Familie Krautwaschl
SANDRA KRAUTWASCHL
Ich bin Sandra Krautwaschl, bin 38, arbeite in Graz und wohne in einem kleinen Ort außerhalb von Graz. Nachdem ich „Plastic Planet“ von Werner Boote gesehen habe, war ich erst frustriert und sauer, weil der Film mir klar gemacht hat, dass wir einer Werbemaschinerie aufsitzen. Ich halte mich und meine Familie für sehr umweltbewusst und es fällt uns trotzdem gar nicht mehr auf, wenn wir der Umwelt Schaden zufügen. Es war eine trotzige Reaktion, sich gegen diese Einschränkung und dem Ausgeliefert sein zu wehren. So kam der Gedanke einen Monat lang plastikfrei zu leben. Alle haben gesagt: „Das geht nicht!“.
Aber Peter, mein Mann, war gleich dabei. Dann habe ich Werner Boote ein Mail geschickt mit dem Plan ein Tagebuch zu führen. – Ich finde Experimente lehrreich und finde es verändert sehr viel im Kopf, wenn man nach Alternativen sucht. – Darum geht es mir dabei!
MARLENE RABENSTEINER
Ich heiße Marlene Krautwaschl-Rabensteiner, bin 10 Jahre alt und glaube, dass es ziemlich schwierig wird, ohne Plastik einzukaufen. Es gibt nur mehr ganz wenig ohne Plastik. Mein kleiner Bruder hat eine Ritterburg, er hat sich so eine gewünscht und ich glaube, wenn er die behält, es das nicht so schlimm.
PETER RABENSTEINER
Ich bin der Peter Rabensteiner, 44 Jahre alt und arbeite in Graz. Ich und meine Familie versuchen eine Zeitlang Plastik zu meiden. – Ich betreibe gerne Sport, bin gern mit dem Fahrrad unterwegs, spiele gern Fußball und in meiner Freizeit musiziere ich viel und gerne. Ich spiele Gitarre, Schlagzeug und Bass – aber nicht sehr professionell.
Meine Frau hat den Film „Plastic Planet“ gesehen und wir haben uns nach der Vorführung in Graz getroffen und darüber gesprochen, haben diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir Plastik vermeiden wollen so gut es geht.
Die größte Schwierigkeit: wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, merkt man, dass Kunststoff in alle Lebensbereiche vordringt, einfach allgegenwärtig ist. Es gibt deswegen nicht einen speziellen Bereich, wo es mit unserem Experiment schwierig wird. Es ist eine große Herausforderung Plastik zu vermeiden und zu reduzieren. Es geht nicht darum alles rauszuwerfen, z.B. die Technik, wo fast alles aus Plastik ist, sondern tägliche Produkte ohne Plastik einzukaufen. – Unser Experiment soll eine lustvolle und spannende Sache sein!
SAMUEL RABENSTEINER
Ich bin der Samuel, ich bin 13 Jahre alt und gehe in die Schule. Ich interesseire mich für Umweltschutz. Das Experiment betrifft mich nicht so stark, weil ich nicht so extrem viele Sachen aus Plastik habe wie meine Geschwister.
Die Mama wird die größten Schwierigkeiten haben, ihre Kosmetiksachen sind alle aus Plastik. Das Projekt bezieht sich aber hauptsächlich auf Lebensmittel. Alles andere ist nicht so schlimm.
LEONARD RABENSTEINER
Ich bin Leonhard, 7 Jahre alt und gehe schon zur Schule. Meine Spielsachen sind schon aus Plastik, aber auch aus Holz. Ob ich meine Ritterburg hergebe, weiß ich noch nicht.
MUSIKVIDEO PLASTIK ÜBERALL
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December 17th, 2010 - 17:03
Liebe Esther!
Ich hab jetzt Deinen Link angeschaut und finde es super, was Ihr da macht und plant.
Freu mich schon sehr auf Euren Musterbrief!
LG sandra
[Reply]
Herbert Reply:
January 19th, 2012 at 13:51
hallo!
ich möchte euch ganz herzlich zu eurer tollen idee gratulieren und wünsche euch viel erfolg und nochmehr nachahmer!!!!
wenn es mir ausgeht, dann möchte ich mir euren vortrag im märz im retzhof anhören!
weiterhin alles gute und weiter so!
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
January 21st, 2012 at 18:37
Danke!
Vielleicht sehen wir uns im März!
LG Sandra
[Reply]
January 12th, 2011 - 07:10
Ich versuche auch seit längeren, wo es geht, Plastik zu vermeiden. Werde beim einkaufen öfters belächelt!!!! Leider!!!! Man sollte viel mehr in der Öffentlichkeit über die Probleme von Plastik hinweisen und alternatven arteigen! Finde euer Handeln Super. L. G. Hedy
[Reply]
January 31st, 2011 - 18:29
hallo sandra, darf ich dich fragen wie du das mit dvd’s, cd’s und kassetten machst?
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
February 1st, 2011 at 22:26
Liebe Melanie!
Leider gibt´s in diesem Bereich soviel ich weiß noch keine Varianten aus Bioplastik
!
Da ich meine alten Schallplaten und CDs liebe, habe ich mich auch bei der Hausräumung nicht davon getrennt.
Ich kann Dir hier also keinen wirklich brauchbaren Tipp geben, außer vielleicht den allgemein gültigen Ratschlag, nicht allzu oft solche Dinge zu kaufen.
Die DVD von “Plastic Planet” gibt es allerdings auch in einer Verpackung aus Bioplastik.
Das wäre zumindest einmal ein nächster Schritt, den die Erzeuger solcher Produkte umsetzen könnten.
LG Sandra
[Reply]
Lakritze Reply:
February 24th, 2011 at 14:44
Eine umweltfreundlichere Variante wäre, keine CD- und DVD-Scheiben mehr zu verkaufen, sondern die Dateien zum Runterladen. Wäre auch eine enorme Platzersparnis im Haus.
[Reply]
Marcus Reply:
November 1st, 2011 at 11:12
Die Idee ist natürlich ganz gut, allerdings bekommt man hier von der Musikindustrie fast ausschließlich diesen MP3 Müll. Der mag für dieses Mainstream Popgedudel ja völlig ausreichen, wer allerdings Musik genießen will hätte gerne was unkomprimiertes…
February 1st, 2011 - 20:09
Liebe Sandra.
Ich finde euer Projekt sehr interessant, weil es einfach ein Prozess des Umdenkens ist.
Was ich mich bei der “Entrümpelungsaktion”, wie du sie beschreibst, frage: Habt ihr eure Plastikgegenstände einfach alle von heute auf morgen entstorgt??
Ich habe mir gedacht, es wäre vielleicht (um “unnötigen” Müll zu vermeiden, da die Dinge ja noch gebrauchstüchtig sind/waren) besser, die Dinge bis zur “Kaputtung” zu verwenden und sich dann nach plastikfreien Alternativen umzusehen. (Das Wort stammt von meinem 7-jährigen Cousin, es beschreibt unsere Denkweise, finde ich….)
Was meinst du/ihr dazu?
LG Julia
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
February 1st, 2011 at 22:10
Liebe Julia!
Bei den Dingen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, haben wir ziemlich radikal gleich ausgemistet, wobei dies Dinge (z.B. Tupperware) noch immer fast alle in unseremleeren Stallgebäude lagern. Ansonsten bin ich eher für die von Dir vorgeschlagene Variante. Das Wort “Kaputtung” gefällt mir übrigens ausgesprochen gut…!
LG Sandra
[Reply]
February 4th, 2011 - 04:57
Hallo!
ich betreibe seit einiger Zeit selbst meinen Blog http://ideen-fuer-nachhaltigkeit.blogspot.com/ und bin so nun endlich auch auf euch gestoßen
Meine Frau und ich haben gestern noch viel diskutiert (was geht, was nicht). Ich glaube heute wird mal ausgemistet! Ich danke euch für die vielen Anregungen!
