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14Nov/0914

Einladung zu einem plastikfreien Geburtstagsfest

Geburtstag ohne Plastik - Holzschüssel

Geburtstag ohne Plastik - Holzschüssel

Wie die meisten von Euch sicher bereits wissen, fällt mein Geburtstag heuer in die Zeit eines (hoffentlich nur) fast unmöglichen Experiments!
Daher bietet es sich natürlich an, den Beginn unseres plastikfreien Einkaufsmonats und mein Geburtstagsfest zusammenzulegen und beides gemeinsam angemessen zu feiern. Da im Zuge unserer Hausräumaktion einiges an Plastik entfernt wurde, habe ich einen speziellen Geburtstagswunsch:

Ich habe eine kurze Liste von Dingen zusammengestellt, die uns jetzt sozusagen „fehlen“ und würde Euch im Sinne des Experiments bitten, bei Euch zu Hause, bei Eltern, Großeltern, Geschwistern,…usw. nachzuschauen, ob nicht genau irgend so ein, natürlich plastikfreies Teil irgendwo herumsteht oder liegt, das keiner mehr braucht.
Wenn Ihr etwas Entsprechendes findet, so würde ich mich sehr darüber freuen, wenn nicht, dann ist Eure Anwesenheit genug Geschenk!! Bitte aber NICHTS extra kaufen!!! Sollten zu viele gleiche Dinge mitgebracht werden, könnt Ihr ja untereinander tauschen oder sie einfach wieder mitnehmen. Ich stell mir das jedenfalls sehr lustig vor……. Ich hoffe, Ihr auch!

Sollte jemand einen Kuchen oder Aufstrich mitbringen wollen, so hoffe ich, dass Ihr Euch dem Motto entsprechend innovative Transportverpackungen einfallen lasst. Bin schon sehr gespannt! Da wir Gulasch (auch für VegetarierInnen), Kastanien und Getränke vorbereiten gebt mir bitte zwecks Mengenberechnung kurz telefonisch Bescheid, ob Ihr kommen werdet.

Geburtstag ohne Plastik - Gläser

Geburtstag ohne Plastik - Gläser

Nun zur Liste:

• 4-5-alte Holzsessel
• Metall- ,Holz- oder Korbmistkübel
• Salzstreuer
• Pfeffermühle
• Alu- oder sonstige Metalldosen (für Jause usw.)
• Holztruhen oder Kisten mit Deckel in verschiedenen Größen (für Kinderspielzeug, Kleinkram,…usw.); ev. auch stabile Schuhkartons
• kleines Tischerl oder Nachtkasterl
• Seifenablage (Holz?, Metall)
• Brotdose
• Metalltrichter zum Umfüllen von Flüssigkeiten
• Vorratsbehälter (Keramik, Glas, Metall, Holz); z.B.: alte Einrexgläser

Also, viel Spaß beim Durchstöbern Eurer und sonstiger Haushalte!!!
Ich freue mich sehr auf ein lustiges und gemütliches Fest mit Euch!

Bis bald
Sandra Krautwaschl

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Kommentare (14) Trackbacks (0)
  1. Ich finde es ZU schade, nicht eingeladen zu sein ;-)
    Nein wirklich ich finde das ganz interessant, zu lesen, welche Plastikgegenstände euch schon abgehen… Warte nur noch auf die Zahnbürsten :-)
    Liebe Grüße

    [Reply]

  2. Liebe Sandra, ich habe wieder ein Kapitel durchgelesen – die Beschreibung von der Vorgeschichte für Deine Geburtstagswünsche war sehr lustig. Auch die Idee, gebrauchte passende Dinge aus dem Freundeskreis zu wünschen!
    Zur Liste nun meine Meinung:
    Alte Holzsessel ist sehr gut. Wir haben auf unserer Terrasse auch ein Sammelsurium an alten Holzsesseln von der ganzen Verwandtschaft. Seit Jahren weigere ich mich, diese zu entsorgen und durch neue Plastik-Gartenstühle zu ersetzen. Letzten Sommer hat mein Mann endlich zugestimmt, diese ein bisserl zu renovieren. (Steht noch auf der Warteliste!)
    Holzkisten und -Körbe ist auch gut, aber bei all den gewünschten Alu- und Metallgegenständen bin ich der Meinung, daß die Ökobilanz für Plastik besser ist.
    Warum verwendet Ihr denn Euer Tupperware nicht?! Es ist doch besser, ein einmal für gutes Geld und in gutem Glauben erworbenes, langlebiges Plastikprodukt möglichst lang und oft zu verwenden, als es zu entsorgen und was Neues anzuschaffen.
    Bis zum nächsten Thema LG Lucia

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Lucia!

