog. Naturborsten herstellt: http://www.kostkamm.de
    Im übrigen eine Firma die eine plastikärmere Umwelt auch durch div. andere Alltagsgegenstände wie Kämme, Bürsten verschiedenster Arten, div. Schmuck, etc. unterstützt.
    Auch die Verpackung ist plastikarm, wenngleich auch nicht plastikfrei!

    gabi hanus

    [Reply]

  42. Hallo Zusammen!

    Großes Lob an euch.. werden versuchen uns mindestens eine Scheibe davon abzuschneiden..
    Was mir im Kopf rumschwirrt ist eine Frage: Habt ihr eine Blutuntersuchung machen lassen bevor ihr bewusster mit dem Plastik umgegangen seid? Denn es wäre doch sehr interessant, ob das Blut sich reinigen konnte?! Oder gibt es dazu Studien? Wenn dies so wäre würde sicher mehr Hoffnung aufkeimen und der Ansporn nachzuziehen in mehreren Menschen auftauchen.. Falls das hier irgendwo steht und ich es übersehen habe, verzeiht..

    Viele grüße und weiter so

    [Reply]

  43. Hallo Josie!

    Es tut wirklich sehr gut, dass unser Experiment nach mittlerweile fast einem Jahr noch immer Menschen motiviert. Danke für Deine Rückmeldung!

    Die von Dir angesprochene Blutuntersuchung hat tatsächlich stattgefunden, aber leider hat sich bis jetzt noch niemand gefunden, der die au8sgesprochen teure Auswertung der Proben (rund 10000€) finanziert.
    Daher liegen die Proben nach wie vor auf Eis!
    Sollte es dennoch zu einer Auswertuntg kommen, so werden die Ergebnisse sicher auch in diesem Rahmen bekannt gegeben.

    LG Sandra

    [Reply]

  44. Hallo Sandra Krautwaschl,

    Ich finde dieses Projekt gut und immoment habe ich auch das Thema Plastik im Schulunterricht.
    ich wollte Sie fragen, ob sie mir und meiner Freundin, Silan Arslan, ein Interview über dieses Thema geben könnten. Per E-Mail. Es würde uns freuen, wenn sie uns helfen könnten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Eva Meisssner und Silan Arslan

    [Reply]

  45. Hallo Eva!

    Am einfachsten wäre es, wenn Ihr mir über den Blog eine Mailadresse bekanntgebt. Ich melde mich dann und wir können alles weiter direkt besprechen.

    LG Sandra

    [Reply]

  46. Ich habe diese WebSite LEIDER erst heute entdeckt und bin BEGEISTERT!!!
    Großartige Idee, großartige Inputs vieler Leser … weiter so!

    Alexandra

    [Reply]

  47. Liebe Sandra!
    Das ist ja lustig! Hab grad die mail für das IKL Praktikum erhalten und danach zufällig deinen Namen in einem MosaikBrief wiedergefunden, dann gegoogelt – und erst so von eurem tollen Experiment erfahren. Freu mich jetzt noch mehr auf die Praxiszeit mit euch!!
    Lg, Madeleine

    [Reply]

  48. KARTOFFELCHIPS OHNE PLASTIKSACKERL:

    Erdäpfel hauchdünn hobeln oder schneiden und 2x hintereinander in heißem Fett herausbacken, danach jeweils sofort mit Küchenkrepp abtrocknen, salzen, evt etwas frischer, feingepreßter Knoblauch (z’B nur die Schüssel damit ausreiben, wo die noch heißen Chips reinkommen).

    Guten Appetit!

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Claudia!

    Nachdem ich heute auch schon von mehrern anderen LeserInnen über Facebook ganz ähnliche Tipps bekommen habe, werde ich diese methode nun wirklich einmal ausprobieren. Bisher hat mich das Herausbacken in heißem Fett abgeschreckt (und im Backrohr werden sie einfach nicht so richtig knusprig). aber nachdem ich jetzt ja viel seltener Chips esse als früher, ist das sicher vertretbar.
    Danke jedenfalls für den Tipp!