Es geht ums vernetzen und Ideen teilen und ums dranbleiben!
Es geht um diese Welt für unsere Kinder (nur geborgt und so…)
Ich wünsche allen den Mut und die Kraft nachzudenken und zu verändern!
Liebe Grüße aus dem Mühlviertel,
Thomas Turner
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
February 9th, 2011 at 21:27
Lieber Thomas!
Habe Dienen Blog bereits in meine Linksammlung aufgenommen.
Ich glaube gerade dies von Dir beschriebenen Diskussionen, sind besonders wichtig, um sich dem Thema anzunähern und freue mich natürlich sehr, dass es für Euch ein paar brauchbare Anregungen auf diesem Blog gibt.
Ich selbst habe ja ebenfalls viele Anregungen und Tipps von LeserInnen des Blogs bekommen.
Im Sinne der Vernetzung hoffe ich, dass wir noch öfter voneinander hören.
LG Sandra
[Reply]
thomas turner Reply:
February 11th, 2011 at 19:18
Liebe Sandra,
es gibt tagtäglich neue Ideen im Netz, meine Bekannten versorgen mich regelmäßig und das teile ich sehr gern. Mein nächster Post ist gerade in Bearbeitung
Nächste Woche ist übrigens die Biofach in Nürnberg, dort gibts auch ein Bloggertreffen, vielleicht sehn wir uns ja dort?
lg, Thomas
[Reply]
February 8th, 2011 - 23:54
hallo.
Gratulation,
ich finde die Aktion Stofftasche statt Plastiktaschenmüll super, vielleicht könnte man das in ganz Österreich machen, das wäre ganz toll. In Italien dürfen in den Supermärkten nur mehr abbaubare Sackerl verwendet werden das sollte doch auch bei uns möglich sein.
alles Gute
Elfriede Roithinger
[Reply]
February 13th, 2011 - 16:54
Ich bin seit Kindheit geprägt und daher stets auf dieser Linie unterwegs. Beispielsweise
- verwende ich Gefriersackerl bis zur absoluten Unbrauchbarkeit
- konserviere ich herbstliche Suppenkräut´ln mit Salz im Glas, statt sie einzufrieren
- kaufe ich, wenn irgend möglich alles offen bei uns im Bioladen etc…
Wir sind Bauern und vermarkten Frischfleisch direkt an unsere Kunden. Die Nähe von Linz und die Absatzmöglichkeit im Bioladen unseres Ortes sind für unser Einkommen und somit auch für unser Auskommen das Wichtigste.
Wir müssen jedoch akzeptieren, dass
a) eine ununterbrochene Kühlkette und
b) die Vacuumverpackung bei Verkauf und bei Auslieferung aus hygienischen Gründen
gesetzlich vorgeschrieben sind.
Da sehe ich das Dilemma, weil´s gesetzlich und aus hygienischer Sicht nicht anders geht.
So habe ich auch wie ihr, meine Bereiche beim Plastikverbrauch:
*…..geht leicht,
*…..geht, wenn ich mich aus meiner Komfortzone herausbewege und
*…..geht gerade gar nicht und noch dazu bin ich selbst ein Teil jener, der beim Verpacken mit Plastik mitmacht.
So bleibt ein Seufzen und der bittere Beigeschmack.
Es bohrt schon in mir, doch derweil habe ich noch keine Alternative
Christine
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
February 13th, 2011 at 22:20
Liebe Christine!
Ich freue mích sehr über Deinen Kommentar, weil er zeigt, das auch Menschen, die in gewissen Bereichen (zumindest im Moment noch) auf die Verwendung von Plastik angewiesen sind, in anderen Bereichen sehr wohl dazu beitragen können, der Vergeudung von Ressourcen und der Wegwerfmentalität unserer Gesellschaft Einhalt zu gebieten.
Ich bin der Meinung, es liegt in der Verantwortung von Politik und Wirtschaft, die “hygienischen” Eigenschaften von Plastik im Bereich der Lebensmittelverpackungen kritisch zu hinterfragen, denn sofern in diesen Materialien schädliche Stoffe enthalten sein können, widerspricht das aus meiner Sicht dem Sinn von hygienischen Maßnahmen. Jeder von uns kann natürlich ebenso kritisch die derzeitigen Hygienevorschriften hinterfragen und vor allem fordern, dass eine deutliche Kennzeichnung der Materialien verpflichtend wird.
Ich habe jedenfalls große Hoffnung, dass die jetzigen Diskussionen dazu beitragen können und gerade Kommentare wie Deiner bestärken mich sehr darin.
Ich hoffe, das nimmt Dir ein wenig den bitteren Beigeschmack. Ich bin auch ein sehr ungeduldiger Mensch, aber manche Dinge brauchen halt ihre Zeit.
Ich kann Dir nur empfehlen inzwischen den Blick immer wieder auf das zu richten, was gelingt.
LG Sandra
[Reply]
Sabine Platzer Reply:
October 10th, 2011 at 11:36
Hallo!
Ich hatte am Samstag dasselbe Problem! – ein Witz eigentlich… und heute habe ich gesucht und gefunden:
…Das 3-lagige DANKE Toilettenpapier erfüllt die hohen Ansprüche an Produktqualität der Verwender umweltfreundlicher Toilettenpapiere und bietet mit seinen weichen Hygienepapier-Lagen hygienische Sicherheit bei hoher Qualität – und zusätzlich das Wissen, einen Beitrag für die Umwelt zu leisten.
DANKE bleibt seinem Grundsatz treu und leistet mit der Verwendung von 100 % Altpapier und dem Verzicht auf die Verwendung von Bleichmitteln oder Farbzusätzen einen hohen Beitrag zur Schonung der Natur. ***!!! *** Auch die Folienverpackung enthält keine Bestandteile von PVC, PVDC oder chlorierten Kohlenwasserstoffen. ***!!! *** naja zumindest etwas
….. „Empfehlenswert”, urteilte deshalb auch das Magazin „ÖKO-TEST” über die Umweltverträglichkeit der schützenden Verpackung, mit der DANKE Toilettenpapier verpackt ist.
[Reply]
Sabine Platzer Reply:
October 10th, 2011 at 12:02
sorry, jetzt hängt mein Beitrag irgendwo dran und keiner kennt sich aus… es hätte eine Antwort sein sollen zum Thema WC Papier, welches in Plastik verpackt ist – als Antwort zum Beitrag von Jeannette Gropp, February 15th, 2011 – 14:59
LG und @all: vielen Dank für eure ganzen Bemühungen bisher und nicht aufgeben, jeder einzelne kann etwas verändern!
February 15th, 2011 - 14:59
Liebe Sandra,
angeregt durch euer Experiment, versuchen wir in kleinen Schritten Plastik zu reduzieren oder ganz wegzulassen. Von anfänglich 2 Müllsäcken (ich muss zu unserer Schande gestehen, dass wir “nur” ein 3-Personen-Haushalt sind) pro 14 Tage konnten wir diese auf einen halben reduzieren. Viele Dinge konnten wir durch bessere Alternativen ersetzen und ich würde hier gerne ein paar aufzählen, vielleicht auch als Anregung, denn es bedarf ja doch viel Zeit und viele Wege, um den plastikfreien Weg zu gehen.
Unsere Tupper-Teekanne wurde durch eine Edelstahl-Kanne (Tchibo) ersetzt. Hat zudem den Vorteil, dass sie nahezu “unkaputtbar” ist. Gleichnamige Schüsseln wurden ebenfalls durch Edelstahl ersetzt.
Zur Zeit liebäugle ich mit einem Wasserkocher aus Glas und Holz, doch leider sehr teuer (ca. 75 €)Von der Firma: “Ich bin doch nich blöd” (oder doch???)
Und nun zu den Hygiene-Produkten: Das ist wirklich etwas schwieriger als gedacht.
