Kein Heim fuer Plastik Kein Heim Heim fuer Plastik Plastic Planet Das Buch zum Film bestellen

Das Experiment

KEIN HEIM FÜR PLASTIK - DAS EXPERIMENT ZUM FILM PLASTIC PLANET

Familie Krautwaschl aus Graz versucht einen Monat ohne Plastik zu leben.

Plakat Experiment Kein Heim fuer Plastik

Das Plakat zum Film-Experiment

Was kann ich persönlich tun? Womit ersetze ich das Plastik in meinem Haushalt, in meiner unmittelbaren Umgebung? – Das sind die Fragen, die im Gästebuch von „Plastic Planet“ nach dem Kinostart vielfach gestellt wurden. Nach dem Kinobesuch wurde diskutiert, in Frage gestellt, Küchenschränke wurden durchforstet. Die Steirerin Sandra Krautwaschl und ihre Familie haben sich gleich nach der Grazer Premiere von „Plastic Planet“ entschlossen, diese Fragen für sich zu beantworten. Sie wollen den Versuch wagen, einen Monat lang ohne Plastik zu leben.

„Kein Heim für Plastik“ ist das Experiment zum Dokumentarfilm „Plastic Planet“,  den seit seinem Start im September mehr als 85.000 Menschen gesehen haben und der immer noch in den Kinos läuft.  Diese Homepage, dieser Blog wird das Experiment dokumentieren und begleiten. Es soll Antworten auf die Fragen liefern, die Werner Bootes „Plastic Planet“ aufwirft.

Es  geht weder um Verzicht noch um Rigorosität. Vieles kann und will man nicht entbehren, nicht den Computer, den Fernseher, das Handy, den Kühlschrank und den Staubsauger. Doch bei vielen anderen Produkten hat man die Wahl, da sie entweder aus Plastik oder aus Glas, Holz, Metall, Keramik oder pflanzlichen Fasern hergestellt wurden. Nur, wo finde ich diese?

youtube-logo

Zum Trailer KEIN HEIM FÜR PLASTIK

Das Experiment zum Film, in dem Sandra Krautwaschl und ihre Familie ab 14. November leben, wollen sie bis Ende des Jahres betreiben und durchhalten. Sie wollen Plastik nicht generell verbannen, sondern eine Plattform schaffen, auf der sie und andere Konsumenten Erfahrungen austauschen und Wünsche ausdrücken können. Auf diese Weise helfen sie einem Nischenmarkt zu wachsen, indem nachhaltige oder Bio-Produkte schneller und weiter verbreitet werden, und fördern verantwortungsvolle Hersteller von gesünderen und Ressourcen schonenden Produkten.

Teilen Sie uns Ihre Vorschläge, Tipps und Anregungen mit, wie Plastikgegenstände durch alternative Produkte ersetzt werden können und wo diese zu bekommen sind.

Kommentare (36) Trackbacks (0)
  1. auf die Frage, wo gibt es plastikfreie Gegenstände, hier ein guter Versandhandel:

    http://www.manufactum.at/home.html

    wie annodazumal in Holz, Porzellan, Metall, Glas, Baumwolle……

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Danke für den super Tipp! Da lässt sich auf jeden Fall einiges finden (z.B.Gewürze in Glas oder Metall verpackt), was bis jetzt nicht so leicht zu finden war. Außerdem find ich´s immer gut, wenn man mehrere Quellen zur Verfügung hat. Lg sandra

    [Reply]

    Edith Reply:

    Ich hab mir den Link auch angesehen die Sachen sind zum Teil ja recht teuer

    [Reply]

  2. Ich gratuliere der ganzen Familie zu diesem Experiment! Ich versuche auch, nach dem ich den Film Pastic Planet gesehen habe, unseren Plastikkonsum zu reduzieren. Ich bin dabei auf einige Schwierigkeiten gestoßen, vor allem hat mich die Frage beschäftigt: Wie friere ich Lebensmittel ein? Biber Umweltversand bietet sehr nützliche Dinge an, wie z.B. Gefrierboxen aus Glas, Hornkämme,…
    Viel Erfolg bei diesem Experiment!

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Dagmar!

