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11Dec/1345

Eure Fragen – unsere Antworten: Vegan und Plastikfrei? (1)

Die Frage, ob und wie man veganen Lebensstil mit größtmöglicher Plastikvermeidung vereinbaren kann, ist gerade in letzter Zeit immer öfter an mich herangetragen worden. Hier nur eine kleine Auswahl von Anfragen, die sich auf dieses Thema beziehen. (Hier stellvertretend nur 3 Beispiele):

*Hallo ihr Lieben, Ich hab da eine Frage. Ich lebe vegan und möchte nun auch größtenteils auf Plastik verzichten. Mein Problem ist nur dass dann viele Produkte mit Leder, Wolle und co sind …. Gibt es auch “hoffnung” vegan und plastikfrei zu leben?
Liebe Grüße Elli

*Hallo Elli, mir geht’s ähnlich… Als plastikmeidender Vegetarier wandere ich gerade zum veganen Ufer, und besonders herausfordernd empfinde ich es, Tofu und Hülsenfrüchte zu bekommen… Ach so, ich sehe gerade, dass das gar nicht Deine Frage war ;-)In Sachen Schuhe bin ich mir auch noch nicht einig mit mir… [Bin gerade noch eher kulinarisch vegan ;-)] Anstatt Kleidung aus Schurwolle entscheide ich mich z.B. für Baumwolle…

*Hallo Sandra, ich habe dein Buch "Plastikfreie Zone..." gelesen und war sehr begeistert von dem Buch. Ich habe einiges dazu gelernt und versuche Plastik, wenn es geht zu vermeiden oder eine Alternative zu verwenden. allerdings ernähre ich mich vegan und somit ist es fast unmöglich auf Plastik zu verzichten, da Tofu und viele andere Produkte in Plastik verpackt sind. Wie würdest du das handhaben, wenn du vegan wärst? Und meinst du nicht, dass die vegane Ernährung ein großer Beitrag zum Umweltschutz ist? (co2 Ausstoß, Grundwasserverunreinigung, Abholzung des Urwaldes aufgrund tierischer Produkte).

Da das Thema sehr komplex ist und sich ja auch nicht ausschließlich auf die Ernährung beschränkt, werde ich meine Antwort in mehrere Beiträge verpacken. Wie schon oft in den letzten 4 Jahren habe ich mir auch bei diesem wirklich herausfordernden Thema die Frage gestellt, was man aus der Vergangenheit - genauer gesagt aus der Zeit, als es noch kein Plastik gab – lernen könnte. In diesem Fall lassen sich daraus aber keine ganz einfachen Schlüsse ziehen, denn als es noch kein Plastik gab, gab es in unseren Breiten wohl auch noch wenige Menschen, die sich ganz bewusst vegan ernähren wollten (wiewohl sicher aus anderen Gründen sehr viel weniger tierische Produkte gegessen wurden als heutzutage.)

Ich bin mittlerweile der Meinung, dass eine vegane Ernährun sowohl für unsere Gesundheit als auch für unseren „ökologischen Fußabdruck“ wahrscheinlich die günstigste Ernährungsform ist. In unserer (speziell in der österreichischen) Esskultur hat veganes Kochen allerdings derartig wenig Tradition, dass es auch schon ohne den zusätzlichen Anspruch, Plastikmüll zu vermeiden, teilweise relativ schwierig ist, entsprechend ausgewogene und abwechslungsreiche Mahlzeiten auf den Tisch zu bekommen.

In unserer Familie leben ja 2 Vegetarier (Peter und Marlene) und daher gibt es seit Jahren bei uns zu Hause kein Fleisch mehr – zum Leidwesen von Leonard, der der einzige echte „Fleischtiger“ in unserer Familie ist. Das Problem bei „Fleischersatzprodukten“ sowie bei vielen veganen Produkten ist aus meiner Sicht, dass es sich oft um „verarbeitete“ Lebensmittel handelt, deren Inhaltstoffe und Herkunftsländer ich teilweise auch eher kritisch sehe (z.B.: Palmöl, Hefeextrakt,…usw.). Ich bevorzuge die „puren“ Varianten und verwende als Eiweißquellen hauptsächlich Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen,…usw. am Markt beim Bauern oder im Bioladen offen), österreichisches Sojagranulat (offen im Bioladen) und Dinkelfilets im Glas (ähnlich wie Seitan) und Sojamilch in der Pfandflasche (Bioladen). Damit finden wir (als zumindest vegetarischer Haushalt) zum Glückim Allgemeinen das Auslangen. Dass es Tofu nicht offen zu kaufen gibt, ist für mich nicht nachvollziehbar, denn die Bioladenbesitzer, meinen durchwegs, dass der Umsatz groß genug dafür wäre. Tofu kaufe ich also einfach nicht.