Zahnpasta: Heilerde (sehr fein; wichtig) mit Natron gemischt lässt sogar unschöne Teeflecken verschwinden. Und trinkt man regelmäßig Apfelessig, und benutzt diesen auch als “Mundwasser” sucht der Zahnarzt vergeblich nach Zahnstein und kann seine Poliergeräte einstauben lassen!!
Wattestäbchen: gibt es aus Papier und Papierverpackung bei dm.
Haar-,Körper und Nagelbürsten aus Holz gibt es unverpackt ebenfalls bei dm. Kosmetiktücher ohne Plastikfenster gibt es bis jetzt auch nur dort. (Ich hoffe das sieht jetzt nicht nach Schleichwerbung aus)
Monatshygiene: Tampons, Plastikbinden, etc und Pilzinfektionen waren gestern. Bei “kulmine.de” gibt es Binden, Slipeinlagen aus Baumwolle und Seide; sind super angenehm zu tragen. Produzieren keinen Müll. Und die Alternative zu Tampons: Menstruationscups aus Silikon. So ein Cup ist zwar in der Anschaffung im ersten Moment etwas teurer, (19 €) hält aber jahrelang. Hat auch den Vorteil, dass man nie wieder am Wochenende zur Tankstelle fahren muss, weil keine Tampons im Haus sind.
WC-Papier: leider noch keines o h n e Plastikverpackung entdeckt, Aber: Wir schneiden die Verpackung oben auf und benutzen diese als Müllbeutel für unseren kleineren Badezimmer-Mülleimer, so haben wir 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen.
Shampoo: Heilerde ist ab und zu ein Eratz, aber wie ich finde, nicht dauerhaft, da die Haare irgendwie strohig wirken, selbt wenn man mit Essig nachspült.
Duschgel: Ich hatte das Glück, dass mein Mann geschäftlich in Syrien unterwegs war und mir aus Aleppo kartonweise Olivenölseife mitgebracht hat. Benutze seitdem nichts anderes mehr und konnte sogar mein jahrelanges Hautleiden (Pickel ohne Ende vor allem an den Oberarmen) loswerden.
Als Deostift benutze ich ebenfalls einen Seifenstift aus Aleppo.(Hält schon seit ca. 8 Monaten) So viel ich weiss, bekommt man diese Produkte inzwischen auch bei uns.
Und was die Lebensmittel betrifft: Ketchup war DauerstreitThema, denn es musste ja aus der “Squeeze-Flasche” kommen, da dieses dann leichter zu dosieren ist. Ketchup-Flaschen aus Glas haben leider eine riesige Öffnung und es landet immer ein riesiger Klecks auf dem Teller. Bei einer holländischen Firma (hema) entdeckte ich einen Seifenspender komplett aus Edelstahl. Dieser dient nun als Ketchup-Spender.
Buttermilch gibt es leider nur in Plastikbechern. (oder aber man nimmt die erheblich teure Schwedenmilch aus der Glasflasche) Alternative: Joghurt aus dem Glas mit etwas Wasser verdünnt und einen Spritzer Zitrone dazu.
Leider haben wir noch keine Alternative zum Quark aus Plastikbechern gefunden. Wir kaufen zwar schon den Bio-Quark mit wenig Plastik und Karton aussenrum, aber da wir einen gigantischen Verbrauch an Käsekuchen haben, sind wir immer noch auf der Suche nach Alternativen. Vielleicht hast du ja einen Tipp für uns.
Ich fände es generell klasse, wenn du viele Produkte vielleicht sogar alphabetisch auflisten könntest, für die es eine plastikfreie Alternative gibt.
Nochmals vielen Dank für euren “Stein des Anstoßes”. Liebe Grüsse
Jeannette
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
February 17th, 2011 at 20:00
Liebe Jeanette!
Gratuliere! Du hast ja schon eine eigene “Plastikfreie Einkaufsliste”!
Dein Wunsch nach einer Liste wird sich bald in Form einer Datenbank erfüllen, wo Du auch jetzt schon einige Produkte findest und selber Produkte eingeben kannst.
Ich freue mich über Dein Engagement!
LG Sandra
[Reply]
February 16th, 2011 - 12:13
Liebe Sandra!
Inspiriert auf Grund deiner vielen Tipps und Infos hab ich mich auf die Suche nach weiteren “offenem” (sprich unverpackten) Biokaffee gemacht – und bin fündig geworden:
Die Firma Heißenberger (am Hauptplatz in Graz, weitere Standorte auch in Wien und Salzburg) hat verschiedene Sorten zum offenen Verkauf!!!
(Übrigens ist der Billa JaNaürlich Kaffee auch von dieser Firma.)
Und dann sind mir beim Lesen des Blogs zu den kritischen Stimmen und Meinungen einige Fragen gekommen:
was spricht gegen Müllvermeidung, gegen einen überlegten Umgang mit Resourcen, Nachhaltigkeit in möglichst vielen Bereichen???
was spricht dagegen, wenn sich Menschen bemühen nach dem heutigen Wissensstand den Konsum, Verbrauch usw. kritisch zu hinterfragen und versuchen nach bestem Wissen und Gewissen damit umzugehen bzw. zu leben???
Ich selbst bin kritisch – sehr sogar. Und deshalb versuche ich zu hinterfragen ob es bei Projekten, Produkten… nur um Gewissensberuhigung, “günen Konsum” oder “greenwashing” geht.
Vieles ist sehr undurchsichtig und so komplex, dass es für mich sehr oft nicht klar ist, was “gscheiter warat”, – aber es gibt ja zum Glück sowas wie Bauchgefühl und Hausverstand.
Und mein Hausverstand sagt mir, dass es besser ist irgendwo mit irgendetwas anzufangen (und am Besten jetzt sofort) als gar nichts zu tun!
Und das Beste ist, dass wir in unserer Gesellschaft selbst entscheiden können ob und welchen Beitrag wir leisten. Wer nicht will muß nicht bioökologischfairtradegemeinwohlökonomisch handeln, einkaufen, leben…
Schade eigentlich.
Liebe Sandra, Peter, Samuel, Marlene und Leonard!
Ich danke euch für euer Engagement und für mich vorbildhaften Umgang/Umsetzung einer so komplizierten und komplexen Thematik.
Pathetisch gesagt: es ist mir eine Freude euch zu kennen!
Herzliche Grüße
Gitti
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
February 17th, 2011 at 19:54
Liebe Gitti!
Ich bin – was wie Du weißt echt selten passiert – sprachlos (zumindest fast)!
Nach eineinhalb Jahren Keinheimfürplastik tut so eine Rückmeldung von einer Freundin einfach unglaublich gut!
Ich danke Dir für Dein Interesse, Dein Verstehen und diesen Kommentar.
Und ganz besonders natürlich für den “Kaffeetipp”, da mir dieses Thema in letzter Zeit wirklich Kopfzerbrechen bereitet hat.
Ganz liebe Grüße und hoffentlich bis bald
Sandra
[Reply]
February 24th, 2011 - 14:53
Liebe Sandra,
Hut ab. Ihr macht mit eurem Projekt etwas, das mir sehr imponiert — weiter viel Erfolg dabei!
Plastikarm zu leben versuche ich auch seit Jahren, aber immer noch muß ich mich auf dem Markt gegen Plastiktüten wehren, sehe, wie Glasflachen gegen solche aus PET ausgetauscht werden und ärgere mich über die Elektronikbranche, die jedes einzelne Steckerchen erdbebensicher verschweißt verkauft.
Ich hoffe sehr, daß Euer plastikfreie Einkaufsführer wächst und gedeiht! Ich würde gern ein paar deutsche Unternehmen eintragen; hoffe, das ist OK?
Viele Grüße!
Lakritze
[Reply]
February 27th, 2011 - 16:58
Hallo!
Natürlich ist das ok und sogar sehr erwünscht!! “Kein Heim für Plastik” hat ja auch sehr viele LeserInnen aus Deutschland und ich hoffe, dass sich die “Plastikfreie Datenbank” auch von dieser Seite her füllen wird.