    Vielen Dank für die bestärkenden Worte!
    Was das Einfrieren betrifft, sind wir gerade dabei einige ALternativen auszuprobieren. Was auf jedenfall funktioniert, ist das Einfrieren in Glasbehältern (auch Rex- oder Marmeladegläser kann man dazu verwenden), sofern die Lebensmittel nicht zu flüssig sind. Brot und Gebäck habe ich auch bisher immer schon in Papiersäcken eingfroren. Sobald wir unsere übrigen “Testungen” abgeschlossen haben, werde ich davon berichten…
    Inzwischen vielen Dank für den Tipp mit dem Biber Umweltversand und ebenfalls weiterhin viel Spass und Erfolg bei der Plastikreduktion!

    LG Sandra

    [Reply]

  3. VIELEN DANK für dieses “Experiment”. Es gibt so viele Möglichkeiten auf andere Materalien auszuweichen und sich an ihrer Natürlichkeit zu erfreuen. Nicht immer leicht, aber sehr oft möglich :-)

    Manche tun ja so, als ob sie tatsächlich vergessen haben, dass es Holz, Glas, Filz, Baumwolle, Metalle, Stein, Porzellan usw. gibt. Ich erfreue mich gerade an einer edlen Holzvase…

    Viel Erfolg und vor allem: VIELE NACHAHMERiNNEN!!!

    [Reply]

  4. Hier gibt es einen sinnvollen Link zu den SIGG-Flaschen. Seht selbst.
    Ich denke dass viele, nachdem sie den Film gesehen haben, auf Alternativen wie die SIGG-Flaschen zurückgreifen. Dabei sollte man aber schauen dass sie nicht beschichtet sind, bzw. nur die neueren kaufen. Es gibt von SIGG auch Edelstahl-Behälter.

    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Sigg-raeumt-ein-Flaschen-enthielten-umstrittene-Chemikalie/story/31911231

    [Reply]

  5. Hallo Sandra,

    ich binde den Adventkranz immer mit Nähseide, funktioniert wunderbar.

    Liebe Grüsse und viel Erfolg weiterhin.
    Karin

    [Reply]

  6. Hallo!

    Finde das Experiment super!

    Habt ihr schon eine Möglichkeit gefunden, wie ihr Wasser für Tee plastikfrei kocht? Ich habe bis dato keinen elektrischen Wasserkocher gefunden, der nicht irgendwo ein Plastikelement hat, welches zerkocht wird.
    (Mir ist es grundsätzlich egal, wenn der Griff oder anderes aus Plastik ist aber die BPA und Xenoöstrogenbelastung steigt sehr stark an wenn man Plastik erhitzt) Im Moment habe ich einen sehr billigen 20€ Edelstahl Wasserkocher von Silva, dem ich einfach den Plastikdeckel abmontiert hab. Gibt es andere (eventuell optisch anspruchsvollere) Lösungen?

    Grüße Arthur

    [Reply]

    Barbara Vlach Reply:

    Hallo – hab für daheim einen Wasserkocher mit Plastiksockel und Griff – das Wasser selbst kommt nur mit Edelstahl in Berührung.
    Im Büro hatte ich allerdings einen Wasserkocher durch und durch aus Plastik (der ist gleich im Schrank verschwunden).
    - allerdings gibts auch noch Heizspiralen die man in die Tasse hängt – ich find sie unpraktisch – aber fürs Büro hab ich jetzt schon überlegt (die sind auch sehr billig!) – ansonsten für daheim – der Topf!

    [Reply]

    Michaela Reply:

    Hallo!

    Kann mir jemand einen Wasserkocher empfehlen?
    Meiner ist Gott sei Dank kaputt und jetzt will ich gleich einen gescheiten ohne Plastik!!
    Danke.
    LG Michaela

    Sogar meine 6 jährigr Tochter ist ein Fan: das letzte Mal bei Mc-Donalds hat sie gemeint sie sollen das Spielzeug wieder rausgeben da es eh nur ein Klumpert ist und schlecht für die Umwelt :-)

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Das zeigt wieder mal, dass Kinder oft viel konsequenter sind, als wir Erwachsene!
    Wasserkocher haben wir wie gesagt im Moment keinen, da wir im Winter den Wasserkessel auf den Tischherd stellen (der wird sowieso geheizt).
    Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sich auch reine Edelstahlvarianten finden lassen.