Vegetarische bzw. vegane Ernährung ist für mich dann besonders sinnvoll (und wahrscheinlich auch am praktikabelsten), wenn die Nahrungsmittel möglichst unverarbeitet und regional erhältlich sind. Deshalb gehe ich bei unseren Versuchen, tierische Produkte wie Milch, Käse, Schlagobers, Topfen,…usw. zu reduzieren ziemlich pragmatisch vor. Und das entspricht auch meinen Erkenntnissen aus unserer „Plastikfreien Vergangenheit“:

Es gibt sie bei uns teilweise einfach längere Zeit gar nicht! Ich kaufe dann aber auch keine Ersatzprodukte und zwar gar nicht nur wegen der Verpackung, sondern, weil mir wie gesagt die Inhaltsstoffe oft nicht ganz geheuer bzw. einfach unbekannt sind und ich eben am liebsten Dinge esse, die ich auch kenne. Hier ein Beispiel der Inhaltsstoffe eines Sahneersatzes auf Sojabasis:

Zutaten: Sojadrink (Trinkwasser, Sojabohnen) (75 %), Pflanzenfett gehärtet (12 %), Invertzuckersirup, Erbseneiweiß, Emulgator: Mono- unmd Diglyceride von Speisefettsäuren (pflanzlich), Verdickungsmittel: Cellulose und Natriumalginat, Säureregulatoren: Kaliumphosphat und Mononatriumcitrat, Speisesalz, Aroma (pflanzlich)

Ich bin mir da – ganz abgesehen von der Plastikverpackung – einfach nicht wirklich sicher, ob ich das essen will – und deshalb kommt Schlagobers (Sahne) in jeglicher Form in unserer Küche eben nur mehr sehr selten vor. Wenn ich doch mal einen kaufe, dann Bioschlagobers im Pfandglas. Eier haben wir zum Glück von unseren eigenen Hühnern. Bei sämtlichen Milchprodukten hab ich leider im Moment noch keine bessere Lösung, als sie zu reduzieren. Aber das ist eben mein ganz persönlicher Weg, mit diesem Thema umzugehen und ich schließe auch nicht aus, dass sich meine Sichtweise diesbezüglich noch ändert.

Bei konsequent veganer Ernährung schränkt sich die Auswahl der Lebensmittel, wenn man zusätzlich auch noch Plastik vermeiden will, sicher ziemlich ein. Leider gibt´s da keine ganz einfachen Lösungen. Man muss wohl im Einzelfall entscheiden, welches Kriterium einem persönlich am wichtigsten ist.

Ganz wichtig ist mir aber noch, allen Veganern unter Euch Folgendes mitzugeben(ganz dem Motto meines Buches entsprechend):

Durch Euren Lebensstil tragt Ihr schon sehr viel zum „Gemeinwohl“ bei. Der Versuch zusätzlich auch noch Plastik weitgehend zu vermeiden, ist extrem lobenswert, sollte aber meiner Meinung nach immer von ausreichend Mut zum „Unperfektionismus“ und einer guten Portion Humor begleitet sein!

(Mehr zum Thema veganer Lebensstil – Bekleidung usw., in Kürze)

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Kommentare (45) Trackbacks (0)
  1. Tofu gibt es auch im Glas zu kaufen. Leider ungefähr doppelt so teuer wie in der Plastifolie. Gesehen habe ich diesen Artikel hauptsächlich in den großen Supermarktketten. Hier in Deutschland z.B. real und Kaufland. Bei Kaufland habe ich kürzlich noch eine Entdeckung gemacht: Dort gibt es sehr viele Bio-Produkte die sonst nur in Konservendosen erhältlich sind im Glas. z.B. Sauerkraut, passierte Tomaten, Kidney-Bohnen, Kichererbsen etc.

    Viele Grüße

    Mone

    [Reply]

    Mechthild (Nähe Emsland) Reply:

    Ich gebe bei den Bio-Produkten im Glas nur zu bedenken, daß das Glas ein Einwegglas ist. Die Energie, um es herzustellen, ist recht hoch und weil es üblicherweise nicht wiederverwendet wird (außer man tut dies selber zum Marmelade kochen oder ganz allgemein zum Einmachen), ist es auch gleich wieder Müll, aus dem erst wieder mit viel Energie erneut Recyclingglas hergestellt wird.