Die Elektronikbranche stellt auch für mich ein äußerst schwieriges, größtenteils ungelöstes Problemfeld dar. Meine Strategie besteht dabei bis jetzt in erster Linie aus Reduktion und Vermeidung, deshalb wäre ich gerade hier sehr dankbar für Tipps. Weiß zum Beispiel irgendjemand, ob man irgendwo Akkus ohne Verpackung kaufen kann?
LG sandra
[Reply]
March 6th, 2011 - 04:58
Hallo,
soweit es geht versuche ich Plastik zuvermeiden,doch meine Familie sieht es anders.Es wird nicht akzeptiert.
Was kann man tun?
Lieben Gruss
[Reply]
christian bratsch Reply:
March 6th, 2011 at 12:26
akzeptieren dass es die familie anders sieht – wie bei so vielen anderen themen auch
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
March 6th, 2011 at 20:02
Hallo,
Ich kann mir nicht ganz vorstellen wie dieses “Nicht Akzeptieren” innerhalb einer Familie aussehen könnte.
Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, dass sehr viele Leute, die unsere Bemühungen zur Plastikreduktion anfangs etwas lächerlich gefunden haben, mittlerweile auch schon eigene Versuche dazu gestartet haben. Ich versuche aber auch nie, Menschen, bei denen ich bemerke, dass ihnen im Moment die Bereitschaft dazu fehlt, von meinen Ideen zu überzeugen.
Ich denke, Überzeugungen müssen wachsen und sich auch weiterentwickeln.
Aber wenn man selbst seine Überzeugungen lebt und es einem dabei gut geht, dann hat das auf längere Sicht doch meistens auch eine gute Wirkung nach außen.
Das war jetzt eine recht allgemeine Antwort, aber für konkretere Tipps, müsste ich genauer wissen, wo das Problem liegt.
LG Sandra
[Reply]
March 9th, 2011 - 17:18
Hallo,
mein ersters Projekt war ,nichts genmaipulierte Nahrung zu meiden,ich ziehe es heute noch durch.Sie ist der Meining ,eine einzelne Person kann nichts ändern,schade.
Hier ist eine riesige Diskussion im gange,E10 Biospritt,der Verbraucher weigert sich diesen Spritt zu kaufen.Könnte es nicht so bei genmaipulierter Nahrung oder ein respektvoller Umgang mit Resourcen sein.
Wenn ich sehe ,was bei den Karnevalsumzügen hier im Rheinland ,nähe Köln ,an Müll geworfen wurde.Spielzeug für die Tonne,Süßkram was kaum essbar ist,meine Familie kam damit an,sortiert,daß meiste in die Tonne.
Dikussion,nicht möglich!!
Danke,weiter so
Gruss Robert
[Reply]
March 29th, 2011 - 10:23
Hallo,
habt ihr eine Alternative zu Plastikgeschirr und Plastiksackerl für´s Einfrieren von Lebensmittel – ich würde gerne etwas anderes verwenden.
[Reply]
March 30th, 2011 - 20:51
Liebe Ulli!
Ich verwende zum Einfrieren entweder Gläser (nicht zu voll füllen) oder Bioplastiksackerln von Naku. Brot und Gebäck friere ich meistens in Papiersackerln ein. Aller 3 Varianten funktionieren einwandfrei.
LG Sandra
[Reply]
Karin Fürnschuß Reply:
April 13th, 2011 at 09:18
Liebe Sandra!
Finde euer Projekt super, auch wenn die Mehrheit es nicht schafft Plastikfrei zu sein, aber das Ändern des Bewusstseins und der sparsame Umgang mit Plastik ist schon sehr wichtig. Ich versuche auch schon seit längerer Zeit immer mehr auf Plastik zu verzichten – auch meine Familie unterstützt mich zum Glück.
Mein Bereich mit viel Plastik ist das Einfrieren.
Wo bekommt man die Bioplastiksackerln? und mit Gläsern einfrieren – auch Flüssigkeiten – funktioniert??
Mein 2. Bereich mit sehr viel Plastik ist die Aufbewahrung von Lebensmitteln. Habe zur Zeit das meiste in Tupperwarebehälter (hygienisch, platzsparend, sauber etc. echt super, wenn es nicht Plastik wäre)
Wenn ich jetzt z.B. Reis kaufe und dieser im Geschäft (auch im Bioladen) in Plastik abgepackt ist, wie sinnvoll ist es dann, wenn ich es dann in einen Glasbehälter gebe? War ja schon eine Zeit lang in Plastik?
Auch euer Vortrag im Retzhof war sehr informativ zum Workshop konnte ich aus beruflichen Gründen leider nicht kommen.
Macht weiter so – Karin
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
April 13th, 2011 at 16:43
Danke Karin für Dein Interesse und das genaue Nachfragen!
Die Bioplastiksackerl würde ich Dir von der Firma Naku empfehlen. Findest Du unter “Alternativprodukten” auf dieser Seite. Du kannst sie per Internet bestellen. Damit kann man auch super einfrieren. Ich habe aber auch beim Einfrieren in Gläsern noch nie Probleme gehabt. Man darf sie nur nicht ganz voll machen und am besten ist es, den Deckel erst ganz fest zuzumachen, wenn der Inhalt schon gefroren ist.
Deine “Reisfrage” kann ich nicht eindeutig beantworten. Würde mir damit aber keinen Stress machen. Ich denke, Du bzw Ihr seid auf dem richtigen Weg und da sollte man das eine oder andere Detail nicht überbewerten.
Falls Du die Tupperwarebehälter entfernen möchtest, kann ich jedenfalls Rexgläser und Edelstahldosen als Alternative sehr empfehlen.
LG Sandra
[Reply]
Karin Fürnschuß Reply:
April 14th, 2011 at 11:32
Liebe Sandra!
Ich glaub ich hab mich falsch ausgedrückt, es geht nicht um “Reis”. Es geht um die Lebensmitteln,
die im Handel und auch in jedem Bioladen ausschließlich in einer Plastikverpackung verkauft werden. Jetzt sind diese Lebensmittel schon einige Zeit in Plastik mit all seinen Giftstoffen. Nach dem Einkauf gebe ich sie dann in Glasbehälter – wie weit ist das sinnvoll? Die Lebensmittel sind ja schon von vorher mit Giftstoffen belastet.
Danke für deine total schnelle Antwort!
Alles Liebe Karin
April 14th, 2011 - 12:39
Liebe Karin!
Ich hab Dich eigentlich schon richtig verstanden. Ich wollte mit meiner Antwort nur ausdrücken, dass ich nicht (wie man es mir manchmal schon unterstellt hat) “hysterisch” auf Plastik reagiere. Wenn ich mir – was eh nur mehr 2 oder 3 mal im Jahr vorkommt – mal ein Packerl Kartoffelchips kaufe, dann esse ich die auch aus der Plastikverpackung.
Andere Lebensmittel kaufe ich normalerweise nicht plastikverpackt, aber wenn ich es in Ausnahmefällen einmal doch mache, dann sind das eher Dinge, die ich gleich aufbrauche. Ansonsten würde ich persönlich sie umfüllen, weil mir die Aufbewahrung in Gläsern einfach lieber ist.
Liebe Grüße Sandra
[Reply]
April 15th, 2011 - 20:05
Liebe Fam. Krautwaschl!
Mein Name ist Andrea Kalcher, ich bin noch Schülerin und lebe in der Steiermark. Ich habe mich bereits zweimal journalistisch mit dem Thema Plastic Planet und den Alternativen auseinandergesetzt. Einmal für Magdalena Painers und meiner Jugendzeitschrift “World& Changes” und das zweite Mal für eine Gemeindezeitung. Erneut möchten wir uns im Rahmen der Zeitschrift “Sinnschrift” mit diesem Thema auseinandersetzten. Jedoch aus einem anderen Blickwinkel.