    Da es sich um gebrauchte Metallbehälter handelte (die einzigen Aludosen, die wir verwenden, sind aus dem alten Campingfundus eines Freundes), hab ich da wegen der Ökobilanz keinerlei Bedenken. Unsere Tupperware haben wir zwar nicht entsorgt, aber – wie Du in einer anderen Geschichte nachlesen kannst- vorläufig in unserem leeren Stall gelagert. Durch die Informationen aus “Plastic Planet” und auch durch genauere Nachforschungen zum Thema Bisphenol-A und Weichmacher habe ich herausgefunden, dass auch Tupperware solche Stoffe enthält und abgibt und ich sie deshalb wegen der potentiellen Gesundheitsgefährdung prinzipiell nicht mehr verwenden möchte. (Wobei es sicher sein kann, dass es z.B. für Urlaube einmal eine Ausnahme gibt.)

    Ich habe die Plastikbehälter auch schon allen möglichen Leuten angeboten (kostenlos wohlgemerkt), aber da in meinem Umfeld, fast alle Plastic Planet gesehen haben, wollte sie bis jetzt keiner haben.

    Mir ist bekannt, dass Alu sehr energieaufwändig in der Produktion ist (auch das hab ich glaub ich schon mal geschrieben) und es auch gesundheitliche Bedenken gibt, aber da wir nur die beiden gebrauchten Boxen, hauptsächlich zum Transport vom Geschäft nach Hause verwenden, kann ich das jedenfalls eher vertreten als Tupperware, vor der mir mittlerweile ehrlich gesagt fast ein wenig graust…
    Zur Aufbewahrung von Lebensmitteln verwende ich übrigens fast ausschließlich alte Rexgläser, was ausgezeichnet funktioniert.

    Zu Deinem letzten Kommentar:
    Ich bilde mir zwar ein, dass ich es auch in irgendeiner Geschichte mal erwähnt habe, aber natürlich ist es Teil unseres Experiments gewesen, dass wir keinesfalls mehr Wege und vor allem absolut keine extra Wege mit dem Auto zurücklegen, um plastikfrei einzukaufen.
    Wie Du vielleicht aus meinen bisherigen Antworten erkennen kannst, geht es mir ja nicht um Plastikvermeidung als Selbstzweck, sondern um eine sinnvolle Ergänzung beim Versuch einen möglichst nachhaltigen Lebensstil für unsere Familie zu finden.

    Im Übrigen denke ich, dass es natürlich in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt, in seiner Lebenssituation Umsetzungsmöglichkeiten für so einen Lebensstil und natürlich auch für die Vermeidung von “Wegwerfplastik” zu finden. Allerdings bin ich mir sicher, dass es schon extrem viel bringen würde, wenn Jede(r) nur das tun würde, was für ihn/sie ganz leicht geht.

    LG Sandra

    [Reply]

  3. Liebe Sandra, vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
    Meine Kritik an den Metallbehältern bezog sich nicht nur auf die gebrauchten zum Geburtstag, sondern auch auf die Einkaufsliste mit den zu kaufenden Alu-Jausenboxen, und die Erzählung von den weiten Wegen, ohne dass Ihr sowas gefunden habt.
    Es würde mich interessieren, wo ich die Informationen über Tupperware nachlesen kann. Wir verwenden es seit über 40 Jahren ohne merkliche gesundheitliche Beeinträchtigung. Ich bin zwar auch nicht mehr so begeistert davon und kaufe es schon länger nicht mehr nach, aber ich halte es einfach für das kleinere Übel angesichts der Wegwerf-Plastikflut.
    Wenn Du es unbedingt loswerden willst, wären vielleicht Flohmärkte eine Lösung.
    Ausserdem würde ich gern wissen, was Du zum Aufbewahren im Kühlschrank und Einfrieren statt der Plastikbehälter ( ich verwende auch Eis- oder Margarinedosen) hernimmst?
    Den Film “Plastik-Planet” habe ich noch nicht gesehen, kenne aber die Inhaltsangabe und einige Publikationen zum Thema. Ich bin allerdings der Meinung, daß diese erschreckende Situation nicht durch mässigen ,verantwortungsbewußten Gebrauch der Dinge verursacht wird, sondern durch gedankenlose, verantwortungslose, skrupellose Entsorgung. Ich habe z.B. selbst erlebt, wie wir auf einem Schiff alles brav in die Abfallkübel gaben, und ein Steward diese ins Meer kippte! Ich nehme auch an, daß Entsorgunsfirmen zwar nicht wenig kassiert haben, aber nicht die entsprechende umweltgerechte Leistung dafür erbracht haben!
    Ihr habt Euch, offensichtlich unter dem Eindruck des Films, auf die Vermeidung von Plastik konzentriert.
    Es entsteht schon der Eindruck, dass Euch das das Allerwichtigste ist. Z.B. lauft Ihr anderen Verpackungen nach, beanstandet die Plastikverschlüsse (was sonst?!) an Metalltuben, und überseht dabei, daß möglicherweise die Metalltuben das größere ökologische Problem sind.
    Diese Übergenauigkeit ist aber immens wichtig für Euer Projekt, denn es demonstriert anschaulich, wie allgegenwärtig die Plastikflut ist, und wie schwer es ist sich ihr zu entziehen, bezw. Alternativen zu finden.
    Meine Kommentare sollen kein Vorwurf sein, sondern konstruktive Kritik, Denkanstösse, denn ich bin mit dem letzten Satz Deiner Antwort ganz einer Meinung!
    Bis zum nächsten Mal LG Lucia