    Ich hatte schon Rewe hier in Deutschland angeschrieben, warum sie denn nicht neben den Pfandgläsern für Milch, Sahne und Joghurt auch solche für Quark und Gemüse anbieten.
    Man könnte sich doch auf Standardgrößen wie beim Bier oder beim Mineralwasser einigen und diese Pfandgläser dann für die verschiedensten Produkte nutzen, da sie keinen Geruch annehmen.
    Denn diese ewigen Einweggläser sind auch nicht das Gelbe vom Ei.

    Daher sehe ich, solange es trockene Kidneybohnen, Kicher- und andere Erbsen etc. nicht lose zu kaufen gibt, die Plastikverpackung noch als das umweltfreundlichere Übel an.

    Beim Sauerkraut gibt es jedoch eine Alternative: es wird auch lose aus Eimern oder aus dem Faß verkauft.
    Ich bekomme es z.B. bei meinem Biobauern lose aus dem (okay, auch ein Plastik-)Eimer.

    [Reply]

    Mone Reply:

    Die einzig wirklich umweltfreundliche Lösung wäre, wenn wir wie früher selber das Sauerkraut im Tontopf herstellen. Da das aber heute so gut wie keiner mehr machen möchte ist alles andere ein Kompromiss.

    Mir persönlich geht es beim Thema Plastik aber nicht nur um die Umweltproblematik sondern auch um die Gesundheit meiner Familie. Deshalb ist die Glasvariante für mich das kleinere Übel.

    [Reply]

    Christoph Reply:

    glas ist auf jeden fall die bessere wahl. es hindert einen ja niemand die gläser selbst weiter zu benutzen oder an freunde weiterzugeben, die einkochen – aber selbst wenn nicht und man entsorgt das glas im glascontainer, dann wird es zu 100 % recycled – plastik dagegen ist beim recycling extrem kompliziert, weil es soviele verschiedene sorten sind und polemisch gesagt, stellt man dann daraus parkbänke her, aber wer braucht schon soviele parkbänke oder plastikblumentöpfe???? also glas ist immer die bessere wahl und natürlich sparsamkeit und nur kaufen, wenn mans auch braucht. außerdem gibt glas weder weichmacher noch sonst irgendwelche giftstoffe ab.

    [Reply]

  2. Hallo!

    Das Thema “vegan und plastikfrei” treibt mich auch seit einiger Zeit um. Vor “Plastic Planet” und “Plastikfreie Zone” war ich auf dem Weg zum Veganismus; das hat sich jetzt geändert. Veganismus zeigt sich ja nicht nur beim Essen. Es geht auch um Leder, Wolle etc.

    Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass der Schaden durch Plastik so enorm groß ist, dass es für mich wichtiger ist, hier anzusetzen. Veganer hören das nicht gern, aber (wie gesagt, der Schluss, zu dem ich für mich gekommen bin, kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit) in der Natur ist “fressen und gefressen werden” das Prinzip. Und ein schlauer Mensch hat mal gesagt, alles Elend fing an, als der Mensch begann, sich nicht mehr als Teil der Natur zu sehen.

    Massentierhaltung etc. ist selbstverständlich indiskutabel, auch die Mengen, die heutzutage an tierischen Produkten verzehrt und verbraucht werden, sind jenseits jedes Natürlichen. Mir geht es jedoch mit den Inhaltsstoffen vieler veganer Ersatzprodukte wie Sandra. Einerseits versuche ich, Plastik zu reduzieren, andererseits esse ich mein Essen aus der Chemiefabrik? Das passt für mich nicht zusammen. Bevor ich mir ein industriell gepimptes Ersatzprodukt kaufe, greife ich letztlich wieder zum tierischen Produkt. Wobei ich das Qualpotenzial von Milchprodukten (auch bio!) inzwischen höher einstufe als bei Fleisch.

    Ich würde mich freuen, hier weitere Meinungen zum Thema zu lesen.

    Viele Grüße

    [Reply]

    Mechthild (Nähe Emsland) Reply:

    Es gibt doch nicht nur die Wahl: entweder ein industrielles Ersatzprodukt mit viel Chemie oder ein tierisches Produkt!

    Wie wäre es denn, sich selber sein veganees Produkt herzustellen?
    Das geht ganz ohne Chemie, erfordert aber ein wenig Kochkenntnisse und etwas Zeit.