Dafür würden wir gerne mit Euch ein Interview machen. Wäre das möglich? Wir würden uns sehr freuen!
Vielen lieben Dank
Andrea Kalcher
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
April 16th, 2011 at 16:56
Liebe Andrea!
Natürlich gebe ich Euch gerne ein Interview!
Schreib mir bitte einfach ein kurzes Mail an keinheimfuerplastik@aon.at, damit wir uns etwas ausmachen können.
Lg Sandra
[Reply]
May 24th, 2011 - 20:27
Hallo Familie Krautwatschl,
ich bin durch die Seite der Wwf-Jugend auf eure Setie gestoßen und habe mich sofort für das Projekt interessiert. Ich bin zwar erst 13 und kann daher leider noch nicht sehr viel zu hause bewirken, aber ich werde versuchen, meinen eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren. Was ich super finde ist auch, dass sogar eure Kinder bei der Sache mitnachen. Ich kann nur sagen: Weiter so, das ist spitze! =)
Liebe Grüße, Hannah
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
May 28th, 2011 at 11:48
Liebe Hannah!
Es freut mich immer besonders, wenn junge Menschen sich für “Umweltthemen” interessieren. Die Anführungszeichen setze ich deswegen, weil dieses Wort für mich immer ein wenig so klingt, als gäbe es eine Welt um uns herum, die mit uns gar nicht so viel zu tun hat.
Aber es ist eben unser aller Lebensraum und der muss besonders für alle, die jetzt noch jung oder Kinder oder auch noch gar nicht geboren sind, erhalten bleiben!
Deshalb wünsche ich Dir ganz viel Freude und Ausdauer bei Deinem Engagement und es ist sicher eine gute Idee, wenn Du Dir dabei auch die Unterstützung einer Jugendgruppe wie der vom WWF suchst, denn gemeinsam machen solche Dinge einfach noch viel mehr Spass!!
LG und alles Gute
Sandra
[Reply]
June 24th, 2011 - 08:50
In welchen Gefäßen soll ich Wurst, Käse, Speisen, etc. im Kühlschrank aufbewahren?
Wie kann ich die (alte) Tüpperware und sonstige Plastikbehälter ersetzen?
Habe die DVD Plastik Planet gesehen und möchte mich in vielen Dingen umstellen.
Viele Grüße Elisabeth
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
June 24th, 2011 at 10:04
Liebe Elisabeth!
Bei mir haben sich Metall (Edelstahl) oder Glasbehälter (Einmachgläser) sehr bewährt. Du kannst auch mal unter “Küche ohene Plastik” oder “Tipps” auf diesem Blog nachlesen, da findest Du sicher ein paar hilfreiche Infos!
Meld Dich, wenn Du noch was brauchst!
LG Sandra
[Reply]
June 24th, 2011 - 18:56
Ich habs in den letzten Tagen plastikfrei versucht – Katastrophe.
In den Bioläden, Biosupermarkt, Bioecke beim Spar in Klagenfurt alles voll Plastik.
Keinen Topfen, Sauerrahm gefunden.
Erdnüsse, Vogelfutter: nur Plastik.
Kosmetikprodukte, Rasiercreme, Shampoo, Zahnpaste – die self made Rezepte klingen wenig überzeugend (zuviele Zutaten, die ich in der Apotheke kaufen kann,wahrscheinlich wieder in Plastik…), zeitaufwändig. Lavaerde probiert – auch urteuer und Giga Patzerei. PS ich putze mir die Zähne mit Seife, hoffentlich schadet das nicht. Wenn ich jetzt auch statt dem Geschirrspülmittel ein Stück Seife hinlege, wird mein Schatz mich fragen, ob ich spinne.
Waschpulver, Reinigungsmittel – auch im Biosupermarkt großteils in Plastik, außerdem urteuer.
Knabbergebäck, Müsli: oft in der Papierpackung wieder Plastik (ich kann ja nicht jede Packung aufreißen und mal hineinschauen!)
Hab mal an ein Mail an Greenpeace geschrieben und gefragt, ob es eigentlich eine Initiative gibt, dass die Großmärkte umweltfreundlicher Verpackungen verwenden (sogar Haferflocken, Reis, Nudeln, Zwieback immer häufiger in Plastik), leider keine Antwort. Es gibt nicht einmal Papiersäcke in der Gemüseabteilung.
Es gibt auch keine Werbespots, die an das Umweltbewusstsein der Leute appellieren – die meisten denken gar nicht nach, wenn sie 5 Sorten Gemüse je in ein Plastiksackerl stecken und alles zusammen in ein weiteres…
Warum verwenden die großen Firmen eigentlich vorwiegend Plastik? ist es günstiger als Papier? reißfester? wasserundurchlässiger (Mehl, Müsli, WC Papier)? so schön durchsichtig, damit der Kunde sieht, was er kauft (Brot, Toastbrot) ? bruchsicherer (Shampooflaschen…)
Am lustigsten finde ich die Verpackungen, die AUSSEHEN wie Packpapier, aber doch Plastik sind!
Habe vorwiegend Mehrwegflaschen gekauft, Ur Plackerei, da schwer und Bruchgefahr…
Die Kolleginnen halten mich für verrückt (ich mich auch, wenn ich sehe, wie am Land die Heuballen ganze Bier-Paletten meterhoch in Plastik eingewickelt werden…)
Was ist eigentlich mit Aludosen? Können die 100% recycelt werden? Ich hab gelesen, dass die Herstellung von Alu irrsinnig viel Energie braucht …
Ist Tetrapack eine halbwegs umweltfreundliche Initiative? ich glaube, davon können gut 80% recycelt werden?
Gibts irgendwo ein Buch, eine Doku … die ausführlich über Umweltthemen informieren? Ich wusste zB bis vor kurzem nicht, dass die mühevoll gesammelten Plastikflaschen dann ERST WIEDER zu 50% verbrannt werden…
Hab mal auf die Seite von der Firma LUSH und GRÜNE ERDE geschaut, leider gibts in Klagenfurt keine Filiale und versenden ist ja auch nicht so toll (Transportwege, 5 Euro Versandkosten…) das kommt teuer, besonders weil die Produkte sowieso teurer sind als die im Großhandel, auch wenn die Produkte ergiebiger sind, kommt es einiges teurer.
Ist Umweltschutz etwas für Reiche?
Deprimierende Sache.
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Sandra Krautwaschl Reply:
June 24th, 2011 at 21:40
Liebe Karin
Da ich heute schon ziemlich müde bin, antworte ich vorläufig nur auf Deine letzte Frage.
Nein, ich glaube nicht, das Umweltschutz nur etwas für Reiche ist. Ich glaueb aber, dass man leicht in die Versuchung kommt, es so zu sehen, solange man versucht alles, was wir so routinemäßig einkaufen durch andere, hochwertigere Produkte zu ersetzen. Der erste Schritt könnte aber auch sein, heraus zu finden, was eigentlich gänzlich überflüssig ist (Bsp. Getränkeflaschen im normalen Alltag). Bei uns ist das Einsparungspotential so hoch, dass wir uns die teilweise teureren Lebensmittel und Kosmetikartikel locker leisten können und insgesam sogar etwas weniger Geld ausgeben als früher…
Als Zahnpasta kann ich Dir übrigens Xylit (Birkenzucker) aus der Apotheke oder Zahnputzsalz empfehlen…ist beides sehr günstig und funktioniert prächtig.
Wenn Du Dich ein wenig durch diesen Blog gelesen hast, wirst Du sicher bemweren, dass es in vielen Bereichen sinnvolle und auch günstige Möglichkeiten gibt, weniger Plastik einzukaufen. Und im vertrauen gesagt: Ich halte mittlerweile eher diejenigen für verrückt, die angesichts der Tatsachen auf dieser Welt noch immer glauben, dass sie nichts an ihrem Verhalten ändern sollten!