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Lucia!

    Vielleicht solltest Du Dir doch den Film anschauen.
    Was Plastik betrifft geht es mir eben nicht ausschließlich um das Müllproblem, sondern auch sehr stark um die verwendeten Inhaltsstoffe, deren gesundheitlichen Auswirkungen sich nicht (oder zumindest nur bei sehr hoher Konzentration) in akuten Vergiftungserscheinungen bemerkbar machen, aber z.B. zu Unfruchtbarkeit beitragen können. Aber ich denke da müsstest Du Dich mal auf den gleichen Stand bringen, damit wir darüber weiterdiskutieren können.

    Die weiten Wege von denen Du sprichst haben wir an einem Samstag in Graz zu Fuß und mit der Straßenbahn zurückgelegt, wobei Du natürlich Recht damit hast, dass es uns in der “Experimentphase” vorerst einmal darum ging, aufzuzeigen, wie schwer oder leicht es ist, Plastik beim täglichen Familieneinkauf gänzlich zu vermeiden.
    Ob Metalltuben allgemein ein größeres ökologisches Problem sind, trau ich mich mit meinem jetzigen Wissensstand nicht zu beurteilen. Grundsätzlich hat unser Experiment zumindest für unsere Familie aber dazu geführt, dass wir versuchen, Verpackungen jeder Art so sparsam wie möglich zu verwenden.
    Zum Einfrieren verwende ich in erster Linie Rexgläser (gibt es ja in verschiedenen Größen) und für Dinge, die dafür zu groß sind Papier oder die Bioplastiksackerl aus Maisstärke von der Fa. Naku(kann man unter “Alternativprodukte” bestellen).
    Viel Spaß beim Ausprobieren.
    Sandra

    [Reply]

  4. Liebe Sandra, nun habe ich mir Deine Antwort durch den Kopf gehen lassen. Den Film kann ich mir zwar leider nicht ansehen, habe aber ziemlich viele Infos darüber nachgelesen.
    Wir hatten während meiner “überaktiven” Zeit beim Umweltausschuss auch viele Infoveranstaltungen, Bücher, Vorträge, Filme über verschiedenste umweltrelevante Themen. Wir hatten auch gewisse Schock-Erlebnisse(Seveso, Tschernobyl), die uns wieder Auftrieb und neue Mitstreiter brachten.
    Ihr werdet Euch vielleicht noch an den Film “We feed the world” erinnern, mit der ganzen Bandbreite an Reaktionen, von “Was kann man denn überhaupt noch essen, ohne Gesundheitsgefährdung, bezw. ohne schlechtes Gewissen gegenüber den ausgebeuteten Naturvölkern” bis zu “Diesen Schwachsinn, diese erfundenen Lügen könnt ihr doch nicht glauben!”
    Ich verstehe Eure Besorgnis, besonders nach so einem Film, sehr gut. Solche “Aufdeckung” hat es schon oft gegeben, es gibt zu jeder These eine Antithese, und zu jeder Studie eine Gegenstudie. Der normale Konsument kann das alles gar nicht verstehen. Ich werde oft den Verdacht nicht los, daß es sich um gezielte Aktionen handelt, um alte Produkte schlecht zu machen und neue auf den Markt bringen zu können. Aus meiner langjährigen Erfahrung habe ich aber den Schluß gezogen, daß es nichts bringt, in Panik zu geraten, sondern alle Fakten sorgfältig abzuwägen. In Bezug auf Plastik bedeutet das:”So wenig wie möglich, und soviel, als unbedingt nötig.” Daran halte ich mich seit Jahrzehnten, und unsere Müllmenge, bes. Verpackung, im Vergleich zu andern gibt uns recht.(Oft nur 1/4 !)
    Deine Tipps zum Einfrieren: Ich hab mir gleich den Inhalt meiner Kühltruhe angesehen und finde nicht viel, das ich in Gläsern einfrieren könnte. Mit Papier trocknet alles aus, habe ich bei einem alten Verwandten beobachtet. Die NAKU -Sackerl werde ich mir ansehen, bin aber grundsätzlich eher gegen die Verwendung von Lebensmitteln für diesen Zweck. Wir hatten solche Produkte schon öfter, sie haben sich aber auf Dauer nicht bewährt und sind schnell wieder vom Markt verschwunden.
    Nun für die nächste Zeit noch alle Gute! LG Lucia