    Warum denken denn so viele bei vegan an Tofu? Weil man damit Reklame macht und es einem daher sofort in den Sinn kommt?
    Andere Möglichkeiten werden leider selten in den Medien präsentiert.

    Wie wäre es denn z.B. mit selbstgekochter Erbsen-, Linsen- oder Bohnensuppe (natürlich ohne Fleisch)?
    Wenn man dann noch eine Scheibe trockenes Brot oder auch ein Brötchen dazu ißt, ist die Mahlzeit vom Eiweißgehalt her “so wertvoll wie ein kleines Steak”.

    Also kurz gesagt: die Kombination von Hülsenfrüchten (Erdnüsse gehören übrigens auch dazu) und Getreide ergeben eine hochwertige Aminosäure-, also Eiweißkombination.

    Das wäre z.B. das schwäbische Gericht “Linsen mit Spätzle” (Spätzle werden aus Mehl gemacht).
    Oder eine selbstgemachte Linsenpaste o.ä. als Brotaufstrich – in Kombination wieder ideal.

    Oder Pasta mit rote Linsen-Bolognese – wieder Getreide mit Hülsenfrüchten.
    Und wegen der kurzen Kochzeit von roten Linsen (nur ca. 12 Minuten) sind sie so schnell gar wie die Nudeln. Man hat also in nur 15 Minuten ein tolles, vollwertiges veganes Gericht.

    Man sieht: es braucht kein industrielles Ersatzprodukt.

    Apropos Linsen: die dafür genutzen Alblinsen habe ich in diesem Sommer selber auf meinem Balkon angebaut. Sie wachsen gut in Balkonkästen und brauchen vor allem beim Anbau im Garten oder auf dem Acker ein Stützgetreide, weil sie Rankpflanzen sind – im Balkonkasten kann man darauf verzichten, da es sie meist doch nicht stützt, da der Balkonkasten zu schmal dafür ist. Man kann als Stütze Nackthafer oder Weizen nutzen. Die bei der Ernte der Schoten herausfallenen Samen waren sofort wild gekeimt und gut gewachsen; ich habe sie wachsen lassen und es geht ihnen immer noch gut, trotz Temperaturen um die 0°C auf dem Balkon. Mal sehen, wann sie doch erfrieren – bei -7, -10 oder bei -15°C?

    Es wundert mich ehrlich gesagt, daß man zwar kein Fleisch essen will, dann aber doch Nachahmerprodukte ißt, die vom Geschmack und der Form her doch an Fleisch erinnern.
    Warum ißt man stattdessen nicht völlig anders?
    Es gibt Länder wie Indien, in denen, je nach Gegend, schon immer vegetarisch gegessen wurde.
    Man kann sich deren Rezepte als Vorbild nehmen.
    Oder es gibt auch viele vegane Rezepte aus der italienischen Küche.

    Und auch Margarine steckt voller Chemie – Butter kann man dagegen einfach selber herstellen: man nimmt den oben auf der Rohmilch schwimmenden Rahm ab, füllt ihn in ein Schraubglas o.ä. und schüttelt es für ca. 15-20 Minuten. Danach hat man Butter und echte Buttermilch (die im Handel angeboteten Buttermilch ist ein fettarmes Sauermilchprodukt, also etwas anderes).

    Margarine (oder auch Butter) in Backrezepten kann man ganz einfach ersetzen:
    Da sowohl Butter, als auch Margarine jeweils ca. 80% Fett und ca. 20% Wasser enthalten, kann man es beim Backen durch Rapsöl (läßt sich gut erhitzen und ist wegen seiner Omega 3-Fettsäuren sehr gesund) ersetzen, indem man 80% der Margarinemenge durch Rapsöl und die restlichen 20% durch Wasser ersetzt.

    Als Brotaufstrich brauche und gebrauche ich keine Margarine.
    Wenn, wie ausnahmsweise bei einem Marmeladenbrot, dann nehme ich den Rahm von der Rohmilch und schüttel mir meine Butter (wie oben beschrieben).