LG und bis bald
Sandra
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June 30th, 2011 - 16:21
War am Markt einkaufen! Toll, alles frisch und lecker… was mich traurig macht: überall Leute mit vielen Sackeln in der Hand, dazwischen ein paar mit einem Korb oder einem Sackerl…. Offenen Topfen habe ich noch nirgends gefunden, aber zumindest einen! Stand mit Topfen in Mehrweg-Gläsern. Käse, Wurst: auch am Markt in Plastik gepackt (bei Wurst gehts wohl nicht anders wegen der Hygiene, aber bei Käse?! Schimmel oder Maden will man ja auch nicht drin haben…). Käse gekauft: Papierverpackung mit Plastikbeschichtung.
Mein Freund sagt: “Bin neugierig, wann statt dem Auto ein Esel in der Garage steht!” und: “Hoffentlich ziehst du nicht bald einen Kartoffelsack an” und “Ich brauch mein Klopapier! – Einmalhandtücher kommen nicht infrage! Das ist ja peinlich, wenn jemand auf Besucht kommt!” – PS heute hab ich im Rathaus Riesenrollen WC Papier – sicher 30 cm Durchmesser – gesehen, weiß aber nicht wo man die bekommt und ob die plastikfrei eingepackt sind; die Megabox-Einmalhandtücher vom Metro kann ich per Rad nicht transportieren. Taschentücher hab ich nur die zum Herausziehen in der Papierbox gefunden, mein Schatzi braucht aber welche zum Mitnehmen in der Hosentasche… Kosmetikprodukte machen mir Sorgen; Internetversand mag ich nicht (auch wieder Verpackung und Transport), beim DM hab ich von Weleda (danke für den Tipp) ein paar Sachen in Glas und Alu gefunden (teuer!) – und außerdem: ist Alu besser für die Umwelt? Zahnputzsalz in der Apotheke gabs nicht, wegen dem Xylit werde ich noch fragen. Bist du eigentlich auf Facebook? Machst du Werbung für die Aktion? Hast du schon mehr Leute für die Idee begeistern können? Hast du Firmen angeschrieben? Ein paar Hansel werden nichts ändern können….
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Sandra Krautwaschl Reply:
July 4th, 2011 at 23:31
Liebe Karin!
Entschuldige meine späte Antwort, aber ich bin im Moment mit der Stofftaschenaktion und der Arbeit an meinem Buch ziemlich eingeteilt…
Aus deinem Schreiben spricht etwas, was ich von mir selbst auch kenne: Man will alles auf einmal verändern und ist dann nur allzu leicht enttäuscht und gibt auf. Ich kann Dir in erster Linie nur raten, Dir nicht zu viel auf einmal vor zu nehmen und Dich nicht von diversen Kommentaren entmutigen zu lassen.
Alu ist auf jedenfall in Bezug auf die Umwelt absolut keine gute Alternative zu Plastik, ich akzeptiere es in erster Linie bei Zahnpasten und einzelnen Kosmetikprodukten (z.B. von Weleda, weil diese Produkte manchmal eben geren verwende). Zahnputzsalz ist eigentlich nur gereinigtes, etwas feineres meersalz, ich putze zeiweise aber auch mit ganz normalem Meersalz. Vielleicht solltest Du noch in ein paar anderen Apotheken danach fragen. ich habe Xylit aucherst bei der 4. oder 5. Apotheke gefunden!
Ich habe natürlich schon viele Kontakte mit Firmen gehabt und gerade die Stofftaschenaktion zielt ja auch stark darauf ab, die Betriebe ein zu beziehen. trotzdem glaube ich auch, dass jeder einzelne “Hansl” auch zählt!!
In diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin viel Mut und Erfolg bei Deinen Bemühungen.
LG sandra
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July 18th, 2011 - 15:00
Ich bin begeistert, was Ihr da macht. Auch ich bin seit Jahren dabei den Markt “aufzurühren”. Mit nachfolgendem Brief informiere ich Verantwortliche in der Wirtschaft.
Bilder konnte ich leider nicht einkopieren.
Alles Müll, oder was? Das „Was“ ist die Alternative!
Eier in Plastik verpackt? Warum eigentlich?
Fleisch auf Styroportassen? Warum?
Apfel auf Plastikschalen? Ist das notwendig und erwünscht?
Ihre Kunden hätten es liebend gerne anders!
Viele verpacken Ihre Speisen und Getränke noch immer in Plastikgeschirr, und erzeugen damit Berge von Müll.
Wir haben die ökologisch einwandfreie Lösung, keinen Müll zu erzeugen!
Ich bin Produktentwickler im ökologischen Bereich, und bestrebt so viele wie nur mögliche kompostierbare Produkte zu entwickeln, und in den Markt zu bringen. Gemeinsam mit Universitäten und Hochschulen, konnten wir bereits viele aus Erdöl erzeugten Produkte durch saubere ökologische Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen in den Markt bringen.
Wenn Sie meinen Namen in die Suchmaschine eingeben, sehen Sie viele meiner Lösungsvorschläge.
Vom „Blumentopf der sich in Luft auflöst“, bis zum „Ökosarg“, welcher rückstandsfrei verbrannt werden kann, oder rückstandsfrei verrottet.
Umweltfreundliche kompostierbare Produkte sind immer wichtiger. Als Konsument, sowie auch als Produktentwickler stoße ich immer wieder darauf, ebenso als Ökoberater einiger Großhandelsketten.
Fluglinien, Eventmanager, Catering, Servicefirmen, Partyservice, fleischverarbeitende Betriebe, usw. sind einige der Zielgruppen, welche wir mit unseren kompostierbaren Getränkegläsern und kompostierbaren Schalen ansprechen.
Warum Produkte aus Erdöl erzeugen, verwenden, von den Speiseresten trennen, und wieder recyceln?
Ihre Kunden wollen keinen Müll!
Müll verursacht immense Kosten diesen zu sammeln, zu trennen, wiederverwerten, oder irgendwo zu vergraben.
° Unsere Produkte bestehen nicht aus Erdöl. Sondern aus nachwachsenden Rohstoffen, welche es millionenfach auf der Welt gibt.
° Unsere Produkte sehen zwar aus wie Plastik sind aber kompostierbar!
° Kein reinigen des verwendeten Geschirrs notwendig. Einfach alle Teller, Tassen, Messer Gabeln, Löffel, Servietten samt den Speiseresten in Biosäcken sammeln, schreddern, und ab in die Kompostieranlage.
Was entsteht daraus? Wertvoller Kompost! Kein Müll!
Riesenauswahl! ……………………..und noch hunderte ökologische, kompostierbare Produkte mehr!
Vom Biobesteck bis zur Biolunchbox. Vom Biosaftglas bis zum Bioteller. Kein Müll! Auch ökologische Fleischtassen sind lieferbar!
Unsere Produkte sind teilweise leichter als herkömmliche Erdölprodukte.
Sind hitzebeständig und mikrowellentauglich.
Viele europäische Handelsketten starten ab der nächsten Saison mit Werbekampagnen, in welchen sie dem Konsumenten mitteilen, dass bei bestimmten verpackten Produkten kein Müll mehr erzeugt wird.
Denken Sie bitte daran, dass auch Sie diesen Weg gehen können. Schlagen Sie bitte daraus Kapital als umweltfreundliches Unternehmen.
Die 2 Bilder im Anhang sollen nur als Anregung dienen.
Bitte geben Sie mir die Möglichkeit unsere ökologischen Alternativen vorzustellen.
Ich freue mich über Ihre Nachricht!
Alle unsere Produkte sind EU zertifiziert und tragen das Zeichen: OK-Kompost.
Soeben neu am Markt: Die kompostierbare Eierverpackung! Kein Müll!
Oder soll unsere Umwelt so aussehen?
Die Zukunft beginnt jetzt und hier!
Müll recyceln mag fortschrittlich sein, ist aber unlogisch!
Keinen Müll erzeugen ist besser, und auch notwendig!