    LG Sandra

    ursula Reply:

    Bei Waschbär.at gibt es einen elektrischen Wasserkocher aus Glas.

    Werfux Reply:

    Habe vor Kurzem bewusst nach einem _möglichst_ kunststofffreien Wasserkocher gesucht (altes Gerät irreparabel defekt), und trotz x abgeklapperter Läden ist es nahezu aussichtslos. Kunststoff in Deckel, Griff oder “Basisstastion” (vom Kabel ganz abgesehen) ist immer dabei. Rein Edelstahl geht auch elektrisch und hitzeisolationstechnisch kaum.

    Habe mich nun mit einem Produkt von efbe-Schott (WK 19.1) abgefunden (Edelstahl mit Plastikdeckel). Ein oben erwähntes Modell mit Glasbehälter war leider mechanisch nicht sehr stabil (gesehen bei Karstadt) und – nun – übertuert (ca. 90 EUR).

    Grüße!

    dita Reply:

    wie wäre es mit einem topf oder wasserkessel zum wasserkochen? zu altmodisch?

    [Reply]

    Lucia Reply:

    Hallo dita, Dein Vorschlag “Topf oder Wasserkessel zum Wasserkochen” ist nicht nur altmodisch, sondern sehr energieaufwändig, wenn man nicht, wie Sandra, einen Tischherd zum Heizen hat! Auf einen Wasserkocher würde ich nicht verzichten, er spart mir viel Zeit und Energie, nicht nur für Kaffee oder Tee, sondern auch zum Ankochen größerer Wassermengen für Knödel oder Nudeln, oder wenn an trüben Tagen die Solaranlage nicht reicht.
    Dafür verzichte ich auf Kaffemaschine, Toaster, Plattengrill, und viele andere Energiefresser und Plastiksachen.
    mfrG Lucia

    [Reply]

  7. Lieber Arthur!

    Wir haben zur Zeit keinen Wasserkocher mehr (unserer war ganz aus Plastik!!). Wir haben uns zu Weihnachten einen Teekessel aus Edelstahl gekauft und da wir mit einem Tischherd unsere Küche und den Wohnraum heizen, verwenden wir diesen jetzt auch zum Wasserkochen.
    Bezüglich Wasserkocher habe ich noch nicht genauer nachgeforscht, nehme aber fast an, dass es auch Varianten gibt, die ganz aus Edelstahl sind.
    LG Sandra

    [Reply]

  8. Euer Poster ist SUPER !

    [Reply]

  9. Danke, freut mich, dass es angekommen ist.

    LG Sandra

    [Reply]

  10. Das Experiment ist einfach nur super! Endlich mal etwas sinnvolles, von dem die Menschen profitieren. Die Idee sich hier auf eurem Blog auszutauschen, gefällt mir auch sehr gut. Dann bleibt man mit seinen Problemen und Ideen zu einem plastikfreien Leben nicht allein. Es ist beeindruckend, wo man überall Plastik findet, wenn man versucht es zu meiden. Das wir selbst nicht auch schon aus Plastik sind, ist alles.

    [Reply]

  11. Hallo!

    Ich finde die Dame mit der Wascherde nicht mehr!!! Ich glaube Maria. Bitte melde Dich bei mir, hab Deine E-Mail Adresse nicht mehr!

    LG Michaela

    [Reply]

  12. Hallo zusammen,
    ich finde es gut, wenn man umwelt- und gesundheitsbewusst handelt.
    Allerdings ist die Welt dann doch nicht gaaanz so einfach.
    Ob man mit der Verbannung von Kunststoffen “nur gutes” erreicht, wage ich zu bezweifeln.
    Wie alle Produkte haben Kunststoffe mindestens 2 Seiten.
    Beantworten Sie sich doch mal die Frage, welchen Beitrag Kunststoffe zur Resourcenschonung, zur Lebensqualitaet im allgemeinen, zur Ernaherung in der 3. Welt, zur Gesundheit usw., usw. liefern.
    Diese Aspekte sind natuerlich nicht so oeffentlichkeitswirksam wie Muellberge, Gifte und andere Schreckensnachrichten gehoeren aber zu einem objektiven Gesamtbild.
    Falls Sie an objektiven Informationen zu diesem Thema interessiert sind, schicken Sie mir doch einfach eine mail: HG51@gmx.net

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Hallo!