    [Reply]

  3. Ich verstehe immer nicht, wieso man vegan immer mit Tofu gleich setzt. Grad wenn ihr auf den ökologischen Fußabdruck und die Nachhaltigkeit achten wollt, schaut euch doch mal an, wie die Abholzung für Sojaanbau zugenommen hat. Und fairer Handel ist meist auch nicht vorhanden. Setzt doch auf die Pflanzen die man vielleicht selbst anbauen kann. Und wenn man nur mit dem Balkon beginnt. Jeder Schritt zählt. Ein super blog ist auch https://www.facebook.com/selbstversorgung

    Für Kleidung empfehle ich Baumwolle aus fairem Handel oder Hanf. Schuhe gibt’s auch vegan. Einfach mal im Internet suchen. Wer wirklich etwas ändern möchte, findet auch einen Weg. ;)

    [Reply]

    Sarina Reply:

    “Schuhe gibt’s auch vegan.”
    Aus Plastik?…

    Ich verstehe immer nicht, wieso man immer noch die Abholzung für Sojaanbau in solchen Diskussionen anführt. Der weitaus größte Teils des so angebauten Sojas landet als Viehfutter in der Massentierhaltung. Hier ist nicht der Tofuesser das Problem.

    Und nein, vegan wird nicht immer mit Tofu gleichgesetzt. Meist darf er in solchen Diskussionen allerdings exmeplarisch herhalten.

    [Reply]

    Mechthild (Nähe Emsland) Reply:

    Der hier in Deutschland und Österreich angebotene Tofu wird aus europäischen Sojabohnen hergestellt und ist gentechnikfrei.
    Denn Soja wird auch in Europa, d.h. in Süddeutschland sowie in Österreich und anderen Donauanrainerländern angebaut, allerdings in recht geringen Mengen – verglichen mit den Mengen aus den USA und Südamerika, die als Viehfutter genutzt werden und oftmals gentechnisch verändert sind.

    [Reply]

    Norman Reply:

    ““Schuhe gibt’s auch vegan.”
    Aus Plastik?…”

    Nein, ich meine nicht die Schuhe, die nur Vegan dranschreiben, weil sie dann hip sind. Ein bißchen den eigenen Kopf benutzen muss man schon. Aber es gibt Hanf, Baumwolle, Leinen, Naturkautschuk, oder wenigstens Recyclingmaterial, von bereits vorhandenem Plastik.

    “Ich verstehe immer nicht, wieso man immer noch die Abholzung für Sojaanbau in solchen Diskussionen anführt. Der weitaus größte Teils des so angebauten Sojas landet als Viehfutter in der Massentierhaltung. Hier ist nicht der Tofuesser das Problem.”

    Um das Viehfutter ging es in dem Thread doch gar nicht. Soja kann nur ein Übergang im Denkprozess sein. Doch dann darf man keinesfalls aufhören, sich zu verbessern und verändern zu wollen. Das meine ich damit nur. Denn genauso wie bei Bioprodukten wird es schwer, wenn immer mehr sie konsumieren. Und so natürlich auch beim Soja. Auf den Anteil bist du allerdings sofort bereit, zu verzichten, in dem du keine Tiere ist. Dann probiere dass doch auch mit dem restlichen, wenn auch kleineren Anteil. Ich fasse mir oft an den Kopf, wenn ich die ganzen Fleischersatzprodukte sehe. Wenn ich als Vegetraier Fleischersatzprodukte kaufe, dann ist das doch so als wenn ich als Nichtraucher mein ganzen Leben lang mit Nikotinpflaster rumrenne. Es gibt den natürlichen Weg, sich pflanzlich ohne Ersatzprodukte zu ernähren und alles was wir brauchen wächst auch hier. Ich fände es toll, wenn sich immer mehr daran erinnern würden, wie wir auch ohne große Maschinen, die nebenbei unnötig den Boden verdichten, jeder für sich was anbauen konnten und dann wurde das nötige gegen das im Überfluss getauscht. So hatte jeder was. Netter Nebeneffekt, Geld wird unwichtiger. Ich habe mal gelesen: In der Sowetunion haben die Kleingärten während Krisenzeiten den Großteil der Lebensmittelversorgung ausgemacht. Ein Kleingarten ist viel effektiver, dass wird dir wahrscheinlich auch jeder Landwirt bestätigen können. Tut dem Geldbeutel gut, tut der Umwelt gut, tut dem Körper und der Seele gut… Warum denn immer erst zum Supermarkt ein Tofusteak kaufen, wenn ich Sellerie im Garten habe und mir braten kann. Warum Aufdstrich im Supermarkt kaufen, wenn ich Zucchinis, Tomaten, Mais und anderes im Garten habe und nur pürieren brauche. Eine Kartoffel in 4 Teile und in die Erde damit. Und du hast im nächsten Jahr mehr Kartoffeln. Essensreste ohne Reue auf den Kompost. Und so weiter… Und wer keinen Garten hat, kann sich Gartengemeinschaften suchen oder aufbauen, die sich gegenseitig unterstützen. In den USA beginnen Guerillagärten auf den Dächern und den kargen Rasenflächen vor den Vororthäusern zu sprießen. Ich hoffe, du verstehst worauf ich hinaus will.