    LG sandra

    [Reply]

  49. Hallo!

    Hab eure Seite auch per Zufall entdeckt und finde euer Experiment vorbildlich. Mir ging’s ähnlich. Nachdem ich “Plastic Planet” im Kino sah, beschlich mich ein beklemmendes Gefühl dieser Plastik-Welt ausgeliefert zu sein. Schön, dass ihr probiert davon weg zu kommen.

    Schöne grüße aus Tirol
    Mark

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Lieber Mark!

    Das freut mich serh, dass du unse Experiment als vorbildhaft erlebst.
    In Tirol gibt es übrigens eine familie, die auch eine Art Selbstversuch durchführt, den ich sehr interessant finde. nachzulesen unter http://operation-limbo.blogspot.com/.

    Viel Spass beim Schmökern und liebe Grüße
    Sandra

    [Reply]

  50. Liebe Familie Krautwaschl-Rabensteiner,
    großes Kompliment und großen Dank für Euer Experiment. Das Video “Leben ohne Plastik” und der lebendige blog haben mich so inspiriert, dass ich in Kassel, Deutschland, die Initiative “Plastikfrei besser leben” mit FreundInnen gestartet habe und wir erst mal 4 Wochen hier recherchiert haben und nun einiges zusammen getragen haben, vieles von Euch übernommen, jedoch auch einiges wieder entdeckt. Wobei Deutschland mir wie ein Entwicklungsland vor kommt, was plastikfreies Leben angeht. Selbst die Bioläden quellen über von Plastikverpackungen und Sachen zum Abfüllen gibt es fast gar nicht mehr – Das Ergebnis unserer Recherche hier: http://www.accakassel.de/ACCA/Aktuelles.html
    Als nächstes werden wir Hersteller, erst mal bevorzugt aus dem Biobereich, anschreiben und sie auffordern endlich ihre guten Produkte auch gut zu verpacken. Dazu entwickeln wir einen Musterbrief, den wir dann gerne zur Verfügung stellen – oder habt Ihr so etwas schon???
    Freue mich von Euch zu hören,
    herzlichen Gruß
    Esther Weinz, Kassel

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Esther!!

    Das ist wirklich sensationell – ich habe ja vor, noch im heurigen Jahr einen Aufruf zu starten, um Menschen die eigene Initiativen zum Thema Plastik laufen haben oder sich von unserem Experiment anstecken haben lassen, zu animieren, sich bei mir zu melden, damit wir uns untereinander besser vernetzen können.
    Seid ich diesen Gedanken habe, melden sich nach der Reihe wie von selbst Leute mit Ihren Ideen und Projekten. Ich bin einfach begeistert von dieser Resonanz und fühle mich sehr bestärkt darin, all diese guten Ideen und Initiativen nun einmal zu “sammeln”.

    Zu Deiner Frage: Ich habe vor allem zu Beginn unseres Experiments einige Male bei Firmen nachgefragt (meist telefonisch), warum sie ihre Produkte nicht anders verpacken. Zu einem “Musterbrief” ist es leider bis jetzt nicht gekommen. Ich halte das aber für eine sehr gute und wichtige Idee und würde Euch gerne dabei unterstützen.
    Ich werd gleich mal schauen, ob ich über Deinen Link einen Kontakt finde, sonst könntest Du über den Betreiber der Homepage meine Kontaktdaten bekommen, wenn Ihr daran interessiert seid. Ich gebe dort jedenfalls Bescheid.
    In jedem Fall wünsche ich Dir und Euch alles Gute für Eure weiteren “plastikfreien” Initiativen und hoffe, noch viel von Euch zu hören.

    LG sandra

    [Reply]

    Esther Weinz Reply:

    Liebe Sandra,
    danke für Deine schnelle Rückmeldung.
    Gerne wollen wir uns mit Euch vernetzen, hier meine eMail: estherweinz@web.de
    Bitte schicke mir Deine Kontaktdaten.
    Ich habe auch noch mal unser Projekt übersichtlicher zusammen gestellt: http://www.accakassel.de/ACCA/Aktuelles.html
    Am Wochenende treffe ich mich mit den anderen und vielleicht schaffen wir schon einen ersten Entwurf für den Musterbrief. Den stelle ich dann hier auch zur Verfügung und Du kannst dann schauen, ob es von Euch Ergänzungen gibt.
    Solidarische Grüße aus Kassel
    Esther

    [Reply]


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