    Ich denke, wenn Sie die Geschichten auf unserem Blog gelesen hätten (vor allem das Resümee zu Silvester), wäre Ihnen klar geworden, dass es mir mit dieser Sache nicht darum geht, Kunststoff prinzipiell zu verdammen, sondern ein Zeichen gegen die extremen Auswüchse, die es in unserer Gesellschaft diesbezüglich gibt, zu setzen.

    Zur Ressourcenschonung trägt meiner Meinung nach nur eine einzige Sache bei: Weniger unnütz zu verbrauchen und zwar grundsätzlich VON ALLEM!
    Ich glaube es macht keinen Sinn, alle Kunststoffprodukte durch irgendetwas anderes ersetzen zu wollen, noch umgekehrt! Weglassen ist die Devise! Und draufkommen, was man weglassen kann! Genau darum ist es uns in dem Experiment primär gegangen! Und natürlich darf und soll es sein, dass man in manchen Bereichen Alternativen findet ( vor allem dort, wo man gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Kunststoffe nicht ausschließen kann.)
    Ich denke unser “objektives Gesamtbild” zum Thema Kunststoff ist schon durch die massive Werbemaschinerie der dahinter stehenden Industrie ausreichend in eine Richtung beeinflusst, die uns Kunststoffe als prinzipiell nützlich, inert, hygienisch und praktisch verkauft.
    Unser Experiment war und ist ebe

    LG Sandra Krautwaschl

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Hallo!

    Ich denke, wenn Sie die Geschichten auf unserem Blog gelesen hätten (vor allem das Resümee zu Silvester), wäre Ihnen klar geworden, dass es mir mit dieser Sache nicht darum geht, Kunststoff prinzipiell zu verdammen, sondern ein Zeichen gegen die extremen Auswüchse, die es in unserer Gesellschaft diesbezüglich gibt, zu setzen.

    Zur Ressourcenschonung trägt meiner Meinung nach nur eine einzige Sache bei: Weniger unnütz zu verbrauchen und zwar grundsätzlich VON ALLEM!
    Ich glaube es macht keinen Sinn, alle Kunststoffprodukte durch irgendetwas anderes ersetzen zu wollen, noch umgekehrt! Weglassen ist die Devise! Und draufkommen, was man weglassen kann! Genau darum ist es uns in dem Experiment primär gegangen! Und natürlich darf und soll es sein, dass man in manchen Bereichen Alternativen findet ( vor allem dort, wo man gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Kunststoffe nicht ausschließen kann.)
    Ich denke unser “objektives Gesamtbild” zum Thema Kunststoff ist schon durch die massive Werbemaschinerie der dahinter stehenden Industrie ausreichend in eine Richtung beeinflusst, die uns Kunststoffe als prinzipiell nützlich, inert, hygienisch und praktisch verkauft.
    Unser Experiment war und ist eben ein Versuch, auch auf die anderen Seiten von Kunststoff hinzuweisen.

    LG Sandra Krautwaschl

    [Reply]

  13. Hallo an alle!!

    Hab gerade wiederverwendbare Staubsaugersackal gefunden! Hab zwar selber einen Beutellosen aber für alle andere find ich die Idee super! Weiß jetzt aber nicht genau ob er für jeden Typ verwendbar ist. gesehen bei http://www.panda.at Da gibts auch sonst super Sachen, reinschauen lohnt sich!

    LG Michaela

    [Reply]

  14. Tolles Experiment!

    Auch ich mache mir viele Gedanken, wie man umweltschonender leben kann.
    Ich möchte daher alle die sich für dieses Thema interessieren zu meinem Blog einladen:
    http://www.shelby.at/redyact/current.html

    [Reply]