    [Reply]

    Mechthild (Nähe Emsland) Reply:

    “Essensreste ohne Reue auf den Kompost.”

    Hallo Norman,

    Du meinst sicher Küchenabfälle?
    Denn Essensreste kann man noch essen.
    Entweder am nächsten Tag, oder eingefroren auch noch einige Zeit später.

    Ein weiteres Problem ist nämlich die unglaubliche Lebensmittelverschwendung.
    Jedes 3. Schwein in Deutschland landet nicht im Magen, sondern im Müll!
    Mittlerweile bieten ja viele Supermärkte eine Ecke oder eine Kiste mit preisreduzierten Waren am oder kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum an. Leider sieht man nicht die Möglichkeit, neue Ware erst zu bestellen, wenn die vorhandene Ware fast oder ganz abverkauft ist. Und nicht einfach automatisch in einem bestimmten Rhythmus. Aber man will ja keine Kunden an einen anderen Supermarkt verlieren! Da sind einem dann Überbestellungen egal.

    Gerade um dies bestmöglich zu vermeiden, ist es wichtig, daß jede/r einzelne wieder den Wert, nicht nur den Preis eines Lebensmittels kennt.
    Dies geschieht am besten, indem man es selber anbaut.
    Man erfährt viel über die Natur (z.B., daß es derzeit keine Radieschen aus der Region gibt, die aber eine Biogärtnerei-Kundin heute auf dem Wochenmarkt kaufen wollte; als Alternative wurde ihr ein Schwarzrettich angeboten) und lernt die geernteten Produkte zu schätzen.
    Man weiß, wieviel Arbeit darin steckt (Gießen, Unkraut und Schädlinge entfernen, …), so daß man es nicht einfach wegwirft.

    So gab es bei meinem Biobauern Falläpfel von Streuobstwiesen zur kostenlosen Mitnahme.
    Die Äpfel lagen lange herum, weil sich keiner die Arbeit, sie zu verarbeiten, machen wollte.
    Ich habe insgesamt 3 kg mitgenommen, sie gründlich gereinigt und geschält.
    Die Schalen habe ich im Backofen – nur gerade eingeschaltet, ohne Temperatureinstellung – über Nacht getrocknet; sie ergeben zusammen mit einen Ring Sternanis einen tollen, einfachen Weihnachtstee. Und das Sternanis-Stück läßt sich 6-7 Mal wiederverwenden, selbst dann aromatisiert es noch den Tee.
    Aus den geschälten Äpfeln habe ich Apfelmus gekocht und in Twist-Off-Gläser gefüllt. Es wird bei Bedarf verbraucht.

    Gut, das Apfelmus könnte man einfacher kaufen. Den tollen Apfelschalentee findet man nicht so schnell im Laden. Und das ganze ohne die fast überall anzutreffenden Aromabeimischungen (denn auch natürliches Aroma ist künstlich, denn es stammt z.B. aus Holzspänen oder von Schimmelpilzen, aber nicht aus einer Frucht; einzig z.B. “natürliches Erdbeer- bzw. Vanille-Aroma” stammen wirklich von Erdbeere bzw. Vanilleschote).

    Wie ist es z.B. zu erklären, daß der Teebeutel einer lt. Zutatenliste alleinig aus Kräutern bestehenden Mischung beim Übergießen mit kochendem Wasser zischt? Wenn ich Tee von selber geernteten Kräuterblättern mit Wasser übergieße, zischt nichts.
    Also muß doch irgendein Zusatzstoff beigemischt sein. Da fängt doch die Verbraucherverdummung schon an.

    Leider sind die meisten Leute bei ihren Lebensmitteleinkäufen viel zu unkritisch, teils auch einfach nur uninformiert.