Alfred Truchsess
Mühlstraße 21
A-8072 Fernitz
T: +43(0)664/8557417
alfred.truchsess@gmail.com
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July 19th, 2011 - 10:50
Hallo,
dieser Shop in den USA macht´s vor: jeder bringt die Verpackung für seine Lebensmittel selbst mit, in jeder Größe, gezahlt wird nach Gewicht.
http://in.gredients.com/
Ein Video darüber gibt es heute unter http://www.best-practice-business.de
Viele Grüße,
Anna
[Reply]
July 25th, 2011 - 17:55
Hallo Sandra,
ich bin auf euere Website über den Artikel in der Lebensart gestoßen und wollte mich nun für einen Newsletter oder Blog anmelden. Habt ihr so eine Möglichkeit?
Liebe Grüße
Alexandra
[Reply]
August 2nd, 2011 - 13:58
Liebe Alexandra!
Einen Newsletter in dem Sinn gibt es nicht, aber wenn Du mir an keinheimfuerplastik@aon.at schreibst, schicke ich Dir gerne die aktuelle Liste der plastikfreien Einkaufstipps zu und auch sonstige Neuigkeiten (Buch,…) sofern sie nicht eh am Blog zu lesen sind.
LG Sandra
[Reply]
August 8th, 2011 - 20:14
Hallo,
ich bin 24 Jahre jung, verheiratet und Mutter zweier süsser Jungs (1 1/2 und 3 1/2J). Seit ich meine eigene kleine Familie hab, versuche ich (wir) sehr gesundheitsbewusst zu leben (wir kaufen alles was wir nicht bei meinen Großeltern bekommen biologisch und direkt beim Bauern ein).
Deshalb bin ich jetzt nach dem Film “Plastic Planet” umso mehr schockierd, dass wir trotzdem eigentlich noch so “ungesund leben” und obendrein die Umwelt belasten. Ich bin Tagesmutter und möchte meinen eigenen als auch meinen Tageskinder ein Vorbild sein und ich möchte ihnen vermitteln das unsere Umwelt etwas ganz wertvolles ist, auf das man auch besonders acht geben muss. Bei den Spielsachen muss ich sagen das wir immer schon mehr aus Holz hatten, weil sie einfach mehr aushalten und weil mir Spielsachen aus Holz auch besser gefallen. Aber es gibt so viele andere Kleinigkeiten, die man eigentlich nie in Frage gestellt hat. Doch jetzt nach dem Film und zahlreicher Internetrecherchen tut man das…
Ich finde euer Projekt spitze und werde euch in Zukunft als meine Vorbilder sehen!
LG Tanja
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Sandra Krautwaschl Reply:
August 20th, 2011 at 12:07
Liebe Tanja!
Das freut mich sehr! Auch finde immer wieder neue Motivation durch Menschen, die mir in bestimmten Lebensbereichen zeigen, dass es auch “anders” geht!
Viel Glück und viel Spass dabei
Vielleicht findest Du dann ja nächstes Jahr auch noch ein paar neue Anregungen in meinem Buch über unser Experiment!
LG Sandra
[Reply]
August 10th, 2011 - 20:56
Das mit dem Umfüllen in Seifenspender und Glasbehälter praktiziere ich schon seit einiger Zeit. Sind Wettex eigentlich ebenfalls aus Kunststoff?
lg Char Ming
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
August 20th, 2011 at 12:04
Ja, normale Wettextücher bestehe aus Kunstfaser. Deshalb verwende ich normalerweise alte Waschlappen. Funktioniert sehr gut!
Es gibt aber auch Ökoschwammtücher, die kompostierbar sind, z.B. bei Panda – Versand!
LG Sandra
[Reply]
August 20th, 2011 - 15:26
Hi, kann sein, dass ich sie hier übersehen habe, aber ich möchte euch noch eine Alternative zu Einkaufstüten vorstellen. Hab sie letztens erst wieder entdeckt. Als die Mauer noch stand, hatten wir alle so ein Teil und es gibt sie immer noch.
Auch wir wurden nach dem Film “Plastic Planet” ziemlich vor den Kopf gestoßen und beim letzten Einkauf war es doch sehr deprimierend, das man nicht so einfach um Plastik herumkommt. Würde mich also freuen, wenn ihr weiterhin Alternativen für den Alltag findet und mitteilt.
http://www.manufactum.de/Produkt/189780/760981/Einkaufsnetz-Eisengarn.html?category=189780
[Reply]
August 21st, 2011 - 15:00
Hallo!
Vielen Dank für Deinen Link!
Ich bin ja gerade in der “Endphase” meines Buches über unser Experiment und seine Ergebnisse und dafür werdei ch auf jedenfall auch eine Sammlung aller Links und Tipps machen, die ich seit nunmehr fast 2 Jahren auf diesem Blog bekommen habe,
Auf jedenfall nicht den Mut verlieren!!!
LG SAndra
[Reply]
August 24th, 2011 - 19:59
Hallo,
ab wann ist dein Buch erhältlich?
lg Tanja
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
August 27th, 2011 at 19:21
Liebe Tanja!
Leider dauert es noch ein bisschen, Ich bin zwar schon fast mit dem Schreiben fertig, aber bis es dann verlegt und in den Buchhandlunen erhältlich its, wird es aller Voraussicht nach noch bis Ende Mai, Anfang Juni 2012 dauern…
LG Sandra
[Reply]
September 25th, 2011 - 17:05
Ich bin auch seit Jahren schon am Plastik-Vermeiden dran. In letzter Zeit, da Plastikflaschen auf Arbeit sicherer sind und leichter: Kaufe ich einen Kasten Wasserflaschen und einige Plastikflaschen und sobald die Plastikflaschen leer sind, fülle ich den Inhalt aus jeweils einer Glasflasche in eine Plastikflasche – ab und zu heiß ausspülen, besonders in den oberen Teil mit dem Finger rundum wischen und den Schraubteil gründlich abwischen. Ich benutze die Plastikflasche so lange, wie sie frisch riecht.
Mein Mann war erst dagegen, doch jetzt findet er es gut.
Gemüse ob gefroren oder eingemacht: nur aus der Pappe-Packung oder Dose oder Glas.
Wir bewahren Plastikbeutel auf und benutzen sie bis sie auseinanderfallen oder auch kurz vorher noch als Müllbeutel.
Daneben Stoffbeutel und Papiertüten.
Ich trinke aus Glasflaschen Milch.
Auch hier war erst mein Mann dagegen, doch jetzt kauft er mir sogar die Glasflaschen.
Ich habe einmal bei einer Firma gearbeitet, die abgelaufene Lebensmittel aus Tetrapacks verwertet hat – dabei erfuhr ich, dass es in den Firmen, bei denen Plastikabfälle hingelangen, entsetzlich stinkt.
Mir tun die Leute leid.
Seitdem wasche ich die Kunststoffbehälter immer, aber oft mit gebrauchtem Wasser u. mehrere zusammen, um Wasser zu sparen.
Auch entscheide ich mich, wann immer es geht, für Nachfüllbeutel oder für Produkte, die aus ganz dünnem Plastik bestehen, z.B. Joghurts von der bayrischen blauen Marke – plus Pappe Umverpackung um den dünnen Plastikbecher.
Die Joghurts in Glasbehältern, dafür will ich meinen Mann noch gewinnen.
Nur Mut – viele kleine Tropfen höhlen den Stein – je mehr plastikfrei leben, desto mehr wird die Industrie darauf aufmerksam
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
October 4th, 2011 at 21:10
Liebe Heidi!
Vielen Dank für Deine Schilderungen. Ich finde, sie zeigen sehr gut, wie sinnvoll man mit diesem Thema umgehen kann, auch wenn nicht alles 100%ig gelingt.