    [Reply]

  5. Hallo Sandra,

    habt Ihr bereits eine Seifenschale? Bei uns steht seit Jahren ein hübscher tiefer Glasteller mit Steinen ausgefüllt um darauf die Seifen ab zu legen. Sie trocknen bestens und ab und zu werden die Steine mal mit gespült und das wars. Meine selbst gemachten Seifen fühlen sich darauf sehr wohl ;) und unsere Plastikablage mochten die nie- dadurch wurden sie immer so glitschig schmierig.
    Viele Grüße
    Nicole

    [Reply]

    Morgan Reply:

    Eine Frau in Worms, deren handgesiedete Kräuterseifen wir sehr gerne benutzen, gab mal den Tipp, die Seifen auf einem Luffah-Handschuh zu deponieren. Durch die lockere Struktur kommt überall Luft heran, das Luffah verrottet nicht in der Feuchtigkeit und die Seife kann vom Luffah auch nicht einfach davonglitschen.

    Die Idee mit den Steinen gefällt mir auch sehr gut – habe sie leicht abgewandelt mit blauen und klaren Glassteinchen in einer muschelförmigen Glasschale die eigentlich als Gratinförmchen gedacht war ;)

    [Reply]

  6. Ich finde das soooooooooooooooooooooooooooooooo toll xD
    L.G Marlene :) )))))))))))))))))))))))))))))))

    [Reply]

  7. Hallo Sandra,
    ich habe eben mit Begeisterung dein Seite entdeckt. Mich würde es mal interessieren wie du Kuchen backst. Eine Form ohne Teflon oder Silikonbeschichtung ist ja heutzutage kaum noch zu finden. Spontan fallen mir nur die alten Backformen von Oma ein, die man noch einfetten musste (die man aber kaum noch zu kaufen bekommt)…

    Viele Grüße,
    Nadine

    [Reply]

  8. Also ich habe Backformen von Dr. oetker. Die sind aus Schwarzblech bzw. emailliertem Blech.
    Backeigenschaften sind ganz toll und es gibt eine riesige Auswahl, zB bei Amazon. Es gibt auch Backformen aus Glas, aber die sind imho nicht empfehlenswert.

    [Reply]

  9. Hallo Morgan,
    wieso sind Glasformen nicht empfehlenswert (ich benutze zum Überbacken immer eine Glas- oder Porzellanform)? Wir haben ein paar Weck-Gläser zu Hause und versuchen uns nun erstmal an “Kuchen im Glas”. Da wir nur zu zweit sind, hoffe ich, dass diese Größe erstmal ausreicht. Die emaillierten Backformen gefallen mir gut, da werde ich mir wohl bald eine zulegen, danke für den Hinweis.

    Viele Grüße,
    Nadine

    [Reply]

  10. Ist ne persönliche Einschätzung meinerseits. Die Kuchenkrusten werden in Glas irgendwie nicht so schön knusprig und braun, wie ich es gerne habe. Und manchmal bleibt der kuchen auch etwas hängen.
    Bei Kuchen im Glas ist das ja nicht so wichtig, den kann man ja gleich so verschenken :)

    [Reply]

  11. Ich backe alles in Riess Formen, bekommt man oft auf Flohmärkten (manchmal sogar fast neu).
    Kommen aus Österreich sind CO2 neutral und bei Nickelallergie unbedenklich. Wenn du sie dann noch am Flohmarkt kaufst nachhaltig auch ;)

    Zum Kleben bleiben, vorher mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben! :)

    Liebe Grüße
    Cornelia

    [Reply]


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