    Und um die von Dir erwähnten Gemüse selber anzubauen und zu verarbeiten, braucht man keinen Garten, es reicht ein Balkon. Ich mache das Balkongärtnern mit Nutzpflanzen schon seit 10 Jahren.
    Die Nachbarn sind nun schon immer gespannt, was ich nun schon wieder ausgesät habe, weil ich eben recht experimentierfreudig bin. :-)

    Mechthild (Nähe Emsland) Reply:

    Hallo Norman,

    sehe ich bezüglich Tofu/Soja/Balkonanbau genauso (siehe mein Kommentar zu dem vorherigen Beitrag).
    Ich hatte in diesem Jahr Alblinsen auf dem Balkon in Balkonkästen angebaut.
    Kann ich jedem nur empfehlen.
    Die Linsen (am besten in Bio-Qualität wegen des im konventionellen Anbaus vor der Ernte ausgebrachten Glyphosats (Roundup TM)) aus der gekauften Packung kann man zur Aussaat nutzen.

    [Reply]

    Norman Reply:

    Da ich dir oben nicht antworten konnte, ganz kurz hier: Ja natürlich. Ich meinte Küchenabfälle. Sorry.

    [Reply]

  4. Und noch ein link zum Thema Bio-Vegan. :)
    http://biovegan.org/

    [Reply]

  5. Ich sehe es eher wie Sarina. Der Chauvinismus des “Fleischfressers” – Mensch steht über Tier und darf Tier deshalb nutzen und fressen – wird bei den Veganern ja nicht aufgegeben. Sondern lediglich der Kreis derer, die man als gleichwertig und -würdig befindet, wird erweitert. Man bedient sich dann eben “eine Stufe tiefer” bei den Pflanzen. Vor wenigen Jahrzehnten hat man Neugeborene nicht für fähig empfunden, Schmerzen zu empfinden, weshalb es zahlreiche Lippenbändchendurchtrennungen, Beschneidungen und Nabelwundenätzungen ohne Betäubung gab. Inzwischen weiß man es besser. Das Säugetiere ebenfalls Schmerzen leiden können, gilt inzwischen als erwiesen und nur wenige Wissenschaftler streiten noch ab, dass dies auch für Fische gilt. Und nach allem, was man heute über Pflanzen weiß, muss ich bezweifeln, dass diese tatsächlich so bewusstseins-los sind, um nicht zu spüren, wenn man sie ab- oder zerschneidet, schält, kocht und isst. Was würden wir essen, wie uns kleiden, wenn sich herausstellte, dass ein Salat keineswegs gern gegessen werden möchte, es dem Lein nicht egal ist, dass man ihn ausreisst? Ist es nicht wixchtiger, sich bewusst zu werden, dass wir ein Teil der Natur sind, in der eben manche Tiere und Pflanzen von anderen gefressen werden, andere dagegen eher weniger? Und dass dies nicht bedeutet, statt Tieren jetzt eben Pflanzen auszubeuten, sondern eben nur zu nehmen, was man braucht.

    [Reply]

    Norman Reply:

    Diese Einstellung lob ich mir. Wir alle leben in einer Nahrungskette und das wir an dessen Kopf stehen, heißt nicht, dass wir alles horten und ausrauben dürfen, sondern unterstellt uns einer höheren Verantwortung, wirklich nur das zu nehmen, was wir brauchen, und immer an die Konsequenzen zu denken, damit wir den Kreislauf und die natürlichen Abhängigkeiten untereinander weder aus dem Gleichgewicht bringen noch zerstören. Doch mit dem Hirn, was uns im Laufe der Evolution gegeben wurde, scheinen wir immer weniger denken zu WOLLEN. Unsere angebliche Zivilisation ist zum Teil ein Rückschritt, wenn ich mir da die noch vorhandenen indigenen Völker oder die Tradition der Indianer anschaue.

    [Reply]

  6. Ich bin mir nicht sicher, ob Baumwolle die optimale Variante zu Schafwolle ist!?
    Ökologisch gesehen, ist Baumwolle eigentlich ein Wahnsinn – es werden enorme Mengen an Wasser zur Herstellung benötigt…
    Vielleicht wäre Flachs (Leinen) eine Alternative? Die wird sogar in Österreich hergestellt.
    LG, Claudia

    [Reply]

  7. Es ist nicht nur ein ökologischer Wahnsinn – Wolle über Leinen wirkt wie Funktionswäsche, kühlt im Sommer, wärmt im Winter und hält sogar Nässe ab. Baumwolle dagegen kann weder als Gewebe noch als Gestrick mit Leinen und Wolle (v.a. in der Kombination) mithalten. Wenn man plastikfrei leben will, kommt man nicht um Wolle und Leder herum.

    [Reply]

  8. Ich sehe schon – dieses Thema ist wie erwartet ein “heißes”!!!

    Ich finde Eure Beiträge extrem interessant und sehr vieles davon ist auch immer wieder Tei meiner Überlegungen.