  15. ALLE 7 TAGE EIN BILD VOM PLASTIKMÜLL!

    Hallo,
    ich habe letzte Woche den Film gesehen und muss sagen das er mich mit der Thematik Plastik in unserem Leben sehr sensibilisiert hat. Nun versuche ich seit 2 Tagen darauf zu verzichten, und es ist gar nicht so einfach. Am Angfang war ich sogar etwas resigniert denn selbst wenn man sich hier im Forum umschaut werden scheinbare Alternativen teilweise sehr kontrovers diskutiert. Dennoch habe ich mir nun vorgenommen nach jeweils 7 Tagen ein Foto davon zu machen, von den Gegenständen die in oder aus Plastik sind , um die ich nicht rumgekommen bin. Ich würde dabei gern Eure Erfahrungen teilen und etwas lernen. Vielleicht findet sich sogar jemand der sich an Der Aktion beteiligen möchte. (An den Webmaster: wäre es möglich eine upload Funktion für ein Bild für den Blog einzurichten)

    schöne Grüße aus Berlin

    David

    [Reply]

  16. Lieber David!

    Ich finde allein die Reduktion von Plastik im Haushalt und vor allem die Tatsache, dass man kaum mehr Plastikmüll produziert, rechtfertigen absolut den Zeitaufand, der nötig ist, um sinnvolle Alternativen zu finden oder darauf zu kommen, dass man bestimmte Dinge einfach GAR NICHT braucht.
    Deshalb wünsche ich Dir viel Spass und vor allem viel Erfolg für deinen Versuch und hoffe, dass wir bald interessante berichte darüber lesen können.

    Falls Du Infos brauchstoder Fragen hast, schreib mir einfach.

    LG Sandra

    [Reply]

  17. Liebe Familie Krautwaschl,

    ich lese schon seit einiger Zeit in eurem Blog und wollte jetzt mal Hallo sagen, auch wenn ich gerade nichts wirklich neues beizutragen habe. Ich habe das Plastic Planet Buch zufällig in der Buchhandlung gefunden, mich sofort darin festgelesen (es ist ja wirkilch gut und spannend geschrieben) und es natürlich auch gekauft. Euer Experiment und die damit verbundene Diskussion hier im Blog finde ich sehr spannend und anregend. So unmöglich es ist, gar kein Plastik zu konsumieren, so einfach ist es doch, den Konsum zu reduzieren, einfach indem man seine Aufmerksamkeit schärft. Eine in Plastik eingeschweisste Salatgurke werde ich jetzt jedenfalls nicht mehr kaufen. Und ähnliche Absurditäten gibt es ja einige.

    Nun habe ich auch beschlossen, vom ach so praktischen, hygienischen und auch dekorativen Seifenspender aus Plastik (der in den Müll kommt wenn leer, und durch ein neues, hygienisches und dekoratives Exemplar aus der Drogerie ersetzt wird) Abstand zu nehmen, denn es gibt Seifenstücke in Pappschachteln. Dieser Plan hat auch zum Neuerwerb einer bildschönen, handgetöpferten Seifenschale geführt, die ich sicher mein restliches Leben lang behalten kann.

    Dies nur als banale Beispiele. Beschäftige mich mit dem weiteren Ausbau der plastikfrei-Strategie. Zu plastikfreiem Klopapier hat es bei mir bisher noch nicht gereicht (im Gegensatz zu Euch!), aber ich habe immerhin gemerkt, dass der Beutel, in dem man sein Klopapier normalerweise kauft, immerhin noch einen hervorragenden Müllbeutel abgibt. Und so wäre wieder ein Müllbeutel von der Rolle gespart.

    Schöne Grüße aus Süddeutschland,
    Frauke

    [Reply]

  18. Zur Ressourcenschonung trägt meiner Meinung nach nur eine einzige Sache bei: Weniger unnütz zu verbrauchen und zwar grundsätzlich VON ALLEM!Ich glaube es macht keinen Sinn, alle Kunststoffprodukte durch irgendetwas anderes ersetzen zu wollen, noch umgekehrt! Weglassen ist die Devise! Und draufkommen, was man weglassen kann! Genau darum ist es uns in dem Experiment primär gegangen! Und natürlich darf und soll es sein, dass man in manchen Bereichen Alternativen findet ( vor allem dort, wo man gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Kunststoffe nicht ausschließen kann.)Ich denke unser “objektives Gesamtbild” zum Thema Kunststoff ist schon durch die massive Werbemaschinerie der dahinter stehenden Industrie ausreichend in eine Richtung beeinflusst, die uns Kunststoffe als prinzipiell nützlich, inert, hygienisch und praktisch verkauft.Unser Experiment war und ist eben ein Versuch, auch auf die anderen Seiten von Kunststoff hinzuweisen.
    +1