Auch ich versuche, überall dort, wo sich Plastik als Verpackungsmaterial nicht vermeiden lässt, den Umgang damit so sparsam wie nur irgendwie möglich zu gestalten. Viel Erfolg auch weiterhin und wie Du sagst: “Steter Tropfen höhlt den Stein!”
Lg Sandra
[Reply]
October 11th, 2011 - 07:15
Liebe Frau Krautwaschl!
Habe Sie in der Sendung “Am Schauplatz “gesehen,und war sehr beeindruckt.Ich hätte einige Stofftaschen zu verschenken.Vielleicht können sie mir eine Kontaktadresse zukommen lassen.Viel Glück weiterhin.
Lg Gamila Elrifaie
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
October 14th, 2011 at 13:28
Hallo!
Würde mich sehr über Ihre Stofftaschenspende freuen! Einfach an:
Sandra Krautwaschl
Hörgas 56
8103 Eisbach
LG Sandra
[Reply]
October 11th, 2011 - 08:45
Liebe Sandra,
danke für deine initiative und die vielen tipps auf dieser seite. du ersparst uns jede menge recherchearbeit! auf mich ist der funken schon übergesprungen. am anfang ist es aber schwer, realistisch zu bleiben und einzusehen, dass man nicht uneingeschränkt alles richtig machen kann. aber ich bin fest entschlossen, einen beitrag zu leisten.
meine kleine entdeckung: nudeln (spaghetti, penne und spiralen) von der marke despar kaufen (gibts im stinknormalen kleinen spar), sind in karton verpackt ohne blickfenster! leider nicht bio.
liebe grüße, irene
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
October 17th, 2011 at 07:50
Liebe Irene!
Freue mich sehr, dasswiedermal ein Funke übergesprungen ist!! Die Spar – Nudeln kenne ich, aber im moment hab ich gerade das problem, dass meine Tochter 3 Monate lang keine Wiezenprodukte essen soll. Für Dinkenudeln hab ich zwar ion unserer gegend eine Quelle, die mag sie aber nicht! Und Nudeln aus Maismehl hab ich wiederum bisher nur in Plastikverpackung gefunden….es gbt immer wieder neue Herausforderungen.
Andererseits denke ich mir in solchen Momenten auch oft: enn es einfach nur die Dinkenudeln gäbe, würde sie die auch ohen Murren essen…also werden wir wohl vorläufig einfach darauf zurückgreifen.
Lg und viel Spass beim Experimentieren!
Sandra
[Reply]
October 17th, 2011 - 20:13
Liebe Sandra,
ich finde es auch ganz toll, was ihr macht. Ich habe “Am Schauplatz” gesehen und auch für meine Familie und mich wieder einige neue Tipps und Anregungen geholt. Mein Mann und ich beschäftigen uns auch schon seit dem letzten halben Jahr mit dem Thema. Angefangen hat alles damit, dass wir unser Waschmittel und unsere Reinigungsmittel nun schon seit Mai diesen Jahres selbst herstellen. Was z.B. gänzlich plastikfreies Einkaufen betrifft, wird es uns hier in Wien nicht gerade einfach gemacht. Ich bin für alle Tipps und Infos sehr dankbar.
Liebe Grüße
Chris
[Reply]
Irene Reply:
October 19th, 2011 at 07:53
Hallo Chris,
ich bin aus Wien und funke hier einfach mal dazwischen… Es gibt hier tolle Biosupermärkte (da gibts noch Milch aus der Flasche) und auch das Biokistl, wo man zb Joghurt, Sauuerrahm, Säfte etc. im (Pfand)Glas bestellen kann.
Liebe Grüße, Irene
[Reply]
November 9th, 2011 - 20:16
Hallo Fam. Krautwaschl!
Auch finde es wie schon viele viele vor mir toll was ihr macht und wie ihr damit umgeht und lebt. Es ist ja gar nicht so einfach Plastik zu vermeiden. Doch auch ich bin ständig auf er Suche nach alternativen Lösungen. Den Film Plastik Planet habe ich schon mehere male gesehen – erschreckend was da abgeht.
Erschreckend war für mich heuer auch im Frühjahr der Urlaub in Jordanien. Mit dem Bus viele hunderte Kilometer durchs Land, mann schaut beim Fenster raus uns sieht zwischen viel Wüste, wenigen grünen Sträuchern, nur noch riesige Mengen an Plastik!!!!!
Seither befasse ich mich immer mehr mit dem Thema” Plastik” und “unnötig Müll”erzeugen.
Konnte dazu auch feststellen, daß es ja doch schon einige gute alternativen dazu gibt. ( bin auf ökologisches Einweggeschirr – Caterringeschirr welches sogar kompositerbar ist, diverse kompostierbare Hilfsmittel ( Papierschnüre, Mulchpapier, Biomüllsäcke usw.)für Haus und Garten gestoßen.) Bin nun am Testen wie alltagstauglich diese Produkte wirklich alle sind, kann aber bisher nur positves darüber berichten.
P.s: Freue mich schon auf Ihr Buch! Wünsche dazu noch gutes gelingen und gute verkaufserfolge
Liebe Grüße Eva
[Reply]
November 23rd, 2011 - 09:43
Liebe Familie Krautwaschl!
Vor knapp 2 Wochen habe ich den Artikel über “Kein Heim für Plastik” im Maxima-Magazin gelesen. Das hat mich nachhaltig beeindruckt. Wir haben uns sofort den Film gekauft und waren wirklich geschockt was da alles verheimlicht und bagatellisiert wird. Jetzt ich bin eifrig dabei unseren Haushalt zu “entplastifizieren”. Allen voran die Küche und alles was mit Nahrungsmitteln zu tun hat. Wir haben 3 Kinder das jüngste ist erst 1 1/2. Da gibts ganz schön viel Plastik (mit Windeln, Feuchttücher etc), aber ich hab schnell Alternativen gefunden. Nur das Einfrieren macht mir noch Probleme. Wie macht ihr das jetzt? Sind diese Kartoffelstärke-Sackerl wirklich eine Alternative?
Vielen Dank an Werner Boote und ihre Familie, daß ihr die Menschen wieder zum Nachdenken gebracht habt!!!
Gottes Segen! Alexandra
[Reply]
Sandra Krautwaschl Reply:
November 23rd, 2011 at 17:29
Liebe Alexandra!
ch halte die Naku Sackerln zum Einfrieren wirklich für unbedenklich, weil ich durch viele persönliche Gespräche zu dieser Firma einfach Vertrauen aufgebaut habe.
Allerdings friere ich alles, was möglich ist in normalen Rexgläsern oder Gläsern mit Schraubverschluss ein (auch Suppen!). Wenn man oben genug Platz lässt, ist das überhaupt kein Problem und die Gkäser haben den Vorteil, dass man sie immer wieder verwenden kann.
LG und viel Erfolg bei der weiteren Umstellung
Sandra
[Reply]
December 7th, 2011 - 19:23
Liebe Sandra und Familie!
Ich finde euer Experiment und eure Entscheidung für ein Plastik-freies Leben großartig. Ich werde mir heute den Film Plastic Planet ansehen,wer weiß was danach (hoffentlich)mit mir passiert.
Mein Freund und ich diskutieren auch oft darüber wie man die Welt verbessern koennte,man kann wohl nur im Kleinen anfangen, aber scheinbar,wie bei euch, Einiges damit ausloesen.Und darum geht es wahrscheinlich auch. Als ich den Bericht ueber euch im Fernsehen gesehen habe,war ich wirklich fasziniert.Man muss scheinbar einfach nur den ersten Schritt wagen und der Bequemlichkeit trotzen.
Vielen Dank fuer die Inspiration und alles Gute fuer die Zukunft!
lg Karina
[Reply]
Pamir Harvey Reply:
December 13th, 2011 at 17:00
Hallo!
Ich möchte gerne Sandra zu uns im AAI-Graz zu einem Diskussionsabend einladen.
Wie nimmt man Kontakt mir ihr auf?
Danke für jegliche Hilfe!
Pamir
[Reply]