    Da ich ja vor habe, sehr bald den 2. Teil zu “Vegan und Plastikfrei” zu schreiben, werde ich dort auch noch näher auf einige Eurer Argumente eingehen.
    Inzwischen jedenfalls schon mal Danke für die angeregte Diskussion!!

    LG Sandra

    [Reply]

  9. Hallo zusammen!

    Vegan und plastikfrei ist meiner Meinung nach wirklich gar kein Problem! Wir ernähren uns zum größten Teil vegan, jedoch nicht aus überzeugung, sondern weil uns das Projekt “plastikfrei” dazu zwingt. Wir haben zwar einen Bauern der uns sowohl Joghurt als auch Schlagobers und Milch im Mehrwegglas herstellt, aber der Preis dieser Produkte lässt mich manchmal gerne verzichten.
    Hülsenfrüchte kann man doch ganz einfach getrocknet aus dem Schüttkasten kaufen, sogar heimische Supermärkte bieten die im Karton an. Curry, Eintopf, Suppe, Humus. Wir ernähren uns definitiv nicht langweilig und ich kann meiner Kreativität beim Kochen durchaus freien Lauf lassen! Tofu macht übrigens eine befreundete WG selber, schmeckt ganz fantastisch. Eben. Deswegen einfach mal selber den Kochlöffel schwingen :)

    Lg aus eine plastikfreien WG!

    [Reply]

    Sylvia Reply:

    ‘Hülsenfrüchte aus dem Schüttkasten’ – Du meinst aus einem Pappkarton? Das klingt gut! Habe ich leider noch nirgndwo gefunden. Aber ich werde die Augen offen halten….

    [Reply]

  10. Hallo Sandra,
    wenn Dir die gekauften Sojaprodukte nicht geheuer sind dann schau mal bei http://www.zumursprungzurueck.com vorbei. Das ist eine nette Bloggerfamilie die fast alles selber herstellt. Du findest Rezepte von Sojamilch, Sojasahne zum kochen, Sojaschlagsahne und Sojakäse aus Okara dem Abfallprodukt das bei der Milchherstellung anfällt.

    Liebe Grüße aus NRW

    Rita

    [Reply]

  11. Hallo zusammen,

    ich habe in Deutschland in Viernheim (Nähe Mannheim/Heidelberg) einen Asialaden entdeckt, in dem Tofu selbst hergestellt wird. Dort werden die Tofustücke bis zum Kauf in einer großen Schüssel aufbewahrt. Wenn man da mit einem eigenen Gefäß kommt, wird er sicherlich auch gerne dort hineingetan.
    Evtl. wäre die Nachfrage in Asialäden eine Möglichkeit um frischen und unverpackten Tofu zu bekommen.
    Ich ernähre mich zwar seit kurzem vegan, bin kein Tofu-Fan und kaufe inzwischen fast nur noch in der Gemüseabteilung ein und kaum noch abgepackte Lebensmittel, daher stellte sich mir die Frage nach Tofu bisher nicht. Auch durch meine neuen Essgewohnheiten habe ich schon sehr viele Kunststoffe reduziert.
    Auf dieses Thema bin ich die Tage gestoßen, da ich auf YouTube über meine neue Ernährungsweise Videos suchte und bewussterer Umgang mit der Umwelt gehört da natürlich auch dazu.

    Viele Grüße
    Dani

    [Reply]

  12. Was haben Veganer gegen Schurwolle?
    Es ist doch Tierquälerei, die armen Tiere nicht zu scheren! Und Verschwendung ist es, wenn die Wolle Aufgrund bevorzugter Baumwollkleidung weggeworfen werden muss..

    Schäfer die für den Erhalt von Kulturlandschaften ihre Schafsherden halten, pflegen und scheren, müssen Aufgrund von billiger Importware ihre Wolle verbrennen(oder kompostieren, aber das ist nicht gerade einfach.)

    Jeder dem die heimischen Schafsrassen der Erhalt von Magerwiesen und Streuobstwiesen sowie der Heidelandschaften am Herzen liegen, sollte sich mal ein paar Strickpullis aus heimischen Landen zulegen!

    [Reply]

  13. Companies Previously Laugh at japan – Now We laugh at them

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  14. Eure Fragen – unsere Antworten: Vegan und Plastikfrei? (1) « Kein Heim für Plastik – das Experiment zum Film Plastic Planet
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    jlsfozys http://www.gdf5xh176k3wrt16i99f6sh146wu50s5s.org/
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