    [Reply]

  19. Liebe Familie Krautwaschl,

    nachdem ich bei d-radio auf das Buch Plastic Planet aufmerksam wurde, es las und sehr aufgeregte Diskussionen mit meinem Mann führte haben wir uns nun gemeinsam entschlossen so viel Plastik wie möglich zu vermeiden. Seit 4 Tagen versuchen wir nun “keinheimfürplastik”. Auf eurer Seite habe ich schon viele wertvolle Tips gefunden. Vielen Dank. Wie geht ihr eigentlich damit um wenn Freunde Platik mitbringen? Wir hatten gestern einen Grillabend im Garten, alle haben etwas mitgebracht und es war viel Plastik dabei….

    Grüße aus Wilkenburg, Kerstin

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Kerstin!

    Freue mich sehr über Euren Versuch!!
    Nachdem wir unser Experiment jetzt ja schon seit Oktober laufen haben, wissen unsere Freunde und Bekannten darüber natürlich bescheid und bringen uns lobenswerter Weise kaum mehr Plastik (in Form von Verpackungen) mit.
    Wenn speziell die Kinder hin und wieder verpackte Süßigkeiten geschenkt bekommen, sehen wir das eben als Ausnahme. Der wenige Plastikmüll, den wir jetz noch haben (in fast einem dreiviertel Jahr ca ein halber Sack!) kommt übrigens fast ausschließlich durch solche Geschenke oder Mitbringsel bzw. durch plastikverpackte Postsendungen zustande.
    Aber damit können wir uns arrangieren.
    Ich nehme an, es wird Euch mit der nötigen Überzeugungskraft sicher auch gelingen, den einen oder anderen aus Eurem Freundeskreis “anzustecken” und dann reduziert sich das mitgebrachte Plastik mit der Zeit von selbst.
    Wichtig sind meiner Meinung nach Gespräche und Diskussionen und keine extremen Standpunkte, da das viele eher abschreckt. Ich bemühe mich immer sehr, das Positive in den Vordergrund zu stellen und das gelingt auch meistens, da ich es selber so empfinde.

    LG Sandra

    [Reply]

  20. Hallo, liebe Fam. Krautwaschl!
    Vor einigen Tagen bin ich auf Ihre Internetseiten gestoßen – wie auch immer – ich war nämlich auf der Suche nach Weichmacher-freien Trinkflaschen für unsere Kinder. Ihre Aktion “keinheimfürplastik” finde ich übrigens super! Auch wir versuchen den Plastikanteil in unserem Haushalt / Leben drastisch zu reduzieren, was sich allerdings oft nicht ganz so einfach gestalten lässt.
    So habe ich bisher noch keine optimale Alternative zu herkömmlichen (Tupperware-)Butterbrotdosen (für die Schulbrote) gefunden. Hätten Sie da evtl. eine Idee?
    Herzliche Grüße aus Düsseldorf, Heidrun Cüper.

    [Reply]

    Sandra Krautwaschl Reply:

    Liebe Heidrun!

    Wir verwenden dafür Edelstahldosen aus dem Camping – und Bergsportbedarfgeschäft, die sehr leicht und stabil sind! Sie kosten außerdem auch nicht mehr als die üblichen Tuipperdosen,

    LG sandra

    [Reply]

  21. Grosse Klasse! Wir sind auch seit einigen Jahren dran: schön gemütlich step by step umstellen: macht grossen Spass!

    [Reply]

  22. Liebe Leute, ich bin sehr beeindruckt. Ich bin Chemiker und habe viel über die schädlichen Auswirkungen einiger Inhaltsstoffe von Kunststoffen usw. gelernt. Ich versuche deshalb seit einigen Jahren, einen möglichst naturnahen Haushalt zu führen. Habe zu vielen Themen ähnliche Lösungen gefunden wie ihr, etwa Heilerde zur Körperpflege. Bei Interesse können wir in einen Austausch per email treten.
    Weiter viel Erfolg und viele Grüße
    LS

    [Reply]


Hinterlasse ein Kommentar


No trackbacks yet.