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10Dec/143

Ein Fall von Zivilcourage ruft nach Nachahmung

Der Fall der Grazer Bioladenbesitzerin Ushij Matzer hat in den letzten Tagen für Aufregung gesorgt. Der Protest gegen eine Geldstrafe, wegen ihrer Weigerung Holzutensilien aus ihrem Laden zu verbannen und gegen Plastikteile zu ersetzen, ist ihr sogar ein paar Tage Ersatzfreiheitsstrafe wert.

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Endlich wehrt sich auch einmal eine Wirtschaftstreibende  mal medienwirksam gegen die absurde Reglementierungs – und Einschränkungskultur, die in den letzten Jahren immer groteskere Blüten treibt – und so gut wie immer negative Auswirkungen für Umwelt, Ressourcenverbrauch, Klimaschutz und alle Formen des vernünftigen Einsparensund Zusammenlebens hat.

Ich erlebe die Auswirkungen diverser Verbots- und Verordnungsauswüchse seit 5 Jahren als Konsumentin. Wenn ich mit meinen Edelstahldosen an einer Feinkosttheke Käse oder Wurst einkaufen wollte, habe ich immer wieder (und die LeserInnen dieses Blogs haben das vielfach bestätigt) zu hören bekommen: „Das dürfen wir nicht!“ „Aus hygienischen Gründen ist das nicht erlaubt!“ „Sie könnten mit Ihrer Dose Keime einschleppen.“…..usw.

Bis jetzt habe ich dennoch immer bekommen, was ich wollte (und vor allem nichts, was ich nicht wollte!) Auch wenn es dazu manchmal nötig war, die Dose in der Luft zu halten und den Käse hineinwerfen zu lassen oder mit der Chefin oder dem Chef zu sprechen.

Aber das ist einfach meine Form des friedlichen, zivilen Widerstandes gegen (angebliche) Vorschriften, die offenkundig nicht unserem Wohl sondern maximal unserer Obrigkeitshörigkeit, kollektiver Verdummung oder der systematischen Untergrabung des gesunden Hausverstandes dienen.

In Bioläden, diversen Spezialgschäften, auf Bauernmärkten oder bei Dirketvermarktern war es bisher leichter der Plastik(verpackungs)flut nebst diversen Schadstoffen, Weichmachern, und chemischen Zusätzen zu entkommen.

Ziel muss es sein, dass das umwelt- und gesundheitsschonende Einkaufen auch in jedem Supermarkt wieder selbstverständlich und für alle Menschen möglich wird (Zum Glück gibt es ja auch da positive Beispiel….).

Da ist die Politik gefordert, endlich wieder sinnvolle Rahmenbedingungen zu schaffen und wir KonsumentInnen indem wir uns nicht jedes angebliche Verbot gefallen lassen. Und natürlich braucht es auch Wirtschaftstreibende wie Fr. Matzer, die mit einer klaren Haltung zeigen, dass Gesetze für Menschen da sind – und nicht umgekehrt!!

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Über Sandra

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Kommentare (3) Trackbacks (0)
  1. Ziel, Sandra, muss es sein, “normale” Supermärkte mit giftigen Lebensmitteln, die bei ihrer Produktion schon die Umwelt belastet haben, durch Bioläden mit gesunden Bioprodukten zu ersetzen. Wir können uns normale Supermärkte und ihre “normalen” Produkte genau so wenig wie Plastikverpackungen leisten.

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